Was macht eigentlich ... Markus Schroth?

(Geb. 25. 01. 1975) - Der ehemalige Stürmer ist heute Co-Trainer der U23-Mannschaft von 1860 München. Nachdem er seine Karriere wegen eines Knorpelschadens 2009 beenden musste, arbeitete er zwei Jahre bei 1860-Vermarkter IMG. Anschließend kehrte er als Trainer des Nachwuchsleistungszentrums zu den "Löwen" zurück. Als Spieler bestritt Schroth zwischen 1994 und 2009 insgesamt 300 Bundesligaspiele für den Karlsruher SC, TSV 1860 München und 1. FC Nürnberg, in denen er 61 Tore erzielte. Mit Nürnberg gewann er 2007 den DFB-Pokal, 1996 stand er mit dem KSC bereits im Pokalfinale. Mit 1860 München wurde er 2000 Vierter in der Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Dieter Eilts?

(Geb. 13.12.1964) - Der Europameister von 1996 und Ehrenspielführer von Werder Bremen leitet heute die Fußballschule der Werderaner. Außerdem arbeitet er als Nachwuchskoordinator beim VfL Oldenburg. Seine Trainerlaufbahn begann der einstige Mittelfeldspieler, der im Sommer 2000 seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer erfolgreich abschloss, 2002 bei der A-Jugend des SV Werder. Im Juli 2003 wechselte er zum DFB, wo er zunächst die U19 übernahm, ehe er ein Jahr später Trainer der U21-Nationalmannschaft wurde. Im November 2008 wurde er trotz der Qualifikation für die U21-Europameisterschaft von seinem Amt entbunden. Am 21.11.2008 wurde Eilts Cheftrainer beim Zweitligisten Hansa Rostock. Nach einer Niederlage beim FC St. Pauli wurde er Anfang März 2009 entlassen. Als Spieler absolvierte der auch "Ostfriesen Alemao" oder "Eisen-Dieter" genannte Eilts zwischen 1986 und 2001 390 Bundesligaspiele für Werder Bremen. Er erzielte dabei 7 Treffer. 1988 und 1993 wurde er Deutscher Meister, 1991, 1994 und 1999 DFB-Pokalsieger und 1992 gewann er mit den Bremern den Europapokal der Pokalsieger. Am 18.12.1993 wurde er zum ersten Mal in der Nationalmannschaft eingesetzt, für die er insgesamt 31 Mal am Ball war. 1996 wurde er Europameister und in das UEFA-Allstarteam des Turniers gewählt.
Was macht eigentlich ... Arie van Lent?

(Geb. 31. 08. 1970) - Der frühere Stürmer übernimmt zur Saison 2011/12 die Offenbacher Kickers in der 3. Liga. Zuvor war er Trainer des Ligakonkurrenten Rot Weiss Ahlen. Die erste Trainerstation des gebürtigen Niederländers war von 2007 bis 2009 der 1. FC Kleve, den er in seiner ersten Saison in die Regionalliga West führte. Als Spieler bestritt van Lent zwischen 1990 und 2007 insgesamt 120 Bundesliga-Spiele (27 Tore), 142 Begegnungen in der 2. Bundesliga (65 Tore) sowie zwölf in der Regionalliga (sechs Tore) für den SV Werder Bremen, VfB Oldenburg, SpVgg Greuther Fürth, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und Rot-Weiss Essen. Mit Bremen wurde er Deutscher Meister, Europapokalsieger der Pokalsieger und zwei Mal DFB-Pokalsieger, war in dieser Zeit jedoch nur Ersatzspieler. Mit Gladbach stieg er 2001 in die Bundesliga auf, mit der Eintracht gelang ihm dieses Kunststück 2005 erneut. Mit Essen schaffte er 2006 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Leo Wilden?

(Geb. 03. 07. 1936) - Der ehemalige Verteidiger betreibt zusammen mit seiner Ehefrau Christa einen Tabakladen in Köln. Als Spieler bestritt Wilden zwischen 1963 und 1966 insgesamt 63 Bundesligaspiele (ein Tor) für den 1. FC Köln. Zuvor hatte er seit 1958 bereits 112 Spiele in der Oberliga-West für den FC gemacht. Von 1966 bis 1969 bestritt er 95 Spiele in der Regionalliga für Bayer 04 Leverkusen. Mit Köln wurde er 1962 Deutscher Meister, 1960 und 1963 Vize-Meister und 1964 erster Deutscher Meister in der Bundesliga. Außerdem machte er 15 Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft und gehörte dem deutschen WM-Kader 1962 in Chile an.
Was macht eigentlich ... Stefan Emmerling?

(10.02.1966) - Der ehemalige Abwehrspieler trainiert seit März 2010 Rot-Weiß Erfurt in der 3. Liga. Zuvor war er Chefcoach von Rot Weiss Ahlen. Seine Trainerlaufbahn begann Emmerling in der Spielzeit 2001/2002 bei Fortuna Düsseldorf, die er, noch als Spieler unter Vertrag, die letzten sieben Spiele als Interimstrainer betreute. Von 2004 bis 2007 trainierte er die zweite Mannschaft von Alemannia Aachen, bevor er für zwei Jahre zu Kickers Emden wechselte. Als Spieler bestritt der kompromisslose Linksfuß zwischen 1987 und 2000 249 Bundesliga-Partien für den 1. FC Kaiserslautern, die SG Wattenscheid 09 und den MSV Duisburg (8 Tore). Außerdem war er 106 Mal in der 2. Bundesliga am Ball (6 Tore). Von 2000 bis 2002 ließ er seine Karriere bei Fortuna Düsseldorf in der Regionalliga ausklingen.
Was macht eigentlich ... Vasile Miriuta?

(Geb. 19.09.1968) - Der ehemalige ungarische Nationalspieler trainiert heute die zweite Mannschaft von Energie Cottbus in der Regionalliga Nord. Zuvor betreute der in Baia Mare, Rumänien, geborene Miriuta bereits die U19 der Lausitzer. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war er zunächst als Spielerberater tätig. Der Freistoßspezialist wechselte 1998 von Újpest Budapest zu Energie Cottbus. Die Lausitzer waren für den damals 29 jährigen bereits die zehnte Station im Profifußball. Miriuta spielte 63 Mal für Energie Cottbus in der Bundesliga und erzielte dabei 15 Tore. Außerdem war er noch 70 Mal in der 2. Bundesliga am Ball (acht Tore). Zwölf seiner Spiele in der 2. Bundesliga bestritt er für den MSV Duisburg, für den er ohne Torerfolg blieb. 2003 wechselte er wieder zurück nach Ungarn, wo er 2004 seine Karriere beendete. Zwischen 2000 und 2003 lief er außerdem neun Mal für die ungarische Nationalmannschaft auf (ein Tor).
Was macht eigentlich ... Peter Pacult?

(Geb. 28. 10. 1959) - Der einstige Stürmer ist seit der Saison 2011/12 Cheftrainer von RB Leipzig. Bis zum 11. April 2011 war Pacult Cheftrainer bei Rapid Wien; 2008 führte er den österreichischen Rekordmeister zu dessen 32. Meistertitel. Vergangene Saison wurde Rapid Vizemeister. Nach seinem Karriereende 1996 war Pacult zunächst Co-Trainer beim TSV 1860 München unter Coach Werner Lorant. Von Oktober 2001 bis März 2003 war er dann Cheftrainer der "Blauen". 2004 bis Juni 2005 trainierte er den FC Kärnten, ging anschließend im Dezember 2005 zu Dynamo Dresden, konnte den Abstieg des Klubs aus der zweiten Liga aber nicht verhindern. Im September 2006 wechselte er schließlich nach Wien. Als Spieler bestritt Pacult von 1993 bis 1995 insgesamt 16 Bundesliga- (drei Tore) und 37 Zweitliga-Spiele (18 Tore) für den TSV 1860 München, mit dem er 1994 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. In Österreich war er für den Wiener Sport-Club, Rapid, den FC Tirol, FC Linz und FK Austria Wien aktv. Mit Tirol wurde er zweimal österreichischer Meister sowie einmal ÖFB-Cupsieger. Den Pokal gewann er 1985 auch mit Rapid, erreichte im gleichen Jahr das Finale des Europacups der Pokalsieger. Außerdem spielte Pacult 24 Mal für die österreichische Nationalmannschaft, erzielte ein Tor.
Was macht eigentlich ... Olaf Thon?

(Geb. 1. 5. 1966) - Der ehemalige Nationalspieler war zuletzt Cheftrainer beim VfB Hüls in der NRW-Liga. Darüber hinaus sitzt der ausgebildete Fußball-Lehrer seit der Firmengründung 2004 im Aufsichtsrat der "Conciety AG". Von 2005 bis 2008 war er außerdem Aufsichtsratmitglied bei Schalke 04 und im Anschluss im Marketing des Vereins tätig. Im Juli 2009 trennte man sich einvernehmlich. Als Spieler stand Thon in seiner Debütsaison 83/84 immer in der Startformation und bestritt 38 Spiele (14 Tore) in der 2. Bundesliga für den FC Schalke 04. Bei seinem ersten Profispiel gegen den SC Charlottenburg war er gerade einmal 17 Jahre, 3 Monate und 5 Tage alt. Im weiteren Verlauf seiner Karriere blieb er immer erstklassig und stand zwischen 1984 und 2002 443 Mal für Schalke und den FC Bayern München in der Bundesliga auf dem Feld. Er erzielte dabei 82 Tore. Mit den Bayern wurde Thon 1989, 1990 sowie 1994 Deutscher Meister. Mit Schalke 04 gewann er 1997 den UEFA-Pokal, holte 2001 und 2002 den DFB-Pokal und schaffte 1984 den Aufstieg in die Bundesliga. Am 16.12.1984 debütierte er mit 18 Jahren im Trikot der Nationalmannschaft, für die er insgesamt 52 Spiele (3 Tore) absolvierte. Höhepunkt seiner internationalen Karriere war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1990. Außerdem wurde 1986 Vize-Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Manfred Dubski?

(19.09.1954) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit der Saison 2011/12 Co-Trainer der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04. Zuvor arbeitete er insgesamt 17 Jahre als Trainer der U17-Junioren der "Knappen". 2002 wurde er mit der U17 deutscher Meister. Zwischendurch war er auch zwei Jahre als Scout für Schalke tätig. Als Spieler bestritt der Allrounder zwischen 1972 und 1982 190 Bundesliga-Spiele für Schalke 04 und den MSV Duisburg. Er erzielte dabei elf Tore. Anschließend war er bis 1989 210 Mal für Duisburg, Rot Weiß Oberhausen und die SG Union Solingen in der 2. Bundesliga am Ball (23 Tore). 1978/79 erreichte er mit dem MSV Duisburg das Halbfinale des UEFA-Cups, in dem die "Zebras" am späteren Sieger aus Mönchengladbach scheiterten.
Was macht eigentlich ... Carsten Wolters?

(geb. 25.07.1969) - Der ehemalige Abwehr- und Mittelfeldspieler trainiert heute die U19-Mannschaft des MSV Duisburg. Zuvor betreute er drei Jahre lang die U17 der "Zebras". Nach dem Ende seiner Profikarriere 2007 war Wolters in der Saison 07/08 als Spieler und Co-Trainer für die zweite Mannschaft des MSV aktiv. Darüber hinaus spielt der ehemalige Duisburger Publikumsliebling seit 2009 für den SV Höntrop 1916, mit dem ihm der Aufstieg in die Landesliga gelang. Als Spieler stand Wolters zwischen 1993 und 2006 in 179 Bundesliga-Spielen auf dem Feld und erzielte dabei 13 Treffer. Bevor er 1996 zum MSV Duisburg wechselte, war er für die SG Wattenscheid 09 sowie Borussia Dortmund aktiv. Für Wattenscheid und Duisburg absolvierte der auch "Erle" genannte Wolters bis 2007 außerdem 195 Partien in der 2. Bundesliga (18 Tore). 1996 wurde er mit Borussia Dortmund Deutscher Meister. Allerdings bestritt Wolters lediglich zwei seiner elf Saisoneinsätze über 90 Minuten. Sieben Mal wurde er ein- und zwei Mal ausgewechselt. 1998 erreichte er mit dem MSV Duisburg das DFB-Pokalfinale, in dem man sich dem FC Bayern mit 1:2 geschlagen geben musste.
Was macht eigentlich ... Raimond Aumann?

(Geb. 12. 10. 1963) - Raimond Aumann ist dem FC Bayern München treu geblieben. Der ehemalige Nationaltorwart (vier Länderspiele, Teilnahme an der WM 1990) arbeitet heute als Fanbeauftragter des FC Bayern, organisiert die Zusammenarbeit des Vereins mit seinen Fans. Für die Münchner bestritt Aumann von 1982 bis 1994 insgesamt 216 Bundesliga-Spiele. Er wurde sechs Mal Deutscher Meister, zwei Mal DFB-Pokalsieger. 1987 stand er zudem mit den Bayern im Finale des Europapokals der Landesmeister.
Was macht eigentlich ... Roman Tyce?

(07.05.1977) - Der ehemalige tschechische Nationalspieler ist seit dem Ende seiner aktiven Karriere im Sommer 2011 Co-Trainer der SpVgg Unterhaching in der 3. Liga. Darüber hinaus betreut er die U17-Junioren der Hachinger. Als Spieler bestritt der 1998 von Slovan Liberec nach Deutschland gewechselte Mittelfeldspieler 110 Bundesliga-Spiele für 1860 München. Er erzielte dabei 4 Tore. Außerdem war er 27 Mal in der 2. Bundesliga für die "Löwen" am Ball (3 Tore). Nach mehreren schwereren Verletzungen wechselte er 2007 zur SpVgg Unterhaching in die Regionalliga, mit der ihm die Qualifikation für die 3. Liga gelang. Bis 2011 lief er insgesamt 82 Mal für die SpVgg auf (6 Tore). Zwischen 1999 und 2005 spielte Tyce 25 Mal für die tschechische Nationalmannschaft (1 Tor).
Was macht eigentlich ... Bernd Nickel?

(Geb. 15.3.1949) - Der ehemalige Mittelfeldspieler betreibt heute ein Sportartikelgeschäft in Herborn, Hessen. In den 80er Jahren war er zudem als offiziell lizensierter Spielervermittler tätig. Als Spieler lief der passionierte Golfer Nickel insgesamt 426 Mal für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga auf. Er erzielte dabei 140 Treffer. Lediglich Bernd Hölzenbein war im Eintracht-Trikot erfolgreicher. Mit den Hessen gewann er 1974, 1975 und 1981 den DFB-Pokal und wurde 1980 UEFA-Pokalsieger. Mit der sogenannten "deutschen Nationalmannschaft der Amateure" nahm er 1972 an den Olympischen Sommerspielen in München teil. Insgesamt absolvierte er 41 Spiele in dieser Auswahl und ist mit 18 Treffern Rekordtorschütze. Am 22. Dezember 1974 kam er im EM-Qualifikationsspiel auf Malta zum Einsatz. Es war sein erstes und letztes Spiel in der A-Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Hans-Jürgen Gundelach?

(Geb. 29. 11. 1963) - Der ehemalige Torwart betreibt heute einen Computerhandel in Hude bei Oldenburg. Als Spieler bestritt Gundelach zwischen 1984 und 1997 insgesamt 130 Bundesligaspiele sowie 64 Begegnungen in der 2. Bundesliga für Eintracht Frankfurt, FC 08 Homburg und SV Werder Bremen. Mit der Eintracht gewann er 1988 als Stammkeeper den DFB-Pokal. Mit Werder wurde er 1993 Deutscher Meister und 1995 Vizemeister, gewann zudem 1994 den DFB-Pokal, allerdings als Ersatz-Torwart.
Was macht eigentlich ... Günter Sebert?

(Geb. 29. 05. 1948) - Der ehemalige Verteidiger ist seit 2009 sportlicher Leiter seines Heimatclubs SV Waldhof Mannheim. Im Sommer 2011 stieg der Traditionsverein als Meister der Oberliga Baden-Württemberg in die Regionalliga auf. Seit 1988 arbeitete Sebert als Trainer bei diversen Vereinen in Deutschland, darunter Waldhof Mannheim, Hertha BSC Berlin, Stuttgarter Kickers, 1. FC Nürnberg, VfR Mannheim, SSV Jahr Regensburg und SV Sandhausen. Regensburg führte er 2003 zum Aufstieg in die 2. Bundesliga, seine beste Platzierung als Trainer in der Bundesliga war Rang 12 mit Waldhof Mannheim 1989. Als Spieler bestritt Sebert zwischen 1974 und 1987 insgesamt 128 Spiele in der Bundesliga (13 Tore) und 325 Begegnungen in der 2. Bundesliga (69 Tore) für den SV Waldhof Mannheim. Mit insgesamt 592 Profispielen ist Sebert Rekordspieler des Clubs und zugleich auch Ehrenspielführer. Seine größten Erfolge waren der Aufstieg in die 2. Bundesliga 1974 sowie in die Bundesliga 1983, wo Waldhof 1985 Tabellensechster wurde.
Was macht eigentlich ... Frantisek Straka?

(Geb. 21. 05. 1958) - Der Ex-Verteidiger trainiert heute Slavia Prag in der tschechischen Liga. Seine Trainerstationen führten den Weltenbummler schon zu Arka Gdynia, Polen, North Queensland Fury, Australien, MFK Ruzomberok, Slowakei, interimsweise von Mai bis Ende Juni 2009 zur tschechischen Nationalmannschaft, zu Heraklion, Griechenland, Dynamo Ceske Budejovice, Tschechien und zum FC Wacker Tirol in Österreich. In Deutschland trainierte er 2005 den LR Ahlen. In der Bundesliga war Straka von 1988 bis 1992 für den VfL Borussia Mönchengladbach und den FC Hansa Rostock aktiv und kam in 115 Bundesliga-Spielen auf ein Tor. Anschließend absolvierte er noch 64 Spiele in der 2. Bundesliga für den Wuppertraler SV (3 Tore). Für die tschechische Nationalmannschaft stand der ehemalige Libero 35 Mal auf dem Feld.
Was macht eigentlich ... Andreas Herzog?

(Geb. 10. 09. 1968) - Österreichs Rekordnationalspieler (103 Länderspiele, 26 Tore) ist seit dem 01.01.2012 Co-Trainer der amerikanischen Nationalmannschaft unter Jürgen Klinsmann. Zuvor war er Teamchef der U-21-Nationalmannschaft Österreichs. Von 2005 bis März 2009 war der begnadete Linksfuß unter Josef Hickersberger und später Karel Brückner Co-Trainer der Nationalmannschaft des ÖFB. Seine erfolgreichste Zeit hatte Herzog beim SV Werder Bremen, mit dem der Spielmacher 1993 Deutscher Meister wurde und zweimal den DFB-Pokal gewann. Mit dem FC Bayern München feierte 1996 den Triumph im UEFA-Cup. Insgesamt bestritt er 264 Bundesliga-Spiele (59 Tore) für Bremen und die Bayern.
Was macht eigentlich ... Rainer Zietsch?

Rainer Zietsch (Geb. 21. 11. 1964) - Der Ex-Verteidiger ist heute kaufmännischer Geschäftsführer des Nachwuchs-Leistungszentrums des 1. FC Nürnberg. Nach Ende seiner Profi-Karriere schloss Zietsch ein bereits zuvor begonnenes Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Diplom an der Fachhochschule in Nürnberg ab. Danach wurde er Geschäftsführer der "FD21 GmbH", einer Initiative für den Jugendfußball. Gleichzeitig war er U14-Trainer bei der SpVgg. Greuther Fürth. 2004 wechselte er als U17-Trainer nach Nürnberg und wurde 2006 Geschäftsführer des Nachwuchs-Leistungszentrums. Als Spieler bestritt Zietsch zwischen 1983 und 1998 insgesamt 265 Bundesligaspiele (15 Tore) und 67 Begegnungen in der 2. Bundesliga (drei Tore) für den VfB Stuttgart, Bayer 05 Uerdingen, 1. FC Nürnberg und SpVgg. Greuther Fürth. Mit dem VfB wurde er 1984 Deutscher Meister, stand 1986 im Finale des DFB-Pokals und erreichte 1989 das Endspiel des UEFA-Cups.
Was macht eigentlich ... Olaf Holetschek?

(Geb. 12. 07. 1968) - Der frühere Defensivspieler ist seit Juli 2011 Trainer der U17-Junioren von RB Leipzig. Zuvor betreute er die U19-Nachwuchsmannschaft des FC Carl Zeiss Jena, für den er bereits als sportlicher Leiter und Co-Trainer tätig war. Als Spieler bestritt Holetschek zwischen 1991 und 2001 insgesamt 37 Bundesliga-Spiele (ein Tor) und 214 Begegnungen in der 2. Bundesliga (31 Tore) für den FC Carl Zeiss Jena, Hansa Rostock und Chemnitzer FC. Bereits von 1989 bis 1991 machte er 47 Spiele in der DDR-Oberliga für Jena, von 2001 bis 2005 spielte er erneut für Carl Zeiss in der Ober- und Regionalliga. Mit Jena schaffte er 1991 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. 2005 gelang ihm mit dem Club der Aufstieg in die Regionalliga.
Was macht eigentlich ... Ludwig Kögl?

(Geb. 07. 03. 1966) - Der ehemalige Mittelfeldspieler betreibt heute die Spieleragentur "Kögl und Partner GmbH" in München zusammen mit seinem Schweizer Partner. Die Agentur betreut rund 30 Profis, darunter unter anderem Thomas Müller. Der Flügelspieler bestritt von 1984 bis 2001 insgesamt 309 Bundesliga-Spiele und erzielte 23 Tore für den FC Bayern München, VfB Stuttgart und SpVgg. Unterhaching. Mit den Bayern wurde er fünf Mal, mit Stuttgart 1992 zum sechsten Mal Deutscher Meister. 1986 gewann er mit den Bayern den DFB-Pokal und erreichte 1987 das Finale des Europapokals der Landesmeister gegen den FC Porto, das die Münchner mit 1:2 verloren. Außerdem spielte Kögl zwei Mal für die deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Lars Ricken?

(10.07.1976) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit 2008 Nachwuchskoordinator bei Borussia Dortmund. Als Spieler bestritt der gebürtige Dortmunder zwischen 1994 und 2007 301 Bundesliga-Spiele für den BVB und erzielte dabei 49 Tore. Mit der Borussia wurde er 1995, 1996 und 2002 deutscher Meister. Außerdem gewann er 1997 die Champions League sowie den Weltpokal. Sein Tor zum 3:1-Endstand gegen Juventus Turin im Champions League Finale Sekunden nach seiner Einwechslung wurde zum "Tor des Jahres 1997" und "BVB-Tor des Jahrhunderts" gewählt. Ricken durchlief alle Jugendnationalmannschaften des DFB und wurde mit der U16 1992 Europameister. Für die A-Nationalmannschaft lief er insgesamt 16 Mal auf (1 Tor).
Was macht eigentlich ... Martin Wagner?

(Geb. 24. 02. 1968) - Der ehemalige Mittelfeldspieler arbeitet als Spielerberater und hat seine eigene Agentur namens "MaWa Consult" gegründet. Als Spieler bestritt Wagner zwischen 1988 und 2001 insgesamt 271 Bundesliga-Spiele (37 Tore) sowie 31 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sieben Tore) für den 1. FC Nürnberg, 1. FC Kaiserslautern und VfL Wolfsburg. Mit dem FCK wurde er 1998 Deutscher Meister, 1994 Vizemeister und gewann 1996 den DFB-Pokal. 1997 schaffte er zudem mit den "Roten Teufeln" den Aufstieg in die Bundesliga. Außerdem machte Wagner sechs Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft und nahm an der Weltmeisterschaft 1994 in den USA teil.
Was macht eigentlich ... Petr Ruman?

(02.11.1976) - Der ehemalige Stürmer ist heute Co-Trainer der U19-Junioren des FSV Mainz 05. Zuvor war er bereits als Trainer der U16- sowie Co-Trainer der U17-Mannschaft der Rheinhessen tätig. Darüber hinaus betreibt der Tscheche seine eigene Fußball-Akademie "P11". Als Spieler absolvierte der Techniker 41 Bundesliga-Spiele für Mainz 05 (6 Tore). Darüber hinaus bestritt er für die SpVgg Greuther Fürth und Mainz 175 Spiele in der 2. Bundesliga (39 Tore). Zum Abschluss seiner Karriere kam er in der Spielzeit 2008/09 noch fünf Mal für den VfR Aalen in der 3. Liga zum Einsatz. In seinem ersten Pflichtspiel für Mainz gelang ihm gegen den FK MIKA Aschtarak in der UEFA-Cup-Qualifikation der erste internationale Treffer des FSV.

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