Historie
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24.11.2009 10:24:37
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Die besten internationalen Regisseure
Zwei Mal gewann Andreas Herzog (r.) den DFB-Pokal mit Werder Bremen
Übersicht und Ruhe, ein Auge für den freien Mitspieler, Dribblings, mit denen sie die Gegner schwindelig spielen und wenn möglich noch einen Torriecher: All diese Eigenschaften zeichnen die besten Regisseure in der Bundesliga aus. Einer von ihnen war Andreas Herzog.
Der österreichische Rekordnationalspieler, der in der Bundesliga 264 Mal für Werder Bremen und den FC Bayern auf dem Rasen stand, zählte zu den besten Ballzauberern seiner Zeit. Bei bundesliga.de nennt er die seiner Meinung nach zehn stärksten ausländischen Regisseure, die je in Deutschlands Eliteliga gespielt haben.
1. Paulo Sousa (Dortmund): Paulo war immer mein direkter Gegenspieler beim BVB. Er war ein Sechser, der auch das Spiel machte. Das war für mich etwas ganz neues. Sonst standen die mir auf den Füßen, Paulo musste ich hinterherlaufen. Für mich die klare Nummer eins, auch weil er mit dem BVB die Champions League gewonnen hat.
2. Diego (Bremen, Wolfsburg): Diego war in den letzten zwei, drei Jahren das Non Plus Ultra in Bremen. Er ist am Ball eine Augenweide, kann einfach alles. Er ist dynamisch, schnell, unglaublich torgefährlich und hat auch noch den Blick für seine Mitspieler.
3. Zé Roberto (Leverkusen, Bayern, HSV): Zé ist nicht nur ein Spielmacher, er kann auch auf der Sechs oder den Außen spielen, teilweise sogar Verteidiger. Er ist der Kopf der Hamburger Mannschaft, würde auch den Bayern noch gut zu Gesicht stehen.
4. Krassimir Balakow (Stuttgart): Ein absoluter Superspieler, ähnlich wie Diego, nicht ganz so torgefährlich, dafür laufstärker. Krassimir war ein Vorbild beim VfB. Und seine genialen Freistöße mit Links waren immer gefährlich.
5. Zvjezdan Misimovic (Bayern, Bochum, Nürnberg, Wolfsburg): "Zwetschge" hat sich hochgearbeitet. Aber im Meisterjahr von Wolfsburg war er der überragende Mann der Bundesliga. Mehr als 20 Torvorlagen sagen alles.
6. Ciriaco Sforza (Kaiserslautern, Bayern): Mein Zimmerkollege bei den Bayern. Sforza war sehr vielseitig einsetzbar. Am Anfang seiner Karriere war er ein offensiver Spielmacher, dann eine Sechs, schließlich Libero.
7. Johan Micoud (Bremen): Johan war der überragende Mann bei Werders Double 2004, da hatte er ganz großen Anteil am Erfolg. Er war ein exzellenter Spieler, aber manchmal auch zu divenhaft.
8. Sören Lerby (Bayern): Lerby war der Motor der Bayern, aber auch der dänischen Nationalelf, einer der Köpfe des Danish Dynamite. Er spielte immer mit den Stutzen unten. Aber er hatte einen genialen linken Fuß.
9. Lajos Detari (Frankfurt): Detari war mein Liebling, mein Vorbild in der Jugend. Leider spielte er nur ein Jahr bei der Eintracht. In dem gewann er mit den Frankfurtern aber den DFB-Pokal.
10. Emerson (Leverkusen): Ein genialer Stratege im Mittelfeld, der Motor des Leverkusener Spiels Ende der 90er Jahre. Zusammen mit Michael Ballack, Zé Roberto und Bernd Schneider bildete er ein Traummittelfeld. Leider kam immer nur der zweite Platz dabei heraus.
Andreas Herzog bestritt zwischen 1992 und 2002 insgesamt 264 Bundesliga-Spiele (59 Tore) für Werder Bremen und den FC Bayern München. Zuvor spielte er sechs Jahre bei Rapid Wien, wohin er 2002 auch noch einmal für zwei Jahre zurückkehrte. 2004 kickte er bei den Los Angeles Galaxy in den USA. Mit Bremen wurde Herzog 1993 Meister und 1995 Zweiter. Zudem gewann er zwei Mal den DFB-Pokal. Mit den Bayern wurde er erneut Vize-Meister und gewann den UEFA-Cup 1996. Mit Rapid war der Österreicher zwei Mal Meister und ein Mal Cupsieger. Mit 103 Länderspielen, in denen er 26 Tore erzielte, ist Herzog Österreichs Rekordnationalspieler.
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1. Paulo Sousa (Dortmund): Paulo war immer mein direkter Gegenspieler beim BVB. Er war ein Sechser, der auch das Spiel machte. Das war für mich etwas ganz neues. Sonst standen die mir auf den Füßen, Paulo musste ich hinterherlaufen. Für mich die klare Nummer eins, auch weil er mit dem BVB die Champions League gewonnen hat.
2. Diego (Bremen, Wolfsburg): Diego war in den letzten zwei, drei Jahren das Non Plus Ultra in Bremen. Er ist am Ball eine Augenweide, kann einfach alles. Er ist dynamisch, schnell, unglaublich torgefährlich und hat auch noch den Blick für seine Mitspieler.
3. Zé Roberto (Leverkusen, Bayern, HSV): Zé ist nicht nur ein Spielmacher, er kann auch auf der Sechs oder den Außen spielen, teilweise sogar Verteidiger. Er ist der Kopf der Hamburger Mannschaft, würde auch den Bayern noch gut zu Gesicht stehen.
4. Krassimir Balakow (Stuttgart): Ein absoluter Superspieler, ähnlich wie Diego, nicht ganz so torgefährlich, dafür laufstärker. Krassimir war ein Vorbild beim VfB. Und seine genialen Freistöße mit Links waren immer gefährlich.
5. Zvjezdan Misimovic (Bayern, Bochum, Nürnberg, Wolfsburg): "Zwetschge" hat sich hochgearbeitet. Aber im Meisterjahr von Wolfsburg war er der überragende Mann der Bundesliga. Mehr als 20 Torvorlagen sagen alles.
6. Ciriaco Sforza (Kaiserslautern, Bayern): Mein Zimmerkollege bei den Bayern. Sforza war sehr vielseitig einsetzbar. Am Anfang seiner Karriere war er ein offensiver Spielmacher, dann eine Sechs, schließlich Libero.
7. Johan Micoud (Bremen): Johan war der überragende Mann bei Werders Double 2004, da hatte er ganz großen Anteil am Erfolg. Er war ein exzellenter Spieler, aber manchmal auch zu divenhaft.
8. Sören Lerby (Bayern): Lerby war der Motor der Bayern, aber auch der dänischen Nationalelf, einer der Köpfe des Danish Dynamite. Er spielte immer mit den Stutzen unten. Aber er hatte einen genialen linken Fuß.
9. Lajos Detari (Frankfurt): Detari war mein Liebling, mein Vorbild in der Jugend. Leider spielte er nur ein Jahr bei der Eintracht. In dem gewann er mit den Frankfurtern aber den DFB-Pokal.
10. Emerson (Leverkusen): Ein genialer Stratege im Mittelfeld, der Motor des Leverkusener Spiels Ende der 90er Jahre. Zusammen mit Michael Ballack, Zé Roberto und Bernd Schneider bildete er ein Traummittelfeld. Leider kam immer nur der zweite Platz dabei heraus.
Andreas Herzog bestritt zwischen 1992 und 2002 insgesamt 264 Bundesliga-Spiele (59 Tore) für Werder Bremen und den FC Bayern München. Zuvor spielte er sechs Jahre bei Rapid Wien, wohin er 2002 auch noch einmal für zwei Jahre zurückkehrte. 2004 kickte er bei den Los Angeles Galaxy in den USA. Mit Bremen wurde Herzog 1993 Meister und 1995 Zweiter. Zudem gewann er zwei Mal den DFB-Pokal. Mit den Bayern wurde er erneut Vize-Meister und gewann den UEFA-Cup 1996. Mit Rapid war der Österreicher zwei Mal Meister und ein Mal Cupsieger. Mit 103 Länderspielen, in denen er 26 Tore erzielte, ist Herzog Österreichs Rekordnationalspieler.
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