Historie
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06.12.2011 14:12:36
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Persönliche Sternstunde trotz Niederlage
Maximilian Heidenreich spielte von 1992 bis 1997 160 Mal in der Bundesliga und 2. Bundesliga für den SC Freiburg
"Eines meiner besten Spiele habe ich unserer ersten Bundesliga-Saison mit dem SC Freiburg gemacht. Es war am 3. Spieltag. Zum Start der Saison hatten wir erst beim FC Bayern München 1:3 verloren, dann die SG Wattenscheid 4:1 besiegt.
Am 21. August 1993 gaben wir dann unser Gastspiel bei Borussia Dortmund. Unser Trainer Volker Finke hatte mich vom Mittelfeldspieler zum Libero umfunktioniert. Aber ich habe diese Rolle immer sehr offensiv interpretiert, habe damit in Deutschland vielleicht sogar Maßstäbe gesetzt.
Später waren auch Olaf Thon oder Matthias Sammer ähnlich offensiv von hinten heraus. Ich habe mich in der Saison in fast jeden Angriff mit eingeschaltet. Ich denke, dass ich meine Rolle damals außergewöhnlich interpretiert habe.
So war es auch in Dortmund. Bereits nach zwölf Minuten gingen wir durch einen Strafstoß von Rodolfo Esteban Cardoso mit 1:0 in Führung. Zehn Minuten nach der Halbzeitpause erhöhte ich auf 2:0. Ein schöner Freistoß über die Mauer genau in den Knick.
Doch leider konnten wir die Führung nicht nach Hause bringen. Erst verkürzte Karl-Heinz Riedle, dann glich Michael Zorc aus. Und am Ende standen wir sogar ganz mit leeren Händen da.
Ich werde nie vergessen, wie der Stephane Chapuisat durch vier Mann bei uns durchgeht, den Ball querlegt, und Sammer zum 3:2 für den BVB einschießt. Wir hatten überragend gespielt und dennoch verloren. Eine vielleicht Richtung weisende Niederlage.
Denn danach mussten wir bis zum 11. Spieltag warten, bis wir endlich unseren zweiten Sieg einfahren konnten. Wir spielten bis zum letzten Tag gegen den Abstieg, schafften den Klassenerhalt nur durch drei Siege in Folge in den letzten drei Spielen.
Aber ich bin mir heute noch sicher, hätten wir in Dortmund den Sieg nach Hause gebracht, wären wir in einen ähnlichen Lauf gekommen, wie ein Jahr später. Da wurden wir Dritter und erreichten den UEFA-Cup."
Maximilian Heidenreich bestritt zwischen 1984 und 1998 insgesamt 166 Bundesliga- (fünf Tore) und 125 Zweitligaspiele (zwölf Tore) für Hannover 96, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg und VfL Wolfsburg. Außerdem war er eine Saison beim TSV 1860 München in der Oberliga aktiv und spielte zwei Jahre für den FC Basel in der Schweiz. Mit Hannover und Freiburg schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga. Mit dem SC wurde er 1995 Dritter und erreichte den UEFA-Cup.
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Später waren auch Olaf Thon oder Matthias Sammer ähnlich offensiv von hinten heraus. Ich habe mich in der Saison in fast jeden Angriff mit eingeschaltet. Ich denke, dass ich meine Rolle damals außergewöhnlich interpretiert habe.
So war es auch in Dortmund. Bereits nach zwölf Minuten gingen wir durch einen Strafstoß von Rodolfo Esteban Cardoso mit 1:0 in Führung. Zehn Minuten nach der Halbzeitpause erhöhte ich auf 2:0. Ein schöner Freistoß über die Mauer genau in den Knick.
Doch leider konnten wir die Führung nicht nach Hause bringen. Erst verkürzte Karl-Heinz Riedle, dann glich Michael Zorc aus. Und am Ende standen wir sogar ganz mit leeren Händen da.
Ich werde nie vergessen, wie der Stephane Chapuisat durch vier Mann bei uns durchgeht, den Ball querlegt, und Sammer zum 3:2 für den BVB einschießt. Wir hatten überragend gespielt und dennoch verloren. Eine vielleicht Richtung weisende Niederlage.
Denn danach mussten wir bis zum 11. Spieltag warten, bis wir endlich unseren zweiten Sieg einfahren konnten. Wir spielten bis zum letzten Tag gegen den Abstieg, schafften den Klassenerhalt nur durch drei Siege in Folge in den letzten drei Spielen.
Aber ich bin mir heute noch sicher, hätten wir in Dortmund den Sieg nach Hause gebracht, wären wir in einen ähnlichen Lauf gekommen, wie ein Jahr später. Da wurden wir Dritter und erreichten den UEFA-Cup."
Maximilian Heidenreich bestritt zwischen 1984 und 1998 insgesamt 166 Bundesliga- (fünf Tore) und 125 Zweitligaspiele (zwölf Tore) für Hannover 96, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg und VfL Wolfsburg. Außerdem war er eine Saison beim TSV 1860 München in der Oberliga aktiv und spielte zwei Jahre für den FC Basel in der Schweiz. Mit Hannover und Freiburg schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga. Mit dem SC wurde er 1995 Dritter und erreichte den UEFA-Cup.
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