Historie
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06.12.2012 18:26:20
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Die großen Stürmer der Anfangsjahre
Peter Grosser (l.) und Radi Radenkovic hielten nach der Meisterschaft 1966 schon als Aktive für 1860 die Schale in Händen
1963 fiel der Startschuss der Bundesliga. Ein Mann der ersten Stunde war auch Peter Grosser. Er spielte bis 1969 insgesamt 130 Mal in der damals neuen ersten deutschen Spielklasse.
49 Tore erzielte Grosser in jener Zeit für den TSV 1860 München, mit dem er 1966 auch Deutscher Meister wurde. Bei bundesliga.de nennt er die zehn besten Angreifer, die seiner Meinung nach in den 60er Jahren in der Bundesliga gespielt haben.
1. Gerd Müller (Bayern): Müller war der gefährlichste Torjäger aller Zeiten. Vor allem im Zusammenspiel mit Franz Beckenbauer. Ab seinem Mitwirken in der Bundesliga 1965 hat Müller die Liga 14 Jahre lang beherrscht und schon in den 60ern 92 Tore in 129 Spielen erzielt.
2. Uwe Seeler (HSV): Uwe war trotz seiner geringen Größe der absolute Kopfballspezialist seiner Zeit. Er war ein bulliger, kräftiger Mittelstürmer, der vor allem als Kämpfer heraus stach. Seeler war der erste Torschützenkönig der Bundesliga.
3. Friedhelm Konietzka (BVB, 1860): Timo erzielte das erste Bundeslig-Tor. Er war der kaltblütigste Torjäger aller Zeiten. Wenn er eine Chance hatte, dann machte er den Ball auch rein. Bis heute hat er mit 72 Toren in 100 Spielen die beste Trefferquote der Bundesliga-Geschichte.
4. Jupp Heynckes (Gladbach, Hannover): Auch wenn Jupps größte Zeit in den 70er Jahren war, so gehörte er auch schon in den 60ern zu den Ausnahmestürmern. Er war der Prototyp des Mittelstürmers, stand nur leider immer im Schatten von Gerd Müller.
5. Jürgen Grabowski (Frankfurt): Grabowski war kein klassischer Goalgetter. Er bestach durch seine ausgezeichnete Technik, seine Dribblings und seine vielen Torvorlagen.
6. Bernd Hölzenbein (Frankfurt): Bernd war ein genialer Außenstürmer mit unheimlichem Drang in den Strafraum. So hat er viele Tore erzielt, viele vorbereitet und auch ganz wichtige Elfmeter herausgeholt - so wie im WM-Finale 1974.
7. Lothar Emmerich (BVB): "Emma" hat, obwohl er über den linken Flügel kam, immer unheimlich viele Tore gemacht. Seine linke Klebe ist ja legendär. Mit 115 Toren in den ersten sechs Bundesliga-Jahren ist er der beste Torjäger dieses Jahrzehnts.
8. Rudolf Brunnenmeier (1860): Rudi war ein kämpferischer Mittelstürmer, ganz ähnlich wie Uwe Seeler. Und er hatte einen Mordsschuss. In den ersten drei Bundesliga-Jahren traf er 58 Mal und wurde 1964/65 zweiter Torschützenkönig nach Seeler.
9. Siegfried Held (BVB): Siggi war kein Kämpfer, aber ein genialer Techniker und Dribbler. Im Zusammenspiel mit Emmerich und Stan Libuda hat er Großartiges geleistet.
10. Heinz Strehl (Nürnberg): Auch Strehl war einer der großen Mittelstürmer dieses Jahrzehnts, einer, der richtig gut Fußball spielen konnte. Gerade im Nürnberger Meisterjahr 1967/68 war er mit 18 Toren maßgeblich am Erfolg des "Clubs" beteiligt.
Peter Grosser bestritt zwischen 1963 und 1969 insgesamt 130 Bundesliga-Spiele für den TSV 1860 München, in denen er 49 Tore erzielte. Zuvor hatte er bereits 83 Oberliga-Spiele (32 Tore) für den FC Bayern München gemacht. Mit den "Blauen" wurde er 1966 Deutscher Meister sowie 1967 Vizemeister, gewann 1964 den DFB-Pokal und erreichte 1965 das Finale des Europapokals der Pokalsieger.
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2. Uwe Seeler (HSV): Uwe war trotz seiner geringen Größe der absolute Kopfballspezialist seiner Zeit. Er war ein bulliger, kräftiger Mittelstürmer, der vor allem als Kämpfer heraus stach. Seeler war der erste Torschützenkönig der Bundesliga.
3. Friedhelm Konietzka (BVB, 1860): Timo erzielte das erste Bundeslig-Tor. Er war der kaltblütigste Torjäger aller Zeiten. Wenn er eine Chance hatte, dann machte er den Ball auch rein. Bis heute hat er mit 72 Toren in 100 Spielen die beste Trefferquote der Bundesliga-Geschichte.
4. Jupp Heynckes (Gladbach, Hannover): Auch wenn Jupps größte Zeit in den 70er Jahren war, so gehörte er auch schon in den 60ern zu den Ausnahmestürmern. Er war der Prototyp des Mittelstürmers, stand nur leider immer im Schatten von Gerd Müller.
5. Jürgen Grabowski (Frankfurt): Grabowski war kein klassischer Goalgetter. Er bestach durch seine ausgezeichnete Technik, seine Dribblings und seine vielen Torvorlagen.
6. Bernd Hölzenbein (Frankfurt): Bernd war ein genialer Außenstürmer mit unheimlichem Drang in den Strafraum. So hat er viele Tore erzielt, viele vorbereitet und auch ganz wichtige Elfmeter herausgeholt - so wie im WM-Finale 1974.
7. Lothar Emmerich (BVB): "Emma" hat, obwohl er über den linken Flügel kam, immer unheimlich viele Tore gemacht. Seine linke Klebe ist ja legendär. Mit 115 Toren in den ersten sechs Bundesliga-Jahren ist er der beste Torjäger dieses Jahrzehnts.
8. Rudolf Brunnenmeier (1860): Rudi war ein kämpferischer Mittelstürmer, ganz ähnlich wie Uwe Seeler. Und er hatte einen Mordsschuss. In den ersten drei Bundesliga-Jahren traf er 58 Mal und wurde 1964/65 zweiter Torschützenkönig nach Seeler.
9. Siegfried Held (BVB): Siggi war kein Kämpfer, aber ein genialer Techniker und Dribbler. Im Zusammenspiel mit Emmerich und Stan Libuda hat er Großartiges geleistet.
10. Heinz Strehl (Nürnberg): Auch Strehl war einer der großen Mittelstürmer dieses Jahrzehnts, einer, der richtig gut Fußball spielen konnte. Gerade im Nürnberger Meisterjahr 1967/68 war er mit 18 Toren maßgeblich am Erfolg des "Clubs" beteiligt.
Peter Grosser bestritt zwischen 1963 und 1969 insgesamt 130 Bundesliga-Spiele für den TSV 1860 München, in denen er 49 Tore erzielte. Zuvor hatte er bereits 83 Oberliga-Spiele (32 Tore) für den FC Bayern München gemacht. Mit den "Blauen" wurde er 1966 Deutscher Meister sowie 1967 Vizemeister, gewann 1964 den DFB-Pokal und erreichte 1965 das Finale des Europapokals der Pokalsieger.
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