Was macht eigentlich
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Was macht eigentlich ... Andreas Möller?
(Geb. 02. 09. 1967) - Der ehemalige Mittelfeldstar arbeitete ab dem 1. Juli 2008 als Manager von Kickers Offenbach in der 3. Liga, ehe er am 30. April 2011 von diesem Amt zurücktrat. Zuvor war der gelernte Fußball-Lehrer in der Saison 2007/08 als Trainer für Viktoria Aschaffenburg in der Oberliga Hessen tätig. Als Spieler absolvierte der gebürtige Frankfurter zwischen 1986 und 2004 429 Bundesliga-Spiele für Frankfurt, Dortmund und Schalke. Er erzielte dabei 110 Treffer. Möller gewann mit Dortmund 1989 den DFB-Pokal, wurde 1995 und 1996 Deutscher Meister, sowie 1997 Champions League- und Weltpokal-Sieger. Mit Schalke holte er 2001 und 2002 noch zwei Mal den DFB-Pokal. Zwischen 1992 und 1994 bestritt der Spielmacher außerdem 56 Spiele in der Serie A für Juventus Turin (19 Tore), mit denen er 1993 UEFA-Pokal-Sieger wurde. Für die deutsche Nationalmannschaft lief er zwischen 1988 und 1999 85 Mal auf (29 Tore). Er wurde 1990 Welt- und 1996 Europameister.
Was macht eigentlich ... Klaus Augenthaler?
(Geb. 26. 09. 1957) - Der ehemalige Abwehrspieler trainierte zuletzt von März 2010 bis Juni 2011 den Drittligisten SpVgg Unterhaching. Als Trainer war Augenthaler nach seiner Karriere zunächst bei Bayern München, dem Grazer AK, dem 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen und dem VfL Wolfsburg. Mit den Bayern gewann er 1996 den Uefa-Cup, Nürnberg führte er 2001 zurück in die Bundesliga. Klaus Augenthaler spielte von 1976 bis 1991 insgesamt 15 Jahre lang für den FC Bayern München in der Bundesliga. Er bestritt 404 Bundesliga-Spiele, erzielte 52 Tore. Mit sieben Meistertiteln war Augenthaler bis 2006 als Spieler Rekordmeister. Außerdem gewann er dreimal den DFB-Pokal. 1990 wurde Augenthaler als Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister, 1986 war er bereits Vize-Weltmeister. Er bestritt 27 Länderspiele.
Was macht eigentlich ... Hans-Werner Moser?
(Geb. 24. 09. 1965) - Der ehemalige Defensivspieler war zuletzt bis Februar 2010 Trainer beim SV Wehen-Wiesbaden in der 3. Liga. Moser übernahm das Team nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Sommer 2009. Gestartet hatte Moser seine Karriere als Profitrainer in der Saison 2002/03 als Trainer beim SV Darmstadt 98 in der Regionalliga. Danach trainierte er vier Jahre lang die 2. Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, war 2004/05 sogar acht Wochen lang Interimstrainer der Profis in der Bundesliga. Anschließend ging Moser nach Wehen, wo er in der Saison 2008/09 zunächst die Amateurmannschaft trainierte, bevor er im Juli 2009 zum Chefcoach der Profis befördert wurde. Als Spieler bestritt Moser zwischen 1983 und 1995 insgesamt 281 Bundesliga-Spiele, in denen er neun Tore erzielte, sowie 13 Begegnungen in der 2. Bundesliga (zwei Tore) für den 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV und SG Wattenscheid 09. Mit dem HSV wurde er 1989 Vierter in der Bundesliga. Als Trainer schaffte er mit Kaiserslautern II 2005 den Aufstieg in die Regionalliga.
Was macht eigentlich ... Mike Rietpietsch?
(Geb. 26. 03. 1974) - Der einstige Defensivmann spielte zuletzt bis Saisonende 2011 beim Niederrheinligisten SpVgg Germania Ratingen 04/19. Zuvor war Rietpietsch von Juli bis November 2010 Teammanager der Bundesliga-A-Junioren des Bonner SC. Eigentlich sollte Rietpietsch Sportdirektor des Clubs werden, doch nach der Insolvenz des BSC nahm er den Job in der Jugend an. Als Spieler bestritt Rietpietsch zwischen 1994 und 2010 insgesamt 53 Bundesliga-Spiele, 149 Begegnungen der 2. Bundesliga (23 Tore) sowie 16 in der 3. Liga (ein Tor) und 78 in der Regionalliga (14 Tore) für Bayer 04 Leverkusen, Fortuna Düsseldorf, SC Freiburg, VfL Bochum, Rot-Weiß Oberhausen, MSV Duisburg, Holstein Kiel, Wuppertaler SV Borussia und Bonner SC. Mit Leverkusen wurde er 1997 als Ersatzspieler Vizemeister, mit Bochum gelang ihm 2000 der Aufstieg in die Bundesliga. Mit Wuppertal qualifizierte er sich 2008 für die neue 3. Liga.
Was macht eigentlich ... Fritz Fuchs?
(18. 10. 1943) - Der ehemalige Abwehrspieler war zuletzt von April 2009 bis Mai 2010 sportlicher Leiter beim Regionalliga-Club Eintracht Trier. Zuvor war er 2008 drei Monate lang Teammanager Mannschaft und Sport beim 1. FC Kaiserslautern. In den 80er und 90er Jahren war Fuchs als Trainer erfolgreich. Unter anderem trainierte er die Zweitliga-Vereine SC Freiburg, Kickers Offenbach, FC 08 Homburg, DSC Arminia Bielefeld und 1. FC Saarbrücken. Mit Homburg schaffte er 1986 sogar als Zweitligameister den Aufstieg in die Bundesliga. Als Spieler war Fuchs von 1969 bis 1975 beim 1. FC Kaiserslautern aktiv, absolvierte 168 Bundesliga-Spiele für die Pfälzer und erzielte zwölf Tore. 1972 stand er mit dem FCK im DFB-Pokal-Finale.
Was macht eigentlich ... Miroslav Stevic?
(Geb. 07. 01. 1970) - Der ehemalige Mittelfeldspieler war zuletzt von Februar 2009 bis Ende der Saison 2010/11 Sportdirektor des TSV 1860 München. Zuvor war er als Spielerberater tätig, betreute unter anderem Marko Marin. Als Spieler bestritt Stevic zwischen 1992 und 2006 insgesamt 271 Bundesliga-Spiele (16 Tore) sowie 22 Begegnungen in der 2. Bundesliga für Dynamo Dresden, TSV 1860 München, Borussia Dortmund, VfL Bochum und SpVgg. Unterhaching. Zuvor war er in seiner serbischen Heimat bei Partizan Belgrad und FK Rad sowie bei Grasshoppers Zürich in der Schweiz aktiv. In der Saison 2002/03 spielte er zudem für Fenerbahce Istanbul in der Türkei. Mit dem BVB wurde er 2002 Deutscher Meister und erreichte das Endspiel des UEFA-Cups. Außerdem machte er sechs Länderspiele für die Nationalmannschaft Jugoslawiens beziehungsweise Serbien-Montenegros und nahm an der WM 1998 teil.
Was macht eigentlich ... Gerd Dais?
(Geb. 11. 08. 1963) - Der frühere Stürmer ist heute zum dritten Mal Trainer beim SV Sandhausen. 2005 hatte Dais die Sandhausener erstmals als Cheftrainer übernommen und führte den Club 2007 in die Regionalliga und 2008 in die 3. Liga. Seine Trainerkarriere beim SVS hatte Dais 1996 als Assistent begonnen. Danach war er zwei Jahre lang Spielertrainer bei der SG Dielheim in der Landesliga und ein halbes Jahr beim FC Nöttingen in der Verbandsliga. Von 2002 bis 2004 war er dann Chefcoach beim FV Lauda in der Oberliga, anschließend zwei Jahre Trainer beim FC Nöttingen, den er aus der Ober- in die Regionalliga führte. Als Spieler bestritt Dais zwischen 1982 und 1992 insgesamt 63 Bundesliga-Spiele (15 Tore) sowie 78 Begegnungen der 2. Bundesliga (elf Tore) für den Karlsruher SC, FC 08 Homburg und SV Waldhof Mannheim. Zwischendurch spielte er zwei Jahre für den SV Sandhausen in der Oberliga.
Was macht eigentlich ... Peter Hermann?
(Geb. 22. 03. 1952) - Der ehemalige Stürmer ist seit der Saison 2011/12 neuer Co-Trainer beim FC Bayern München. Davor war Herrmann von Juni 2009 bis Juni 2011 Co-Trainer bei Bayer 04 Leverkusen. Bereits seit Mitte der 80er Jahre arbeitete Hermann als Assistenzcoach bei Bayer, sprang in den Spielzeiten 1990/91 und 1995/96 jeweils kurz als Cheftrainer der Profis ein. Im September 2008 wechselte er als Assistent von Michael Oenning zum 1. FC Nürnberg. Als Spieler bestritt Hermann zwischen 1973 und 1984 insgesamt 120 Bundesliga-Spiele (zwölf Tore) sowie 116 Begegnungen der 2. Bundesliga (27 Tore) für den Hamburger SV, Alemannia Aachen und Bayer 04 Leverkusen. Mit dem HSV erreichte er 1974 das DFB-Pokalfinale. Mit Leverkusen gelang ihm 1979 der Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Dirk Lottner?
(Geb. 04. 03. 1972) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist neuer Cheftrainer der U21 des 1. FC Köln. Davor war Lottner seit Ende Oktober 2010 bei den Profis des 1. FC Köln als Co-Trainer angestellt. Nach seinem Karriereende 2006 wurde Lottner zunächst Co-Trainer der Kölner Amateure. Seit 2007 kümmerte er sich um den Nachwuchs des FC. Außerdem machte der Mittelfeldspieler seine DFB-Fußballlehrer-Lizenz an der Trainerakademie in Köln. Lottner bestritt von 1989 bis 2006 insgesamt 119 Bundesliga- (26 Tore) und 331 Zweitligaspiele (74 Tore) für Fortuna Köln, Bayer 04 Leverkusen, den 1. FC Köln und MSV Duisburg. Mit dem FC und Duisburg schaffte er zusammen dreimal den Aufstieg in die Bundesliga. Mit Leverkusen wurde er 1999 Vizemeister, kam aber nur dreimal zum Einsatz. Außerdem bestritt er acht Spiele für die deutsche U21-Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Steffen Menze?
(Geb. 28. 01. 1969) - Der frühere Verteidiger arbeitet heute als Sportdirektor bei Dynamo Dresden. Bis Februar 2010 war Menze Cheftrainer bei Kickers Offenbach. Bei den Hessen hatte Menze seine Trainerkarriere 2004 auch begonnen. Bis 2006 betreute er die II. Mannschaft der Kickers. In der Saison 2006/07 war er Chefcoach beim SV Waldhof Mannheim in der Oberliga. 2008 kehrte er als Trainer der II. Mannschaft nach Offenbach zurück. Ab Januar 2009 war er Co-Trainer der Profis in der 3. Liga, ab Oktober 2009 dann sogar Chefcoach. Als Spieler bestritt Menze zwischen 1991 und 2004 insgesamt 164 Spiele in der 2. Bundesliga (15 Tore) sowie 103 Begegnungen in der Regionalliga (32 Tore) für den FC St. Pauli, Hannover 96, Eintracht Frankfurt, FSV Zwickau, 1. FC Union Berlin und Kickers Offenbach. Zuvor spielte er von 1989 bis 1991 beim FC Vorwärts Frankfurt und Eisenhüttenstädter FC Stahl in der DDR-Oberliga. Mit Eisenhüttenstadt erreichte er 1991 das letzte DDR-Pokalfinale. Mit Union stieg er 2001 in die 2. Bundesliga auf und erreichte das DFB-Pokalfinale.
Was macht eigentlich ... Gerd Schädlich?
(Geb. 30. 12. 1952) - Der Sachse ist seit Juli 2008 Trainer des Chemnitzer FC, der 2011 aus der Regionalliga Nord in die 3. Liga aufgestiegen ist. Schädlich begann seine Trainerkarriere bereits 1978 bei der BSG Motor Scharfenstein, trainierte danach diverse Clubs in der ehemaligen DDR. Im Januar 1991 übernahm er den FSV Zwickau und führte den Club 1994 in die 2. Bundesliga. Über die Stationen FC Sachsen Leipzig und FSV Hoyerswerda kam er 1999 zum FC Erzgebirge Aue. Mit Aue schaffte er 2003 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Als Spieler absolvierte Schädlich zwischen 1972 und 1976 insgesamt 25 Spiele in der DDR-Oberliga für den FC Karl-Marx-Stadt.
Was macht eigentlich ... Thomas Schneider?
(Geb. 24.11.1972) - Der ehemalige Verteidiger betreut ab der Saison 2011/12 die U17-Junioren des VfB Stuttgart. Zuvor war er von 2007 bis 2010 beim FC Dingolfing in Bayern beschäftigt. Zunächst als Trainer der U19, in der Saison 2009/10 dann als Coach der ersten Mannschaft in der Landesliga. Danach absolvierte er in Köln erfolgreich die Ausbildung zum Fußball-Lehrer. Als Spieler bestritt Schneider von 1991 bis 2005 141 Bundesliga-Spiele für den VfB Stuttgart und Hannover 96. Alle seine 7 Tore erzielte er im Trikot der Schwaben, für die er bereits seit 1983 in der Jugend aktiv war. 2005 musste er seine Karriere aufgrund von Borreliose nach einem Zeckenbiss beenden. Schneider wurde mit Stuttgart 1992 Deutscher Meister, gewann 1997 den DFB-Pokal und stand 1998 im Finale des Europapokals der Pokalsieger, das mit 0:1 gegen den FC Chelsea verloren ging.
Was macht eigentlich ... Martin Braun?
(Geb. 18.11.1968) - Der ehemalige Defensivspieler trainiert seit dem 1. Juli 2010 den FC 08 Villingen in der Oberliga Baden-Württemberg. Darüber hinaus ist er Leiter der Unternehmenskommunikation beim Hamburger Unternehmen Imtech. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn 2003 und dem Abschluss seines Fernstudiums zum Diplom-Kaufmann war er bis Ende 2007 als PR-Manager beim SC Freiburg tätig. Danach wurde er Geschäftsführer beim VfR Aalen, den er nach Differenzen mit Sportdirektor Jürgen Kohler wieder verließ und am 1. April 2009 bei Imtech anfing. Als Spieler debütierte Braun 1990 für den SC Freiburg in der 2. Bundesliga, in der er bis zum Jahr 2000 129 Spiele (23 Tore) für die Breisgauer und den Karlsruher SC absolvierte. In der Bundesliga stand er von 1993 bis 1997 in 89 Partien für den SC Freiburg und den 1. FC Köln auf dem Platz. Er erzielte dabei vier Treffer. 1997-1999 spielte er für den österreichischen Rekordmeister Rapid Wien. Von 2000 bis 2003 ließ er seine Karriere beim VfR Aalen in der Regionalliga ausklingen. 1993 stieg Braun mit dem SC Freiburg in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Wolfgang Paul?
(geb. 25.01.1940) Der ehemalige Abwehrchef, gelernter Uhrmacher und Goldschmied, ist heute Vorsitzender des Ältestenrates von Borussia Dortmund und betreibt seit 1971 ein Juwelier- und Uhrengeschäft in Bigge im Hochsauerlandkreis. Als Spieler wechselte Paul 1961 vom VfL Schwerte zu Borussia Dortmund, wo er von Trainer Max Merkel vom Halbstürmer zum Vorstopper umfunktioniert wurde. Bis zur Einführung der Bundesliga absolvierte Paul für die Borussia 50 Spiele in der Oberliga West sowie 7 Einsätze in der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Ihm gelang dabei ein Tor. Bis 1970 stand er außerdem 148 Mal in der Bundesliga für den BVB auf dem Platz und erzielte sechs Treffer. Von 1965 bis 1968 war er der Kapitän der Dortmunder Mannschaft, bevor ihn eine Verletzung zurückwarf und schlussendlich zu einem relativ frühen Karriereende führte. 1963 holte er mit Dortmund die letzte Deutsche Meisterschaft vor der Einführung der Bundesliga, 1965 gewann er den DFB-Pokal und 1966 den Europapokal der Pokalsieger. Obwohl er ohne Einsatz in der Nationalmannschaft blieb, gehörte er dem Kader für die WM 1966 an und wurde als Ersatzspieler Vizeweltmeister.

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