Historie
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19.05.2011 13:05:15
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"Die besten linken Kleben aller Zeiten"

Jörg Albertz spielte von 1990 bis 1993 und von 2001 bis 2003 für den HSV
Mit dem Wechsel zum Hamburger SV 1990 kam der Durchbruch für Jörg Albertz. Seine robuste Spielweise und sein knallharter Schuss machten ihn zum Liebling der Fans. 1996 zog es ihn für fünf Jahre zu den Glasgow Rangers.


Mit den Schotten holte Albertz drei Meistertitel. Liebevoll nannten ihn die Anhänger dort "The Hammer". Bei bundesliga.de nennt er seine Top10-Spieler mit dem härtesten Linksschuss.

1. Andreas Brehme (Bayern, Kaiserslautern): Andi war in meiner Jugend ein Vorbild, das Non-Plus-Ultra, zu ihm hat man aufgeschaut. Er hatte einen Mordshammer, konnte aber auch unglaublich platziert schießen.

2. Christian Ziege (Bayern, Gladbach): Christian konnte tolle Pässe spielen, hatte ein sensationelles Spielverständnis. Schade, dass ich nie mit ihm zusammen in der Nationalelf spielen durfte. Das wäre ein tolles Erlebnis gewesen.

3. Stefan "Paule" Beinlich (Rostock, Leverkusen, Berlin, HSV): Mit Paule zusammen habe ich mein Debüt in der Nationalelf gefeiert. Später hat er lange Zeit in meinem Haus in Hamburg gewohnt. Er ist ein guter Kumpel und ein Riesenfußballer.

4. Hansi Pflügler (Bayern): Auch Pflügler war ein toller Spieler, knallhart am Mann, aber auch mit Offensivqualitäten. Und er hatte einen mächtigen Schuss mit Links.

5. Jörg Albertz (Düsseldorf, HSV): Wie alle in dieser Kategorie hatte auch ich einen gewaltigen Linksfuß. Woher dieser Schussstärke kommt, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist das bei Linksfüßen genetisch bedingt.

6. Thomas Hitzlsperger (Stuttgart): Thomas ist aktuell der Kopf des VfB Stuttgart. Er hat mit Sicherheit noch eine große Zeit vor sich und wird noch so manches Netz in den Bundesligastadien durchschießen.

7. Michael Tarnat (Duisburg, Karlsruhe, Bayern, Hannover): Tanne ist ein Riesentyp. Er war ein sehr beständiger, solider Linksverteidiger, der jeder Mannschaft der Bundesliga sehr gut zu Gesicht gestanden hätte.

8. Jörg Heinrich (Freiburg, Dortmund, Köln): Jörg war mein Rivale um die Nachfolge von Christian Ziege in der Nationalelf. Er hat sich verdient durchgesetzt. Jörg hatte eine Pferdelunge, konnte immer weiter laufen.

9. Martin Kree (Bochum, Leverkusen, Dortmund): Kree ist der Inbegriff der "linken Klebe". Er hatte den härtesten Schuss der Bundesliga. Und er war ein enorm unangenehmer Gegenspieler für jeden Stürmer.

10. Knut Reinhardt (Leverkusen, Dortmund, Nürnberg) : Knut war in Dortmund der Fußball-Gott. Er war eine Kämpfernatur, hat nie aufgegeben und damit die Fans im Revier begeistert. Und natürlich hatte er auch einen Riesenbumms.

Jörg Albertz bestritt von 1990 bis 2007 insgesamt 150 Bundesliga-Spiele, erzielte dabei 29 Tore, sowie 48 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sechs Tore) und 51 in der Regionalliga (sieben Tore) für Fortuna Düsseldorf, den Hamburger SV und die SpVgg Fürth. Außerdem spielte er von 1996 bis 2001 fünf Jahre bei den Glasgow Rangers in Schottland, mit denen er dreimal schottischer Meister wurde, sowie von 2003 bis 2005 bei Shanghai Shenhua in China, wo er zum "Fußballer des Jahres" gewählt wurde. 2008 machte er schließlich noch sieben Spiele für den schottischen Zweitligisten FC Clyde. Zudem spielte Albertz drei Mal für die Deutsche Nationalmannschaft.


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