Historie
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23.08.2012 18:15:01
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"An diesen Zehn war kein Vorbeikommen!"

42 Mal trug Uli Stielike (m.) das Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Er erzielte dabei drei Tore
Als Libero sorgte Uli Stielike seinerzeit für Ordnung im Strafraum. Er war die letzte Instanz vor dem Torhüter und erfüllte diesen knüppelharten Job mit Bravour. Drei Mal Deutscher und drei Mal Spanischer Meister wurde Stielike in seiner aktiven Laufbahn.


Bei Mönchengladbach ein wichtiger Bestandteil der großen Mannschaft der 70er Jahre, war er später auch bei Real Madrid nicht wegzudenken. Bei bundesliga.de nennt er die seiner Meinung nach besten deutschen Verteidiger aller Zeiten:

1. Franz Beckenbauer (Bayern, HSV): Franz war einfach ein kompletter Spieler in Defensive und Offensive. Er konnte ein Spiel lenken und bestimmen. Er war einer der besten Fußballer aller Zeiten.

2. Matthias Sammer (Stuttgart, Dortmund): Matthias war eine unglaubliche Führungspersönlichkeit. Er konnte eine Mannschaft zu besseren Leistungen anstacheln und ging mit gutem Beispiel voran.

3. Paul Breitner (Bayern, Braunschweig): Paul war eigentlich ein atypischer Verteidiger, denn er war in der Offensive besser als in der Defensive. Nicht umsonst hat er später im Mittelfeld gespielt.

4. Berti Vogts (Gladbach): Berti war ein knallharter Verteidiger, immer eng am Mann. Er hat seine Aufgabe immer gelöst, egal gegen welchen Stürmer er antreten musste. Nicht umsonst wurde er Terrier oder Wadenbeißer genannt.

5. Jürgen Kohler (Mannheim, Köln, Bayern, Dortmund): Kohler war ein absolut zuverlässiger Verteidiger, der nichts anbrennen ließ. Und er hat das in zwei Ländern unter Beweis gestellt, war auch in Italien überragend.

6. Karl-Heinz Schnellinger (Tennis Borussia Berlin): Schnellinger war nur ein Jahr in der Bundesliga. Er war der Vorreiter für alle späteren Legionäre, war in Italien ein Weltstar. Und er hat diesen legendären Ausgleich bei der WM 1970 gegen Italien geschossen.

7. Manfred Kaltz (HSV): Kaltz war der Inbegriff des Offensiv-Verteidigers. Zusammen mit Horst Hrubesch bildete er beim HSV ein sensationelles Tandem: Kaltz mit seinen Bananenflanken, Hrubesch mit seinen Kopfballtoren.

8. Hans-Peter Briegel (Kaiserslautern): Briegel war ein Kraftpaket, ein ehemaliger Zehnkämpfer. Er war sich für nichts zu schade und hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt.

9. Karlheinz Förster (Stuttgart): Karlheinz hat mir im Nationalteam viel Arbeit abgenommen. Er war unheimlich Kopfball stark und sehr zuverlässig. Auch in Frankreich hat er seine große Klasse bewiesen.

10. Georg Schwarzenbeck (Bayern): "Katsche" ist im Glamour der Beckenbauers, Breitners, Hoeneß´ und Müllers zu schlecht weggekommen. Ohne Schwarzenbeck hätte Beckenbauer niemals so glänzen können.

Uli Stielike bestritt von 1973 bis 1977 insgesamt 109 Bundesliga-Spiele, erzielte zwölf Tore. Anschließend war er acht Jahre bei Real Madrid und von 1985 bis 1988 bei Xamax Neuchatel in der Schweiz aktiv. Mit Gladbach wurde er drei Mal Deutscher Meister, gewann 1973 den DFB-Pokal und 1975 den UEFA-Cup. Mit Real wurde er drei Mal spanischer Meister, erreichte zudem das Finale im UEFA-Cup, Europapokal der Landesmeister sowie Europapokal der Pokalsieger. Der Libero spielte 42 Mal für die Deutsche Nationalmannschaft (drei Tore). Er wurde 1980 Europameister und 1982 Vize-Weltmeister.


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