Historie
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20.09.2012 17:58:04
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Virtuosen der Verteidigung
Mit Stuttgart wurde Karlheinz Förster 1984 Deutscher Meister
Er galt als einer der härtesten Vertreter seiner Zunft: Karlheinz Förster war als kompromissloser Innenverteidiger des VfB Stuttgart bekannt.
Bei bundesliga.de nennt der 81-fache Nationalspieler, der 1984 Deutscher Meister mit Stuttgart wurde, die seiner Meinung nach zehn besten Innenverteidiger der Bundesliga-Geschichte:
1. Karlheinz Förster (Stuttgart): Ich denke, dass ich mich in meiner Karriere vor allem durch meine Konstanz ausgezeichnet habe, sehr zweikampf- und kopfballstark war und kaum Fehler gemacht habe. In meinen 81 Länderspielen wurde etwa 70 Mal der gegnerische Mittelstürmer ausgewechselt.
2. Jürgen Kohler (Mannheim, Köln, Bayern, Dortmund): Jürgen hatte ähnliche Stärken wie ich. Er war sehr aggressiv in den Zweikämpfen, wollte immer jedes Duell Eins-gegen-Eins gewinnen, auch im Training. Und er hat konstant auf hohem Niveau gespielt.
3. Georg Schwarzenbeck (Bayern): Georg wirkte ein wenig steif und wurde häufig unterschätzt, weil Franz Beckenbauer hinter ihm spielte. Aber er konnte richtig gut Fußball spielen. Und Beckenbauer konnte nur so offensiv werden, weil "Katsche" ihm den Rücken frei hielt.
4. Ditmar Jakobs (Oberhausen, TB Berlin, Duisburg, HSV): Ditmar hat vor allem beim HSV eine richtig gute Zeit gehabt, sich zurecht in die Nationalmannschaft gespielt. Er war enorm kopfballstark und absolut kompromisslos in den Zweikämpfen.
5. Rolf Rüssmann † (Schalke, Dortmund): Rolf war ein richtig Großer - von der Statur her. Er war im Zweikampf kaum zu überwinden und in der Luft eine Macht. Nur mit der Wendigkeit gegen kleine Stürmer hatte er Probleme. Dafür hatte er eine tolle Übersicht.
6. Karlheinz Körbel (Frankfurt): Charly war über Jahre konstant, eine echte Bank für die Eintracht. Sein Pech war, dass erst Rüssmann, dann ich ihm den Platz in der Nationalmannschaft weggenommen haben.
7. Christian Wörns (Mannheim, Leverkusen, Dortmund): Christian war überall im defensiven Bereich einsetzbar, vor allem in der Luft stark. Allerdings hatte er immer wieder auch einmal schwächere Phasen.
8. Markus Babbel (Bayern, HSV, Stuttgart): Markus hat mit Bayern und Liverpool große Erfolge gefeiert. Wer bei solchen Topclubs konstant spielt, hat seine Extraklasse mehr als unter Beweis gestellt. Ein Manndecker ohne Schnörkel.
9. Per Mertesacker (Hannover, Bremen): Per hat eine tolle Übersicht und strahlt eine große Ruhe aus. Zu meiner Zeit wäre er sicherlich Libero geworden, als Vorstopper hätte er Probleme bekommen, den Gegenspieler immer zu halten.
10. Thomas Helmer (Bielefeld, Dortmund, Bayern, Berlin): Thomas hat auch linker Verteidiger und Libero gespielt. Er hatte eine gute Übersicht, war ruhig am Ball, war auch in der Offensive stark - hinten aber auch mal für einen Aussetzer gut.
Karlheinz Förster hat von 1975 bis 1986 insgesamt 272 Bundesliga-Spiele (17 Tore) und 39 Begegnungen in der 2. Bundesliga (fünf Tore) für den VfB Stuttgart bestritten. 1986 wechselte er zu Olympique Marseille. Für die deutsche Nationalmannschaft machte Förster 81 Länderspiele (2 Tore) und wurde 1980 Europameister und 1982 sowie 1986 Vize-Weltmeister. Mit Stuttgart wurde Förster 1984 Deutscher Meister, mit Marseille 1989 und 1990 zwei Mal Meister in Frankreich.
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1. Karlheinz Förster (Stuttgart): Ich denke, dass ich mich in meiner Karriere vor allem durch meine Konstanz ausgezeichnet habe, sehr zweikampf- und kopfballstark war und kaum Fehler gemacht habe. In meinen 81 Länderspielen wurde etwa 70 Mal der gegnerische Mittelstürmer ausgewechselt.
2. Jürgen Kohler (Mannheim, Köln, Bayern, Dortmund): Jürgen hatte ähnliche Stärken wie ich. Er war sehr aggressiv in den Zweikämpfen, wollte immer jedes Duell Eins-gegen-Eins gewinnen, auch im Training. Und er hat konstant auf hohem Niveau gespielt.
3. Georg Schwarzenbeck (Bayern): Georg wirkte ein wenig steif und wurde häufig unterschätzt, weil Franz Beckenbauer hinter ihm spielte. Aber er konnte richtig gut Fußball spielen. Und Beckenbauer konnte nur so offensiv werden, weil "Katsche" ihm den Rücken frei hielt.
4. Ditmar Jakobs (Oberhausen, TB Berlin, Duisburg, HSV): Ditmar hat vor allem beim HSV eine richtig gute Zeit gehabt, sich zurecht in die Nationalmannschaft gespielt. Er war enorm kopfballstark und absolut kompromisslos in den Zweikämpfen.
5. Rolf Rüssmann † (Schalke, Dortmund): Rolf war ein richtig Großer - von der Statur her. Er war im Zweikampf kaum zu überwinden und in der Luft eine Macht. Nur mit der Wendigkeit gegen kleine Stürmer hatte er Probleme. Dafür hatte er eine tolle Übersicht.
6. Karlheinz Körbel (Frankfurt): Charly war über Jahre konstant, eine echte Bank für die Eintracht. Sein Pech war, dass erst Rüssmann, dann ich ihm den Platz in der Nationalmannschaft weggenommen haben.
7. Christian Wörns (Mannheim, Leverkusen, Dortmund): Christian war überall im defensiven Bereich einsetzbar, vor allem in der Luft stark. Allerdings hatte er immer wieder auch einmal schwächere Phasen.
8. Markus Babbel (Bayern, HSV, Stuttgart): Markus hat mit Bayern und Liverpool große Erfolge gefeiert. Wer bei solchen Topclubs konstant spielt, hat seine Extraklasse mehr als unter Beweis gestellt. Ein Manndecker ohne Schnörkel.
9. Per Mertesacker (Hannover, Bremen): Per hat eine tolle Übersicht und strahlt eine große Ruhe aus. Zu meiner Zeit wäre er sicherlich Libero geworden, als Vorstopper hätte er Probleme bekommen, den Gegenspieler immer zu halten.
10. Thomas Helmer (Bielefeld, Dortmund, Bayern, Berlin): Thomas hat auch linker Verteidiger und Libero gespielt. Er hatte eine gute Übersicht, war ruhig am Ball, war auch in der Offensive stark - hinten aber auch mal für einen Aussetzer gut.
Karlheinz Förster hat von 1975 bis 1986 insgesamt 272 Bundesliga-Spiele (17 Tore) und 39 Begegnungen in der 2. Bundesliga (fünf Tore) für den VfB Stuttgart bestritten. 1986 wechselte er zu Olympique Marseille. Für die deutsche Nationalmannschaft machte Förster 81 Länderspiele (2 Tore) und wurde 1980 Europameister und 1982 sowie 1986 Vize-Weltmeister. Mit Stuttgart wurde Förster 1984 Deutscher Meister, mit Marseille 1989 und 1990 zwei Mal Meister in Frankreich.
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