Was macht eigentlich ... Erik Meijer?

(Geb. 02. 08. 1969) - Der Ex-Stürmer war vom 1. Januar 2010 bis Ende der Saison 2011/12 Geschäftsführer Sport bei Alemannia Aachen, seinem letzten Proficlub als Aktiver. Als Testimonial hatte Meijer zuvor schon Werbung für den neuen Tivoli gemacht und war auch bei der Vermarktung des Stadions aktiv. Nach seinem Karriereende war Meijer zunächst in der Saison 2006/07 Co-Trainer bei der Alemannia. Zwischen 1995 und 2006 bestritt Meijer insgesamt 174 Spiele in der Bundesliga, erzielte 38 Tore, sowie 86 Begegnungen in der 2. Bundesliga (19 Tore) für den KFC Uerdingen, Bayer 04 Leverkusen, Hamburger SV und TSV Alemannia Aachen. Von 1999 bis 2001 war er beim FC Liverpool und Preston Northend in England aktiv. Vor 1995 spielte Meijer in den Niederlanden und Belgien für Fortuna Sittard, Royal FC Antwerpen, FC Eindhoven, MVV Maastricht sowie beim PSV Eindhoven. Außerdem machte er ein Länderspiel für die Niederlande. In der Bundesliga wurde er zweimal Vize-Meister und einmal Dritter mit Bayer Leverkusen. Mit Aachen erreichte er 2004 das Finale des DFB-Pokals und in der Folgesaison als Zweitligist die Runde der letzten 32 Mannschaften im UEFA-Cup. 2006 stieg er mit der Alemannia in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Toni Polster?

(10. 03. 1964) - Der ehemalige Stürmer ist im Herbst 2011 auf die Trainerbank zurückgekehrt und führt seitdem den SC Wiener Viktoria in der fünften österreichischen Spielklasse. Im November 2010 hatte Polster als Trainer der LASK Juniors aufgehört. Polster war zuvor in Österreich als TV- und Werbestar sowie als Sänger äußerst erfolgreich. Sein zweites Album erreichte sogar Doppel-Platin. Polster tritt zudem als TV-Experte sowie als Kolumnist der Tageszeitung "Österreich" auf. Außerdem hat er zwei Hemdenkollektionen entworfen. Von 2004 bis 2005 war er Manager von Austria Wien. In der Bundesliga spielte Polster von 1993 bis 2000 beim 1. FC Köln und VfL Borussia Mönchengladbach, in 181 Spielen erzielte "Toni Doppelpack", wie ihn die Fans nannten, insgesamt 90 Tore.
Was macht eigentlich ... Hans-Günter Bruns?

(Geb. 15. 11. 1954) - Der frühere Mittelfeldspieler ist seit dem 22. September 2011 Trainer bei Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia. Zuvor war Brunsbis Februar 2011 Trainer bei Rot-Weiß Oberhausen, nachdem er ein Jahr zuvor als Interimstrainer eingesprungen war. Gleichzeitig war Bruns auch Sportlicher Leiter bei RWO; eine Position, die er seit der Saison 2008/09 inne hatte. Davor war er von 2006 bis 2008 Trainer der Oberhausener, führte den Club aus der Oberliga in zwei Jahren über die Regionalliga bis in die 2. Bundesliga. Vor seiner Zeit bei RWO war Bruns Trainer bei Adler Osterfeld, VfB Speldorf und SSVg Velbert, arbeitete zudem noch als Versicherungsvertreter. Als Spieler bestritt Bruns zwischen 1973 und 1990 insgesamt 366 Bundesliga-Spiele, in denen er 63 Tore erzielte, sowie 58 Begegnungen der 2. Bundesliga (25 Tore) für den FC Schalke 04, die SG Wattenscheid 09, Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach. Mit Düsseldorf gewann er 1980 den DFB-Pokal, stand vier Jahre später mit Gladbach noch einmal im Finale. 1979 gewann er mit Gladbach den UEFA-Cup. Mit Schalke wurde er 1977 Vize-Meister. Außerdem machte Bruns vier Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft und gehörte zum Kader für die EM 1984.
Was macht eigentlich ... Horst Steffen?

(Geb. 03. 03. 1969) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit Sommer 2010 Trainer der U19-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Zuvor war er bereits Coach des U17-Nachwuchsteams der Borussia sowie der U19 des MSV Duisburg. Als Spieler bestritt Steffen zwischen 1988 und 2003 insgesamt 207 Bundesliga-Spiele, in denen er 16 Tore erzielte, sowie 75 Begegnungen der 2. Bundesliga (sieben Tore) für Bayer 05 Uerdingen, Borussia Mönchengladbach und MSV Duisburg. Mit Gladbach stand er 1992 im DFB-Pokalfinale, sechs Jahre später erreichte er mit dem MSV erneut das Endspiel. Mit Uerdingen gelang ihm 1994 der Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Falko Götz?

(Geb. 26. 03. 1962) - Der ehemalige Stürmer trainierte zuletzt die Nationalmannschaft und die U23 von Vietnam. Zuvor war Götz vom 15. Dezember 2008 bis zum 16. September 2009 Trainer bei Holstein Kiel, das er zum Meistertitel in der Regionalliga-Nord und damit zum Aufstieg in die 3. Liga führte. Nach seinem Karriereende 1997 war Götz zunächst als Amateur- und Juniorentrainer bei Hertha BSC aktiv. In der Rückrunde der Saison 2001/02 war er dann übergangsweise Chefcoach bei der Hertha. Von März 2003 bis April 2004 trainierte Götz den TSV 1860 München in der Bundesliga, ab Juli 2004 bis April 2007 war er wieder Chefcoach in Berlin. Mit der Hertha wurde er zwei Mal 4. in der Bundesliga. Als Spieler bestritt Götz nach seiner Flucht aus der DDR, wo er für den FC Vorwärts Frankfurt und den Berliner FC Dynamo gespielt hatte, zwischen 1984 und 1997 insgesamt 242 Bundesliga- (46 Tore) und 46 Zweitligaspiele (fünf Tore) für Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Köln, 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC. Zwischendurch spielte er von 1992 bis 1994 zwei Jahre für Galatasaray Istanbul in der Türkei. Mit Leverkusen gewann er 1988 den UEFA-Cup, mit Köln wurde er zwei Mal Vizemeister und erreichte 1991 das DFB-Pokal-Finale. Mit Galatasaray wurde er zwei Mal türkischer Meister und gewann ein Mal den Pokal.
Was macht eigentlich ... Uwe Reinders?

(geb. 19.01.1955) - Der ehemalige Offensivspieler war zuletzt Cheftrainer beim FC Oberneuland in Bremen. Seine Trainerkarriere begann Reinders 1987 als Spielertrainer bei Eintracht Braunschweig. Von 1990 bis 1992 betreute er Hansa Rostock. Mit Hansa gewann er 1990/91 die letzte DDR-Meisterschaft und den FDGB-Pokal. Damit qualifizierte sich Rostock auch für die erste gesamtdeutsche Bundesliga-Saison 1991/92. Nach seiner Entlassung bei Hansa war er für den MSV Duisburg, Hertha BSC, Sachsen Leipzig, Eintracht Braunschweig, den 1. FC Pforzheim und den Brinkumer SV tätig. Als Spieler bestritt der gebürtige Essener von 1977 bis 1985 238 Bundesliga-Spiele für Werder Bremen. Ihm gelangen dabei 67 Treffer. Außerdem stand er zwischen 1974 und 1977 40 Mal für Schwarz-Weiß Essen in der 2. Bundesliga auf dem Feld (8 Tore). In der Saison 1980/81 spielte er nach Bremens Abstieg aus der Bundesliga ebenfalls ein Jahr zweitklassig. Bei Werders direktem Wiederaufstieg absolvierte Reinders 37 Partien und trug mit 16 Toren zur Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord bei. 1985 wechselte er zu Girondins Bordeaux. Ein Jahr später ging es zu Stades Rennes, bevor Reinders 1987 wieder nach Deutschland zurückkehrte. Vier Mal trug Reinders das Trikot der Nationalmannschaft (1 Tor) und war Teilnehmer der WM 1982 in Spanien, bei der die deutsche Mannschaft Vize-Weltmeister wurde.
Was macht eigentlich ... Uli Stielike?

(Geb. 15. 11. 1954) - Der ehemalige Nationalspieler ist heute Trainer von Al Sailiya in Katar. Sailiya ist nach Al-Arabi Doha, wo er vorher unter Vertrag stand, bereits seine zweite Station im Wüstenstaat. Zuvor war Stielike Trainer beim FC Sion, der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste, Xamax Neuchatel, Waldhof Mannheim und UD Almeria. Außerdem war er als Nachwuchstrainer und Co-Trainer der Nationalmannschaft für den DFB tätig. Stielike bestritt von 1973 bis 1977 insgesamt 109 Bundesliga-Spiele, erzielte zwölf Tore. Anschließend war er acht Jahre für Real Madrid und von 1985 bis 1988 für Xamax Neuchatel aktiv. Mit Gladbach wurde er drei Mal Deutscher Meister, gewann 1973 den DFB-Pokal und 1975 den UEFA-Cup. Mit Real wurde er drei Mal spanischer Meister, erreichte zudem das Finale des Uefa-Cups, Europapokals der Landesmeister sowie Europapokals der Pokalsieger. Der Defensivspieler spielte 42 Mal für die Deutsche Nationalmannschaft (drei Tore). Er wurde 1980 Europameister und 1982 Vize-Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Harald Schumacher?

(Geb. 06. 03. 1954) - Der unter dem Spitznamen "Toni" bekannte Schumacher ist seit dem 23.04.2012 Vize-Präsident des 1. FC Köln. Der Torhüter spielte von 1972 bis 1976 insgesamt 464 Mal in der Bundesliga für den 1. FC Köln, FC Schalke 04, FC Bayern München und Borussia Dortmund. Er wurde mit Köln 1978 Deutscher Meister und gewann 1977, 1978 und 1983 drei Mal den DFB-Pokal, stand zudem 1986 im Uefa-Cup-Finale. Er bestritt 76 Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft, wurde 1980 Europameister und 1982 sowie 1986 Vize-Weltmeister. Als Trainer coachte Schumacher den Zweitliga-Club Fortuna Köln von Juli 1998 bis Dezember 1999.
Was macht eigentlich ... Knut Reinhardt?

(Geb. 27. 04. 1968) - Der Mittelfeldspieler hat nach seinem Karriereende 2000 an der Universität Dortmund studiert und ist seit Februar 2009 Lehrer für Mathematik und Sport an einer Dortmunder Grundschule. Reinhardt bestritt zwischen 1986 und 2000 insgesamt 297 Bundesliga- (10 Tore) und fünf 2. Bundesliga-Spiele für Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund und den 1. FC Nürnberg. Mit Dortmund wurde er zweimal Deutscher Meister, erreichte 1993 das Finale im UEFA-Cup und gewann 1997 die Champions League sowie den Weltpokal. Mit Leverkusen gewann er 1988 den UEFA-Cup. Außerdem spielte Reinhardt zwischen 1988 und 1992 sieben Mal für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Mirko Votava?

(25. 04. 1956) - Der einstige Mittelfeldspieler ist seit November 2004 Trainer der U19 des SV Werder Bremen. Zuvor war er nach seinem Karriereende 1997 als Profi-Trainer aktiv: Beim VfB Oldenburg und dem SV Meppen in der Regionalliga, sowie von November 2002 bis März 2004 bei Union Berlin in der 2. Bundesliga. Von 2000 bis November 2002 war er Chef-Scout bei Werder Bremen. Als Spieler absolvierte Votava insgesamt 546 Bundesliga- (43 Tore) und 83 Zweitligaspiele (drei Tore) für Borussia Dortmund, Werder Bremen und den VfB Oldenburg. Damit ist Votava der Spieler mit den fünftmeisten Einsätzen in der Bundesliga aller Zeiten. Von 1982 bis 1985 war er zudem insgesamt 95 Mal für Atletico Madrid in Spanien aktiv. Hinzu kommen fünf Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft, mit der er 1980 Europameister wurde. Mit Werder Bremen wurde Votava 1988 und 1993 zwei Mal Deutscher Meister, 1991 und 1994 DFB-Pokalsieger und gewann 1992 den Europapokal der Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Jens Melzig?

(28.09.1965) - Der ehemalige Innenverteidiger ist heute Verbandssportlehrer des Fußball-Landesverbandes Brandenburg. Seine Trainerlaufbahn begann er 2006 als Coach der U19-Junioren des FC Energie Cottbus. Anschließend war er als Co-Trainer der deutschen U19 und später der U20-Nationalmannschaft tätig. Als Spieler bestritt der gebürtige Cottbuser 71 Spiele für Energie in der DDR-Oberliga (7 Tore). Nach der Wiedervereinigung absolvierte er 103 Bundesliga-Partien für Dynamo Dresden und Bayer Leverkusen (3 Tore). Außerdem war er 63 Mal für den Chemnitzer FC und TeBe Berlin in der 2. Bundesliga am Ball (2 Tore).
Was macht eigentlich ... Slobodan Komljenovic?

(02.01.1971) - Der ehemalige Abwehrspieler ist heute Trainer der U19-Junioren des FSV Frankfurt. Es ist seine erste Station als Trainer nach dem Ende seiner Profikarriere. Als Spieler bestritt der in Frankfurt geborene serbische Staatsbürger zwischen 1992 und 2001 210 Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt, den MSV Duisburg und den 1. FC Kaiserslautern. Er erzielte dabei 10 Tore. Außerdem stand er bis 2006 77 Mal für Eintracht Frankfurt, Wacker Burghausen und den TSV 1860 München in der 2. Bundesliga auf dem Feld (2 Tore). Für die serbische Nationalmannschaft war er 22 Mal am Ball (3 Tore) und nahm an der WM 1998 und der EM 2000 teil.
Was macht eigentlich ... Christian Ziege?

(01.02.1972) - Der Europameister von 1996 und Vizeweltmeister von 2002 ist seit dem heute Trainer der deutschen U18-Nationalmannschaft. Zuvor betreute er kurzzeitig die U19-Junioren des DFB. Von Juli bis November 2010 war er Trainer bei Arminia Bielefeld. Zwischen Juni 2006 und Oktober 2008 war er als Jugend-Coach, Co-Trainer und Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach tätig. Der Linksfuß bestritt als Aktiver von 1990 bis 2006 insgesamt 198 Bundesliga-Spiele (38 Tore) für den FC Bayern München und Gladbach. Außerdem spielte er zwischen 1997 und 2004 für den AC Mailand, FC Middlesbrough, FC Liverpool und Tottenham Hotspurs. Hinzu kommen 72 Länderspiele (neun Tore) für die deutsche Nationalmannschaft. Er war mit Bayern zwei Mal Deutscher, mit Mailand italienischer Meister und gewann zweimal den UEFA-Cup: 1996 mit Bayern, 2001 mit Liverpool.
Was macht eigentlich ... Torsten Gütschow?

(geb. 28.07.1962) - Der ehemalige Mittelstürmer ist seit Sommer 2006 Trainer des TuS Heeslingen. Gleich in seiner ersten Saison schaffte er den Aufstieg in die Oberliga Niedersachsen Ost. Gütschow debütierte 1980 für Dynamo Dresden in der DDR-Oberliga und absolvierte bis 1991 208 Spiele für die Sachsen in der höchsten ostdeutschen Spielklasse. Er erzielte dabei 104 Treffer. Mit Dynamo qualifizierte er sich für die erste gesamtdeutsche Bundesliga-Saison 1991/92 und bestritt in anderthalb Jahren 39 Bundesliga-Spiele (zwölf Tore) für Dynamo.
In der Winterpause 1992/93 wechselte der Torjäger zu Galatasaray Istanbul. Bereits zur nächsten Saison ging er zum FC Carl Zeiss Jena. Bis 1996 stand er 76 Mal in der 2. Bundesliga für Jena, Hannover 96 und den Chemnitzer FC auf dem Platz. Er war dabei 31 Mal erfolgreich. Anschließend wechselte er noch einmal für drei Spielzeiten zu Dynamo Dresden, für die er in 82 Regionalliga-Spielen (33 Tore) am Ball war. Gütschow wurde mit Dynamo 1989 und 1990 DDR-Meister und gewann viermal den FDGB-Pokal. Außerdem wurde er von 1989 bis 1991 drei Mal in Folge Torschützenkönig der DDR-Oberliga und 1991 letzter Fußballer des Jahres der DDR. Trotz seiner guten Quote kam er nur auf drei Länderspiele (zwei Tore) für die DDR.
In der Winterpause 1992/93 wechselte der Torjäger zu Galatasaray Istanbul. Bereits zur nächsten Saison ging er zum FC Carl Zeiss Jena. Bis 1996 stand er 76 Mal in der 2. Bundesliga für Jena, Hannover 96 und den Chemnitzer FC auf dem Platz. Er war dabei 31 Mal erfolgreich. Anschließend wechselte er noch einmal für drei Spielzeiten zu Dynamo Dresden, für die er in 82 Regionalliga-Spielen (33 Tore) am Ball war. Gütschow wurde mit Dynamo 1989 und 1990 DDR-Meister und gewann viermal den FDGB-Pokal. Außerdem wurde er von 1989 bis 1991 drei Mal in Folge Torschützenkönig der DDR-Oberliga und 1991 letzter Fußballer des Jahres der DDR. Trotz seiner guten Quote kam er nur auf drei Länderspiele (zwei Tore) für die DDR.
Was macht eigentlich ... Jan Seifert?

(Geb. 14.10.1968) - Der ehemalige Abwehrspieler ist heute Trainer des Radebeuler BC 08 in der Sachsenliga. Nach seinem Karriereende 2005 trainierte er die zweite Mannschaft Dynamo Dresdens, bevor er 2007 Co-Trainer der ersten Mannschaft unter Eduard Geyer wurde. Nach der Beurlaubung von Geyers Nachfolger Ruud Kaiser übernahm er wieder die zweite Mannschaft. Im Juli 2010 wechselte er dann zu Radebeul. Als Spieler bestritt Seifert zwischen 1991 und 2005 211 Spiele in der 2. Bundesliga für den Chemnitzer FC, den VfB Leipzig, den FSV Zwickau, die SpVgg Unterhaching sowie Dynamo Dresden. Er erzielte dabei 21 Treffer. In der Saison 1993/94 debütierte er sein für den SC Freiburg in der Bundesliga. Es blieb sein einziger Einsatz für die Breisgauer. Für Unterhaching war er von 1999 bis 2001 dann noch 60 Mal in der Bundesliga aktiv (fünf Tore). Sein größter sportlicher Erfolg war der Aufstieg in die Bundesliga mit Unterhaching 1999.
Was macht eigentlich ... Stephane Chapuisat?

(26. 06. 1969) - Der Ex-Stürmer arbeitet heute als Stürmertrainer der Nachwuchsmannschaften des Schweizer Erstliga-Clubs Young Boys Bern. Während der Europameisterschaft 2008 war Chapuisat EM-Botschafter der Schweiz. Außerdem ist er FIFA-Botschafter für die SOS-Kinderdörfer. Als Stürmer bestritt Chapuisat zwischen 1990 und 1999 insgesamt 228 Bundesliga-Spiele und erzielte 106 Tore für Bayer 05 Uerdingen und Borussia Dortmund. Zuvor hatte er von 1987 bis 1990 für den FC Lausanne Sports in der Schweiz gespielt. 1999 kehrte Chapuisat in die Schweiz zurück und spielte noch bis 2006 für Grasshoppers Zürich, Young Boys Bern und Lausanne. Mit dem BVB wurde er zweimal Deutscher Meister, einmal Vizemeister, gewann 1997 die Champions League und den Weltpokal und stand 1993 im Finale des UEFA-Cups. Mit Zürich wurde er Schweizer Meister. Außerdem bestritt Chapuisat 103 Länderspiele für die Schweiz, in denen er 21 Tore erzielte.
Was macht eigentlich ... Stefan Blank?

(10.03.1977) - Der ehemalige Außenverteidiger war zuletzt Trainer und sportlicher Leiter der SpVgg Erkenschwick in der NRW-Liga. Zuvor war Blank zunächst als Jugendtrainer und später als Chefcoach der 1. Mannschaft bei der SG Wattenscheid 09. In seiner aktiven Laufbahn bestritt der gebürtige Gelsenkirchener 39 Bundesliga-Partien für den VfB Stuttgart, Werder Bremen und den 1. FC Kaiserslautern. Er erzielte dabei fünf Tore. Außerdem war er 120 Mal in der 2. Bundesliga am Ball (22 Tore). In Liga 2 spielte er für Wattenscheid 09, Hannover 96, den FC St. Pauli, Alemannia Aachen und den MSV Duisburg. 2008 musste Blank seine Karriere aufgrund einer Knieverletzung und einer schweren Thrombose beenden. 2004 wurde er mit Alemannia Aachen Vizepokalsieger. Im Viertelfinale gegen Bayern München erzielte Blank am Tivoli die 1:0-Führung. Die Aachener gewannen das Spiel mit 2:1 und Blanks Treffer wurde zum "Tor des Monats Februar 2004" gekührt.
Was macht eigentlich ... Thomas Stratos?

(09.10.1966) Der ehemalige Abwehrspieler ist heute Trainer des SC Wiedenbrück 2000 in der Regionalliga West. Seine erste Trainerstation war der FC Gütersloh 2000, den er von Juli 2006 bis April 2007 in der Oberliga betreute. In der Spielzeit 2007/08 übernahm er die Hammer SpVg, bevor er im Juli 2008 nach Wiedenbrück wechselte. In seinen ersten beiden Spielzeiten wurde Stratos jeweils Erster und schaffte so den Durchmarsch in die Regionalliga. 1990 debütierte der gebürtige Grieche beim Hamburger SV in der Bundesliga und absolvierte bis 2000 129 Bundesliga-Spiele für den HSV, den 1. FC Saarbrücken und Arminia Bielefeld. Er erzielte dabei 10 Tore. Desweiteren war er zwischen 1993 und 2002 noch 100 Mal für Saarbrücken und Bielefeld in der 2. Bundesliga aktiv (3 Tore). 1995 stieg er mit Arminia Bielefeld in die 2. Bundesliga, 1996 und 1999 in die Bundesliga auf. 2005 wurde Stratos in die "Elf des Jahrhunderts" von Arminia Bielefeld gewählt.
Was macht eigentlich ... Uwe Harttgen?

(geb. 06. 07. 1964) - Der einstige Mittelfeldspieler ist heute Leiter des Leistungszentrums für Nachwuchsspieler beim SV Werder Bremen. Ursprünglich war er als Diplom-Psychologe im Leistungszentrum angestellt, wurde dann 2007 dessen Chef. Harttgen bestritt von 1989 bis 1998 insgesamt 82 Bundesligaspiele (15 Tore) sowie 37 Begegnungen (vier Tore) in der 2. Bundesliga für den SV Werder Bremen und Hannover 96. Mit Bremen wurde er 1993 Deutscher Meister, 1992 Europapokalsieger der Pokalsieger und 1991 sowie 1994 DFB-Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Daniel Simmes?

(Geb. 12.08.1966) - Der ehemalige Flügelstürmer trainiert heute den KV Turnhout in der dritten belgischen Liga. Zuvor betreute er die Reservemannschaft des belgischen Erstligisten Lierse SK. Nach Beendigung seiner aktiven Karriere 2003 war er zunächst als Trainer in der Jugendabteilung des RSC Anderlecht tätig, bevor er 2009 zu Lierse wechselte.
Als Spieler bestritt Simmes 166 Bundesliga-Spiele (18 Tore) für Borussia Dortmund und den Karlsruher SC, bevor er 1991 zum Lierser SK wechselte. Für die Belgier bestritt er bis 1995 94 Ligaspiele und erzielte dabei zwölf Treffer. Danach spielte er noch einige Zeit im höherklassigen Amateurfußball, unter anderem für Alemannia Aachen und den Wuppertaler SV. Überregionale Berühmtheit erlangte Simmes, als er mit seinem ersten Bundesliga-Tor sofort das "Tor des Jahres 1984" erzielte. In der Partie mit seinem BVB gegen Bayer Leverkusen schnappte sich der erst 18-jährige Simmes den Ball noch in der eigenen Hälfte und startete einen Sololauf über das halbe Spielfeld, ehe er Rüdiger Vollborn im Leverkusener Tor überwand. Mitspieler und Trainer prophezeiten dem jungen Simmes eine große Karriere. 2003 wurde bei Simmes ein angeborener Herzfehler entdeckt, der ihn Zeit seiner Karriere erheblich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt hatte.
Als Spieler bestritt Simmes 166 Bundesliga-Spiele (18 Tore) für Borussia Dortmund und den Karlsruher SC, bevor er 1991 zum Lierser SK wechselte. Für die Belgier bestritt er bis 1995 94 Ligaspiele und erzielte dabei zwölf Treffer. Danach spielte er noch einige Zeit im höherklassigen Amateurfußball, unter anderem für Alemannia Aachen und den Wuppertaler SV. Überregionale Berühmtheit erlangte Simmes, als er mit seinem ersten Bundesliga-Tor sofort das "Tor des Jahres 1984" erzielte. In der Partie mit seinem BVB gegen Bayer Leverkusen schnappte sich der erst 18-jährige Simmes den Ball noch in der eigenen Hälfte und startete einen Sololauf über das halbe Spielfeld, ehe er Rüdiger Vollborn im Leverkusener Tor überwand. Mitspieler und Trainer prophezeiten dem jungen Simmes eine große Karriere. 2003 wurde bei Simmes ein angeborener Herzfehler entdeckt, der ihn Zeit seiner Karriere erheblich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt hatte.
Was macht eigentlich ... Rainer Schütterle?

(Geb. 21. 03. 1966) - Der frühere Mittelfeldspieler hat nach seiner Karriere in Schmalkalden studiert und dort seinen Finanzfachwirt gemacht. Heute ist er Regional Sales Manager und Vice President der Grüner Fisher Investments GmbH. Von September 2003 bis November 2009 war er Vizepräsident des KSC. Als Spieler bestritt Schütterle zwischen 1985 und 2000 insgesamt 236 Bundesligaspiele (42 Tore) sowie 152 Begegnungen der 2. Bundesliga (36 Tore) für den Karlsruher SC, VfB Stuttgart, MSV Duisburg und Fortuna Köln. Außerdem war er in der Saison 1996/97 für den SV Ried in Österreich aktiv. Mit dem VfB wurde er 1988 Vierter in der Bundesliga und erreichte 1989 das Finale des UEFA-Cups. Mit dem KSC gelang ihm 1987 der Aufstieg in die Bundesliga, 1994 der Einzug ins Halbfinale des UEFA-Cups. Mit dem MSV Duisburg stieg er 1996 in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Sven Demandt?

(geb. 13.02.1965) Der ehemalige Stürmer ist heute Trainer der U-23 von Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga West. Demandt, der in einem Jahrgang mit Jürgen Klopp den Fußball-Lehrer Lehrgang in Köln absolvierte, wechselte zum Beginn der Saison 2010/11 von der U19 zur zweiten Mannschaft der Borussia. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn 2003 übernahm er zunächst das Traineramt bei Union Solingen. 2006 wechselte zu Rot-Weiss Essen, wo er die A-Jugend betreute, bevor der gebürtige Kölner 2008 nach Gladbach ging. Als Spieler bestritt Demandt zwischen 1984 und 1992 139 Bundesliga-Spiele für Fortuna Düsseldorf und Bayer Leverkusen. Er erzielte dabei 27 Treffer. Außerdem war er von 1987 bis 2001 noch in 317 Partien der 2. Bundesliga (121 Tore) für Düsseldorf, Hertha BSC und den 1. FSV Mainz 05 am Ball. Mit seinen 55 Toren für Mainz 05 ist er bis heute der erfolgreichste Mainzer in der 2. Bundesliga. Zur Saison 2002/03 wechselte er in seine Heimatstadt zu Viktoria Köln, wo er seine aktive Karriere ausklingen ließ. In der Saison 1988/89 wurde er mit 35 Toren Torschützenkönig der 2. Bundesliga und schaffte mit Fortuna Düsseldorf den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Dorinel Munteanu?

(Geb. 25. 06. 1968) - Der frühere Mittelfeldspieler ist heute Trainer beim rumänischen Erstliga-Club FC Otelul Galati. Seine Karriere als Coach begann er bereits 2005 als Spielertrainer beim CFR Cluj. Danach arbeitete er bei FC FC Arges Pitesti, FC Vaslui, Universitatea Cluj und Steaua Bukarest. Als Spieler bestritt Munteanu zwischen 1995 und 2004 insgesamt 198 Bundesliga-Spiele (22 Tore) sowie 32 Begegnungen der 2. Bundesliga (sieben Tore) mit dem 1. FC Köln sowie VfL Wolfsburg. Seine beste Platzierung in der Bundesliga erreichte er 2000 mit Wolfsburg und Rang sieben. Vor seiner Zeit in der Bundesliga spielte Munteanu unter anderem für Dinamo Buckarest in Rumänien und Cercle Brügge in Belgien, wurde mit Dinamo rumänischer Meister. In der Saison 2004/05 war er dann bei Steaua Buckarest aktiv und wurde zum zweiten Mal rumänischer Meister. Außerdem machte Munteanu 134 Länderspiele für Rumänien, erzielte dabei 16 Tore, womit er Rekordnationalspieler seines Heimatlandes ist. Er nahm an den Weltmeisterschaften 1994 und 1998 sowie den Europameisterschaften 1996 und 2000 teil.
Was macht eigentlich ... Harald Cerny?

(Geb. 13. 09. 1973) - Der frühere Außenstürmer trainiert heute die U15-Nachwuchsmannschaft des FC Bayern München. Zuvor betreute er bereits die U14 und U16 des Rekordmeisters. Seine Trainerkarriere begann er als Coach der U15 des TSV 1860 München. Als Spieler bestritt Cerny zwischen 1992 und 2007 insgesamt 254 Bundesligaspiele (16 Tore) und 25 Begegnungen in der 2. Bundesliga (zwei Tore) für den FC Bayern München und TSV 1860 München. Zwischen 1993 bis 1995 spielte er zudem für FC Admira/Wacker und FC Tirol Innsbruck in Österreich. Mit dem FC Bayern wurde er 1993 Vize-Meister. Mit 238 Bundesligaspielen ist Cerny Bundesliga-Rekordspieler des TSV 1860. Außerdem machte er 47 Länderspiele (vier Tore) für Österreich und nahm an der Weltmeisterschaft 1998 teil.
Was macht eigentlich ... Jürgen Gelsdorf?

(19. 01. 1953) - Der frühere Abwehrspieler ist seit 2005 Leiter des Leistungszentrums für Nachwuchsspieler von Bayer 04 Leverkusen. Nach seinem Karriereende als Spieler wurde Gelsdorf 1989 Trainer bei Bayer Leverkusen. Außerdem trainierte er Borussia Mönchengladbach und den VfL Bochum 1848 in der Bundesliga und 2. Bundesliga sowie KFC Uerdingen 05, FC Gütersloh, VfL Osnabrück und Rot-Weiß Essen in der 2. Bundesliga sowie Regionalliga. Als Spieler bestritt Gelsdorf zwischen 1974 und 1986 insgesamt 189 Bundesliga-Spiele (neun Tore) sowie 171 Begegnungen der 2. Bundesliga (20 Tore) für DSC Arminia Bielefeld und Bayer 04 Leverkusen. Seine größten Erfolge als Spieler waren der Bundesliga-Aufstieg mit Leverkusen 1979 sowie Platz sechs in der Bundesliga 1986. Als Trainer führte er Gladbach 1992 ins DFB-Pokalfinale und schaffte 1994 mit Bochum den Aufstieg in die Bundesliga, sowie 2004 mit Rot-Weiß Essen in die 2. Bundesliga.

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