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29.12.2011 10:11:43
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"Diese Volltreffer dominierten die 80er"

Dieter Müller (r.) schoss 177 Tore in der Bundesliga
Tore, Tore, Tore. Dieter Müller hat davon jede Menge erzielt. In der Bundesliga traf der ehemalige Stürmer zwischen 1972 bis 1986 in 303 Bundesliga-Spielen für Kickers Offenbach, den 1. FC Köln, VfB Stuttgart und 1. FC Saarbrücken 177 Tore.


Doch auch andere Angreifer sorgten in dieser Zeit für positive Schlagzeilen. Bei bundesliga.de nennt Müller, der mit den "Geißböcken" Meister und zwei Mal DFB-Pokalsieger wurde, die seiner Meinung nach zehn besten Stürmer der 80er Jahre:

1. Rudi Völler (1860 München, Bremen): Rudi hatte einfach alles. Er war enorm beweglich, hatte ein super Dribbling, war kopfballstark und dazu noch mit einem sensationellen Torinstinkt ausgestattet. Außerdem war er ein Typ und stets der Liebling der Fans.

2. Karl-Heinz Rummenigge (FC Bayern): Kalle war einer der besten Stürmer, mit denen ich je zusammengespielt habe. Er war unheimlich sprintstark, antrittsschnell, überragend im Dribbling - und einfach nicht zu halten.

3. Horst Hrubesch (Hamburg, Dortmund): Horst war einer der besten Kopfballspieler aller Zeiten in der Bundesliga. Dazu auch noch körperlich robust. In der Kombination mit Manfred Kaltz als Flankengeber war er überragend.

4. Klaus Fischer (Schalke, Köln, Bochum): Ich habe mit Klaus bei der WM 1978 zusammengespielt. Der konnte einfach alles, rechts wie links schießen, aus allen Lagen Tore erzielen - und vor allem war er der Mann für die spektakulären Treffer.

5. Klaus Allofs (Düsseldorf, Köln): Klaus hatte einen überragenden linken Fuß und dazu eine geniale Schusstechnik. Der konnte den Ball auch mal aus 25 Metern ins Tor hämmern.

6. Manfred Burgsmüller (Dortmund, Nürnberg, Bremen): Manni war ein sehr schlauer Fußballer, ein Schlitzohr. Der ließ sich auch mal ins Mittelfeld zurückfallen und zog dort seine Fäden.

7. Thomas Allofs (Düsseldorf, Kaiserslautern, Köln): Thomas hatte nicht ganz die Klasse seines Bruders. Aber er war sehr beweglich und enorm antrittsschnell. Dadurch hat er fast genauso viele Tore erzielt wie Klaus.

8. Jürgen Klinsmann (Stuttgart): Jürgen war brutal schnell und ein absoluter Kämpfer, gab wirklich nie auf. Er hat sich mit seinem eisernen Willen alles selbst erarbeitet.

9. Frank Mill (Gladbach, Dortmund): Auch Mill war ein echtes Schlitzohr, der immer wieder überraschende Dinge gemacht hat. Hinzu kam, dass er beidfüßig schießen konnte und eine tolle Schusstechnik hatte.

10. Karlheinz Riedle (Blau-Weiß 90 Berlin, Bremen): Kalle war ein Kopfballmonster mit einer sensationellen Sprungkraft und unglaublichem Timing.

Dieter Müller bestritt zwischen 1972 bis 1986 insgesamt 303 Bundesliga-Spiele für Kickers Offenbach, den 1. FC Köln, VfB Stuttgart und 1. FC Saarbrücken. Er erzielte 177 Tore. Zwischendurch war er von 1982 bis 1985 drei Jahre bei Girondins Bordeaux in Frankreich aktiv. Von 1986 bis 1990 spielte er dann wieder in Offenbach, wo er noch einmal 51 Zweitliga-Spiele absolvierte und 26 Tore erzielte. Mit dem 1. FC Köln wurde er 1978 Deutscher Meister sowie 1977 und 1978 zweimal DFB-Pokalsieger. In diesen beiden Jahren wurde er auch Torschützenkönig der Bundesliga. Er ist der einzige Spieler in der Bundesliga-Geschichte, der sechs Tore in einem Spiel erzielt hat. Außerdem machte der Stürmer zwölf Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, in denen er neun Tore erzielte. 1976 wurde er Vize-Europameister, 1978 nahm er an der WM teil.


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