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17.11.2011 17:43:18
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Die besten Eidgenossen in der Bundesliga

Stephane Chapuisat schoss 106 Tore in 228 Bundesliga-Spielen
Die Bundesliga ist bekannt als eine Liga, in der alle Kulturen der Welt zuhause sind. Spieler aus Südamerika, Afrika, Asien, Nordamerika und ganz Europa verdienen hier ihr Geld. Auch einer unserer Nachbarn entsendet mit großer Regelmäßigkeit Exportschlager nach Deutschland: die Schweiz.


Marcel Koller kennt sich aus in der Bundesliga. Der Schweizer trainierte hier den 1. FC Köln und den VfL Bochum. Bei bundesliga.de nennt er die seiner Meinung nach zehn besten Schweizer, die je in Deutschland gespielt haben.

1. Stephane Chapuisat (Uerdingen, Dortmund): "Chappi" war der erste Schweizer, der international den Durchbruch geschafft hat - mit seinem linken Fuß, seinen Haken, seinen Toren und seinen Erfolgen. Er war der Wegbereiter für alle anderen Schweizer in der Bundesliga.

2. Ciriaco Sforza (Kaiserslautern, Bayern): Ich habe mit ihm bei Grasshoppers Zürich zusammengespielt. Damals war er 16, und man konnte schon sehen, dass er seinen Weg gehen würde. Er war taktisch versiert und wusste immer, was er wollte. Nicht umsonst hat er bei Clubs wie Inter Mailand und Bayern gespielt.

3. Alain Sutter (Nürnberg, Bayern, Freiburg): Alain war schon mit 16 ein Riesentalent. Mit dem Ball am Fuß war er genial. Gegen ihn sahen die Gegenspieler wie Slalomstangen aus. Dabei hatte er beim Dribbling immer den Kopf oben. Es war ein Genuss, ihm zuzuschauen.

4. René Botteron (Köln, Nürnberg): René hatte einen ähnlichen Stil wie Sutter. Tolle Flügelläufe, enorme Schnelligkeit, geniale Dribblings. Und dazu hatte er seine langen Haare, die immer wie eine Fahne im Wind wehten.

5. Diego Benaglio (Stuttgart, Wolfsburg): Diego war mein dritter Torwart bei Grasshoppers, damals hat man schon seine Qualität gesehen. Er gehört technisch und fußballerisch zu den besten Torhütern. Da braucht man nie Angst bei einem Rückpass haben.

6. Tranquillo Barnetta (Hannover, Leverkusen): Ein sehr dynamischer Spieler, der schon in jungen Jahren in die Bundesliga gekommen ist. Er zeigt eine beneidenswerte Unbekümmertheit. Im Dribbling ist er unberechenbar.

7. Alexander Frei (Dortmund): Alex hat einen ganz speziellen Torriecher. Das hat er in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland bewiesen. Er steht immer am richtigen Ort, ist ein Schlitzohr. Alex ist zwar nicht der Schnellste und Robusteste, aber er ist enorm ehrgeizig und tut alles für den Erfolg.

8. Anton Allemann (Nürnberg): Toni hat natürlich vor meiner Zeit gespielt. Aber in der Schweiz hat er einen ganz großen Namen, die älteren Fans schwärmen noch immer von ihm.

9. Adrian Knup (Stuttgart, Karlsruhe): Wir haben in der Nationalelf zusammengespielt. Adrian war ein klassischer Strafraumstürmer, zeigte immer gute Präsenz. Er hat sich stets für das Team aufgeopfert, gefightet und den Mannschaftserfolg immer über persönliche Eitelkeiten gestellt.

10. Raphael Wicky (Bremen, Hamburg): Über einen Spieler wie Wicky freut sich jeder Trainer. Er ist immer viel gelaufen, hat die Drecksarbeit gemacht, dabei aber auch gut mitgespielt. Ein Kämpfer, der nur an den Teamerfolg dachte.

Marcel Koller war von November 2003 bis September 2009 als Trainer beim 1. FC Köln und VfL Bochum 1848 in der Bundesliga tätig. Der Schweizer schaffte mit dem VfL 2006 als Zweitligameister den Aufstieg in die Bundesliga und führte den Club anschließend auf Platz 8. Als Spieler war Koller 24 Jahre für den Grasshopper Club Zürich aktiv. Er wurde mit dem Club sieben Mal Schweizer Meister und gewann fünf Mal den Pokal. Außerdem machte er 55 Länderspiele für die Schweiz und nahm an der EM 1996 teil. Ab 1997 bis 2003 war er als Trainer in der Schweiz tätig beim FC Wil, FC St. Gallen und den Grasshoppers. Mit St. Gallen und Grasshopper Club holte er je einmal die Schweizer Meisterschaft.


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