Historie
Historie
|
03.02.2011 16:41:53
Weiterempfehlen
Drucken
schliessen x
Name des Absenders
E-Mail Adresse
Name des Empfängers
E-Mail Adresse
Buchwalds Garanten für eine sichere Abwehr
Legendäres Duell: Bei der WM 1990 war Guido Buchwald (l.) der Schatten von Diego Maradona
Mehr als 300 Bundesliga-Spiele bestritt Guido Buchwald für den VfB Stuttgart und den Karlsruher SC. Für die DFB-Elf lief er 76 Mal auf. Unvergessen sein Duell gegen Diego Maradona im WM-Finale 1990.
Für bundesliga.de nimmt Buchwald, der mit VfB zwei Mal Deutscher Meister wurde, die Innenverteidiger der Bundesliga unter die Lupe und nennt seine Top10 der Saison 2008/09:
1. Joris Mathijsen (Hamburger SV): Joris ist der absolute Organisator in der Defensive des Hamburger SV. Er war der Garant für die sichere Abwehr der Hanseaten, wegen der Hamburg so erfolgreich war. Er hat ein sehr gutes taktisches Verständnis und ist enorm Zweikampf stark.
2. Matthieu Delpierre (VfB Stuttgart): Als Matthieu nach seiner Verletzung beim VfB zurückkam, hat man gesehen, dass er der Kopf der Mannschaft in der Defensive ist. Mir gefällt außerdem seine Spieleröffnung, besonders sein toller Diagonalpass.
3. Heiko Westermann (FC Schalke 04): Für mich ist Heiko derzeit der beste deutsche Abwehrspieler. Vor allem weil er so vielseitig einsetzbar und nebenbei auch noch unheimlich torgefährlich ist. Er ist ein Verteidiger, wie ihn sich jeder Trainer wünscht.
4. Lucio (FC Bayern München): Bei Lucio beeindruckt mich seine Dynamik, sein Umschalten nach einem Ballgewinn, sein Spielaufbau bis ins Mittelfeld. Es gibt nur sehr wenige Verteidiger, die das so können.
5. Andrea Barzagli (VfL Wolfsburg): Der Italiener hat ein ausgezeichnetes Stellungsspiel, und er verliert einfach keinen Zweikampf. Er ist ein großer Sicherheitsfaktor beim VfL. Er weiß, wo er stehen, wie er sich verschieben muss. Ein beruhigender Pol in der Abwehr.
6. Geromel (1. FC Köln): Geromel ist ein sehr solider Abwehrspieler mit einer ausgezeichneten Technik. Er gewinnt sehr viele Zweikämpfe durch seine Schnelligkeit und seine Antizipation. Gegen ihn hat es jeder Stürmer schwer.
7. Serdar Tasci (VfB Stuttgart): Serdar hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal enorm weiterentwickelt. Er ist im Spiel Eins-gegen-Eins äußerst stark. Und er hat noch eine Menge Potenzial nach oben.
8. Matthias Jaissle (1899 Hoffenheim): Matthias gewinnt durch seine Schnelligkeit und seinen Willen sehr viele Zweikämpfe. Er arbeitet sehr diszipliniert und hat dadurch dafür gesorgt, dass Hoffenheim erst die Freiräume für ihre Offensive bekommen hat.
9. Naldo (Werder Bremen): Wenn man sieht, wie er in die Zweikämpfe geht, seine Freistöße schießt und sich beim Kopfball verhält, müsste Naldo eigentlich viel höher in der Liste stehen. Aber sein Manko sind die vielen leichtsinnigen Fehler.
10. Youssef Mohamad (1. FC Köln): Der Libanese hat die ganze Saison über souverän gespielt. Er ist sowohl im Zweikampf als auch beim Kopfball sehr gut. Mir gefällt auch, wie er bedrohliche Situationen auflöst und dann das Spiel von hinten aufbaut.
Guido Buchwald bestritt von 1979 bis 1999 insgesamt 334 Bundesliga-Spiele (28 Tore) für den VfB Stuttgart und Karlsruher SC, außerdem 177 Zweitliga-Spiele (21 Tore) für die Stuttgarter Kickers und den KSC. Von 1994 bis 1997 spielte er für die Urawa Red Diamonds in Japan. Mit dem VfB wurde er zweimal Deutscher Meister (1984 und 1992), stand 1989 im Uefa-Cup-Finale. Buchwald bestritt 76 Länderspiele (vier Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft. Er wurde 1990 Weltmeister, 1992 Vize-Europameister. Als Trainer wurde er mit den Urawa Red Diamonds 2006 japanischer Meister und gewann 2005 wie 2006 den Kaiserpokal.
Hier finden Sie weitere Meldungen zum Thema:
"Meine Top10": Müllers beste Spielmacher
"Meine Top10": Brehmes beste Linksverteidiger
"Meine Top10": Kunz beste Stürmer
"Meine Top10": Bertholds Bollwerker
"Meine Top10": Hrubeschs Kopfballungeheuer
"Meine Top10": Lorants beste Ballverteiler
1. Joris Mathijsen (Hamburger SV): Joris ist der absolute Organisator in der Defensive des Hamburger SV. Er war der Garant für die sichere Abwehr der Hanseaten, wegen der Hamburg so erfolgreich war. Er hat ein sehr gutes taktisches Verständnis und ist enorm Zweikampf stark.
2. Matthieu Delpierre (VfB Stuttgart): Als Matthieu nach seiner Verletzung beim VfB zurückkam, hat man gesehen, dass er der Kopf der Mannschaft in der Defensive ist. Mir gefällt außerdem seine Spieleröffnung, besonders sein toller Diagonalpass.
3. Heiko Westermann (FC Schalke 04): Für mich ist Heiko derzeit der beste deutsche Abwehrspieler. Vor allem weil er so vielseitig einsetzbar und nebenbei auch noch unheimlich torgefährlich ist. Er ist ein Verteidiger, wie ihn sich jeder Trainer wünscht.
4. Lucio (FC Bayern München): Bei Lucio beeindruckt mich seine Dynamik, sein Umschalten nach einem Ballgewinn, sein Spielaufbau bis ins Mittelfeld. Es gibt nur sehr wenige Verteidiger, die das so können.
5. Andrea Barzagli (VfL Wolfsburg): Der Italiener hat ein ausgezeichnetes Stellungsspiel, und er verliert einfach keinen Zweikampf. Er ist ein großer Sicherheitsfaktor beim VfL. Er weiß, wo er stehen, wie er sich verschieben muss. Ein beruhigender Pol in der Abwehr.
6. Geromel (1. FC Köln): Geromel ist ein sehr solider Abwehrspieler mit einer ausgezeichneten Technik. Er gewinnt sehr viele Zweikämpfe durch seine Schnelligkeit und seine Antizipation. Gegen ihn hat es jeder Stürmer schwer.
7. Serdar Tasci (VfB Stuttgart): Serdar hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal enorm weiterentwickelt. Er ist im Spiel Eins-gegen-Eins äußerst stark. Und er hat noch eine Menge Potenzial nach oben.
8. Matthias Jaissle (1899 Hoffenheim): Matthias gewinnt durch seine Schnelligkeit und seinen Willen sehr viele Zweikämpfe. Er arbeitet sehr diszipliniert und hat dadurch dafür gesorgt, dass Hoffenheim erst die Freiräume für ihre Offensive bekommen hat.
9. Naldo (Werder Bremen): Wenn man sieht, wie er in die Zweikämpfe geht, seine Freistöße schießt und sich beim Kopfball verhält, müsste Naldo eigentlich viel höher in der Liste stehen. Aber sein Manko sind die vielen leichtsinnigen Fehler.
10. Youssef Mohamad (1. FC Köln): Der Libanese hat die ganze Saison über souverän gespielt. Er ist sowohl im Zweikampf als auch beim Kopfball sehr gut. Mir gefällt auch, wie er bedrohliche Situationen auflöst und dann das Spiel von hinten aufbaut.
Guido Buchwald bestritt von 1979 bis 1999 insgesamt 334 Bundesliga-Spiele (28 Tore) für den VfB Stuttgart und Karlsruher SC, außerdem 177 Zweitliga-Spiele (21 Tore) für die Stuttgarter Kickers und den KSC. Von 1994 bis 1997 spielte er für die Urawa Red Diamonds in Japan. Mit dem VfB wurde er zweimal Deutscher Meister (1984 und 1992), stand 1989 im Uefa-Cup-Finale. Buchwald bestritt 76 Länderspiele (vier Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft. Er wurde 1990 Weltmeister, 1992 Vize-Europameister. Als Trainer wurde er mit den Urawa Red Diamonds 2006 japanischer Meister und gewann 2005 wie 2006 den Kaiserpokal.
Hier finden Sie weitere Meldungen zum Thema:
"Meine Top10": Müllers beste Spielmacher
"Meine Top10": Brehmes beste Linksverteidiger
"Meine Top10": Kunz beste Stürmer
"Meine Top10": Bertholds Bollwerker
"Meine Top10": Hrubeschs Kopfballungeheuer
"Meine Top10": Lorants beste Ballverteiler
Die besten Videos!
Fakten, Fak- ten, Fakten
Elf des Spieltags













