Was macht eigentlich ... Thomas Wolter?

(Geb. 04. 10. 1963) - Der ehemalige Rechtsverteidiger ist heute Nachwuchs-Cheftrainer sowie Coach der U23 beim SV Werder Bremen. Von 1998 bis 2000 war Wolter zunächst Co-Trainer der Bremer Amateure, danach zwei Jahre Coach der U19 von Werder. Seit Juli 2002 ist er Chefcoach der U23-Auswahl, die aktuell in der Regionalliga spielt. Als Spieler bestritt Wolter zwischen 1984 und 1998 insgesamt 312 Bundesliga-Spiele und erzielte zwölf Tore für Bremen. Er wurde zweimal Deutscher Meister (1988 und 1993) sowie dreimal Vize-Meister. 1991 und 1994 gewann Wolter mit Werder den DFB-Pokal und 1992 den Europapokal der Pokalsieger. 1992 bestritt er ein Länderspiel für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Olaf Janßen?

(Geb. 08. 10. 1966) - Der ehemalige Mittelfeldspieler arbeitet heute als Co-Trainer der Nationalmannschaft von Aserbaidschan zusammen mit Nationalcoach Berti Vogts. Nach seinem Karriereende 2000 war Janßen zunächst Scout von Eintracht Frankfurt, arbeitete anschließend an einem Projekt für ein europaweites Scouting-Programm. In der Saison 2003/04 war er Co-Trainer von Falko Götz beim TSV 1860 München. Ab der Saison 2005/06 arbeitete Janßen als sportlicher Leiter von Rot-Weiß Essen, war kurzfristig sogar Interimstrainer. Als Mittelfeldspieler bestritt Janßen von 1985 bis 2000 insgesamt 241 Spiele in der Bundesliga, erzielte dabei 17 Tore, sowie 18 Zweitliga-Begegnungen (zwei Tore) für den 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Mit Köln wurde er zweimal Vize-Meister, erreichte 1991 das DFB-Pokal-Finale sowie 1986 das Finale des UEFA-Cups.
Was macht eigentlich ... Heimo Pfeifenberger?

(Geb. 29. 12. 1966) - Der Ex-Bremer trainiert heute den österreichischen Bundesligisten SC Wiener Neustadt. Zuvor war er Trainer des SV Scholz Grödig in der zweithöchsten Österreichischen Spielklasse, für den er bereits von 2007 bis Ende 2008 tätig war. Von 2005 bis 2007 war er Jugendkoordinator bei Red Bull Salzburg. Anschließend wurde er Cheftrainer beim SV Grödig in der österreichischen Regionalliga. 2008 schaffte er mit dem Club den Aufstieg in die Zweite Liga Österreichs, danach wechselte er als Co-Trainer zur U21-Nationalmannschaft des ÖFB. Anschließend war er für vier Monate Trainer der SPG Axams-Götzen. Als Mittelfeldspieler war Pfeifenberger von 1996 bis 1998 bei Werder Bremen aktiv, für den er 43 Bundesliga-Spiele bestritt und fünf Tore erzielte. In Österreich spielte er für Austria Salzburg und Rapid Wien. Mit Salzburg wurde er zweimal Meister in Österreich und erreichte 1994 das Finale des UEFA-Cups. Außerdem spielte Pfeifenberger 40 Mal für die Nationalelf Österreichs und nahm an den Weltmeisterschaften 1990 und 1998 teil.
Was macht eigentlich ... Klaus Thomforde?

(Geb. 01. 12. 1962) - Der Ex-Keeper ist heute Torwarttrainer der deutschen U17- und U20-Nationalmannschaft. Zuvor war er Cheftrainer des Hamburger Oberligisten Germania Schnelsen. Zunächst trainierte er die U19, später die erste Mannschaft. Nach seinem Karriereende 2001 stieg der Torwart zunächst als Assistent in den Trainerstab beim FC St. Pauli ein. Danach war er als Co-Trainer bei Union Berlin aktiv, bevor er 2004 als Torwarttrainer zu Holstein Kiel wechselte, wo er bis Februar 2010 tätig war. Bei Holstein wurde er im Oktober 2006 sogar kurzfristig Cheftrainer der Profimannschaft. 2005 arbeitete er zudem nebenbei als Torwartcoach der litauischen Nationalmannschaft. 2007 machte er seine Fußballlehrer-Lizenz an der Trainerakademie in Köln. Als Spieler bestritt Thomforde zwischen 1984 und 1999 insgesamt 100 Bundesliga- und 217 Zweitliga-Spiele für den FC St. Pauli. 1988 und 1995 schaffte er mit den Hamburgern den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Thomas Brunner?

(10. 08. 1962) - Der einstige Verteidiger ist heute sportlicher Leiter der Jugendabteilung der DJK Limes 09. Außerdem trainiert er die erste Mannschaft des Kreisligisten. Von 1996 bis 2003 war Brunner Co-Trainer beim 1. FC Nürnberg. Im Dezember 1998 war er nach der Beurlaubung von Willi Reimann sogar kurzfristig Chefcoach der Franken. Von 2003 bis 2004 war er Co-Trainer der Nürnberger Amateure. Danach trainierte er den Oberliga-Verein SpVgg Weiden. Als Spieler bestritt Brunner zwischen 1980 und 1996 insgesamt 328 Bundesliga- (18 Tore) und 74 Zweitligaspiele (sieben Tore) für den 1. FC Nürnberg. 1982 stand er mit dem Club im DFB-Pokalfinale, 1988 wurde er Fünfter in der Bundesliga. 1985 schaffte er zudem den Aufstieg in die Bundesliga. Sehr erfolgreich war Brunner auch als Jugend-Nationalspieler. Mit der U21 wurde er 1981 Weltmeister und 1982 Vize-Europameister.
Was macht eigentlich ... Thomas Dooley?

(Geb. 12. 05. 1961) - Der ehemalige Abwehrspieler ist Co-Trainer der Nationalmannschaft der USA unter Chefcoach Jürgen Klinsmann. Darüber hinaus leitet er zwei Fußballschulen für Nachwuchskicker: In Deutschland die "Dooley Soccer University", in Süd-Kalifornien das Fußballcamp "Orange County Kings". In der Saison 2002/03 war er Sportdirektor und zeitweise Trainer des 1. FC Saarbrücken. Als Abwehr- und Mittelfeldspieler machte Dooley zwischen 1984 und 1997 insgesamt 199 Bundesliga- (20 Tore) und 75 Zweitliga-Spiele (18 Tore) für den FC 08 Homburg, 1. FC Kaiserslautern, Bayer 04 Leverkusen und FC Schalke 04. Danach war er noch vier Jahre bei den Columbus Crew und New York/Ney Jersey MetroStars in der amerikanischen Major League Soccer aktiv. Mit Kaiserslautern gewann er 1990 den DFB-Pokal, wurde 1991 Deutscher Meister. Mit Schalke gewann er 1997 den UEFA-Cup. Außerdem machte der in Deutschland als Sohn eines US-Soldaten geborene und aufgewachsene Dooley 81 Länderspiele (siegen Tore) für die USA und nahm an den Weltmeisterschaften 1994 und 1998 teil, war bei letzterer sogar Kapitän des US-Teams.
Was macht eigentlich ... Flemming Povlsen?

(Geb. 03. 12. 1966) - Der ehemalige Stürmer war zuletzt Assistenztrainer beim dänischen Club Silkeborg IF. Zuvor war er bereits Co-Trainer beim SC Horsens und Randers FC sowie Sportdirektor beim FC Aarhus und Hessels Gods Fodboldkostskole. Als Spieler bestritt Povlsen zwischen 1987 und 1995 insgesamt 187 Bundesliga-Spiele, in denen er 39 Tore erzielte, für den 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Mit Köln wurde er zweimal Vize-Meister, mit dem BVB 1995 Deutscher Meister, 1992 Vize-Meister und erreichte 1993 das Finale des UEFA-Cups. Außerdem spielte der Stürmer für Aarhus GF und Brabrand IF in Dänemark, Real Madrid Castilla in Spanien sowie den PSV Eindhoven, mit dem er 1990 Meister in den Niederlanden wurde. Hinzu kommen noch 62 Länderspiele für die dänische Nationalmannschaft (21 Tore), mit der er 1992 sensationell Europameister wurde.
Was macht eigentlich ... Hans-Jörg Criens?

(Geb. 18. 12. 1960) - Der Ex-Stürmer ist heute Trainer des Bezirksligisten SC Waldniel aus Schwalmtal in der Nähe von Mönchengladbach. Criens bestritt als Stürmer zwischen 1982 und 1995 insgesamt 303 Bundesliga-Spiele (94 Tore) und elf Begegnungen in der 2. Bundesliga (ein Tor) für Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Nürnberg. Mit Gladbach, wo Criens zeitweise sogar Kapitän war, erreichte er zwei Mal das DFB-Pokalfinale, wurde zwei Mal Dritter in der Bundesliga und erreichte 1986 das Halbfinale des Uefa-Cups. Mit 92 Toren ist er nach Jupp Heynckes und Herbert Laumen Gladbachs drittbester Bundesliga-Torschütze aller Zeiten.
Was macht eigentlich ... Perry Bräutigam?

(Geb. 28. 03. 1963) - Der Ex-Keeper ist heute Torwarttrainer bei RB Leipzig. Nach seinem Karriereende 2002 war er bis Sommer 2009 Torwarttrainer beim F.C. Hansa Rostock. Als Spieler bestritt Bräutigam zwischen 1991 und 2002 insgesamt 104 Bundesliga-Spiele und 149 Begegnungen der 2. Bundesliga für FC Carl Zeiss Jena, 1. FC Nürnberg und F.C. Hansa Rostock. Zuvor hatte er 163 Spiele in der DDR-Oberliga für Leipzig gemacht. Mit Rostock wurde Bräutigam zwei Mal Sechster in der Bundesliga. Mit Jena stand er 1988 im Finale des DDR-Pokals. Außerdem machte Bräutigam drei Länderspiele für die Nationalmannschaft der DDR.
Was macht eigentlich ... Tomasz Waldoch?

(Geb. 10. 05. 1971) - Der ehemalige Verteidiger trainiert heute die U-14 Junioren des FC Schalke 04. Zuvor hatte er bereits als Co- und Cheftrainer die U17 der "Knappen" betreut. Zwischendurch verließ er den S04 und wurde sportlicher Leiter bei Gornik Zabrze in Polen. Als Spieler bestritt Waldoch zwischen 1994 und 2006 insgesamt 248 Bundesliga-Spiele, in denen er 19 Tore erzielte, und 25 Begegnungen der 2. Bundesliga (zwei Tore) für den VfL Bochum und den FC Schalke 04. Zuvor hatte er sieben Jahre bei Gornik Zabrze in der polnischen Ekstraklasa gespielt. Mit Schalke gewann er als Kapitän zweimal den DFB-Pokal, erreichte das Finale 2005 erneut und wurde zweimal Vizemeister. Außerdem machte Waldoch 74 Länderspiele für die Nationalmannschaft Polens, nahm 2002 als Kapitän an der WM teil. Mit der Olympiaauswahl Polens gewann er 1992 die Silbermedaille in Barcelona.
Was macht eigentlich ... Dietmar Kühbauer?

(Geb. 04. 04. 1971) - Der einstige Mittelfeldspieler ist heute Trainer des FC Admira Wacker Mödling in Österreich, mit dem er in der Saison 2010/11 den Aufstieg in die 1. österreichische Liga schaffte. Zuvor hatte er bereits die zweite Mannschaft des Vereins betreut. Von 1987 bis 2008 war Kühbauer als Profi aktiv. Seine Karriere begann er bei Wacker Mödling, anschließend war er von 1992 bis 1997 beim SK Rapid Wien. Danach ging er zu Real Sociedad nach Spanien. Von 2000 bis 2002 bestritt er 49 Bundesliga-Spiele (acht Tore) für den VfL Wolfsburg. Anschließend wechselte er zu seinem Heimatverein SV Mattersburg nach Österreich. Mit Rapid gewann er 1995 den ÖFB-Cup und wurde 1996 österreichischer Meister, erreichte im gleichen Jahr das Finale des Europapokals der Pokalsieger. Mit Mattersburg stieg er in die österreichische Bundesliga auf und erreichte zweimal das Cup-Finale. Außerdem machte Kühbauer 55 Länderspiele (fünf Tore) für Österreich und nahm an der WM 1998 teil.
Was macht eigentlich ... Otto Addo?

(Geb. 09. 06. 1975) - Der ehemalige Offensivspieler ist heute Trainer der U19-Junioren des Hamburger SV, die er zuvor bereits als Co-Trainer betreute. Im Laufe der Saison 2008/09 hatte Addo seine aktive Karriere in der 2. Mannschaft des HSV beendet. Als Spieler bestritt der Ghanaer zwischen 1996 und 2008 insgesamt 98 Bundesliga-Spiele, in denen er elf Tore erzielte, sowie 30 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sieben Tore) und 107 in der Regionalliga (20 Tore) für Hannover 96, Borussia Dortmund, den 1. FSV Mainz 05 und den Hamburger SV. Mit dem BVB wurde er 2002 Deutscher Meister und erreichte das Finale des UEFA-Cups. Mit Hannover schaffte er 1998 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Außerdem bestritt Addo 15 Länderspiele für Ghana (zwei Tore) und gehörte 2006 zum WM-Kader der Afrikaner.
Was macht eigentlich ... Juri Schlünz?

(Geb. 27. 07 1961) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist heute Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des F.C. Hansa Rostock. Bereits seit 1996 ist Schlünz für den Verein als Trainer in verschiedenen Positionen tätig. Zunächst war er in der Jugend aktiv, wurde dann 1997 Co-Trainer. Nachdem er zuvor schon zweimal als Interimscoach die Profis von Hansa übernommen hatte, wurde Schlünz 2003 Cheftrainer. Nach seinem Rücktritt im November 2004 blieb er den Hanseaten zunächst als Scout, dann als Jugendtrainer erhalten. Als Spieler bestritt Schlünz zwischen 1991 und 1994 insgesamt 25 Bundesliga-Spiele (drei Tore) sowie 50 Begegnungen in der 2. Bundesliga (sechs Tore) für den F.C. Hansa Rostock. Zuvor war Schlünz bereits zwölf Jahre in der DDR-Oberliga und der zweitklassigen Liga aktiv. Zweimal gelang ihm der Aufstieg in die Oberliga. 1987 stand er im Finale um den FDGB-Pokal. In der letzten Oberliga-Saison 1990/91 wurde Schlünz mit Hansa DDR-Meister und Pokalsieger, schaffte damit den Aufstieg in die Bundesliga. Insgesamt machte er für Hansa 406 Pflichtspiele.
Was macht eigentlich ... Peter Neustädter?

(Geb. 16. 02. 1966) - Der Ex-Verteidiger ist seit September 2012 Trainer der TuS Koblenz in der Regionallige Südwest. Zuvor war er von Januar 2005 bis April 2010 Trainer der zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05. 2008 schaffte er mit den Mainzern den Aufstieg in die Regionalliga. Sein Sohn ist der Schalker Mittelfeldspieler Roman Neustädter. Als Spieler bestritt Neustädter zwischen 1993 und 2005 insgesamt 16 Bundesliga-Spiele, 257 Begegnungen der 2. Bundesliga (13Tore) und 37 Spiele in der Regionalliga für den Karlsruher SC, Chemnitzer FC und FSV Mainz 05. Davor hatte der gebürtige Kasache in der Sowjetunion, Russland und Kasachstan gespielt, unter anderem für ZSKA Moskau. Mit dem KSC wurde er zwei Mal Sechster in der Bundesliga. Mit Mainz schaffte er 2004 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Peter Grosser?

(Geb. 28. 09. 1938) - Der einstige Offensivspieler war von 1990 bis 2011 Vizepräsident der SpVgg. Unterhaching. Bereits 1979 kam Grosser zu dem Münchner Vorstadtclub. Als Trainer führte er die SpVgg. aus der B-Klasse bis in die Oberliga-Bayern. Nebenbei war er auch noch Jugendtrainer TSV Forstenried in München und später Coach bei Türk Gücü München. Als Spieler bestritt Grosser zwischen 1963 und 1969 insgesamt 130 Bundesliga-Spiele, in denen er 49 Tore erzielte, für den TSV 1860 München. Zuvor machte er von 1958 bis 1963 insgesamt 134 Oberligaspiele für den FC Bayern München. Mit den Sechzigern wurde Grosser 1966 Deutscher Meister, 1967 Vizemeister, gewann 1964 den DFB-Pokal und erreichte 1965 das Finale um den Europapokal der Pokalsieger. Zudem machte er zwei Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Detlef Schößler?

(Geb. 03. 10. 1962) - Der Ex-Verteidiger trainierte zuletzt die U19 von RB Leipzig. Zuvor betreute er die U-19 Mannschaft des FC Energie Cottbus. Nach seinem Karriereende trainierte Schößler zunächst die A-Jugend des VfB Leipzig. 2002 wurde er dann Chefcoach der Oberliga-Mannschaft des Clubs. Anschließend wechselte er zum SV Grimma in der gleichen Liga. 2006/07 war er Coach beim Oberligisten Hallescher FC. Als Spieler bestritt Schößler zwischen 1991 und 1998 insgesamt 113 Bundesliga-Spiele (drei Tore) sowie 68 Begegnungen in der 2. Bundesliga für Dynamo Dresden und den VfB Leipzig. Zuvor hatte er mit dem 1. FC Magdeburg und Dresden bereits elf Jahre lang in der DDR-Oberliga gespielt. Außerdem machte er 18 Länderspiele für die Nationalmannschaft der DDR.
Was macht eigentlich ... Eberhard Trautner?

(Geb. 97. 02. 1967) - Der ehemalige Keeper ist Torhüterkoordinator der U14 bis zur U19 des VfB Stuttgart. Zuvor war er von 2001 bis 2011 Torwarttrainer der Schwaben. Als Spieler bestritt Trautner zwischen 1986 und 2001 insgesamt 32 Bundesliga-Spiele für den VfB. Als Ersatztorwart wurde er in dieser Zeit 1992 Deutscher Meister, 1997 DFB-Pokalsieger und stand im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1998 sowie des UEFA-Cups 1989.
Was macht eigentlich ... Ralf Falkenmayer?

(11.02.1963) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist heute Trainer seines Heimatvereins SV Niederursel in der Kreisoberliga Frankfurt. Als Spieler bestritt Falkenmayer zwischen 1981 und 1996 385 Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen. Er erzielte dabei 37 Treffer. 1988 gewann er mit Leverkusen den UEFA-Pokal. Für die deutsche Nationalmannschaft lief der defensive Mittelfeldmann 4 Mal auf und nahm an der Europameisterschaft 1984 teil.
Was macht eigentlich ... Jürgen Kohler?

(Geb. 06. 10. 1965) - Der ehemalige Weltklasseverteidiger ist seit Januar 2011 im Beirat des Frauen-Bundesligisten SC 07 Bad Neuenahr. Darüber hinaus betreibt "der Kokser" - so Kohlers Spitzname - eine Vermögensberatungsfirma in Grafschaft-Vettelhoven. Nach seinem Karriereende wurde Kohler im Juli 2002 Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft. Im März 2003 wechselte er als Sportdirektor zu Bayer 04 Leverkusen. In der Saison 2005/06 war er fünf Monate lang Coach beim MSV Duisburg. In der Saison 2008/09 war er erst Trainer, nach seinem Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen dann Sportdirektor beim VfR Aalen. Als Spieler bestritt Kohler zwischen 1983 und 2002 insgesamt 398 Bundesliga-Spiele (28 Tore) für den SV Waldhof Mannheim, 1. FC Köln, FC Bayern München und Borussia Dortmund. Von 1991 bis 1995 spielte er zudem für Juventus Turin in der italienischen Serie A. Mit Bayern und Dortmund wurde er insgesamt dreimal Deutscher Meister, mit Bayern und Köln je einmal Vizemeister. Mit dem BVB gewann er 1997 die Champions League und den Weltpokal, erreichte 2002 das Finale des UEFA-Cups. Mit Juve wurde er italienischer Meister und zweimal Vizemeister, gewann 1993 gegen Dortmund den UEFA-Cup und erreichte 1995 erneut das Finale. Außerdem machte Kohler 105 Länderspiele (zwei Tore) für die Deutsche Nationalmannschaft. 1990 wurde er Weltmeister, 1996 Europameister und 1992 Vizeeuropameister.
Was macht eigentlich ... Igor Pamic?

(Geb. 19. 11. 1969) - Der ehemalige Stürmer ist heute Trainer des kroatischen Erstligisten NK Istra 1961. Zuvor arbeitete er bei NK Karlovac, die er in der Saison 2008/09 in die erste kroatische Liga führte. Pamic begann seine Trainerkarriere 2002 bei dem Drittliga-Club NK Zminj in seiner kroatischen Heimatstadt. In der Saison 2004/05 führte er NK Pula zum Aufstieg in die erste Liga Kroatiens. 2006 kehrte er nach Zminj zurück. Als Spieler bestritt Pamic zwischen 1997 und 1999 insgesamt 37 Bundesliga-Spiele für den F.C. Hansa Rostock, in denen er 13 Tore erzielte. Anschließend spielte er bis 2001 für den Grazer AK in Österreich. Seine Karriere begann er 1992 beim NK Pula in Kroatien. Danach war er für Dinamo Zagreb, NK Osijek und den FC Sochaux in Frankreich aktiv. Außerdem machte er fünf Länderspiele für die kroatische Nationalmannschaft (ein Tor) und nahm an der EM 1996 in England teil.
Was macht eigentlich ... Giuseppe Reina?

(Geb. 15. 4. 1972) - Der frühere Stürmer ist heute Übungsleiter in der Thomas-Allofs-Fußballschule. Als Spieler bestritt Giuseppe "Billy" Reina zwischen 1994 und 2006 insgesamt 171 Bundesliga-Spiele (34 Tore) sowie 103 Begegnungen in der 2. Bundesliga (25 Tore) und fünf in der Regionalliga (ein Tor) für die SG Wattenscheid 09, DSC Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin und Sportfreunde Siegen. Mit dem BVB wurde er 2002 Deutscher Meister und erreichte das Finale des UEFA-Cups. Mit Bielefeld gelang ihm 1999 der Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Franklin Bittencourt?

(Geb. 24. 02. 1969) - Der frühere Stürmer war zuletzt Co-Trainer der U-17 Junioren von Energie Cottbus. Seit 2005 arbeitete er für als Scout und Nachwuchstrainer für die Cottbuser. Von September 2007 bis Mai 2009 war er Co-Trainer unter Coach Bojan Prasnikar. Sein Sohn Leonardo spielt für Borussia Dortmund. Als Spieler bestritt Bittencourt zwischen 1992 und 2003 insgesamt 61 Bundesliga-Spiele (sechs Tore) und 128 Begegnungen der 2. Bundesliga (36 Tore) für den VfB Leipzig und FC Energie Cottbus. Mit Leipzig schaffte er 1993, mit Cottbus 2000 den Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Karlheinz Förster?

(Geb. 25. 07. 1958) - Der ehemalige Manndecker des VfB Stuttgart und der deutschen Nationalmannschaft ist Spielerberater bei der Vermarktungsagentur "T21plus Sportmanagement GmbH", die unter anderem Martin Harnik, Aaron Hunt und Alexander Meier vertritt. Förster bestritt 272 Bundesliga-Spiele (17 Tore) für den VfB Stuttgart. 1986 wechselte er zu Olympique Marseille. Für die deutsche Nationalmannschaft machte Förster 81 Länderspiele (zwei Tore) und wurde 1980 Europameister und 1982 wie 1986 Vize-Weltmeister. Mit Stuttgart wurde Förster 1984 Deutscher Meister, mit Marseille 1989 und 1990 zwei Mal Meister in Frankreich.
Was macht eigentlich ... Richard Golz?

(05. 06. 1968) - Der einstige Top-Keeper ist heute Torwart- und Co-Trainer der zweiten Mannschaft des Hamburger SV. Bei den Hamburgern begann Golz auch seine Bundesliga-Karriere. Der Torwart bestritt zwischen 1987 und 2006 insgesamt 452 Bundesliga- und 40 Zweitliga-Spiele für den HSV und den SC Freiburg. Von 2006 bis 2008 war er noch Ersatztorwart bei Hannover 96, kam dort aber nicht mehr in der Bundesliga zum Einsatz. Seine beste Platzierung in der Bundesliga war Rang 4 mit dem HSV in der Saison 1988/89. Mit Freiburg stieg er zwei Mal in die Bundesliga auf und qualifizierte sich 2002 überraschend für den UEFA-Cup.
Was macht eigentlich ... Sören Lerby?

(01. 02. 1958) - Als Mittelfeldspieler des FC Bayern München war Lerby ein Weltstar. Heute berät der Däne die Stars. Als lizenzierter Spielerberater vertritt Lerby unter anderem Wesley Sneijder. In der Saison 1991/92 hatte er sich kurz als Trainer des FC Bayern versucht, nach seiner Entlassung den Trainerjob aber wieder an den Nagel gehängt. Von 1983 bis 1986 spielte Lerby 89 Mal (22 Tore) für die Bayern in der Bundesliga. Er wurde zweimal Deutscher Meister und zweimal DFB-Pokalsieger. Mit Ajax Amsterdam war er fünf Mal holländischer Meister. Mit dem PSV Eindhoven noch zweimal, gewann zudem den Europapokal der Landesmeister. In der dänischen Nationalmannschaft kam er 67 Mal zum Einsatz und nahm an der WM 1986 sowie den Europameisterschaften 1984 und 1988 teil.

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