Was macht eigentlich ... Michael Kraft?

(Geb. 23. 04. 1966) - Der Ex-Keeper ist seit Anfang 2006 Torwarttrainer bei Werder Bremen. Seine Trainerkarriere begann Kraft 2003 beim südkoreanischen Club SK Bucheon und anschließend bei Incheon United als Torwarttrainer. 2005 hatte er den gleichen Posten beim SC Preußen Münster bevor er zu Werder wechselte. Als Spieler war Kraft elf Jahre lang Profi, zumeist jedoch nur zweiter Torwart. Er bestritt zwischen 1988 und 1999 insgesamt 27 Bundesliga-Spiele sowie 17 Begegnungen der 2. Bundesliga für den 1. FC Köln und FC Gütersloh. Mit den Kölnern wurde er 1989 Vizemeister.
Was macht eigentlich ... Torsten Lieberknecht?

(Geb. 01. 08. 1973) - Der einstige Defensivspieler ist seit Mai 2008 Trainer bei Eintracht Braunschweig. Nach seinem Karriereende 2007 war er zunächst Nachwuchs-Koordinator und Trainer der A-Jugend bei der Eintracht, ab Dezember 2007 gehörte er als "Sachverwalter Fußball" auch dem Präsidium des Clubs an, bevor er den Cheftrainerposten übernahm. Unter seiner Regie schaffte der Club den Sprung in die 3. Liga. Als Spieler bestritt Lieberknecht zwischen 1992 und 2007 insgesamt 13 Bundesliga-Spiele (ein Tor), 152 Begegnungen der 2. Bundesliga (vier Tore) und 48 in der Regionalliga (ein Tor) für den 1. FC Kaiserslautern, SV Waldhof Mannheim, 1. FSV Mainz 05, 1. FC Saarbrücken und Eintracht Braunschweig. Mit dem FCK wurde er 1994 Vizemeister. Mit Braunschweig schaffte er 2005 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Jürgen Wittmann?

(Geb. 14. 08. 1966) - Der ehemalige Torhüter ist heute Torwarttrainer beim TSV 1860 München. Nach Ende seiner aktiven Karriere wurde Wittmann 2003 zunächst Torwarttrainer in der zweiten Mannschaft der Sechziger, für die er von 2001 bis 2003 noch in der Oberliga gespielt hatte. Seit 2007 gehört er zum Trainerstab der Profis. Als Spieler bestritt Wittmann zwischen 1989 und 2001 insgesamt 39 Bundesliga-Spiele und 112 Begegnungen der 2. Bundesliga für Fortuna Düsseldorf und die SpVgg. Unterhaching. Zwischendurch spielte er für den FC Augsburg und MTV Ingolstadt im Amateurbereich. Mit Haching schaffte er 1999 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Andreas Hilfiker?

(Geb. 11. 02. 1969) - Der frühere Torhüter ist heute Torwarttrainer beim VfL Wolfsburg, kam im Januar 2010 in die Autostadt. Zuvor trainierte er seit 2005 die Keeper des FC Thun in der Schweiz. Der Schweizer war als Spieler zwischen 1997 und 2001 in Deutschland aktiv, bestritt in dieser Zeit 17 Bundesliga-Spiele und 81 Begegnungen der 2. Bundesliga (ein Tor) für den 1. FC Nürnberg, Tennis Borussia Berlin und den SSV Ulm. Von 1988 bis 1997 war er für den FC Aarau in der Schweiz aktiv. Ab 2001 spielte er für den FC Vaduz in Liechtenstein sowie den FC Luzern und FC Zug in der Schweiz. Mit dem 1. FC Nürnberg schaffte er 1998 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Zdenko Miletic?

(Geb. 23. 04. 1968) - Der frühere Torhüter ist seit 2007 Torwarttrainer beim FC Augsburg. Als Spieler bestritt Miletic zwischen 1995 und 2007 insgesamt 34 Bundesliga-Spiele sowie sechs Begegnungen der 2. Bundesliga und 112 in der Regionalliga für DSC Arminia Bielefeld und den FC Augsburg. Bereits 1991 kam der Kroate, der in seiner Heimat bei NK Zagreb und NK Maribor gespielt hatte, nach Deutschland zu Preußen Münster, mit denen er zweimal Meister der Oberliga-Westfalen wurde. Von 1993 bis 1995 spielte er beim SC Verl, wechselte dann nach Bielefeld. Mit der Arminia schaffte er 1996 und 1999 zweimal den Aufstieg in die Bundesliga. Mit Augsburg stieg er 2006 in die 2. Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Uwe Stöver?

(Geb. 08. 02. 1967) - Der ehemalige Verteidiger ist seit Juli 2009 Sportlicher Leiter bei FSV Frankfurt. Von 2003 bis 2007 war Stöver Sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Kaiserslautern, war zudem ein Jahr lang Trainer der U23-Mannschaft der Pfälzer. Von 2007 bis 2009 war er Sportchef beim SV Wehen-Wiesbaden. Als Spieler bestritt Stöver zwischen 1992 und 1999 insgesamt 34 Bundesliga-Spiele (ein Tor) und 81 Begegnungen der 2. Bundesliga (fünf Tore) für Bayer 04 Leverkusen, VfL Bochum und 1. FSV Mainz 05. Mit Leverkusen gewann er 1993 den DFB-Pokal und wurde Fünfter in der Bundesliga. Mit Bochum schaffte er 1994 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Gerry Ehrmann?

(Geb. 18. 02. 1959) - Der frühere Keeper ist seit 1997 Torwarttrainer beim 1. FC Kaiserslautern, betreibt nebenbei noch eine Torwartschule, die Tormänner wie Tim Wiese, Roman Weidenfeller und Florian Fromlowitz herausbrachte. Als Spieler bestritt Ehrmann zwischen 1977 und 1997 insgesamt 294 Bundesliga-Spiele sowie neun Begegnungen in der 2. Bundesliga für den 1. FC Köln und den 1. FC Kaiserslautern. In Köln wurde er in seiner ersten Saison 1977/78 ohne Einsatz Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger, danach war er jahrelang im Schatten von Nationaltorwart Toni Schumacher. Mit Kaiserslautern wurde Ehrmann 1991 Deutscher Meister und 1990 und 1996 zweimal DFB-Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Frank Lelle?

(Geb. 04. 02. 1965) - Der einstige Defensivspieler ist seit Juli 2008 Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Kaiserslautern. Davor war er als Co-Trainer unter Coach Stefan Kuntz beim Karlsruher SC, SV Waldhof Mannheim und LR Ahlen tätig. Außerdem arbeitete er als Spielerberater für Nachwuchsspieler. Als Abwehrmann bestritt Lelle zwischen 1986 und 1995 insgesamt 85 Bundesliga-Spiele (acht Tore) für den 1. FC Kaiserslautern und 28 Begegnungen in der 2. Bundesliga für den FC Homburg 08. Mit dem FCK gewann er 1990 den DFB-Pokal und wurde 1991 Deutscher Meister.
Was macht eigentlich ... Uwe Grauer?

(Geb. 01. 01. 1970) - Der ehemalige Abwehrspieler ist seit 2008 als Nachwuchstrainer beim FC Schalke 04 angestellt. Derzeit arbeitet er als Co-Trainer der U19-Mannschaft. Zuvor war er drei Jahre lang Spielertrainer des Verbandsliga-Clubs SV Westfalia Rhynern. Als Spieler bestritt Grauer zwischen 1990 und 2004 insgesamt 86 Spiele in der Bundesliga (zwei Tore), 113 Begegnungen in der 2. Bundesliga (drei Tore) und 89 in der Regionalliga (drei Tore) für Borussia Dortmund, Bayer 05 Uerdingen, SSV Ulm und die SG Wattenscheid. Mit dem BVB wurde er 1992 Vize-Meister und stand ein Jahr später im Finale des UEFA-Cups.
Was macht eigentlich ... Bernd Hölzenbein?

(Geb. 09. 03. 1946) - Der ehemalige Stürmer ist seit 2004 als Leiter der Scouting-Abteilung sowie sportlicher Berater bei Eintracht Frankfurt angestellt. Nach seiner Profi-Karriere war er kurzzeitig als Co-Trainer bei Viktoria Aschaffenburg tätig bevor er von 1988 bis 1994 als Vizepräsident bei der Eintracht aktiv war. Von Dezember 1994 bis November 1996 war er Manager des Clubs. Außerdem war Hölzenbein FIFA Botschafter der WM 2006 für die Stadt Frankfurt. Als Stürmer bestritt Hölzenbein zwischen 1967 und 1981 insgesamt 420 Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt, in denen er 160 Tore erzielte, womit er bis heute Bundesliga-Rekordtorschütze der Hessen ist. 1981 wechselte er zu den Fort Lauderdale Strikers in die USA, spielte dort auch noch für die Memphis Americans und Baltimore Blasts. 1986 Kehrte er nach Deutschland zurück und spielte noch eine halbe Saison für den FSV Salmrohr in der Oberliga und stieg mit dem Club in die 2. Bundesliga auf. Mit der Eintracht gewann Hölzenbein dreimal den DFB-Pokal und 1980 den UEFA-Cup. Die beste Platzierung in der Bundesliga war 1975 Platz drei. Außerdem spielte er 40 Mal für die Deutsche Nationalmannschaft, erzielte fünf Länderspieltore. 1974 wurde er mit Deutschland Weltmeister, 1976 Vize-Europameister.
Was macht eigentlich ... Wolfgang Kleff?

(Geb. 16. 11. 1946) - Der ehemalige Nationaltorwart betreibt heute eine Fußballschule in Baesweiler bei Aachen. Noch heute steht er fast täglich auf dem Platz, um den Nachwuchs zu trainieren. Seit seinem Karriereende als Profi hat Kleff noch bei diversen unterklassigen Vereinen gespielt, zuletzt 2008 ein Spiel in der Landesliga für den VfL Rheinbach. Außerdem war er bei zahlreichen Clubs als Torwarttrainer angestellt. Als Keeper bestritt Kleff, der wegen seiner Ähnlichkeit zu dem Komiker Otto Walkes häufig auch "Otto" genannt wurde, zwischen 1968 und 1987 insgesamt 433 Bundesliga-Spiele und 56 Spiele in der 2. Bundesliga für Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin, Fortuna Düsseldorf, Rot-Weiß Oberhausen, den VfL Bochum und FSV Salmrohr. Mit Gladbach wurde er fünf Mal Deutscher Meister, zweimal Vize-Meister, gewann 1973 den DFB-Pokal, 1975 und 1979 zweimal den UEFA-Cup und stand 1977 im Finale des Europapokals der Landesmeister. Für die Deutsche Nationalmannschaft machte Kleff sechs Länderspiele. Als Ersatzmann für Sepp Maier wurde er 1972 Europa- und 1974 Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Jürgen Wegmann?

(Geb. 31. 03. 1964) - Der Ex-Stürmer ist heute als Sicherheitsmann des Bayern-Fanshops im Centro Oberhausen angestellt. Nach seinem Karriereende war er zunächst Lagerist im Fanshop von Borussia Dortmund, wurde dann aber arbeitslos und Hartz IV-Empfänger. 2008 stellte ihn Bayern-Manager Uli Hoeneß erst als Lagerist, dann als Security-Mitarbeiter ein. Als Stürmer bestritt Wegmann zwischen 1981 und 1994 insgesamt 203 Bundesliga-Spiele, erzielte 69 Tore, sowie 77 Begegnungen in der 2. Bundesliga (34 Tore) für Rot-Weiß Essen, Borussia Dortmund, FC Schalke 04, FC Bayern München und MSV Duisburg. Mit den Bayern wurde er 1989 Deutscher Meister, 1988 Vize-Meister. Mit Dortmund war er 1992 Vize-Meister, erreichte ein Jahr später das Finale des UEFA-Cups. Mit Essen erreichte er 1994 das Finale des DFB-Pokals. 1988 erzielte "Kobra" Wegmann das "Tor des Jahres" für den FC Bayern.
Was macht eigentlich ... Roland Wohlfarth?

(Geb. 11. 01. 1963) - Der einstige Stürmer lebt wieder in seiner Heimatstadt Bocholt und arbeitet als Bauleiter der Sanierungsabteilung der Firma Wiegrink. Der Firma, in der er schon vor seiner Fußballerkarriere eine Lehre als Estrichleger gemacht hatte. Als Stürmer stand Wohlfarth zwischen 1981 und 1998 in insgesamt 287 Bundesliga-Spielen auf dem Platz, erzielte 120 Tore, und machte zudem 93 Spiele in der 2. Bundesliga (49 Tore) für den MSV Duisburg, FC Bayern München, VfL Bochum und VfB Leipzig. Seine erfolgreichste Zeit hatte Wohlfarth mit dem FC Bayern, mit dem er fünfmal Deutscher Meister und dreimal Vize-Meister wurde, zudem 1986 DFB-Pokalsieger wurde und 1987 das Finale des Europapokals der Landesmeister erreichte. Außerdem wurde er 1989 und 1991 Torschützenkönig der Bundesliga. In der Deutschen Nationalmannschaft wurde er zweimal eingesetzt. 1995 sorgte Wohlfarth für Aufsehen, als er für die Einnahme eines Appetitzüglers als erster Bundesligaspieler aller Zeiten wegen Dopings gesperrt wurde.

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