Historie
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22.03.2012 18:01:52
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Die größten deutschen Legionäre

Rolf Dohmen war von 2002 bis Ende 2009 Sportdirektor beim Karlsruher SC
Rolf Dohmen bestritt zwischen 1975 und 1985 insgesamt 59 Bundesligaspiele (ein Tor) sowie 248 Begegnungen in der 2. Bundesliga (21 Tore) für Fortuna Köln, Karlsruher SC und SV Darmstadt 98.


Bei bundesliga.de nennt er die zehn besten deutschen Spieler, die Ausland tätig waren.

1. Karl-Heinz Schnellinger: Schnellinger, der wie ich aus Düren kommt, war einer der ersten Deutschen, die in Italien spielte und dort für Furore sorgten. Eine enorme Leistung. Er war damit der Vorreiter und ein Vorbild für viele Nachfolger. Mit dem AC Mailand wurde er Meister und gewann den Europapokal der Landesmeister sowie der Pokalsieger.

2. Günter Netzer: Ich habe Netzer schon als kleiner Junge im Stadion bewundert. Für mich war er damals einer der besten Mittelfeldspieler der Welt. Das hat er auch in seiner Zeit bei Real Madrid eindrucksvoll bewiesen. Er war der erste Deutsche bei Real, wurde zwei Mal Spanischer Meister.

3. Jürgen Kohler: Jürgen war nicht der große Techniker. Aber was er mit Wille und Leidenschaft erreicht hat, ist einmalig. Wenige hatten ihm eine große Karriere zugetraut, aber er machte 105 Länderspiele, wurde Weltmeister. Mit Juventus Turin wurde er italienischer Meister und gewann den UEFA-Cup.

4. Andreas Möller: Andi ist ein guter Freund von mir. Er hat Fußball zelebriert. Zwar ging er Zweikämpfen lieber aus dem Weg, aber mit seiner Schnelligkeit war er immer überragend. Mit Juventus Turin gewann Andi den UEFA-Cup.

5. Paul Breitner: Paul war vielleicht DER defensive Mittelfeldspieler seiner Zeit. Er hätte in jedem Team der Welt gespielt. Er ließ sich in kein Schema pressen, fiel auch durch seine extravagante Frisur auf. Mit Real Madrid wurde er zwei Mal Meister.

6. Rudi Völler: Ich habe selbst mehrfach gegen Rudi gespielt, als er noch in Offenbach war. Rudi war einer der besten Stürmer der Welt, seine Finten, seine Dribblings waren sensationell. Mit dem AS Rom gewann er den italienischen Pokal, mit Olympique Marseille als erster Deutscher 1993 die Champions League.

7. Franz Beckenbauer: Ich hatte die große Ehre, beim letzten Bundesligaspiel von Franz mitspielen zu dürfen, mit dem KSC spielten wir damals beim HSV. Über Franz braucht man keine Worte verlieren, er ist einfach genial. Auch sein Abstecher nach Amerika war erfolgreich: Mit Cosmos New York wurde er drei Mal Amerikanischer Meister.

8. Gerd Müller: Gerd Müller steht mit Uwe Seeler auf einer Stufe als die beiden größten deutschen Stürmer aller Zeiten. Solche Spieler wird man in den nächsten 100 Jahren nicht mehr finden. Mit den Bayern und der Nationalmannschaft gewann er alle Titel, sein Trip in die USA blieb jedoch ohne weitere Trophäen.

9. Uli Stielike: In Deutschland wurde Stielike als eher blasser Spieler angesehen. Aber bei Real Madrid ist er noch heute die Nummer eins aus Deutschland. Acht Jahre spielte der große Stratege für Real, wurde drei Mal Spanischer Meister, gewann den UEFA-Pokal und wurde vier Mal zum besten Ausländer in der Primera Division gewählt.

10. Lothar Matthäus: Auf dem Platz war Lothar eine ganz große Persönlichkeit, fußballerisch gehörte er zu den besten Spielern der Welt. Ein Leader, der mit Leistung voranging. Mit Inter Mailand wurde er Meister und Supercupsieger in Italien, gewann zudem den UEFA-Cup.


Rolf Dohmen bestritt zwischen 1975 und 1985 insgesamt 59 Bundesligaspiele (ein Tor) sowie 248 Begegnungen in der 2. Bundesliga (21 Tore) für Fortuna Köln, Karlsruher SC und SV Darmstadt 98. Mit dem KSC stieg er 1980 in die Bundesliga auf. Von 2000 bis 2001 war Dohmen Sportdirektor und Interimstrainer bei Eintracht Frankfurt, von 2002 bis Ende 2009 war er Sportdirektor beim Karlsruher SC.


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