Was macht eigentlich ... Winfried Schäfer?

(Geb. 10. 01. 1950) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit Juli 2011 Nationaltrainer von Thailand. Zuvor war Schäfer bis Januar 2011 Cheftrainer beim FK Baku in Aserbaidschan. Schäfer begann seine Trainerkarriere 1986 beim Karlsruher SC, den er direkt in die Bundesliga führte und bis 1998 in 371 Spielen der Bundesliga sowie 38 der 2. Bundesliga betreute. Danach trainierte er den VfB Stuttgart und TeBe Berlin, ehe er 2001 die Nationalmannschaft Kameruns übernahm, die er 2002 zum Gewinn der Afrikameisterschaft führte. Von März 2005 bis Februar 2007 war Schäfer bei Al-Ahli in Dubai tätig, mit denen er Meister wurde. Im Dezember 2007 übernahm er den Trainerposten bei Al Ain Club, ebenfalls in Dubai. Mit seiner neuen Mannschaft gewann er den Etisalat Emirates Cup, den President Cup und den UAE Super Cup. Als Spieler bestritt Schäfer 403 Bundesliga-Spiele (46 Tore) für Borussia Mönchengladbach, Kickers Offenbach und den Karlsruher SC. Mit Gladbach wurde er 1970 Deutscher Meister und gewann 1979 den UEFA-Cup. Mit Kickers Offenbach gewann er zudem 1970 den DFB-Pokal.
Was macht eigentlich ... Bernhard Winkler?

(Geb 24. 06. 1966) - Der Ex-Goalgetter war zuletzt Cheftrainer der U23 von 1860 München. Davor war Winkler seit Juli 2009 als Assistent des damaligen Chef-Coachs Ewald Lienen bei den "Löwen" beschäftigt. 2005 hatte Winkler drei Monate als Trainer beim FC Ismaning gearbeitet. Der Stürmer bestritt in seiner Karriere von 1990 bis 2002 insgesamt 190 Bundesliga-Spiele, erzielte 67 Tore, sowie 43 Begegnungen in der 2. Bundesliga (17 Tore) für den 1. FC Kaiserslautern, die SG Wattenscheid 09, Fortuna Köln und den TSV 1860 München. Mit Lautern wurde er 1991 Deutscher Meister. Bei 1860 ist er mit 64 Bundesliga-Toren der zweitbeste Bundesliga-Torschütze aller Zeiten hinter Rudi Brunnenmeier (66).
Was macht eigentlich ... Piotr Nowak?

(Geb. 05. 07. 1964) - Der einstige Spielmacher war zuletzt von 2009 bis 2010 Trainer des Clubs Philadelphia Union, der 2010 erstmals in der Major League Soccer (MLS) in den USA gestartet ist. Zuvor war der gebürtige Pole zwei Jahre lang Assistenz-Trainer der amerikanischen Nationalmannschaft und Coach der U23 der USA. Nach Ende seiner Spielerkarriere war Nowak zunächst Head Coach bei DC United in Washington. Mit dem Hauptstadtclub wurde er 2004 US-Meister. Als Spieler bestritt Nowak zwischen 1993 und 1998 insgesamt 116 Bundesliga-Spiele, erzielte 17 Tore für Dynamo Dresden und TSV 1860 München. Außerdem spielte er für Widzew Lodz in Polen, Bakirköyspor in der Türkei, Young Boys Bern in der Schweiz und Chicago Fire in Amerika. 1996 wurde er zum besten Spielmacher der Bundesliga gewählt, im gleichen Jahr in Polen zum Spieler des Jahres. Mit Chicago wurde er einmal US-Meister, gewann zweimal den US Open Cup. Außerdem machte Nowak 19 Länderspiele für Polen, erzielte drei Tore.
Was macht eigentlich ... Siegfried Held?

(Geb. 07. 08. 1942) - Der einstige Stürmer ist heute Fanbeauftragter von Borussia Dortmund. Seit Januar 2007 kümmert er sich um die Belange der Borussen-Anhänger. Während der WM 2006 war er Botschafter der Stadt Dortmund. Zwischen 1981 und 1997 war Held bei zahlreichen Vereinen im In- und Ausland als Trainer tätig, darunter der FC Schalke 04, Admira Wacker Mödling, Dynamo Dresden, Gamba Osaka und VfB Leipzig. 2001 bis 2003 war er Nationaltrainer von Malta, 2004 bis 2005 Chefcoach der Nationalmannschaft Thailands. Als Spieler bestritt Held zwischen 1963 und 1981 insgesamt 422 Bundesliga-Spiele, erzielte 72 Tore, sowie 49 Zweitliga-Begegnungen (vier Tore) für Kickers Offenbach, Borussia Dortmund, Bayer Uerdingen und Preußen Münster. Mit Dortmund wurde er 1966 Vizemeister, 1967 Bundesliga-Dritter und gewann 1966 den Europapokal der Pokalsieger. Für die deutsche Nationalmannschaft machte Held 41 Länderspiele, erzielte fünf Tore. Er wurde Vize-Weltmeister 1966 und WM-Dritter 1970.
Was macht eigentlich ... Sergio Zarate?

(14. 01. 1969) - Die argentinische "Zaubermaus" ist heute als Berater und Manager seines jüngeren Bruders Mauro tätig, der derzeit bei Lazio Rom unter Vertrag steht. Mittelfeldstar Sergio Zarate bestritt von 1990 bis 1995 insgesamt 80 Bundesliga-Spiele und erzielte 23 Tore für den 1. FC Nürnberg und den Hamburger SV. Zwischendurch war er eine Saison beim AC Ancona in Italien aktiv. Anschließend spielte er für Necaxa, Club America, Puebla FC und Deportivo Merlo in Mexiko. Kurzfristig war er auch noch einmal für seinen argentinischen Heimatclub Velez Sarsfield aktiv. Außerdem bestritt er ein Länderspiel für Argentinien.
Was macht eigentlich ... Marcel Raducanu?

(Geb. 21. 10. 1954) - Der ehemalige rumänische Mittelfeldspieler betreibt seit 1994 in Dortmund die "Fußballschule Raducanu", die tägliche Trainingseinheiten sowie Trainingscamps für Kinder und Jugendliche anbietet. Unter anderem kickte auch Mario Götze in Raducanus Schule. Nach seinem Karriereende 1991 machte Raducanu 1993 zunächst seine Lizenz als Fußballlehrer. Der Spielmacher bestritt von 1982 bis 1988 insgesamt 163 Bundesliga-Spiele, erzielte 31 Tore für Borussia Dortmund. Danach wechselte er für drei Jahre zum FC Zürich in die Schweiz. In seiner Heimat wurde Raducanu zwei Mal Meister mit Steaua Bukarest und gewann zwei Mal den Pokal. Er bestritt 30 Länderspiele für die rumänische Nationalmannschaft, bevor er 1981 nach einem Freundschaftsspiel in Dortmund floh und in Abwesenheit wegen Fahnenflucht zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde.
Was macht eigentlich ... Karl-Heinz Geils?

(Geb. 20. 05. 1955) - Der Ex-Verteidiger betreibt seit 1990 eine Fahrschule in seiner Heimatstadt Ritterhude bei Bremen. Als Profi bestritt Geils zwischen 1974 und 1990 insgesamt 405 Bundesliga-Spiele (24 Tore) und 35 in der 2. Bundesliga (ein Tor) für den SV Werder Bremen, DSC Arminia Bielefeld, 1. FC Köln und Hannover 96. Mit Köln wurde er 1985 Bundesliga-Dritter und erreichte 1986 das Finale im UEFA-Cup gegen Real Madrid. Mit der deutschen U21-Nationalmannschaft wurde er 1982 Vize-Europameister.
Was macht eigentlich ... Hansi Müller?

(Geb. 27. 07. 1957) - Der ehemalige Offensivspieler gibt heute Schulungen in Motivationstraining für verschiedene Firmen. Außerdem organisiert er Veranstaltungen und tritt als Repräsentant für Uefa und Fifa auf. 2006 war er Botschafter der Stadt Stuttgart bei der WM, 2008 Botschafter Innsbrucks bei der EM in Österreich und der Schweiz. Zudem organisiert er mehrere Charity-Projekte, etwa für das Kinderkrebskrankenhaus Olgäle in Stuttgart. Der Mittelfeldspieler bestritt von 1975 bis 1982 insgesamt 143 Bundesliga-Spiele (54 Tore) und 43 Zweitligaspiele (elf Tore) für den VfB Stuttgart. Anschließend spielte er noch zwei Jahre für Inter Mailand und eine Saison für Como Calcio in Italien, sowie von 1985 bis 1990 für den FC Wacker Tirol in Österreich. Er wurde mit dem VfB 1979 Vizemeister. Mit Tirol wurde er zweimal Meister in Österreich, gewann einmal den ÖFB-Cup und erreichte 1987 das Halbfinale des UEFA-Cups. In der Deutschen Nationalmannschaft wurde Müller 42 Mal eingesetzt (fünf Tore). Er wurde 1980 Europameister und 1982 Vize-Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Johan Micoud?

(Geb. 24.07.1973) - Der ehemalige Spielmacher kommentiert seit 2012 die Bundesliga für den französischen Pay-TV Sender Canal+. Zuvor war er bereits als Experte für den Sender tätig. Außerdem betreibt er zusammen mit seinem ehemaligen Mitspieler Matthieu Chalmé ein Weingut. Als Spieler debütierte Micoud 1992 beim AS Cannes in der ersten französischen Liga. 1996 ging er zu Girondins Bordeaux, bevor er im Jahre 2000 zum AC Parma nach Italien wechselte. Von dort lotste ihn Klaus Allofs kurz vor dem Ende der Wechselperiode der Saison 2002/03 zu Werder Bremen. Für die Hanseaten lief "Le Chef" in vier Spielzeiten 123 Mal in der Bundesliga auf und erzielte dabei 31 Tore. 2006 verließ er Bremen in Richtung Bordeaux, wo er nach zwei weiteren Jahren für Girondins seine Laufbahn beendete. Mit Bordeaux wurde Micoud 1999 französischer Meister. Mit dem AC Parma holte er 2002 den italienischen Pokal. 2004 gewann er mit Werder Bremen das Double aus Meisterschaft und Pokal. In der Nationalmannschaft stand der in Cannes geborene Techniker zumeist im Schatten des nur ein Jahr älteren Zinédine Zidane und bestritt lediglich 17 Spiele (1 Tor) in der Equipe Tricolore. 2000 gewann er mit den Franzosen die Europameisterschaft.
Was macht eigentlich ... Anthony Yeboah?

(geb. 6.6.1966) - Der ehemalige Torjäger ist heute zusammen mit seinem Cousin Michael Osei, der in der Saison 1996/97 fünf Spiele in der 2. Bundesliga für den 1. FSV Mainz 05 bestritt, und Michael Farbmacher unter dem Namen "Anthony Yeboah Sportpromotion" als Spielerberater tätig. Als Spieler stand der 1988 von Okwawu United, Ghana, zum 1. FC Saarbrücken nach Deutschland gewechselte Yeboah 65 Mal in der 2. Bundesliga für die Saarländer auf dem Feld (26 Tore), ehe er 1990 zu Eintracht Frankfurt wechselte. In der Bundesliga absolvierte er zwischen 1990 und 2001 223 Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV. Er erzielte dabei 96 Treffer. Von 1995 bis 1997 spielte Yeboah für Leeds United in der englischen Premier League, ehe er zum HSV ging. 2002 beendete der Stürmerstar seine Karriere bei Al-Gharafa im Katar. Seine 96 Bundesliga-Treffer machen ihn zum torgefährlichsten Afrikaner der Bundesliga-Historie. Von 1985 bis 1997 spielte er zudem 59 Mal für die Nationalmannschaft Ghanas (26 Tore).
Was macht eigentlich ... Karl-Heinz Riedle?

(Geb. 16. 09. 1965) - Der ehemalige Stürmer betreibt in Oberstaufen im Allgäu ein Fußball-Camp für Kinder sowie ein Vier-Sterne-Hotel. Bis Anfang 2008 war er zudem als sportlicher Leiter und Mitglied des Aufsichtsrates bei Grasshopper Zürich aktiv. Der Weltklasse-Stürmer bestritt von 1986 bis 1997 insgesamt 207 Bundesliga-Spiele, erzielte 72 Tore für Blau-Weiß 90 Berlin, SV Werder Bremen und Borussia Dortmund. Außerdem spielte er von 1990 bis 1993 für Lazio Rom in Italien und zwischen 1997 und 2001 je zwei Spielzeiten für den FC Liverpool und den FC Fulham in England. Mit Bremen und Dortmund wurde Riedle dreimal Deutscher Meister, gewann mit dem BVB die Champions League und den Weltpokal, erreichte mit Werder zudem zweimal das DFB-Pokalfinale. Für die Deutsche Nationalmannschaft bestritt Riedle 42 Länderspiele, erzielte 16 Tore. 1990 wurde er Weltmeister, 1992 Vize-Europameister.
Was macht eigentlich ... Frank Schulz?

(Geb. 18.02.1961) - Der ehemalige Mittelfeldspieler war zuletzt Trainer des VfB Waltrop. Zuvor betreute er den NRW-Ligisten SSVg Velbert. Zwischen 1999 und 2010 trainierte er verschiedene Vereine im Amateurbereich, unter anderem SC Westfalia Herne. Als Spieler bestritt der in Remscheid geborene Schulz zwischen 1983 und 1992 213 Bundesliga-Spiele (44 Tore) für Bochum, Frankfurt und Mönchengladbach, sowie 31 Partien (fünf Tore) in der 2. Bundesliga für den VfL Osnabrück. Zum Ende seiner aktiven Karriere spielte Schulz zwischen 1993 und 1995 noch 35 Mal (acht Tore) in der dritthöchsten Spielklasse für Alemannia Aachen.
1988 gewann er mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal und stand 1992 noch einmal mit Borussia Mönchengladbach im Finale in Berlin.
1988 gewann er mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal und stand 1992 noch einmal mit Borussia Mönchengladbach im Finale in Berlin.
Was macht eigentlich ... Thomas Stickroth?

(13. 04. 1965) - Der einstige Abwehr- und Mittelfeldspieler ist heute Coach und Mentaltrainer. Von 2005 bis 2007 war er als Co-Trainer in Wuppertal tätig. Von 1983 bis 2002 bestritt Stickroth insgesamt 169 Bundesliga- (14 Tore) sowie 222 Zweitligaspiele (30 Tore) für den SC Freiburg, FC 08 Homburg, Bayer 05 Uerdingen, 1. FC Saarbrücken und VfL Bochum. Mit Bochum schaffte er 1996 und 2000 zwei Mal den Aufstieg in die Bundesliga. 1997 erreichte er mit dem VfL den UEFA-Cup, wo die Westfalen bis ins Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam vorstießen.
Was macht eigentlich ... Guido Buchwald?

(Geb. 21. 01. 1961) - Der Weltmeister von 1990 ist derzeit als Präsidiumsmitglied für den sportlichen Bereich der Stuttgarter Kickers zuständig. In der 2. Bundesliga trainierte er 2007 Alemannia Aachen. Zuvor war er von 2004 bis 2006 Trainer bei den Urawa Red Diamonds in der japanischen J-League. Er wurde mit dem Club 2006 Meister und gewann 2005 wie 2006 den Kaiserpokal. Der Verteidiger bestritt in seiner Karriere von 1979 bis 1999 insgesamt 334 Bundesliga-Spiele (28 Tore) für den VfB Stuttgart und Karlsruher SC, außerdem 177 Zweitliga-Spiele (21 Tore) für die Stuttgarter Kickers und den KSC. Von 1994 bis 1997 spielte er für die Urawa Red Diamonds in Japan. Mit dem VfB wurde er zweimal Deutscher Meister (1984 und 1992), stand 1989 im Uefa-Cup-Finale. Buchwald bestritt 76 Länderspiele (vier Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft. Er wurde 1990 Weltmeister, 1992 Vize-Europameister.
Was macht eigentlich ... Frank Ordenewitz?

(25. 03. 1965) - Der ehemalige Stürmer ist heute Scout für den Nachwuchs des SV Werder Bremen. Seit Juli 2005 sucht Ordenewitz nach Talenten für die Hanseaten. Zuvor spielte Ordenewitz seit seinem Karriereende als Profi bei diversen unterklassigen Vereinen. Von 1983 bis 1996 bestritt Ordenewitz insgesamt 272 Bundesligaspiele und erzielte 68 Tore für den SV Werder Bremen, 1. FC Köln und Hamburger SV. Außerdem spielte er für JEF United Ichihara und Brummell Sendai in Japan, wo er 1994 Torschützenkönig der J-League wurde. In der Bundesliga wurde Ordenewitz mit Bremen 1988 Deutscher Meister sowie zwei Mal mit Werder und einmal mit Köln Vize-Meister. Mit beiden Clubs erreichte er auch je einmal das Finale des DFB-Pokals.
Was macht eigentlich ... Giovane Elber?

(23. 07. 1972) - Der ehemalige Stürmer betreibt heute eine Rinderfarm in Brasilien. Von 2007 bis 2010 war er als Spielerscout des FC Bayern München vor allem in Brasilien aktiv. In München präsentierte er 2008 eine Dinnershow namens "Samba do Brazil", die jedoch insolvent ist. Der Stürmer bestritt von 1994 bis 2006 insgesamt 260 Bundesliga-Spiele für den VfB Stuttgart, FC Bayern München und VfL Borussia Mönchengladbach. Er erzielte 133 Bundesliga-Tore und ist damit nach Claudio Pizarro der erfolgreichste Ausländer aller Zeiten. Von 2003 bis 2005 war er bei Olympique Lyon. Vor seiner Bundesliga-Karriere spielte Elber für den AC Mailand und die Grasshoppers Zürich. Mit den Bayern wurde der Stürmer viermal Deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger sowie 2001 Champions-League- und Weltpokalsieger. Mit Stuttgart gewann er 1997 den DFB-Pokal und erreichte 1998 das Finale des Europapokals der Pokalsieger. 2003 wurde Elber mit 21 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Wolfgang Dremmler?

(Geb. 12. 07. 1954) - Der einstige Mittelfeldspieler ist seit der Saison 2012/13 Leiter des Jugendleistungszentrums des FC Bayern München. Zuvor arbeitete er bereits viele Jahre als Scout und Abteilungsleiter Spiele- und Spielerbeobachtung für den Rekordmeister. Vor seinem Engagement bei den Bayern war er Trainer bei mehreren unterklassigen Vereinen. In seiner aktiven Karriere bestritt Dremmler von 1973 bis 1986 insgesamt 310 Bundesliga-Spiele und erzielte 15 Tore für Eintracht Braunschweig und den FC Bayern München. Mit Braunschweig schaffte er 1974 den Aufstieg in die Bundesliga. Mit den Münchnern wurde er vier Mal Deutscher Meister, drei Mal DFB-Pokalsieger und erreichte 1982 das Finale des Europapokals der Landesmeister. Außerdem spielte er 27 Mal (drei Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft und wurde 1982 Vize-Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Maurizio Gaudino?

(12. 12. 1966) - Der einstige Mittelfeldstar arbeitet heute als Spielerberater. Gemeinsam mit Rechtsanwalt Thomas Färber betreibt er die Agentur "MG-Sport-Management GmbH". 2005 war Gaudino zunächst Sportdirektor bei seinem Ex-Club SV Waldhof Mannheim, ab 2007 dann bei dem Oberligisten SG Sonnenhof Großaspach. Als Spieler bestritt Gaudino zwischen 1984 und 1999 insgesamt 294 Bundesliga-Spiele, in denen er 48 Tore erzielte, sowie 32 Begegnungen in der 2. Bundesliga (neun Tore) für den SV Waldhof Mannheim, VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und VfL Bochum. Mit Stuttgart wurde er 1992 Deutscher Meister und erreichte 1989 das Finale des UEFA-Cups. Außerdem machte Gaudino fünf Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, in denen er ein Tor erzielte.
Was macht eigentlich ... Laurentiu Reghecampf?

(Geb. 19.09.1975) - Der ehemalige Mittelfeldspieler trainiert heute den rumänischen Traditionsverein Steaua Bukarest. Zuvor war er in Rumänien schon für Gloria Bistrita, Universitatea Craiova, den FC Snagov und Concordia Chiajna tätig. Als Spieler bestritt der technisch versierte Rechtsfuß zwischen 2000 und 2009 118 Bundesliga-Spiele (13 Tore) sowie 109 Partien der 2. Bundesliga (23 Tore) für Energie Cottbus, Alemannia Aachen und den 1. FC Kaiserslautern. Bevor er 2000 nach Cottbus in die Bundesliga wechselte, gewann er mit Steaua Bukarest 1997 und 1998 die rumänische Meisterschaft und wurde 1999 mit Litex Lovetsch bulgarischer Meister. Mit Alemannia Aachen schaffte Reghecampf 2006 den Aufstieg in die Bundesliga. In der rumänischen Nationalmannschaft konnte er sich nie durchsetzen und kam nur zu einem Einsatz.
Was macht eigentlich ... Ralf Kohl?

(28. 10. 1965) - Der einstige Mittelfeldspieler betreibt seit 2002 ein Sportartikelgeschäft namens "Teamsport Kohl" in Freiburg-St.Georgen. Als Spieler bestritt Kohl zwischen 1991 und 2001 insgesamt 147 Bundesligaspiele (zwölf Tore) sowie 86 Begegnungen in der 2. Bundesliga (drei Tore) für den SC Freiburg. Mit dem SC schaffte er zweimal den Aufstieg in die Bundesliga. Dort wurde er 1995 Dritter und 2001 Sechster, qualifizierte sich so zwei Mal für den UEFA-Cup.
Was macht eigentlich ... Theo Gries?

(Geb. 10.02.1961) - Der ehemalige Mittelfeldmann ist heute Chefscout bei Union Berlin. Zuvor arbeitete er bereits als Trainer der zweiten Mannschaft und Nachwuchskoordinator für die "Eisernen". Nach seiner aktiven Karriere war Gries zunächst Trainer bei Tennis Borussia Berlin und Hertha Zehlendorf. Anschließend wurde er Chef des Leistungszentrums von Alemannia Aachen. Als Spieler bestritt Gries zwischen 1983 und 1994 insgesamt 29 Bundesligaspiele (sechs Tore) und 293 Begegnungen der 2. Bundesliga (122 Tore) für den 1. FC Kaiserslautern, Alemannia Aachen, Hertha BSC Berlin und Hannover 96. Mit der Hertha schaffte er 1990 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Bernd Förster?

(Geb. 03. 05. 1956) - Der ehemalige Nationalmannschafts-Verteidiger hat sich selbstständig gemacht und betreibt in der Nähe von Stuttgart mehrere Waschanlagen. Förster bestritt von 1974 bis 1986 insgesamt 291 Bundesliga-Spiele (25 Tore) für den FC Bayern München, 1. FC Saarbrücken und VfB Stuttgart. Er machte 33 Länderspiele und wurde mit Deutschland Europameister 1980 und Vize-Weltmeister 1982. Mit Stuttgart gewann er 1984 den Deutschen Meistertitel.
Was macht eigentlich ... Stephan Straub?

(Geb. 25.01.1971) - Der ehemalige Torhüter arbeitet heute als Torwarttrainer für Alemannia Aachen. Außerdem trainiert er den Bezirksligisten Concordia Oidtweiler. Für die Alemannia hatte er zuvor bereits die U15 betreut. Als Spieler stand der gebürtige Saarländer zwischen 1994 und 2009 161 Mal für den 1. FC Saarbrücken, den SV Waldhof Mannheim und Alemannia Aachen in der 2: Bundesliga zwischen den Pfosten. Darüber hinaus bestritt er in der letzten Aachener Bundesliga-Saison 16 Partien. 2009 wechselte er vorübergehend zu Fortuna Düsseldorf, blieb dort aber ohne Einsatz. 2006 schaffte er mit Aachen den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Alain Sutter?

(Geb. 22. 01. 1968) - Der ehemalige Offensivspieler ist heute Fußballexperte im Schweizer Fernsehen. Als Laureus Schweiz Ambassador unterstützt er zahlreiche soziale Projekte und hilft mit der Young Kicker Foundation der Nachwuchsförderung in der Schweiz. Als Spieler bestritt Sutter zwischen 1993 und 1997 insgesamt 96 Bundesliga-Spiele (elf Tore) für den 1. FC Nürnberg, FC Bayern München und SC Freiburg. Zuvor spielte er für Grasshoppers Zürich und Young Boys Bern in der Schweiz, 1997/98 noch eine Saison bei Dallas Burn in den USA. Mit den Grasshoppers wurde er zwei Mal Schweizer Meister und gewann zwei Mal den Pokal. Außerdem machte er 63 Länderspiele (fünf Tore) für die Schweiz und nahm an der Weltmeisterschaft 1994 in den USA teil.
Was macht eigentlich ... Georg Schwarzenbeck?

(Geb. 03. 04. 1948) - Als Spieler war "Katsche" die rechte Hand von Franz Beckenbauer beim FC Bayern München und in der Nationalmannschaft. Nach seinem Karriereende eröffnete der klassische Vorstopper nahe der Isarbrücke in München einen Kiosk, den er bis Anfang 2009 betrieb. In der Bundesliga bestritt Schwarzenbeck 416 Spiele, erzielte 21 Tore. Er gewann sechs Meisterschaften, holte drei Mal den Europapokal der Landesmeister und wurde Welt- und Europameister.

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