Historie
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24.01.2012 17:16:42
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Der Beginn einer großen Ära
Willi Reimann (m.) bestritt 175 Bundesliga-Spiele für den Hamburger SV und erzielte dabei 49 Tore
"Ich habe mit dem Hamburger SV in meiner Zeit in Hamburg drei große Titel gewonnen. Der Bedeutendste davon war sicherlich der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1977. Für mich war dieses Spiel einer der absoluten Höhepunkte meiner Karriere.
Es war der 11. Mai 1977. In Amsterdam trafen wir auf den RSC Anderlecht. Die Belgier hatten den Cup-Wettbewerb im Vorjahr gewonnen und sollten ihn ein Jahr später auch noch einmal für sich entscheiden. Aber diesmal waren wir dran.
Von Anfang an waren wir die bessere Mannschaft, vom Spielverlauf her waren wir am Ende die verdienten Sieger. Dennoch mussten wir bis zur 82. Minute auf die erlösende Führung warten.
Dann schlug Georg Volkert zu, verwandelte nach Foul an Arno Steffenhagen den Elfmeter zum 1:0. Mit der Schluss-Sirene erhöhte Felix Magath noch auf 2:0.
Eine große Party gab es nach dem Spiel in Amsterdam aber nicht. Irgendwie hatte die niemand organisiert. Stattdessen waren wir mit der Mannschaft essen. Als wir ins Hotel zurückkamen, machte die Hotelbar schon bald zu.
Wir mussten also privat auf den Zimmern feiern. Am nächsten Tag haben wir in Hamburg dann alles nachgeholt - mit Autocorso zum Rathaus und Mega-Party danach.
Für uns war es nach dem DFB-Pokaltriumph 1976 der zweite große Erfolg. Für den HSV war dieser Finalsieg jedoch der Start einer ganz großen Ära. Zwei Jahre später waren wir erstmals in der Bundesliga Deutscher Meister. Nach meinem Karriereende holte der HSV noch zwei Meisterschaften und gewann den Europapokal der Landesmeister."
Willi Reimann bestritt zwischen 1970 und 1981 insgesamt 287 Bundesliga-Spiele, in denen er 93 Tore erzielte, für Hannover 96 und den Hamburger SV. Mit dem HSV wurde er 1979 Deutscher Meister und noch drei Mal Vize-Meister. 1976 gewann er den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger. Außerdem stand er 1980 im Finale des Europacups der Landesmeister. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Reimann als Trainer beim FC St. Pauli, HSV, VfL Wolfsburg, 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und Eintracht Braunschweig. Mit Wolfsburg und Frankfurt schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga, mit dem HSV wurde er Vierter in der Bundesliga.
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Wir mussten also privat auf den Zimmern feiern. Am nächsten Tag haben wir in Hamburg dann alles nachgeholt - mit Autocorso zum Rathaus und Mega-Party danach.
Für uns war es nach dem DFB-Pokaltriumph 1976 der zweite große Erfolg. Für den HSV war dieser Finalsieg jedoch der Start einer ganz großen Ära. Zwei Jahre später waren wir erstmals in der Bundesliga Deutscher Meister. Nach meinem Karriereende holte der HSV noch zwei Meisterschaften und gewann den Europapokal der Landesmeister."
Willi Reimann bestritt zwischen 1970 und 1981 insgesamt 287 Bundesliga-Spiele, in denen er 93 Tore erzielte, für Hannover 96 und den Hamburger SV. Mit dem HSV wurde er 1979 Deutscher Meister und noch drei Mal Vize-Meister. 1976 gewann er den DFB-Pokal, 1977 den Europapokal der Pokalsieger. Außerdem stand er 1980 im Finale des Europacups der Landesmeister. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Reimann als Trainer beim FC St. Pauli, HSV, VfL Wolfsburg, 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und Eintracht Braunschweig. Mit Wolfsburg und Frankfurt schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga, mit dem HSV wurde er Vierter in der Bundesliga.
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