Historie
Historie
|
06.09.2012 15:46:25
Weiterempfehlen
Drucken
schliessen x

Name des Absenders
E-Mail Adresse
Name des Empfängers
E-Mail Adresse

"Tonis" Top-Torhüter

464 Mal spielte Toni Schumacher in der Bundesliga
464 Mal stand Harald "Toni" Schumacher in der Bundesliga zwischen den Pfosten, die die Welt bedeuten. Mehr als 400 Mal davon für den 1. FC Köln.


Für bundesliga.de nimmt Schumacher, der Europameister, zwei Mal Vizeweltmeister, drei Mal Pokalsieger und zwei Mal Deutscher Meister wurde, die Torhüter der Bundesliga unter die Lupe und nennt seine Top10:

1. Sepp Maier (Bayern): Sepp hatte eine sehr gute Strafraumbeherrschung und dazu auch noch sensationelle Reflexe. Nicht umsonst wurde er die "Katze von Anzing" genannt. Ein echtes Vorbild. Und seine Erfolge sprechen Bände.

2. Oliver Kahn (Karlsruhe, Bayern): Oliver wurde von den Medien für seine genialen Paraden der "Titan" genannt. Er war ein sehr offensiver Torwart, der auch viele Angriffe mit seinen weiten Abschlägen einleitete.

3. Toni Turek (TuS Duisburg, Frankfurt, Ulm, Düsseldorf, Gladbach): Toni ist das Urgestein der Torwarttradition. 1954 wurde Deutschland auch dank seiner Leistung sensationell Weltmeister. Radio-Reporter Herbert Zimmermann nannte ihn "Teufelskerl" und "Fußball-Gott".

4. Andreas Köpke (Hertha, Nürnberg, Frankfurt, Marseille): Andi wurde 1996 Europameister, war auch schon 1990 bei der WM als Ersatz dabei. Er war sehr stark auf der Linie, hatte tolle Reflexe.

5. Jens Lehmann (Schalke, AC Mailand, Dortmund, Arsenal, Stuttgart): Jens war ein mitspielender, moderner Torwart. Überall, wo er war, hat er Erfolg gehabt: Mit Dortmund Deutscher Meister, mit Arsenal Englischer Meister, mit Schalke UEFA-Pokal-Sieger.

6. Bodo Illgner (Köln, Real Madrid): Bodo hat die Tradition der großen Kölner Torhüter fortgesetzt. Er wurde Weltmeister 1990 und zweimal mit Real Madrid Champions-League-Sieger, gewann den Weltpokal und zwei spanische Meistertitel.

7. Bernhard "Bert" Trautmann (Manchester City): Bert wurde 1956 sogar zum Spieler des Jahres in England gewählt. Obwohl er nie für Deutschland spielte, galt er damals als bester Torwart der Welt. Im FA-Cup-Finale 1956 spielte er durch, obwohl er sich das Genick gebrochen hatte.

8. Raimond Aumann (Bayern): Raimond war zehn Jahre beim FC Bayern und wurde sechs Mal Deutscher Meister, gehörte zudem zum WM-Kader 1990. Mit seiner ruhigen Art strahlte er unheimliche Sicherheit aus. Und er war stets zuverlässig.

9. Hans Tilkowski (Herne, Dortmund, Frankfurt): Hans war bei der WM 1966 Deutschlands Stammtorwart. Im Finale kassierte er das legendäre "Wembley-Tor".

10. Rudi Kargus (HSV, Nürnberg, KSC, Düsseldorf, Köln): Kargus gehört zu den Torhütern mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga, wurde Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger und gewann den Europacup der Pokalsieger. Und er war ein ausgesprochener Elfmetertöter.


Harald "Toni" Schumacher spielte von 1972 bis 1996 insgesamt 464 Mal in der Bundesliga für den 1. FC Köln, FC Schalke 04, FC Bayern München und Borussia Dortmund. Er wurde mit Köln 1978 Deutscher Meister und gewann 1977, 1978 und 1983 dreimal den DFB-Pokal, stand zudem 1986 im Uefa-Cup-Finale. Er bestritt 76 Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft, wurde 1980 Europameister und 1982 sowie 1986 Vize-Weltmeister. Als Trainer coachte Schumacher den Zweitliga-Klub Fortuna Köln von Juli 1998 bis Dezember 1999.

Hier finden Sie weitere Meldungen zum Thema:

"Meine Top10": Alle Bestenlisten auf einen Blick

"Mein größtes Spiel": Stars erinnern sich