Historie
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13.01.2011 14:14:39
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Die besten Jungs auf links

1998 wurde Andreas Brehme Deutscher Meister mit dem FCK
In seiner aktiven Zeit galt Andreas Brehme als einer der besten Verteidiger der Welt. 1990 wurde er zum WM-Helden der deutschen Nationalelf.


Für bundesliga.de nimmt Brehme, der mit dem FC Bayern 1987 und dem 1. FC Kaiserslautern 1998 Deutscher Meister wurde und 1996 den DFB-Pokal mit den "Roten Teufeln" gewann, die Linksverteidiger der Bundesliga unter die Lupe. Hier sind seine Favoriten:

1. Paul Breitner (Bayern, Braunschweig): Paul war ein sehr eleganter Spieler. Er war unheimlich schnell und vor allem unberechenbar. Wie stark er war, zeigt auch, dass er später bei Bayern im zentralen Mittelfeld spielte.

2. Philipp Lahm (Stuttgart, Bayern): Philipp hat sich kontinuierlich von Jahr zu Jahr gesteigert. Er kann auf beiden Seiten spielen, ist technisch sehr stark. Er spielt bei den Bayern eine überragende Rolle.

3. Bixente Lizarazu (Bayern): Bixente war ein technisch enorm eleganter Spieler. Seine Vorstöße über die linke Seite waren immer gefährlich. Zumal er sehr gefährliche Flanken schlagen konnte.

4. Hans-Peter Briegel (Kaiserslautern): Briegel war ein Kraftpaket, mit seiner Dynamik hat er sehr viel bewegt. Vor allem bei Standards war er brandgefährlich. Und er hat seine Klasse auch in Italien bewiesen.

5. Hans Pflügler (Bayern): Mit Hansi habe ich ja noch zusammengespielt. Er war schnell, Kopfballstark, konnte tolle Flanken schlagen. Bei Standardsituationen war er stets gefährlich. Wer sich zehn Jahr bei Bayern durchsetzt, muss stark sein.

6. Christian Ziege (Bayern, Gladbach): Ein technisch sehr versierter Spieler mit viel Tatendrang nach vorne und einem unheimlich harten Schuss. Er hat bei Bayern, in Italien und in England gespielt. Das sagt alles.

7. Levan Kobiashvili (Freiburg, Schalke): Levan wollte ich damals von Freiburg nach Kaiserslautern holen. Das hat leider nicht geklappt. Er ist technisch überragend, schaltet sich viel nach vorne ein und schlägt geniale Flanken.

8. Marcell Jansen (Gladbach, Bayern, HSV): Marcell ist beim HSV wieder zu einer Größe geworden. Ich weiß nicht, warum es bei den Bayern nicht geklappt hat. Aber beim HSV marschiert er auf der linken Seite und zeigt sensationelle Leistungen.

9. Jörg Heinrich (Freiburg, Dortmund, Köln): Jörg war auf mehreren Positionen einsetzbar. Er hatte mit rechts wie links einen guten Schuss, war zudem Kopfballstark. Er war ein sehr wichtiger Spieler für die Borussia.

10. Marcel Schäfer (1860, Wolfsburg): Marcel hat unter Felix Magath sehr viel dazu gelernt und zuletzt eine überragende Saison in Wolfsburg gespielt. Er hat einen super Schuss und spielt enorm mannschaftsdienlich. Und er ist noch jung.

Andreas Brehme bestritt von 1981 bis 1998 insgesamt 301 Bundesliga-Spiele, erzielte 50 Tore für den 1. FC Kaiserslautern und FC Bayern München. Zwischendurch war er von 1988 bis 1992 für Inter Mailand in Italien und in der Saison 1992/93 bei Real Saragossa in Spanien aktiv. Er wurde sowohl mit Bayern (1987) als auch Kaiserslautern (1998) Deutscher Meister, gewann mit Lautern 1996 den DFB-Pokal. Mit Inter Mailand wurde er 1991 italienischer Meister und 1989 UEFA-Cup-Sieger. Brehme spielte 86 Mal (acht Tore) für die deutsche Nationalmannschaft, wurde 1990 Weltmeister, 1986 Vize-Welt- und 1992 Vize-Europameister. Er war von Oktober 2000 bis August 2002 Trainer des 1. FC Kaiserslautern, in der Saison 2004/05 Coach der SpVgg Unterhaching.

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