Historie
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20.07.2012 12:57:14
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Die zehn besten Bundesliga-Pioniere
Wolfgang Paul absolvierte in seiner aktiven Zeit 148 Bundesliga-Spiele für Borussia Dortmund
München - Am 24.08. geht die Bundesliga in ihre 50. Saison. Wolfgang Paul nennt bei bundesliga.de seine Top 10 der besten Pioniere in der Premierensaison 1963/64.
1. Uwe Seeler (Hamburger SV): Uwe war ein herausragender Mittelstürmer und einer der großen Stars zur Gründungszeit der Bundesliga. Mit 30 Toren in 30 Spielen wurde er der erste Torschützenkönig. Als Gegenspieler hatte man es nicht leicht gegen ihn, weil er weder sich noch seine Gegner schonte. Bei allem Einsatz war er ein ehrlicher Zweikämpfer und deswegen spielte ich auch gerne gegen ihn.
2. Wolfgang Overath (1. FC Köln): Wolfgang wurde während der ersten Bundesliga-Saison gerade erst 20 Jahre alt, machte aber schon alle Spiele für den späteren Meister Köln. Er hatte unbändigen Ehrgeiz, großen Biss und konnte eine Mannschaft auch dann mitreißen, wenn es mal nicht so lief.
3. Hans Schäfer (1. FC Köln): Hans war als Weltmeister von 1954 eines der großen Idole der ersten Bundesliga-Saison. Auch mit 33 Jahren war er immer noch ein großartiger Spieler und vom Spielverständnis seiner Zeit voraus. Seine zwölf Tore in 22 Einsätzen waren für einen Halbstürmer eine tolle Quote.
4. Dieter Kurrat (Borussia Dortmund): Dieter war ein Spielertyp, der auch in die heutige Dortmunder Mannschaft sehr gut hineinpassen würde: Ständig war er auf dem Platz unterwegs. Er war ein richtiger kleiner Terrier, der einen Gegner komplett ausschalten konnte und uns Abwehrspielern so eine Menge Arbeit abnahm.
5. Lothar Emmerich (Borussia Dortmund): "Emma" war ein begeisternder Fußballer und lebte seinen Sport. Zwei Mal bin ich mit ihm im Training aneinander gerasselt und jeweils musste einer von uns ins Krankenhaus. So heiß ging das damals bei uns im Training her. Seine linke Klebe ist zu Recht bis heute legendär. 16 Tore schoss er in der ersten Saison.
6. Karl-Heinz Thielen (1. FC Köln): Karl-Heinz war nicht nur ein toller Mittelstürmer, sondern man konnte sich auch vor und nach dem Spiel sehr gut mit ihm unterhalten. Er war sympathisch und intelligent. Ich habe ihn sehr geschätzt. Mit 16 Toren war er der beste Kölner Torschütze und somit wichtiger Baustein für die Meisterschaft 1964.
7. Timo Konietzka (Borussia Dortmund): Timo war mit 20 Treffern unser bester Torschütze, aber er war nicht nur wegen seinen Tore wichtig für die Mannschaft: Er verfügte auch über eine tolle Spielübersicht. Er war ein kompletter Spieler, der auch heutigen Maßstäben durchaus noch standhalten würde.
8. Hans Tilkowski (Borussia Dortmund): Hans war ein Riesentorwart, der keine wirklichen Schwächen hatte. Was ihn allerdings außergewöhnlich machte, waren seine fußballerischen Qualitäten. Er war ein Torwart, der hervorragend mitspielte und das war damals selten.
9. Charly Dörfel (Hamburger SV): Charly war ein sehr guter Außenstürmer und wahrscheinlich der beste Flankengeber dieser Zeit. Von dessen Zuspielen profitierte Uwe Seeler enorm. Er war aber auch selbst torgefährlich, was 15 Tore aus der Premierensaison eindrucksvoll untermauern.
10. Heinz Hornig (1. FC Köln): Heinz war ein kleiner und wendiger Offensivmann, der mir aufgrund seiner Spielweise immer imponiert hat. Zudem war er auch menschlich ein feiner Kerl. Er brachte es in der ersten Saison auf sieben Bundesliga-Tore.
Der ehemalige Abwehrchef, gelernter Uhrmacher und Goldschmied, ist heute Vorsitzender des Ältestenrates von Borussia Dortmund und betreibt seit 1971 ein Juwelier- und Uhrengeschäft in Bigge im Hochsauerlandkreis. Als Spieler wechselte Paul 1961 vom VfL Schwerte zu Borussia Dortmund, wo er von Trainer Max Merkel vom Halbstürmer zum Vorstopper umfunktioniert wurde. Bis zur Einführung der Bundesliga absolvierte Paul für die Borussia 50 Spiele in der Oberliga West sowie 7 Einsätze in der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Ihm gelang dabei ein Tor. Bis 1970 stand er außerdem 148 Mal in der Bundesliga für den BVB auf dem Platz und erzielte sechs Treffer. Von 1965 bis 1968 war er der Kapitän der Dortmunder Mannschaft, bevor ihn eine Verletzung zurückwarf und schlussendlich zu einem relativ frühen Karriereende führte. 1963 holte er mit Dortmund die letzte Deutsche Meisterschaft vor der Einführung der Bundesliga, 1965 gewann er den DFB-Pokal und 1966 den Europapokal der Pokalsieger. Obwohl er ohne Einsatz in der Nationalmannschaft blieb, gehörte er dem Kader für die WM 1966 an und wurde als Ersatzspieler Vizeweltmeister.
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2. Wolfgang Overath (1. FC Köln): Wolfgang wurde während der ersten Bundesliga-Saison gerade erst 20 Jahre alt, machte aber schon alle Spiele für den späteren Meister Köln. Er hatte unbändigen Ehrgeiz, großen Biss und konnte eine Mannschaft auch dann mitreißen, wenn es mal nicht so lief.
3. Hans Schäfer (1. FC Köln): Hans war als Weltmeister von 1954 eines der großen Idole der ersten Bundesliga-Saison. Auch mit 33 Jahren war er immer noch ein großartiger Spieler und vom Spielverständnis seiner Zeit voraus. Seine zwölf Tore in 22 Einsätzen waren für einen Halbstürmer eine tolle Quote.
4. Dieter Kurrat (Borussia Dortmund): Dieter war ein Spielertyp, der auch in die heutige Dortmunder Mannschaft sehr gut hineinpassen würde: Ständig war er auf dem Platz unterwegs. Er war ein richtiger kleiner Terrier, der einen Gegner komplett ausschalten konnte und uns Abwehrspielern so eine Menge Arbeit abnahm.
5. Lothar Emmerich (Borussia Dortmund): "Emma" war ein begeisternder Fußballer und lebte seinen Sport. Zwei Mal bin ich mit ihm im Training aneinander gerasselt und jeweils musste einer von uns ins Krankenhaus. So heiß ging das damals bei uns im Training her. Seine linke Klebe ist zu Recht bis heute legendär. 16 Tore schoss er in der ersten Saison.
6. Karl-Heinz Thielen (1. FC Köln): Karl-Heinz war nicht nur ein toller Mittelstürmer, sondern man konnte sich auch vor und nach dem Spiel sehr gut mit ihm unterhalten. Er war sympathisch und intelligent. Ich habe ihn sehr geschätzt. Mit 16 Toren war er der beste Kölner Torschütze und somit wichtiger Baustein für die Meisterschaft 1964.
7. Timo Konietzka (Borussia Dortmund): Timo war mit 20 Treffern unser bester Torschütze, aber er war nicht nur wegen seinen Tore wichtig für die Mannschaft: Er verfügte auch über eine tolle Spielübersicht. Er war ein kompletter Spieler, der auch heutigen Maßstäben durchaus noch standhalten würde.
8. Hans Tilkowski (Borussia Dortmund): Hans war ein Riesentorwart, der keine wirklichen Schwächen hatte. Was ihn allerdings außergewöhnlich machte, waren seine fußballerischen Qualitäten. Er war ein Torwart, der hervorragend mitspielte und das war damals selten.
9. Charly Dörfel (Hamburger SV): Charly war ein sehr guter Außenstürmer und wahrscheinlich der beste Flankengeber dieser Zeit. Von dessen Zuspielen profitierte Uwe Seeler enorm. Er war aber auch selbst torgefährlich, was 15 Tore aus der Premierensaison eindrucksvoll untermauern.
10. Heinz Hornig (1. FC Köln): Heinz war ein kleiner und wendiger Offensivmann, der mir aufgrund seiner Spielweise immer imponiert hat. Zudem war er auch menschlich ein feiner Kerl. Er brachte es in der ersten Saison auf sieben Bundesliga-Tore.
Der ehemalige Abwehrchef, gelernter Uhrmacher und Goldschmied, ist heute Vorsitzender des Ältestenrates von Borussia Dortmund und betreibt seit 1971 ein Juwelier- und Uhrengeschäft in Bigge im Hochsauerlandkreis. Als Spieler wechselte Paul 1961 vom VfL Schwerte zu Borussia Dortmund, wo er von Trainer Max Merkel vom Halbstürmer zum Vorstopper umfunktioniert wurde. Bis zur Einführung der Bundesliga absolvierte Paul für die Borussia 50 Spiele in der Oberliga West sowie 7 Einsätze in der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Ihm gelang dabei ein Tor. Bis 1970 stand er außerdem 148 Mal in der Bundesliga für den BVB auf dem Platz und erzielte sechs Treffer. Von 1965 bis 1968 war er der Kapitän der Dortmunder Mannschaft, bevor ihn eine Verletzung zurückwarf und schlussendlich zu einem relativ frühen Karriereende führte. 1963 holte er mit Dortmund die letzte Deutsche Meisterschaft vor der Einführung der Bundesliga, 1965 gewann er den DFB-Pokal und 1966 den Europapokal der Pokalsieger. Obwohl er ohne Einsatz in der Nationalmannschaft blieb, gehörte er dem Kader für die WM 1966 an und wurde als Ersatzspieler Vizeweltmeister.
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