Historie
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31.07.2012 18:03:19
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Das Tor zur Titelverteidigung
Thomas Allofs reckt nach seinem Siegtreffer den Pokal in die Höhe
"Ich habe mehrfach in meiner Karriere drei oder sogar vier Tore in einem Spiel geschossen. Das sind ganz besondere Tage, an denen einfach alles klappt. Trotzdem ist für mich mein größtes Spiel immer noch eine Begegnung, in der ich nur einmal getroffen habe. Dafür war es aber das entscheidende Tor zum Sieg - und zum Gewinn des DFB-Pokals.
Es war der 4. Juni 1980. Im Gelsenkirchener Parkstadion trafen wir vor 65.000 Zuschauern im Finale des DFB-Pokals auf den 1. FC Köln. Natürlich waren die Kölner der große Favorit. Zwei Jahre zuvor hatten die Geißböcke noch das Double aus Meisterschaft und Pokaltriumph geholt. Wir waren zwar Titelverteidiger - 1979 hatten wir den Pokal im Finale gegen Hertha BSC Berlin gewonnen - und hatten es 1979 sogar bis ins Finale des Europapokals der Pokalsieger geschafft, trotzdem sahen uns alle nur als krasse Außenseiter in diesem Endspiel an.
Das Spiel lief zunächst planmäßig, so wie es alle erwartet hatten. Nach 26 Minuten ging Köln durch ein Tor von Bernd Cullmann in Führung. Doch in der zweiten Halbzeit schlugen wir zurück. Erst traf Rüdiger Wenzel in der 59. Minute zum Ausgleich. Sechs Minuten später schlug dann meine große Stunde.
Rudi Bommer, der ja bekannt war für seine tollen Flanken, hatte den Ball über rechts nach vorne getrieben, spielte ihn dann flach in den Sechzehner. Etwa am Fünfmeterraum machte ich die lange Grätsche und konnte den Ball hoch ins lange Eck einschießen. Es war das 2:1 und der Siegtreffer.
Für uns Fortunen war das schon etwas ganz Besonderes. Großartig mit Triumphen verwöhnt war Düsseldorf ja nicht. Die Stadt stand nachher Kopf, wir bekamen eine große Ehrung im Düsseldorfer Rathaus. Und natürlich war es auch die große Revanche für F95 am ungeliebten Nachbarn Köln. Denn 1978 hatten die Kölner im Finale, ebenfalls in Gelsenkirchen, mit 2:0 gewonnen - da war ich allerdings noch nicht dabei."
Thomas Allofs bestritt in seiner aktiven Karriere von 1978 bis 1992 insgesamt 378 Bundesliga-Spiele, erzielte 148 Tore für Fortuna Düsseldorf, 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln. In der Saison 1989/90 war er zudem sieben Monate bei Racing Straßburg in Frankreich. Mit Düsseldorf gewann er zwei Mal den DFB-Pokal und erreichte 1979 das Finale des Europapokals der Pokalsieger. Mit Köln wurde er 1989 als Torschützenkönig (17 Treffer) Vize-Meister. Außerdem spielte Allofs zwei Mal für die Deutsche Nationalmannschaft. Er gehörte zum Kader bei der WM 1982, der Vize-Weltmeister wurde, bekam aber keinen Einsatz.
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Rudi Bommer, der ja bekannt war für seine tollen Flanken, hatte den Ball über rechts nach vorne getrieben, spielte ihn dann flach in den Sechzehner. Etwa am Fünfmeterraum machte ich die lange Grätsche und konnte den Ball hoch ins lange Eck einschießen. Es war das 2:1 und der Siegtreffer.
Für uns Fortunen war das schon etwas ganz Besonderes. Großartig mit Triumphen verwöhnt war Düsseldorf ja nicht. Die Stadt stand nachher Kopf, wir bekamen eine große Ehrung im Düsseldorfer Rathaus. Und natürlich war es auch die große Revanche für F95 am ungeliebten Nachbarn Köln. Denn 1978 hatten die Kölner im Finale, ebenfalls in Gelsenkirchen, mit 2:0 gewonnen - da war ich allerdings noch nicht dabei."
Thomas Allofs bestritt in seiner aktiven Karriere von 1978 bis 1992 insgesamt 378 Bundesliga-Spiele, erzielte 148 Tore für Fortuna Düsseldorf, 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln. In der Saison 1989/90 war er zudem sieben Monate bei Racing Straßburg in Frankreich. Mit Düsseldorf gewann er zwei Mal den DFB-Pokal und erreichte 1979 das Finale des Europapokals der Pokalsieger. Mit Köln wurde er 1989 als Torschützenkönig (17 Treffer) Vize-Meister. Außerdem spielte Allofs zwei Mal für die Deutsche Nationalmannschaft. Er gehörte zum Kader bei der WM 1982, der Vize-Weltmeister wurde, bekam aber keinen Einsatz.
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