Was macht eigentlich ... Ralf Rangnick?

(Geb. 29.06.1958) - Der gebürtige Schwabe ist neuer Sportdirektor von Red Bull Salzburg und RB Leipzig. Es ist sein erstes Engagement im rein administrativen Bereich. Während seiner Spielerkarriere spielte Rangnick im gehobenen Amateurbereich, unter anderem für die Amateure des VfB Stuttgart, den VfR Heilbronn, den SSV Ulm und den englischen Klub FC Southwick. Seine Trainerkarriere begann er 1983 als Spielertrainer von Viktoria Backnang. Anschließend betreute er die Amateure des VfB Stuttgart, den TSV Lippoldsweiler, den SC Korb, die Stuttgarter U19, den SSV Reutlingen, den SSV Ulm, den VfB Stuttgart, Hannover 96, Schalke 04, 1899 Hoffenheim und zuletzt erneut den FC Schalke 04. Dort trat er am 22. September 2011 aus gesundheitlichen Gründen zurück. 1998 und 2007 stieg er mit Ulm, bzw. Hoffenheim in die 2. Bundesliga auf. 2002 schaffte er mit Hannover 96, 2008 mit Hoffenheim den Aufstieg in die Bundesliga. Mit Schalke wurde er 2005 Vizemeister, stieß in der Saison 2010/11 bis ins Halbfinale der Champions League vor und gewann 2011 den DFB-Pokal.
Was macht eigentlich ... Willi Landgraf?

(Geb. 29. 08. 1968) - Der "Mister 2. Bundesliga" kümmert sich heute um den Nachwuchs. Beim FC Schalke 04 trainiert Landgraf seit 2010/11 die U15, nachdem er 2009 die U13 übernommen hatte. Als Verteidiger bestritt Landgraf zwischen 1987 und 2006 insgesamt 508 Spiele in der 2. Bundesliga, in denen er 14 Tore erzielte. Er war für Rot-Weiß Essen, FC 08 Homburg, FC Gütersloh und TSV Alemannia Aachen aktiv. Mit seinen 508 Einsätzen ist der Ex-Rechtsverteidiger Rekordspieler der 2. Bundesliga. 2006 wechselte er in die zweite Mannschaft des FC Schalke 04, für die er noch 78 Spiele in der Oberliga Westfalen und Regionalliga West machte. Mit Aachen schaffte Landgraf 2006 den Aufstieg in die Bundesliga. Zwei Jahre vorher stand er mit der Alemannia im Finale des DFB-Pokals und qualifizierte sich dadurch für den UEFA-Cup, in dem Aachen in der Saison 2004/05 sensationell die Runde der letzten 32 Mannschaften erreichte.
Was macht eigentlich ... Uwe Fuchs?

(Geb. 23. 07. 1966) - Der ehemalige Sturmtank war zuletzt Cheftrainer beim VfL Osnabrück in der 3. Liga. Zuvor arbeitete Fuchs zwischen Dezember 2008 und April 2010 Trainer beim Drittliga-Club Wuppertaler SV, den er schon von Januar 2005 bis April 2007 trainierte. Zwischendurch war er in der Saison 2007/08 Coach beim VfB Lübeck in der Regionalliga. Davor trainierte er Fortuna Düsseldorf, Fortuna Köln und den LR Ahlen in der 2. Bundesliga. Als Stürmer bestritt Fuchs von 1984 bis 1998 insgesamt 90 Bundesliga-Spiele (18 Tore) und 148 Zweitligabegegnungen (47 Tore) für den FC 08 Homburg, die Stuttgarter Kickers, Fortuna Köln, Fortuna Düsseldorf, den 1. FC Köln, den 1. FC Kaiserslautern und DSC Arminia Bielefeld. Zwischendurch spielte er noch für den FC Middlesbrough und den FC Millwall in England. Mit Kaiserslautern wurde er 1994 Vize-Meister, mit den Kickers und dem 1. FC Köln erreichte er jeweils das DFB-Pokalfinale.
Was macht eigentlich ... Rudi Bommer?

(Geb. 19. 08. 1957) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit Januar 2012 Trainer des FC Energie Cottbus. Zuvor betreute er Wacker Burghausen in der 3. Liga. Bommer ist seit 1994 Trainer, war zunächst Coach von Eintracht Frankfurt II, dann Co-Trainer der Frankfurter Profis, für die er parallel noch spielte. Anschließend war er beim VfR Mannheim und Viktoria Aschaffenburg. 2000 ging er zu Wacker Burghausen und führte den Club in die 2. Bundesliga, wo zwei Mal der Klassenerhalt geschafft wurde. 2004 ging er zu 1860 München, 2005 zum 1. FC Saarbrücken. Von 2006 bis November 2008 war er Coach beim MSV Duisburg, den er 2007 in die Bundesliga führte. Der Mittelfeldspieler bestritt in seiner aktiven Karriere von 1976 bis 1997 insgesamt 417 Bundesliga-Spiele (54 Tore) und 47 Zweitliga-Spiele (drei Tore) für Fortuna Düsseldorf, Bayer Uerdingen, Viktoria Aschaffenburg und Eintracht Frankfurt. Er gewann mit Düsseldorf 1979 und 1980 zweimal den DFB-Pokal, stand 1978 im Finale. 1979 erreichte er mit Fortuna das Finale im Europapokal der Pokalsieger. Mit Uerdingen und Frankfurt wurde er jeweils Dritter in der Bundesliga. 1984 bestritt er sechs Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Tobias Willi?

(Geb. 14.12.1979) - Der ehemalige Rechtsverteidiger, der seine Karriere 2010 aufgrund vieler Verletzungen vorzeitig beenden musste, ist heute Teamkoordinator bei den Profis des MSV Duisburg. Als Spieler bestritt der 15-fache U21-Nationalspieler 115 Bundesliga-Spiele für den SC Freiburg und den MSV Duisburg. Ihm gelang dabei ein Treffer. Außerdem war er 32 Mal für Freiburg und Duisburg in der 2. Bundesliga am Ball (drei Tore). 2003 stieg er mit dem SC Freiburg, 2007 mit dem MSV Duisburg in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Steffen Baumgart?

(Geb. 05. 01. 1972) - Der frühere Stürmer ist heute Co-Trainer bei seinem alten Verein Hansa Rostock. Zuvor war er vom 31. März 2009 bis 23. März 2010 Cheftrainer beim 1. FC Magdeburg in der Regionalliga Nord. Als Spieler bestritt Baumgart zwischen 1994 und 2008 insgesamt 225 Bundesliga-Spiele, in denen er 29 Tore erzielte, sowie 142 Begegnungen in der 2. Bundesliga (36 Tore) und 14 in der Regionalliga (drei Tore) für den F.C. Hansa Rostock, VfL Wolfsburg, 1. FC Union Berlin, FC Energie Cottbus und 1. FC Magdeburg. In der Saison 2008/09 spielte er noch für Germania Schöneiche in der Oberliga. Mit Hansa erreichte er zweimal, mit Wolfsburg einmal Platz sechs in der Bundesliga. Mit Rostock stieg er 1995 in die Bundesliga auf, mit Energie gelang ihm 2006 erneut der Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Andreas Thom?

(Geb. 07. 09. 1965) - Der ehemalige Stürmer ist heute Trainer der U17 von Hertha BSC Berlin. Bis Februar 2010 war Thom Co-Trainer bei Holstein Kiel in der 3. Liga. Thom war gemeinsam mit Coach Falko Götz nach Kiel gekommen und blieb auch nach der Entlassung von Götz im September 2009 unter dem neuen Chef-Coach Christian Wück. Im Dezember 2003 war Thom für zwei Wochen Chef-Trainer bei Hertha BSC, nachdem dort Huub Stevens beurlaubt worden war. Wenig später wurde Hans Meyer als Coach verpflichtet, und Thom wurde dessen Assistent. Diesen Job behielt der Berliner auch als Falko Götz die Hertha übernahm. Im April 2007 mussten beide zusammen gehen. Als Stürmer bestritt Thom, der 1990 als erster Spieler aus der ehemaligen DDR offiziell in die Bundsliga wechselte, zwischen 1990 und 2001 insgesamt 212 Bundesliga-Spiele und erzielte 41 Tore für Bayer 04 Leverkusen und Hertha BSC Berlin. Von 1995 bis 1997 spielte er zwei Jahre für Celtic Glasgow in Schottland. In der DDR war er von 1983 bis 1989 für den BFC Dynamo Berlin in der DDR-Oberliga aktiv. Mit Leverkusen gewann Thom 1993 den DFB-Pokal und wurde je einmal mit Bayer und der Hertha Dritter in der Bundesliga. Mit Dynamo Berlin wurde er zwischen 1984 und 1988 fünf Mal in Folge DDR-Meister und gewann zweimal den DDR-Pokal. 1988 war er Torschützenkönig der DDR-Oberliga und wurde zum Fußballer des Jahres in der DDR gewählt. Außerdem machte Thom zehn Länderspiele (zwei Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft sowie 51 Länderspiele (16 Tore) für die Auswahl der DDR. 1992 wurde er mit Deutschland Vize-Europameister.
Was macht eigentlich ... Jens Todt?

(geb. 05.01.1970) Der ehemalige Defensivspieler ist heute sportlicher Leiter des VfL Bochum. Zuvor leitete er ab dem 9.2.2010 das Nachwuchs-Leistungszentrum des VfL Wolfsburg. Dort löste er seinen bis 2013 laufenden Vertrag zum 1.6.2011 auf, um seinen Posten in Bochum anzutreten. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war er zunächst Chefscout bei Hertha BSC Berlin, bevor er 2004 ein Praktikum für den Spiegel und Spiegel Online absolvierte. Bei Spiegel Online wurde er später Volontär und fester Redakteur für den Bereich "Panorama". Im Sommer 2007 kündigte Todt bei Spiegel Online. Von 2008 bis 2009 war er Leiter der Nachwuchsabteilung des Hamburger SV. Als Spieler bestritt Todt zwischen 1993 und 2002 209 Bundesliga-Spiele für den SC Freiburg, Werder Bremen und den VfB Stuttgart. Er erzielte dabei 21 Tore. 1990 absolvierte Todt für den TSV Havelse seinen ersten Profieinsatz in der 2. Bundesliga. Insgesamt stand er 101 Mal (18 Tore) für Havelse und den SC Freiburg in der 2. Bundesliga auf dem Feld. Am 12.10.1994 debütierte er gegen Ungarn in der Nationalmannschaft, für die er drei Spiele bestritt. 1996 wurde er aufgrund vieler Verletzungen für das Europameisterschafts-Finale gegen Tschechien nachnominiert und wurde somit – wenn auch ohne Einsatz – Europameister. Außerdem gewann er 1999 mit Werder Bremen den DFB-Pokal.
Was macht eigentlich ... Bernhard Trares?

(Geb. 18. 08. 1965) - Der ehemalige Defensivspieler ist seit 2011 Cheftrainer der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04. Von November 2010 bis Saisonende war Trares der Trainer der U23-Mannschaft des FSV Frankfurt in der Regionalliga Süd. Außerdem ist Trares Inhaber der Firma "P und T", ein Unternehmen, das Kunstrasenplätze herstellt. Von Dezember 2004 bis April 2006 war er Co-Trainer beim TSV 1860 München, von Januar 2007 bis April 2009 Cheftrainer bei Wormatia Worms mit denen er die Qualifikation zur Regionalliga schaffte. Als Spieler bestritt Trares zwischen 1985 und 2004 insgesamt 183 Bundesliga-Spiele (16 Tore) und 281 Begegnungen der 2. Bundesliga (46 Tore) für SV Darmstadt 98, TSV Alemannia Aachen, TSV 1860 München, SV Werder Bremen, SV Waldhof Mannheim und Karlsruher SC. Mit Bremen gewann er 1999 den DFB-Pokal, erreichte 2000 noch einmal das Endspiel. Mit 1860 München stieg er 1994 in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Rodolfo Esteban Cardoso?

(17. 10. 1968) - Der einstige Mittelfeldstar trainiert heute die zweite Mannschaft des Hamburger SV. Seit 2006 war er zunächst Coach der U19-Auswahl der Hanseaten, zum Jahresanfang 2009 übernahm er dann die zweite Mannschaft, die in der Regionalliga-Nord spielt. Ab dem 13. März 2011 fungierte Cardoso bis Saisonende als Co-Trainer der HSV-Profis. Seit seinem Karriereende beim HSV 2004 leitet er zudem die HSV-Fußballschule Norderstedt. Der Argentinier bestritt von 1989 bis 2004 insgesamt 220 Bundesliga- (47 Tore) und 111 Zweitliga-Spiele (13 Tore) für den FC 08 Homburg, SC Freiburg, Werder Bremen und Hamburger SV. Mit Freiburg und Hamburg wurde er jeweils Bundesliga-Dritter, mit dem HSV gewann er 2003 den Ligapokal. Außerdem war er in seiner Karriere für Estudiantes de La Plata und Boca Juniors Buenos Aires in Argentinien aktiv. Für die argentinische Nationalmannschaft bestritt er acht Länderspiele.
Was macht eigentlich ... Klaus Scheer?

(Geb. 4.10.1950) - Der ehemalige Mittelfeldspieler war zuletzt Trainer des 1. FC Schweinfurt in der Bayernliga. Zuvor trainierte der gebürtige Siegener bereits den 1. FC Saarbrücken, den FC Remscheid, Austria Lustenau, die SV Elversberg, Borussia Fulda, den 1. FC Eschborn und zuletzt von 2007 bis 2010 die SpVgg Bayreuth. Als Spieler bestritt Scheer zwischen 1969 und 1977 206 Bundesliga-Spiele für Schalke 04 und den 1. FC Kaiserslautern. Er erzielte dabei 38 Treffer. Außerdem war er von 1977 bis zu seinem Karriereende 1979 noch 49 Mal für Westfalia Herne in der 2. Bundesliga aktiv. Ihm gelangen dabei acht Tore. 1972 gewann er mit Schalke den DFB-Pokal und wurde deutscher Vizemeister. 1976 stand er mit Kaiserslautern noch einmal im Pokalfinale, welches die Pfälzer mit 0:2 gegen den HSV verloren. Am 1.9.1971 gelangen Scheer im Heimspiel seiner Schalker gegen den 1. FC Köln gleich fünf Treffer beim 6:2-Erfolg, darunter ein lupenreiner Hattrick in der ersten Hälfte. Er ist damit einer von nur 13 Spielern in der Bundesliga-Historie, die innerhalb eines Spiels gleich fünf Mal jubeln konnten.
Was macht eigentlich ... Patrick Weiser?

(Geb. 25. 12. 1971) - Der ehemalige Abwehr- und Mittelfeldspieler arbeitete zuletzt als Trainer-Assistent bei den Profis des 1. FC Köln. Zuvor hatte Weiser seit Juli 2009 die U16 des Bundesligisten trainiert, nachdem er zwei Jahre lang als Jugendkoordinator bei Fortuna Köln tätig war. Weiser hat zwischen 1991 und 2006 insgesamt 260 Bundesliga-Spiele (sechs Tore) für den 1. FC Köln und den VfL Wolfsburg absolviert. Zwischendurch spielte er von 1997 bis 1999 für Stade Rennes in Frankreich. Sein größter Erfolg war Platz vier in der Bundesliga mit den Kölnern.
Was macht eigentlich ... Rachid Azzouzi?

(Geb. 10. 01. 1971) - Der Ex-Mittelfeldspieler wird ab dem 1. Juli 2012 neuer Sportchef beim FC St. Pauli. Bis zum 30. Juni 2012 ist Azzouzi noch als Manager bei der SpVgg Greuther Fürth angestellt. 2005 hatte der Marokkaner dort als Sportlicher Leiter begonnen, 2008 wurde er Manager der "Kleeblätter". Als Spieler bestritt Azzouzi zwischen 1989 und 2004 insgesamt 64 Bundesliga-Spiele (drei Tore) und 258 Begegnungen der 2. Bundesliga (29 Tore) für den MSV Duisburg, Fortuna Köln und SpVgg Greuther Fürth. Mit dem MSV schaffte er 1991 und 1993 zwei Mal den Aufstieg in die Bundesliga, seine beste Platzierung dort war Rang 9 in der Saison 1993/94. Als Nationalspieler Marokkos nahm Azzouzi an den Weltmeisterschaften 1994 und 1998 teil.
Was macht eigentlich ... Heiko Herrlich?

(Geb. 03.12.1971) Der ehemalige Stürmer hat zur Saison 2011/12 die Spvgg Unterhaching in der 3. Liga übernommen, die Zusammenarbeit endet zum 30. Juni 2012. Nach seinem Karriereende 2004 trainierte Herrlich zunächst die Dortmunder A-Jugend, mit der er 2007 Deutscher Meister wurde. Am 1. Juli 2007 übernahm er dann die U-17 Auswahl des DFB, die er bei der WM in Südkorea auf den dritten Platz führte. Ein Jahr später übernahm er die U-19 Nationalmannschaft. Am 27.10.2009 verließ er den DFB und wurde Cheftrainer beim VfL Bochum, wo er am 29.04.2010 entlassen wurde.
Als Spieler bestritt Heiko Herrlich zwischen 1989 und 2003 258 Bundesliga-Spiele für Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund. Er erzielte in dieser Zeit 75 Tore. 1993 gewann er mit Leverkusen, 1995 mit Mönchengladbach den DFB-Pokal. Mit Dortmund wurde er 1996 und 2002 Deutscher Meister und feierte 1997 den Sieg in Champions League und Weltpokal. 1995 war er mit 20 Saisontoren, gemeinsam mit Mario Basler, Torschützenkönig der Bundesliga. Für die Nationalmannschaft kam der Torjäger fünf Mal zum Einsatz (1 Tor).
Im Herbst 2000 wurde bei Herrlich ein Gehirntumor entdeckt. Die anschließende Behandlung verlief erfolgreich, so dass er ein knappes Jahr später wieder auf dem Platz stehen konnte.
Als Spieler bestritt Heiko Herrlich zwischen 1989 und 2003 258 Bundesliga-Spiele für Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund. Er erzielte in dieser Zeit 75 Tore. 1993 gewann er mit Leverkusen, 1995 mit Mönchengladbach den DFB-Pokal. Mit Dortmund wurde er 1996 und 2002 Deutscher Meister und feierte 1997 den Sieg in Champions League und Weltpokal. 1995 war er mit 20 Saisontoren, gemeinsam mit Mario Basler, Torschützenkönig der Bundesliga. Für die Nationalmannschaft kam der Torjäger fünf Mal zum Einsatz (1 Tor).
Im Herbst 2000 wurde bei Herrlich ein Gehirntumor entdeckt. Die anschließende Behandlung verlief erfolgreich, so dass er ein knappes Jahr später wieder auf dem Platz stehen konnte.
Was macht eigentlich ... Dietmar Demuth?

(Geb. 14. 01. 1955) - Der ehemalige Verteidiger war zuletzt von Oktober 2007 bis zum 14. Mai 2012 Trainer beim SV Babelsberg 03, den er 2010 in die 3. Liga führte. Demuth ist bereits seit 1990 als Trainer aktiv. Zunächst war er Coach der Amateure des FC St. Pauli, dann in gleicher Funktion beim 1. FC Kaiserslautern und VfL Wolfsburg tätig. Im März 2000 wurde er beim FC St. Pauli vom Co- zum Cheftrainer befördert und schaffte gleich den Aufstieg in die Bundesliga. Im August 2002 wurde er beurlaubt. Danach trainierte Demuth Ashanti Gold SC in Ghana, von März bis November 2005 den Chemnitzer FC. Ab November 2006 war er zunächst Co- dann erneut Cheftrainer bei Eintracht Braunschweig. Als Spieler bestritt Demuth zwischen 1974 und 1988 insgesamt 141 Bundesliga-Spiele (18 Tore) und 192 Begegnungen der 2. Bundesliga (19 Tore) für den FC St. Pauli, Bayer 04 Leverkusen und Kickers Offenbach. Mit St. Pauli schaffte er 1977 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Alfons Higl?

(17.12.1964) - Der ehemalige Abwehrspieler hat zuletzt die U19-Junioren der TSG 1899 Hoffenheim bis zum 22. Mai der Saison 2011/12 trainiert. Zuvor war er Co-Trainer beim VfL Wolfsburg unter Armin Veh. Seine Trainerkarriere begann er nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1996 in der Jugendabteilung des FC Augsburg. Anschließend arbeitete er für den FC Teningen, den FC Augsburg, den VfL Wolfsburg (Co-Trainer), 1860 München II, den VfB Stuttgart (Co-Trainer). Als Assistent von Armin Veh holte er 2007 die deutsche Meisterschaft mit dem VfB. Als Spieler bestritt der gebürtige Schwabe zwischen 1989 und 1995 172 Bundesliga-Spiele für den 1. FC Köln (5 Tore). Außerdem war er 84 Mal für den SC Freiburg und Fortuna Köln in der 2. Bundesliga aktiv (10 Tore). 1990 wurde er Vizemeister und 1991 stand er mit dem FC im Finale des DFB-Pokals.
Was macht eigentlich ... René Tretschok?

(Geb. 23. 12. 1968) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit Februar 2012 Co-Trainer bei Hertha BSC Berlin. Zuvor hatte Tretschok die U19 des Hauptstadtclubs trainiert. Außerdem betreibt er seine eigene Fußballschule. Nach seinem Karriereende war er 2007 für einige Monate Co-Trainer beim SV Babelsberg, danach sportlicher Leiter beim Oberligaclub FC Grün-Weiß Wolfen. Seit Juli 2009 ist er nun bei der Hertha. Als Spieler bestritt Tretschok zwischen 1991 und 2005 insgesamt 180 Bundesliga-Spiele (23 Tore) sowie 56 Begegnungen in der 2. Bundesliga (vier Tore) und sechs in der Regionalliga für Hallescher FC, Tennis-Borussia Berlin, Borussia Dortmund, 1. FC Köln und Hertha BSC Berlin. Danach spielte er noch drei Jahre für den SV Babelsberg 03 in der Oberliga. Mit dem BVB wurde Tretschok zwei Mal Deutscher Meister, gewann 1997 die Champions League und den Weltpokal und erreichte 1993 das Finale des UEFA-Cups.
Was macht eigentlich ... Franco Foda?

(Geb. 23. 04. 1966) - Der ehemalige Mittelfeldspieler übernimmt zur Saison 2012/13 den 1. FC Kaiserslautern als Cheftrainer. Zuvor war Foda Trainer des österreichischen Bundesliga-Clubs SK Sturm Graz. Gleich nach seinem Karriereende bei den Grazern als Spieler wurde Foda 2001 zunächst Nachwuchstrainer bei Sturm, ein Jahr später Co-Trainer der Profis. 2003 war er drei Monate Cheftrainer, bevor er anschließend drei Jahre die Amateure der Grazer trainierte. Seit 2006 arbeitete er dort als Cheftrainer. Franco Foda bestritt in seiner Karriere von 1983 bis 1996 insgesamt 321 Bundesliga-Spiele, erzielte 20 Tore, sowie 46 Zweitliga-Begegnungen (sechs Tore) für den 1. FC Kaiserslautern, Arminia Bielefeld, 1. FC Saarbrücken, Bayer Leverkusen und den VfB Stuttgart. Danach spielte er noch ein halbes Jahr für den FC Basel und anschließend bis 2001 für Sturm Graz. Mit Lautern und Leverkusen gewann er je einmal den DFB-Pokal. Mit Sturm wurde er je zweimal Meister und Pokalsieger in Österreich. Außerdem spielte Foda zweimal für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Helmut Schulte?

(Geb. 14. 09. 1957) - Der ehemalige Bundesliga-Trainer war zuletzt von März 2008 bis Mai 2012 Geschäftsführer Sport beim FC. St. Pauli. 1984 hatte Schulte als Nachwuchs-Coach seine Trainerkarriere bei St. Pauli begonnen. Kurze Zeit später wurde er zum Co-Trainer der Hanseaten und nach dem Weggang von Coach Willi Reimann zum Hamburger SV am 11. November 1987 sogar Chefcoach beim Kiezclub. In der gleichen Saison schaffte der mit den Hamburgern den Aufstieg in die Bundesliga, wo in der Saison 1988/89 sogar Platz 10 erreicht wurde. Im Februar 1991 wurde er bei St. Pauli entlassen, trainierte in der Folgesaison dann Dynamo Dresden, mit denen er den Klassenerhalt schaffte. Seine letzte Bundesliga-Station war 1993 für neun Monate der FC Schalke 04. Zwischendurch hatte er kurze Zeit bei Sat 1 als Kommentator gearbeitet. Ab 1994 war er Manager erst beim VfB Lübeck, dann dem FC St. Pauli. Von 1998 bis Ende Februar 2008 arbeitete Schulte als Sportlicher Leiter im Nachwuchsbereich des FC Schalke 04, bevor er nach Hamburg zurückkehrte.
Was macht eigentlich ... Uwe Scherr?

(geb. 16. 11. 1966) - Der ehemalige Mittelfeldspieler hat am 15. Mai 2012 die Position des Sportdirektors bei Alemannia Aachen übernommen. Zuvor arbeitete Scherr als Leiter des Leistungszentrums für Nachwuchsspieler beim FC Schalke 04. Gleich nach seinem Karriereende war Scherr bei den "Knappen" eingestiegen, zunächst lange Zeit als Scout und Chefscout des Clubs. Als Spieler bestritt Scherr zwischen 1989 und 1998 insgesamt 183 Bundesliga-Spiele (zehn Tore) für den 1. FC Kaiserslautern, FC Schalke 04 und den 1. FC Köln. Mit dem FCK wurde er 1991 Deutscher Meister und 1990 DFB-Pokalsieger. Mit Schalke gewann er 1997 den UEFA-Cup.
Was macht eigentlich ... Jörg Schwanke?

(Geb. 12. 01. 1969) - Der frühere Defensivspieler ist seit Februar 2012 Cheftrainer der U19 von Hertha BSC Berlin. Davor war Schwanke von 2010 bis 2011 Trainer des Verbandsligisten Club Italia Berlino, nach dem er vorher die B-Jugend des ESV Lokomotive Elstal betreut hat. Als Spieler bestritt Schwanke zwischen 1991 und 2003 insgesamt 59 Bundesliga-Spiele (zwei Tore), 42 Begegnungen der 2. Bundesliga sowie 17 in der Regionalliga (zwei Tore) für den VfL Bochum, LR Ahlen, SC Paderborn 07 und Dresdner SC. Mit Bochum gelang ihm 1994 der Wiederaufstieg in die Bundesliga. Von 1987 bis 1991 spielte er für die BSG Energie Cottbus in der DDR-Oberliga. Weitere Stationen im Amateurbereich waren 1. FC Union Berlin, LR Ahlen, SV Babelsberg 03, SC Paderborn 07 sowie BFC Dynamo Berlin. Außerdem machte Schwanke ein Länderspiel für die Nationalmannschaft der DDR.
Was macht eigentlich ... Theo Schneider?

(Geb. 23. 08. 1960) - Der frühere Mittelfeldspieler war zuletzt vom 23. Februar bis 4. Oktober 2011 Cheftrainer bei Rot-Weiß Oberhausen. Davor war Schneider seit 2004 Trainer der U23-Mannschaft von Borussia Dortmund. Nach dem Abstieg 2005 in die Oberliga Westfalen schaffte er mit dem BVB-Nachwuchs den sofortigen Wiederaufstieg in die Regionalliga. 2009 gelang zudem der Aufstieg in die 3. Liga. 1994 hatte Schneider seine Trainerkarriere bei DSC Arminia Bielefeld im Jugendbereich begonnen, anschließend war er jahrelang A-Jugendtrainer beim BVB. Als Spieler bestritt Schneider zwischen 1978 und 1988 insgesamt 71 Bundesliga-Spiele (sieben Tore) und 157 Begegnungen der 2. Bundesliga (36 Tore) für Borussia Dortmund, 1. FC Nürnberg, Rot-Weiß Oberhausen und 1. FC Saarbrücken. Mit dem BVB wurde er zwei Mal Sechster in der Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Reinhard Stumpf?

(Geb. 26. 11. 1961) - Der einstige Verteidiger ist seit dem 5. Januar 2012 Cheftrainer bei Wacker Burghausen, nachdem er zuvor als Trainer von Club Sportif Sfaxien in Tunesien und Al-Hilal in Saudi Arabien gearbeitet hatte. Nach seinem Karriereende 1997 wurde Stumpf zunächst Co-Trainer unter Otto Rehhagel beim 1. FC Kaiserslautern. Im Oktober 2000 wurde er Cheftrainer der "Roten Teufel" und arbeitete mit Teamchef Andreas Brehme zusammen. Im September 2002 wurde Stumpf dann Assistenz-Coach von Gerets beim FCK. Nach der gemeinsamen Entlassung am Betzenberg folgte er dem Belgier zum VfL Wolfsburg, anschließend zu Galatasaray Istanbul in die Türkei. 2007 wurde er Chefcoach bei Gençlerbirliði Ankara in der ersten türkischen Liga. Als Spieler bestritt Stumpf zwischen 1984 und 1996 insgesamt 86 Bundesliga-Spiele (ein Tor) und 93 Zweitliga-Begegnungen (drei Tore) für Kickers Offenbach, Karlsruher SC, 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln. Von 1992 bis 1994 war er zwei Jahre bei Galatasaray Istanbul aktiv. 1996 spielte er noch ein halbes Jahr für Brumell Sendai in Japan. Mit Lautern wurde er 1991 Deutscher Meister und gewann 1990 den DFB-Pokal. Mit Galatasaray wurde er zweimal türkischer Meister und einmal Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Volker Finke?

(Geb. 24. 03. 1948) - Finke war vom 1. Februar 2011 bis 10. März 2012 Sportdirektor beim 1. FC Köln. Zuletzt war er Trainer der Urawa Red Diamonds in Japan. Zusammen mit Ehefrau Reinhild ist Finke seit März 2009 in Japan. Zuvor hatte der Fußballlehrer 16 Jahre lang den SC Freiburg betreut, womit er den Rekord als dienstältester Coach bei einem Verein hält. Mit Freiburg stieg Finke drei Mal in die Bundesliga auf, allerdings auch drei Mal ab. 1995 und 2001 führte er den Sportclub in den Uefa-Cup.
Was macht eigentlich ... Wolfgang Wolf?

(Geb. 24. 09. 1957) - Der frühere Abwehrspieler ist seit dem 7. Dezember 2011 Cheftrainer bei Hansa Rostock, nachdem er von Februar 2010 bis Februar 2011 Cheftrainer bei Kickers Offenbach in der 3. Liga war. Zuvor war Wolf bis September 2009 zwei Monate lang Coach bei Skoda Xanthi in Griechenland. Seine Trainerkarriere startete Wolf 1994 bei den Stuttgarter Kickers, mit denen ihm 1996 der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang. Von März 1998 bis März 2003 war er Trainer beim VfL Wolfsburg, den er 1999 in den UEFA-Cup führte. Von März 2003 bis Oktober 2005 trainierte er den 1. FC Nürnberg. Mit dem Club schaffte er 2004 den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Von November 2005 bis April 2007 war er dann Coach beim 1. FC Kaiserslautern. Als Spieler bestritt Wolf zwischen 1978 und 1992 insgesamt 308 Bundesliga-Spiele (16 Tore) und 71 Begegnungen der 2. Bundesliga (vier Tore) für den 1. FC Kaiserslautern und die Stuttgarter Kickers. Mit Lautern wurde er 1979 und 1980 zweimal Dritter in der Bundesliga und erreichte 1981 das Finale des DFB-Pokals. Mit den Kickers stieg er 1991 in die Bundesliga auf.

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