Was macht eigentlich
go
Was macht eigentlich ... Holger Ballwanz?
(Geb. 07. 09. 1967) - Der ehemalige Abwehr- und Mittelfeldspieler ist heute Fanbetreuer des VfL Wolfsburg. Seit seinem Karriereende kümmert er sich hauptberuflich um die Interessen der Anhänger des Deutschen Meisters von 2009. Als Spieler bestritt Ballwanz zwischen 1989 und 2001 insgesamt 97 Bundesliga- (fünf Tore) und 146 Spiele in der 2. Bundesliga (elf Tore) für den Hamburger SV, VfL Wolfsburg und Hannover 96. Mit Wolfsburg erreichte er 1995 als Zweitligist das DFB-Pokalfinale. Zwei Jahre später schaffte er mit den Niedersachsen den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Karsten Hutwelker?
(Geb. 27. 08. 1971) - Der Ex-Mittelfeldspieler war bis zum 19. September 2011 Cheftrainer des Wuppertaler SV, nachdem er den WSV erst zur Saison 2011/12 in der Regionalliga West übernommen hatte. Bis 2010/11 war Hutwelker sogar noch als Spieler bei Rot-Weiss Frankfurt in der Oberliga Hessen aktiv. Davor spielte er für den VfB Süsterfeld und den TSC Euskirchen. Sein letzter Profi-Club war von 2007 bis Dezember 2008 der österreichische Bundesliga-Club SCR Altach. Zwischen 1990 und 2007 bestritt Hutwelker insgesamt 71 Bundesliga- (acht Tore), 184 Zweitliga- (34 Tore) und 60 Regionalligaspiele (acht Tore) für Fortuna Düsseldorf, Wattenscheid 09, FC Carl Zeiss Jena, VfL Bochum, 1. FC Köln, 1. FC Saarbrücken, LR Ahlen, Eintracht Braunschweig, Jahn Regensburg und FC Augsburg. Mit Bochum wurde 1997 Fünfter in der Bundesliga, mit Augsburg schaffte er 2006 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Markus von Ahlen?
(Geb. 01. 01. 1971) - Der ehemalige Mittelfeldspieler war zuletzt bis 20. September 2011 Cheftrainer von Arminia Bielefeld in der 3. Liga, nachdem er die Ostwestfalen erst zur Saison 2010/11 übernommen hatte. Zuvor arbeitete von Ahlen seit 2008 als Trainer der U17-Nachwuchsmannschaft des Hamburger SV. Zuvor war er fünf Jahre lang B-Jugendtrainer bei Bayer 04 Leverkusen. Als Spieler bestritt von Ahlen zwischen 1989 und 2002 insgesamt 38 Bundesliga-Spiele (zwei Tore) und 149 Begegnungen der 2. Bundesliga (zwölf Tore) für Bayer Leverkusen, VfL Bochum, SV Meppen, KFC Uerdingen und Alemannia Aachen. Mit Leverkusen wurde er 1993 DFB-Pokalsieger. Mit Bochum schaffte er 1994 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Lothar Sippel?
(Geb. 09. 05. 1965) - Der ehemalige Stürmer ist heute Besitzer der Eventmanagement-Agentur LS. Die Agentur vermittelt Gastauftritte von Prominenten aus Sport, Show und Wirtschaft bei Firmenevents, Tagungen und Jubiläen. Darüber hinaus ist er für den Niedersächsischen Fußballverband tätig. Nach Ende seiner Spielerkarriere arbeitete Sippel zunächst als Trainer bei SF Ricklingen, First Vienna FC in Österreich sowie Arminia Hannover. 2006 war er drei Monate als Co-Trainer von Horst Köppel bei Al-Wahda in Abu Dhabi tätig. Außerdem engagiert er sich für mehrere soziale Einrichtungen. Als Stürmer bestritt Sippel zwischen 1985 und 1997 insgesamt 108 Bundesliga- (23 Tore) und 73 Zweitligaspiele (elf Tore) für Hessen Kassel, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, Hannover 96 und SpVgg Unterhaching. Mit Frankfurt wurde er zwei Mal Dritter in der Bundesliga, mit Dortmund erreichte er das Finale des UEFA-Cups 1993.
Was macht eigentlich ... Tobias Rau?
(Geb. 31. 12. 1981) - Der ehemalige Linksverteidiger hat nach seinem freiwilligen Karriereende im Wintersemester 2009/10 ein Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Pädagogik begonnen. Von 2000 bis 2009 bestritt Rau insgesamt 93 Spiele in der Bundesliga, erzielte ein Tor, sowie 41 Begegnungen in der Regionalliga für Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg, FC Bayern München und DSC Arminia Bielefeld. Mit den Bayern wurde er 2005 Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger, ein Jahr zuvor Vizemeister. Außerdem spielte Rau 2003 sieben Mal für die Deutsche Nationalmannschaft, erzielte gegen Kanada ein Tor.
Was macht eigentlich ... Bum-Kun Cha?
(Geb. 22. 05. 1953) - Der ehemalige Stürmer war zuletzt Trainer beim südkoreanischen K-League-Club Suwon Samsung Bluewings. 2004 und 2008 führte er den Club zum Meistertitel in Südkorea, 2005 und 2008 gewann er den Pokalwettbewerb. 2010 trat er von seinem Posten zurück. Nach seinem Karriereende 1990 trainierte Cha zunächst die Ulsan Tigers in Südkorea, anschließend die Nationalmannschaft, die er 1998 zur Weltmeisterschaft führte. Danach war er in China bei Pingan Shenzen tätig. Als Spieler bestritt Cha zwischen 1978 und 1989 insgesamt 308 Bundesligaspiele, erzielte 98 Tore für SV Darmstadt 98, Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen. Mit Frankfurt gewann er 1980, mit Leverkusen 1988 den UEFA-Cup, außerdem holte er 1981 den DFB-Pokal mit der Eintracht. Für die Nationalmannschaft Südkoreas bestritt er 127 Länderspiele, erzielte 55 Tore und nahm an der WM 1986 in Mexiko teil. Vom asiatischen Fußball-Verband wurde er zu Asiens Fußballer des 20. Jahrhunderts gekürt.
Was macht eigentlich ... Yasuhiko Okudera?
(Geb. 12. 03. 1952) - Der erste Profi aus Japan in der Bundesliga ist heute Präsident des Yokohama FC in der Division II der japanischen J-League. Er führt den Club seit dessen Gründung 1999. Außerdem arbeitet Okudera als Kommentator im japanischen Fernsehen. Als Mittelfeldspieler machte Okudera zwischen 1977 und 1986 insgesamt 234 Bundesliga-Spiele, erzielte 26 Tore für den 1. FC Köln und SV Werder Bremen. Außerdem war er 25 Mal in der 2. Bundesliga (acht Tore) für Hertha BSC Berlin aktiv. Mit Köln wurde er 1978 Deutscher Meister und Pokalsieger, erreichte 1980 noch einmal das DFB-Pokalfinale. Mit Bremen wurde er dreimal Vizemeister. Für Japan bestritt er 42 Länderspiele und erzielte acht Tore.
Was macht eigentlich ... Igli Tare?
(Geb. 25. 07. 1973) - Der Ex-Stürmer ist heute sportlicher Leiter bei Lazio Rom in Italien. Nach seinem Karriereende 2008 war er zunächst Team Manager bei den Römern. Von 1995 bis 2000 war der Albaner als Stürmer in Deutschland aktiv. Insgesamt machte er 34 Bundesliga-Spiele (vier Tore) und 63 Spiele (24 Tore) in der 2. Bundesliga für den Karlsruher SC, Fortuna Düsseldorf und 1. FC Kaiserslautern. Mit dem KSC erreichte er 1996 das DFB-Pokal-Finale. Von 2000 bis 2008 spielte Tare dann bei Brescia Calcio, FC Bologna und Lazio Rom in Italien. Mit Lazio wurde er 2007 Dritter in Italien. Außerdem machte Tare 68 Länderspiele für Albanien, erzielte zehn Tore.
Was macht eigentlich ... René Müller?
(Geb. 11. 02. 1959) - Der Ex-Torwart war von Juni 2007 bis April 2011 Trainer der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg. Seine Trainerlaufbahn begann er 1996 als Torwart- und Assistenztrainer beim VfB Leipzig, danach wechselte er zu Eintracht Frankfurt. Anschließend trainierte er den VfC Plauen und Rot-Weiß Erfurt, die er in die 2. Bundesliga führte. Danach war Müller beim Halleschen FC. Als Torwart machte Müller 81 Bundesliga- und fünf Zweitliga-Spiele für Dynamo Dresden und den FC St. Pauli. Zuvor bestritt Müller zwischen 1976 und 1991 zusammen 290 Begegnungen in der DDR-Oberliga für 1. FC Lokomotive Leipzig und FC Sachsen Leipzig. Mit Lok gewann er 1986 und 87 den DDR-Pokal und erreichte 1987 das Finale des Europacups der Pokalsieger. Zweimal wurde Müller zum "Fußballer des Jahres" der DDR gewählt. Außerdem machte er 46 Länderspiele für die DDR.
Was macht eigentlich ... Franz-Josef Tenhagen?
(Geb. 31. 10. 1952) - Der ehemalige Abwehr- und Mittelfeldspieler betreibt heute in Emmerich das Sportfachgeschäft "Tenhagen". Außerdem besitzt er einige Fußballschulen. Nach seinem Karriereende war Tenhagen lange Zeit Trainer im Profibereich. Zwischen 1988 und 2001 war er beim VfL Bochum Coach in der Bundesliga, anschließend bei Fortuna Köln, Wattenscheid 09 und LR Ahlen in der Zweiten Liga aktiv. Danach trainierte er den 1. FC Bocholt in der Oberliga-Nordrhein. Als Spieler bestritt Tenhagen zwischen 1971 und 1988 insgesamt 457 Bundesliga-Spiele, in denen er 26 Tore erzielte, für Rot-Weiß Oberhausen, VfL Bochum und Borussia Dortmund. Mit Bochum erreichte er 1988 das Finale des DFB-Pokals. Außerdem wurde er dreimal in der Deutschen Nationalmannschaft eingesetzt.
Was macht eigentlich ... Pablo Thiam?
(Geb. 03. 01. 1974) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist heute sportlicher Leiter der U23-Mannschaft des VfL Wolfsburg. Zuvor war er bereits als Assistent der Geschäftsführung bei den "Wölfen" angestellt. Zwischen 1994 und 2008 bestritt Thiam insgesamt 311 Bundesliga-Spiele und erzielte 23 Tore für den 1. FC Köln, VfB Stuttgart, FC Bayern München und Wolfsburg. Mit den Bayern gewann er 2001 den Weltpokal und wurde Dritter in der Bundesliga. Außerdem machte er 29 Länderspiele für Guinea und nahm dreimal am Afrika-Cup teil.
Was macht eigentlich ... Burkhard Reich?
(Geb. 01. 12. 1964) - Der ehemalige Abwehrspieler ist heute Teammanager der zweiten Mannschaft des Karlsruher SC. Darüber hinaus ist er Präsident und Kapitän der KSC-Allstars. Ab 2000 war er zunächst im Marketing und Merchandising des Clubs beschäftigt, bevor er 2007 seinen neuen Posten antrat. Als Spieler bestritt Reich von 1991 bis 1999 insgesamt 200 Bundesliga- (14 Tore) und 14 Zweitligaspiele (ein Tor) für den Karlsruher SC. Zuvor hatte der Verteidiger 102 Spiele in der DDR-Oberliga für den BFC Dynamo Berlin absolviert und 16 Tore erzielt. 1999/2000 machte er noch einmal 33 Spiele (vier Tore) für den VfB Leipzig in der Regionalliga Nord-Ost. Mit BFC Dynamo wurde er zweimal DDR-Meister und gewann zweimal den FDGB-Pokal. Mit dem KSC erreichte er 1996 das Finale des DFB-Pokals und 1994 das Halbfinale des UEFA-Cups. Außerdem machte er sechs Länderspiele für die DDR.
Was macht eigentlich ... Martin Kree?
(Geb. 27. 01. 1965) - Der Linksfuß ist in die Computer-Branche gewechselt und betreibt heute in Dortmund-Holzwickede ein IT-Schulungszentrum als Franchisenehmer der Firma New Horizions. Als Verteidiger spielte Kree zwischen 1983 und 1998 insgesamt 401 Mal in der Bundesliga, erzielte 51 Tore, für den VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund. Mit Leverkusen wurde er 1993 DFB-Pokalsieger, 1988 hatte er mit Bochum bereits einmal das Pokalfinale erreicht. Mit Dortmund wurde er zweimal Deutscher Meister und gewann die Champions League sowie den Weltpokal 1997.
Was macht eigentlich ... Alexander Strehmel?
(Geb. 20. 03. 1968) - Der einstige Verteidiger ist heute Co-Trainer der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg. Seit dem 20. Januar 2009 betreut Strehmel den Regionalliga-Nachwuchs der "Wölfe". Von November 2006 bis Mai 2007 war er Co-Trainer von Rot-Weiß Essen. Als Spieler bestritt Strehmel von 1986 bis 2005 insgesamt 214 Bundesliga-Spiele (neun Tore) sowie 169 Begegnungen in der 2. Bundesliga (fünf Tore) und 31 in der Regionalliga (ein Tor) für den VfB Stuttgart, SG Wattenscheid 09, SpVgg Unterhaching und den FC Augsburg. Mit Stuttgart wurde er 1992 Deutscher Meister und erreichte 1989 das Finale des UEFA-Cups. Mit Unterhaching stieg Strehmel 1999 in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Frank Baumann?
(Geb. 29. 10. 1975) - Der einstige defensive Mittelfeldspieler ist seit 1. Januar 2010 Assistent des Geschäftsführers Profifußball bei Werder Bremen. Er soll bist Juni 2012 Vorstandsboss Klaus Allofs unterstützen. Erst im Sommer 2009 hatte Baumann seine Karriere bei Werder beendet und wurde anschließend zum Ehrenspielführer der Bremer erkoren. Als Spieler bestritt Baumann zwischen 1994 und 2009 insgesamt 290 Bundesliga-Spiele (16 Tore) sowie 68 Begegnungen der 2. Bundesliga (fünf Tore) für den 1. FC Nürnberg und Werder Bremen. Mit Nürnberg gelang ihm 1998 der Aufstieg in die Bundesliga, mit Werder wurde er 2004 Deutscher Meister, 2006 und 2008 zweimal Vize-Meister, gewann zudem 2004 und 2009 den DFB-Pokal. Außerdem machte er 28 Länderspiele (zwei Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft, mit der er 2002 Vize-Weltmeister wurde.
Was macht eigentlich ... Karl Allgöwer?
(Geb. 05. 01. 1957) - Der ehemalige Libero ist heute selbstständiger Verkaufsberater in Stuttgart. Unter anderem organisiert er Sportveranstaltungen wie Golfturniere. Als Profi bestritt Allgöwer zwischen 1977 bis 1991 insgesamt 338 Bundesliga-Spiele und erzielte 129 Tore für den VfB Stuttgart sowie 116 Zweitliga-Begegnungen (59 Tore) für die Stuttgarter Kickers. Mit dem VfB wurde er 1984 Deutscher Meister, erreichte 1986 das Finale des DFB-Pokals und stand 1989 im Endspiel des UEFA-Cups. Außerdem spielte Allgöwer zehn Mal für die Deutsche Nationalmannschaft und wurde 1986 Vize-Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Michael Rummenigge?
(Geb. 03. 02. 1964) – Der einstige Stürmer ist heute als Unternehmer tätig. Er besitzt eine Sportmarketing-Agentur und eine Fußballschule in Dortmund. Darüber hinaus betreibt der gelernte Bankkaufmann eine Fußballhalle in Münster und vertreibt unter dem Label "Trendsport Rummenigge" Fußball-Produkte. Zudem ist Rummenigge im Besitz der Fußballlehrer-Lizenz. Außerdem engagiert er sich als Schirmherr für den Verein "Kinderlachen" sowie die Initiative "Keine Macht den Drogen" des DFB. Als Stürmer und Mittelfeldspieler bestritt Rummenigge zwischen 1982 und 1993 insgesamt 309 Bundesligaspiele und erzielte 80 Tore für den FC Bayern München und Borussia Dortmund. Danach spielte er bis 1995 noch zwei Jahre für Red Diamonds Urawa in Japan. Mit den Bayern wurde er dreimal Deutscher Meister sowie einmal Vize-Meister, mit Dortmund kam 1992 eine weitere Vize-Meisterschaft hinzu. Den DFB-Pokal gewann er zweimal mit den Münchnern und einmal mit Dortmund. Mit den Bayern erreichte er 1987 zudem das Finale des Europapokals der Landesmeister, mit dem BVB stand er 1993 im Finale des UEFA-Cups. Für die Deutsche Nationalmannschaft machte Rummenigge zwei Länderspiele.
Was macht eigentlich ... Jan Age Fjörtoft?
(Geb. 10. 01 1967) - Der Ex-Stürmer arbeitet seit August 2011 als Experte für Sky-Deutschland. Außerdem berät er Firmen, die sich im Fußball engagieren wollen und ist Vorsitzender der Stiftung "MTG United for Peace". Von 2004 bis 2008 war er Manager des Erstliga-Vereins Lilleström SK. Als Stürmer bestritt Fjörtoft zwischen 1998 und 2001 insgesamt 52 Bundesliga-Spiele und erzielte 14 Tore. Das berühmteste war das 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag der Saison 1998/99, das der Eintracht den Klassenerhalt in der Bundesliga sicherte. In Norwegen spielte Fjörtoft für Hamarkameratene und Lilleström, danach war er bei Rapid Wien in Österreich sowie Swindon Town, FC Middlesbrough, Sheffield United und FC Barnsley in England. Für Norwegen spielte er 71 Mal und erzielte 20 Tore.
Was macht eigentlich ... Ingo Anderbrügge?
(Geb. 02. 01. 1964) - Der Linksfuß führt zusammen mit seinem Geschäftspartner Thomas Eglinski in Marl das "Deutsche Fußball Internat" für Zwölf- bis 18-Jährige. Darüber hinaus ist er als Berater für die Spieleragentur "Players Interests" tätig. Nach seinem Karriereende als Fußballer spielte er 2002 bis 2003 zwei Jahre lang als Kicker für das NFL-Europe Football-Team Rhein Fire Düsseldorf. Außerdem leitete er als Trainer das Trainingscamp für arbeitslose Fußballer. Danach trainierte Anderbrügge, nachdem er die Fußballlehrer-Lizenz gemacht hatte, die SpVgg Erkenschwick, den VfB Hüls und von Sommer 2007 bis März 2008 den SV Wacker Burghausen in der Regionalliga. Als Spieler machte Anderbrügge zwischen 1984 und 2005 insgesamt 292 Bundesliga-Spiele (53 Tore) sowie 100 Begegnungen in der 2. Bundesliga (36 Tore) und fünf in der Regionalliga für Borussia Dortmund, FC Schalke 04 und Sportfreunde Siegen. Mit Schalke gewann er 1997 den UEFA-Cup, außerdem schaffte er mit den "Knappen" 1991 den Aufstieg in die Bundesliga und 1996 Platz drei.
Was macht eigentlich ... Paul Steiner?
(Geb. 23. 01. 1957) - Der einstige Vorstopper war zuletzt als Scout beim 1. FC Köln angestellt. Im Sommer 2008 wechselte er von Bayer 04 Leverkusen, wo er die gleiche Position seit 1997 bekleidet hatte, zu seinem ehemaligen Klub. Als Spieler bestritt Steiner von 1975 bis 1991 insgesamt 349 Spiele in der Bundesliga (27 Tore), sowie 144 Begegnungen in der 2. Bundesliga (16 Tore) für SV Waldhof Mannheim, MSV Duisburg und 1. FC Köln. Mit Köln wurde er drei Mal Vize-Meister, zwei Mal Bundesliga-Dritter. Außerdem gewann er 1983 den DFB-Pokal und erreichte 1991 erneut das Pokal-Finale. 1986 stand er mit dem FC im Endspiel des UEFA-Cups. 1990 machte Steiner ein Länderspiel für die Deutsche Nationalelf und wurde anschließend Weltmeister mit Deutschland, obwohl er bei der WM nicht eingesetzt wurde.
Was macht eigentlich ... Jörg Albertz?
(Geb. 29. 01. 1971) - Der Ex-Mittelfeldstar betreibt heute zusammen mit Hans-Georg Dreßen in Mönchengladbach eine Fußballschule für Kinder und Jugendliche. Albertz bestritt von 1990 bis 2007 insgesamt 150 Bundesliga-Spiele, erzielte dabei 29 Tore, sowie 48 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sechs Tore) und 51 in der Regionalliga (sieben Tore) für Fortuna Düsseldorf, den Hamburger SV und die SpVgg Fürth. Außerdem spielte er von 1996 bis 2001 fünf Jahre bei den Glasgow Rangers in Schottland, mit denen er dreimal schottischer Meister wurde, sowie von 2003 bis 2005 bei Shanghai Shenhua in China, wo er zum "Fußballer des Jahres" gewählt wurde. 2008 machte er schließlich noch sieben Spiele für den schottischen Zweitligisten FC Clyde. Zudem spielte Albertz dreimal für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Karl-Heinz Körbel?
(01. 12. 1954) - Die Eintracht-Legende arbeitet noch heute für seinen Stammverein Eintracht Frankfurt. Körbel leitet die Nachwuchsschule der Hessen und ist zudem als Berater des Vorstands tätig. Darüber hinaus ist er sportlicher Leiter beim 2007 gegründeten Jugend Fußballclub Frankfurt. Nach seinem Karriereende 1991 war Körbel zunächst Co-Trainer der Eintracht, sprang zwischen 1994 und 1996 dreimal im Saisonendspurt als Trainer der Profis ein. Zwischen Oktober 1996 und April 1998 war er Trainer beim VfB Lübbeck und FSV Zwickau in der 2. Bundesliga. Als Spieler bestritt "Charly" Körbel von 1972 bis 1991 insgesamt 602 Bundesliga-Spiele (45 Tore) für die Eintracht, womit er der ewige Rekordspieler der Liga ist. Außerdem machte er sechs Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft. In der Bundesliga wurde er mit Frankfurt zweimal Dritter. Zudem gewann er vier Mal den DFB-Pokal und 1980 den UEFA-Cup. Als Trainer führte er die Eintracht 1994 auf Platz fünf und damit in den UEFA-Cup.
Was macht eigentlich ... Hannes Bongartz?
(Geb. 03. 10. 1951) - Der einstige Mittelfeld-Star war zuletzt Sportdirektor beim griechischen Erstliga-Klub AO Xanthi. Sein Engagement endete 2008. Davor arbeitete er seit 1985 als Trainer beim 1. FC Kaiserslautern, FC Zürich, SG Wattenscheid 09, MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach und den Sportfreunden Siegen. Mit Wattenscheid und Duisburg stieg er in die Bundesliga auf, mit Lautern erreichte er Platz 7 in der Bundesliga. Als Spieler bestritt Bongartz von 1974 bis 1984 für den FC Schalke 04 und den 1. FC Kaiserslautern insgesamt 298 Bundesliga-Spiele, in denen er 39 Tore erzielte. Mit Schalke wurde er 1977 Vize-Meister, mit Lautern zwei Mal Bundesliga-Dritter. Außerdem erreichte er mit dem FCK 1981 das DFB-Pokalfinale und 1982 das Halbfinale des UEFA-Cups. Für die Deutsche Nationalmannschaft machte Bongartz vier Länderspiele und wurde 1976 Vize-Europameister.
Was macht eigentlich ... Reiner Geyer?
(20. 04. 1964) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit Sommer 2011 Co-Trainer bei Eintracht Frankfurt. Zuvor war er im Trainerstab des Hamburger SV. Seine Trainerkarriere begann Geyer 1992 beim Bayernligisten TSV Vestenbergsgreuth. 1996 wurde er nach dem Beitritt des TSV zum SpVgg Fürth Co-Trainer von Armin Veh und zugleich Coach der zweiten Mannschaft der Fürther. Danach war er eine Saison bei den Würzburger Kickers, bevor er 1998 Armin Veh als Co-Trainer zum SSV Reutlingen 05 begleitete. Nach Vehs Rücktritt wurde Geyer Chefcoach der Reutlinger. 2003 ging er wieder nach Fürth, wo er zunächst die U19 und später wieder die zweite Mannschaft trainierte. Danach betreute er ein halbes Jahr die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart in der 3. Liga. Als Spieler bestritt Geyer zwischen 1983 und 1991 insgesamt 55 Bundesliga- (acht Tore) und 80 Zweitligaspiele (elf Tore) für den 1. FC Nürnberg, 1. FC Saarbrücken und FC Schweinfurt 05. Mit Nürnberg schaffte er 1985 den Aufstieg in die Bundesliga und erreichte 1988 Platz 5 in der Liga.

<  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  >