Historie
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02.08.2012 17:46:55
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Die zehn Besten aus dem Osten
Zwei Mal war Falko Götz (r., mit Dick van Burik) Cheftrainer der Berliner Hertha
Nach dem Fall der Mauer am 9. November 1989 strömte nach und nach eine ganze Flut an großartigen Fußballern aus der ehemaligen DDR in den "Westen" und somit in die Bundesliga.
Auch Falko Götz wurde in der DDR groß und feierte dort erste Erfolge als Fußballer. Doch er floh viele Jahre vor der Deutschen Einheit in die Bundesrepublik. Bei bundesliga.de nennt Götz die zehn in der DDR aufgewachsenen Spieler, die für ihn den größten Einfluss auf den gesamtdeutschen Fußball hatten und haben.
1. Michael Ballack (Kaiserlautern, Leverkusen, Bayern): Michael ist für mich nicht nur der DDR-Fußballer schlechthin, sondern war auch lange das Aushängeschild des DFB im Weltfußball. Er ist ein echter Leader, ein ganz großer Fußballer.
2. Rene Müller (Dresden): Ich habe mit René in der U21-Nationalmannschaft der DDR zusammengespielt. Er war ein unheimlich reaktionsschneller Torwart. Und er war ein sehr guter Fußballer, beherrschte schon damals das Herauslaufen perfekt.
3. Ulf Kirsten (Leverkusen): Trotz seiner geringen Körpergröße konnte sich Ulf immer sensationell durchsetzen, er war da, wo der Ball hinkam. Keiner hatte eine solche Torquote wie er in den 90er Jahren. Ulf ist der Gerd Müller des Ostens.
4. Andreas Thom (Leverkusen, Hertha): Andreas ist ein sehr guter Freund, seit Jahren mein Trainer-Assistent. Er war ein überragender Dribbler und ein genialer Vorbereiter. Er war nie egoistisch, sah immer den Mitspieler. Das ist auch Ulf Kirsten in Leverkusen sehr zugute gekommen.
5. Steffen Freund (Schalke, Dortmund, Kaiserslautern): Steffen war ein Spieler, der nie die Moral verlor, nie aufgab. Er hat aus seinen Qualitäten Kampfgeist und Leidenschaft das Optimale herausgeholt. Einen solchen Spieler hat jeder gerne in seiner Mannschaft.
6. Olaf Marschall (Dresden, Kaiserslautern): Olaf war ein richtig guter Mittelstürmer. Vor allem im Strafraum war er immer brandgefährlich und kam so auf eine sehr gute Torquote. Vor allem mit dem Kopf war er enorm stark.
7. Norbert Nachtweih (Frankfurt, Bayern): Nachtweih war für mich damals mein persönliches Vorbild, weil er aus der DDR floh und sich in der Bundesliga durchsetzte. Er hat bei meiner Lebensentscheidung einen großen Einfluss gehabt. Zudem war er schon damals ein Außenverteidiger moderner Prägung und ein sehr witziger Typ.
8. Thomas Doll (HSV, Frankfurt): Ein ähnlicher Typ wie Andi Thom, nur ein wenig torgefährlicher. Thomas war ein sehr starker Dribbler, hat sämtliche Abwehrreihen verrückt gemacht. Er gehört zu den herausragenden DDR-Fußballern.
9. Rico Steinmann (Köln): Rico war vom Talent her einer der stärksten DDR-Spieler aller Zeiten. Leider hat er sich trotz seines Talents nie so richtig im internationalen Fußball durchsetzen können.
10. Dariusz Wosz (Bochum, Berlin): Ein genialer Dribbler und unheimlich aktiver Spieler. Dariusz war so ein Typ Fußballer, wie ich ihn als Gegenspieler gehasst habe: Den kriegst du einfach nicht gestellt, der dribbelt dir die ganze Zeit um die Ohren.
Falko Götz bestritt nach seiner Flucht aus der DDR, wo er für FC Vorwärts Frankfurt und Berliner FC Dynamo gespielt hatte, zwischen 1984 und 1997 insgesamt 242 Bundesliga- (46 Tore) und 46 Zweitligaspiele (fünf Tore) für Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Köln, 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC Berlin. Zwischendurch spielte er von 1992 bis 1994 zwei Jahre für Galatasaray Istanbul in der Türkei. Mit Leverkusen gewann er 1988 den UEFA-Cup, mit Köln wurde er zwei Mal Vizemeister und erreichte 1991 das DFB-Pokalfinale. Mit Galatasaray wurde er zwei Mal türkischer Meister und gewann ein Mal den Pokal.
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2. Rene Müller (Dresden): Ich habe mit René in der U21-Nationalmannschaft der DDR zusammengespielt. Er war ein unheimlich reaktionsschneller Torwart. Und er war ein sehr guter Fußballer, beherrschte schon damals das Herauslaufen perfekt.
3. Ulf Kirsten (Leverkusen): Trotz seiner geringen Körpergröße konnte sich Ulf immer sensationell durchsetzen, er war da, wo der Ball hinkam. Keiner hatte eine solche Torquote wie er in den 90er Jahren. Ulf ist der Gerd Müller des Ostens.
4. Andreas Thom (Leverkusen, Hertha): Andreas ist ein sehr guter Freund, seit Jahren mein Trainer-Assistent. Er war ein überragender Dribbler und ein genialer Vorbereiter. Er war nie egoistisch, sah immer den Mitspieler. Das ist auch Ulf Kirsten in Leverkusen sehr zugute gekommen.
5. Steffen Freund (Schalke, Dortmund, Kaiserslautern): Steffen war ein Spieler, der nie die Moral verlor, nie aufgab. Er hat aus seinen Qualitäten Kampfgeist und Leidenschaft das Optimale herausgeholt. Einen solchen Spieler hat jeder gerne in seiner Mannschaft.
6. Olaf Marschall (Dresden, Kaiserslautern): Olaf war ein richtig guter Mittelstürmer. Vor allem im Strafraum war er immer brandgefährlich und kam so auf eine sehr gute Torquote. Vor allem mit dem Kopf war er enorm stark.
7. Norbert Nachtweih (Frankfurt, Bayern): Nachtweih war für mich damals mein persönliches Vorbild, weil er aus der DDR floh und sich in der Bundesliga durchsetzte. Er hat bei meiner Lebensentscheidung einen großen Einfluss gehabt. Zudem war er schon damals ein Außenverteidiger moderner Prägung und ein sehr witziger Typ.
8. Thomas Doll (HSV, Frankfurt): Ein ähnlicher Typ wie Andi Thom, nur ein wenig torgefährlicher. Thomas war ein sehr starker Dribbler, hat sämtliche Abwehrreihen verrückt gemacht. Er gehört zu den herausragenden DDR-Fußballern.
9. Rico Steinmann (Köln): Rico war vom Talent her einer der stärksten DDR-Spieler aller Zeiten. Leider hat er sich trotz seines Talents nie so richtig im internationalen Fußball durchsetzen können.
10. Dariusz Wosz (Bochum, Berlin): Ein genialer Dribbler und unheimlich aktiver Spieler. Dariusz war so ein Typ Fußballer, wie ich ihn als Gegenspieler gehasst habe: Den kriegst du einfach nicht gestellt, der dribbelt dir die ganze Zeit um die Ohren.
Falko Götz bestritt nach seiner Flucht aus der DDR, wo er für FC Vorwärts Frankfurt und Berliner FC Dynamo gespielt hatte, zwischen 1984 und 1997 insgesamt 242 Bundesliga- (46 Tore) und 46 Zweitligaspiele (fünf Tore) für Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Köln, 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC Berlin. Zwischendurch spielte er von 1992 bis 1994 zwei Jahre für Galatasaray Istanbul in der Türkei. Mit Leverkusen gewann er 1988 den UEFA-Cup, mit Köln wurde er zwei Mal Vizemeister und erreichte 1991 das DFB-Pokalfinale. Mit Galatasaray wurde er zwei Mal türkischer Meister und gewann ein Mal den Pokal.
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