Historie
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24.07.2012 16:25:27
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Erst "Weihnachtsmeister", dann Weihnachtsfeier
Manfred Schwabl wurde drei Mal Deutscher Meister mit dem FC Bayern
"Am besten in Erinnerung ist mir ein Spiel mit dem FC Bayern München gegen den Karlsruher SC am 16. Dezember 1989 geblieben. Es war der letzte Spieltag vor der Winterpause.
Wegen der Champions League hatten wir in der Saison viele Spiele, Trainer Jupp Heynckes wandte deshalb schon damals die Rotation an. Gegen den KSC saß ich daher zunächst auf der Bank.
Und musste mit ansehen, wie die Karlsruher durch Thomas Süss 1:0 in Führung gingen. Heynckes reagierte: Er nahm den angeschlagenen Radmilo Mihajlovic in der 35. Minute raus und setzte mich dafür ein. Und ich drehte gleich richtig auf. Nur zehn Minuten nach meiner Einwechslung legte ich unserm Stürmer Roland Wohlfarth den Ball perfekt auf, Roland schoss zum 1:1 ein.
Vor dem Spiel standen wir punktgleich mit Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen auf Platz 1. Wir mussten also unbedingt gewinnen, wenn wir als Spitzenreiter in die Winterpause gehen wollten. Und das taten wir dann auch. Sechs Minuten nach der Pause gelang Roland gleich das 2:1. Wenig später erhöhte ich selbst auf 3:1, bevor Wohlfarth zum dritten Mal zuschlug und das 4:1 besorgte. Die 47.000 Zuschauer im Münchner Olympiastadion waren begeistert.
Auch für uns wurde das noch ein lustiger Abend. Denn anschließend stand die Weihnachtsfeier an. Und nach einem solchen Sieg feiert es sich bekanntlich umso besser. Es ist noch ein feucht-fröhlicher Abend geworden.
Am Saisonende durften wir übrigens wieder groß feiern: Mit sechs Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Köln wurden wir Deutscher Meister. Für mich war es der dritte Meistertitel mit dem FC Bayern nach 1985 und 1986."
Manfred Schwabl hat von 1984 bis 1997 insgesamt 303 Bundesliga-Spiele bestritten, dabei 14 Tore erzielt. Seine Karriere begann er beim FC Bayern München, wechselte nach zwei Jahren aber zum 1. FC Nürnberg. 1989 kehrte er zu den Bayern zurück, 1992 ging es wieder zurück zum Club. 1994 wechselte Schwabl schließlich zum TSV 1860 München, wo er drei Jahre später seine Karriere beendete. Mit den Bayern wurde er dreimal Deutscher Meister und zweimal Vize-Meister, gewann außerdem 1986 den DFB-Pokal. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt Schwabl vier Länderspiele.
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Und musste mit ansehen, wie die Karlsruher durch Thomas Süss 1:0 in Führung gingen. Heynckes reagierte: Er nahm den angeschlagenen Radmilo Mihajlovic in der 35. Minute raus und setzte mich dafür ein. Und ich drehte gleich richtig auf. Nur zehn Minuten nach meiner Einwechslung legte ich unserm Stürmer Roland Wohlfarth den Ball perfekt auf, Roland schoss zum 1:1 ein.
Vor dem Spiel standen wir punktgleich mit Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen auf Platz 1. Wir mussten also unbedingt gewinnen, wenn wir als Spitzenreiter in die Winterpause gehen wollten. Und das taten wir dann auch. Sechs Minuten nach der Pause gelang Roland gleich das 2:1. Wenig später erhöhte ich selbst auf 3:1, bevor Wohlfarth zum dritten Mal zuschlug und das 4:1 besorgte. Die 47.000 Zuschauer im Münchner Olympiastadion waren begeistert.
Auch für uns wurde das noch ein lustiger Abend. Denn anschließend stand die Weihnachtsfeier an. Und nach einem solchen Sieg feiert es sich bekanntlich umso besser. Es ist noch ein feucht-fröhlicher Abend geworden.
Am Saisonende durften wir übrigens wieder groß feiern: Mit sechs Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Köln wurden wir Deutscher Meister. Für mich war es der dritte Meistertitel mit dem FC Bayern nach 1985 und 1986."
Manfred Schwabl hat von 1984 bis 1997 insgesamt 303 Bundesliga-Spiele bestritten, dabei 14 Tore erzielt. Seine Karriere begann er beim FC Bayern München, wechselte nach zwei Jahren aber zum 1. FC Nürnberg. 1989 kehrte er zu den Bayern zurück, 1992 ging es wieder zurück zum Club. 1994 wechselte Schwabl schließlich zum TSV 1860 München, wo er drei Jahre später seine Karriere beendete. Mit den Bayern wurde er dreimal Deutscher Meister und zweimal Vize-Meister, gewann außerdem 1986 den DFB-Pokal. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt Schwabl vier Länderspiele.
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