Was macht eigentlich ... Dirk Schuster?

(Geb. 29. 12. 1967) - Der frühere Bundesliga-Verteidiger hat am Ende der Saison 2011/12 als Cheftrainer der Stuttgarter Kickers den Aufstieg in die 3. Liga geschafft. Zuvor war er Interimstrainer bei dem Verbandsliga-Verein ASV Durlach. Als Verteidiger bestritt Schuster zwischen 1990 und 2002 insgesamt 200 Bundesliga-Spiele (sechs Tore) und 115 Spiele in der 2. Bundesliga (zwölf Tore) für Eintracht Braunschweig, Karlsruher SC, 1. FC Köln und LR Ahlen. Zuvor hatte er für Sachsen Zwickau und den 1. FC Magdeburg in der DDR gespielt. Von 1999 bis 2000 war er bei Antalyaspor in der Türkei sowie bei Wacker Mödling in Österreich aktiv. Zwischen 2002 und 2007 spielte er noch unterklassig für den SV Wilhelmshaven, SV Waldhof Mannheim und ASV Durlach. Mit dem KSC stand er 1996 im Finale des DFB-Pokals und erreichte 1994 das Halbfinale des UEFA-Cups. Schuster bestritt vier Länderspiele für die DDR und drei für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Jörg Schwanke?

(Geb. 12. 01. 1969) - Der frühere Defensivspieler ist seit Februar 2012 Cheftrainer der U19 von Hertha BSC Berlin. Davor war Schwanke von 2010 bis 2011 Trainer des Verbandsligisten Club Italia Berlino, nach dem er vorher die B-Jugend des ESV Lokomotive Elstal betreut hat. Als Spieler bestritt Schwanke zwischen 1991 und 2003 insgesamt 59 Bundesliga-Spiele (zwei Tore), 42 Begegnungen der 2. Bundesliga sowie 17 in der Regionalliga (zwei Tore) für den VfL Bochum, LR Ahlen, SC Paderborn 07 und Dresdner SC. Mit Bochum gelang ihm 1994 der Wiederaufstieg in die Bundesliga. Von 1987 bis 1991 spielte er für die BSG Energie Cottbus in der DDR-Oberliga. Weitere Stationen im Amateurbereich waren 1. FC Union Berlin, LR Ahlen, SV Babelsberg 03, SC Paderborn 07 sowie BFC Dynamo Berlin. Außerdem machte Schwanke ein Länderspiel für die Nationalmannschaft der DDR.
Was macht eigentlich ... Dietmar Beiersdorfer?

(Geb. 16. 11. 1963) - Der ehemalige Verteidiger war zuletzt bis zum 8. April 2011 Vorstandsvorsitzender von RB Leipzig und auch Sportlicher Leiter des Gesamtprojekts Fußball von Red Bull und damit für Red Bull Salzburg, die New York Red Bulls und RB Leipzig zuständig. Nach Ende seiner Profikarriere 1998 studierte Beiersdorfer zunächst Betriebswirtschaftslehre, arbeitete anschließend als Wirtschaftsprüfer-Assistent. Von 2002 bis Juni 2009 war er dann Sportdirektor beim Hamburger SV. Als Spieler bestritt Beiersdorfer zwischen 1986 und 1996 insgesamt 254 Bundesliga-Spiele, in denen er 21 Tore erzielte, für den Hamburger SV, Werder Bremen und 1. FC Köln. Mit Bremen wurde er 1983 Deutscher Meister. Sowohl mit dem HSV (1987) als auch Werder (1994) gewann er je einmal den DFB-Pokal, mit beiden Clubs wurde er auch einmal Vizemeister. Außerdem machte Beiersdorfer ein Länderspiel für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Theo Schneider?

(Geb. 23. 08. 1960) - Der frühere Mittelfeldspieler war zuletzt vom 23. Februar bis 4. Oktober 2011 Cheftrainer bei Rot-Weiß Oberhausen. Davor war Schneider seit 2004 Trainer der U23-Mannschaft von Borussia Dortmund. Nach dem Abstieg 2005 in die Oberliga Westfalen schaffte er mit dem BVB-Nachwuchs den sofortigen Wiederaufstieg in die Regionalliga. 2009 gelang zudem der Aufstieg in die 3. Liga. 1994 hatte Schneider seine Trainerkarriere bei DSC Arminia Bielefeld im Jugendbereich begonnen, anschließend war er jahrelang A-Jugendtrainer beim BVB. Als Spieler bestritt Schneider zwischen 1978 und 1988 insgesamt 71 Bundesliga-Spiele (sieben Tore) und 157 Begegnungen der 2. Bundesliga (36 Tore) für Borussia Dortmund, 1. FC Nürnberg, Rot-Weiß Oberhausen und 1. FC Saarbrücken. Mit dem BVB wurde er zwei Mal Sechster in der Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Reinhard Stumpf?

(Geb. 26. 11. 1961) - Der einstige Verteidiger ist seit dem 5. Januar 2012 Cheftrainer bei Wacker Burghausen, nachdem er zuvor als Trainer von Club Sportif Sfaxien in Tunesien und Al-Hilal in Saudi Arabien gearbeitet hatte. Nach seinem Karriereende 1997 wurde Stumpf zunächst Co-Trainer unter Otto Rehhagel beim 1. FC Kaiserslautern. Im Oktober 2000 wurde er Cheftrainer der "Roten Teufel" und arbeitete mit Teamchef Andreas Brehme zusammen. Im September 2002 wurde Stumpf dann Assistenz-Coach von Gerets beim FCK. Nach der gemeinsamen Entlassung am Betzenberg folgte er dem Belgier zum VfL Wolfsburg, anschließend zu Galatasaray Istanbul in die Türkei. 2007 wurde er Chefcoach bei Gençlerbirliði Ankara in der ersten türkischen Liga. Als Spieler bestritt Stumpf zwischen 1984 und 1996 insgesamt 86 Bundesliga-Spiele (ein Tor) und 93 Zweitliga-Begegnungen (drei Tore) für Kickers Offenbach, Karlsruher SC, 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln. Von 1992 bis 1994 war er zwei Jahre bei Galatasaray Istanbul aktiv. 1996 spielte er noch ein halbes Jahr für Brumell Sendai in Japan. Mit Lautern wurde er 1991 Deutscher Meister und gewann 1990 den DFB-Pokal. Mit Galatasaray wurde er zweimal türkischer Meister und einmal Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Volker Finke?

(Geb. 24. 03. 1948) - Finke war vom 1. Februar 2011 bis 10. März 2012 Sportdirektor beim 1. FC Köln. Zuletzt war er Trainer der Urawa Red Diamonds in Japan. Zusammen mit Ehefrau Reinhild ist Finke seit März 2009 in Japan. Zuvor hatte der Fußballlehrer 16 Jahre lang den SC Freiburg betreut, womit er den Rekord als dienstältester Coach bei einem Verein hält. Mit Freiburg stieg Finke drei Mal in die Bundesliga auf, allerdings auch drei Mal ab. 1995 und 2001 führte er den Sportclub in den Uefa-Cup.
Was macht eigentlich ... Wolfgang Wolf?

(Geb. 24. 09. 1957) - Der frühere Abwehrspieler ist seit dem 7. Dezember 2011 Cheftrainer bei Hansa Rostock, nachdem er von Februar 2010 bis Februar 2011 Cheftrainer bei Kickers Offenbach in der 3. Liga war. Zuvor war Wolf bis September 2009 zwei Monate lang Coach bei Skoda Xanthi in Griechenland. Seine Trainerkarriere startete Wolf 1994 bei den Stuttgarter Kickers, mit denen ihm 1996 der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang. Von März 1998 bis März 2003 war er Trainer beim VfL Wolfsburg, den er 1999 in den UEFA-Cup führte. Von März 2003 bis Oktober 2005 trainierte er den 1. FC Nürnberg. Mit dem Club schaffte er 2004 den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Von November 2005 bis April 2007 war er dann Coach beim 1. FC Kaiserslautern. Als Spieler bestritt Wolf zwischen 1978 und 1992 insgesamt 308 Bundesliga-Spiele (16 Tore) und 71 Begegnungen der 2. Bundesliga (vier Tore) für den 1. FC Kaiserslautern und die Stuttgarter Kickers. Mit Lautern wurde er 1979 und 1980 zweimal Dritter in der Bundesliga und erreichte 1981 das Finale des DFB-Pokals. Mit den Kickers stieg er 1991 in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Erik Meijer?

(Geb. 02. 08. 1969) - Der Ex-Stürmer war vom 1. Januar 2010 bis Ende der Saison 2011/12 Geschäftsführer Sport bei Alemannia Aachen, seinem letzten Proficlub als Aktiver. Als Testimonial hatte Meijer zuvor schon Werbung für den neuen Tivoli gemacht und war auch bei der Vermarktung des Stadions aktiv. Nach seinem Karriereende war Meijer zunächst in der Saison 2006/07 Co-Trainer bei der Alemannia. Zwischen 1995 und 2006 bestritt Meijer insgesamt 174 Spiele in der Bundesliga, erzielte 38 Tore, sowie 86 Begegnungen in der 2. Bundesliga (19 Tore) für den KFC Uerdingen, Bayer 04 Leverkusen, Hamburger SV und TSV Alemannia Aachen. Von 1999 bis 2001 war er beim FC Liverpool und Preston Northend in England aktiv. Vor 1995 spielte Meijer in den Niederlanden und Belgien für Fortuna Sittard, Royal FC Antwerpen, FC Eindhoven, MVV Maastricht sowie beim PSV Eindhoven. Außerdem machte er ein Länderspiel für die Niederlande. In der Bundesliga wurde er zweimal Vize-Meister und einmal Dritter mit Bayer Leverkusen. Mit Aachen erreichte er 2004 das Finale des DFB-Pokals und in der Folgesaison als Zweitligist die Runde der letzten 32 Mannschaften im UEFA-Cup. 2006 stieg er mit der Alemannia in die Bundesliga auf.
Was macht eigentlich ... Christian Beeck?

(Geb. 18. 12. 1971) - Der frühere Verteidiger wird ab dem 1. Juli 2012 neuer Sportdirektor bei Energie Cottbus. Zuvor war Beeck von 2005 bis Ende der Saison 2010/11 beim 1. FC Union Berlin angestellt. Zunächst von September 2005 bis März 2007 als Teammanager der "Eisernen", anschließend als Sportdirektor beim Hauptstadt-Club. Außerdem fungierte er noch als Chefscout. Als Spieler bestritt Beeck zwischen 1991 und 2005 insgesamt 79 Bundesliga-Spiele (zwei Tore) und 111 Begegnungen der 2. Bundesliga (sechs Tore) für BSV Stahl Brandenburg, Hansa Rostock, Fortuna Düsseldorf und FC Energie Cottbus. Zwischendurch war er drei Jahre bei Bergmann-Borsig Berlin und 1. FC Union Berlin. Mit Cottbus schaffte er 2000 den Aufstieg in die Bundesliga, mit Rostock belegte er 1996 Platz sechs in der Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Toni Polster?

(10. 03. 1964) - Der ehemalige Stürmer ist im Herbst 2011 auf die Trainerbank zurückgekehrt und führt seitdem den SC Wiener Viktoria in der fünften österreichischen Spielklasse. Im November 2010 hatte Polster als Trainer der LASK Juniors aufgehört. Polster war zuvor in Österreich als TV- und Werbestar sowie als Sänger äußerst erfolgreich. Sein zweites Album erreichte sogar Doppel-Platin. Polster tritt zudem als TV-Experte sowie als Kolumnist der Tageszeitung "Österreich" auf. Außerdem hat er zwei Hemdenkollektionen entworfen. Von 2004 bis 2005 war er Manager von Austria Wien. In der Bundesliga spielte Polster von 1993 bis 2000 beim 1. FC Köln und VfL Borussia Mönchengladbach, in 181 Spielen erzielte "Toni Doppelpack", wie ihn die Fans nannten, insgesamt 90 Tore.
Was macht eigentlich ... Hans-Günter Bruns?

(Geb. 15. 11. 1954) - Der frühere Mittelfeldspieler ist seit dem 22. September 2011 Trainer bei Regionalligisten Wuppertaler SV Borussia. Zuvor war Brunsbis Februar 2011 Trainer bei Rot-Weiß Oberhausen, nachdem er ein Jahr zuvor als Interimstrainer eingesprungen war. Gleichzeitig war Bruns auch Sportlicher Leiter bei RWO; eine Position, die er seit der Saison 2008/09 inne hatte. Davor war er von 2006 bis 2008 Trainer der Oberhausener, führte den Club aus der Oberliga in zwei Jahren über die Regionalliga bis in die 2. Bundesliga. Vor seiner Zeit bei RWO war Bruns Trainer bei Adler Osterfeld, VfB Speldorf und SSVg Velbert, arbeitete zudem noch als Versicherungsvertreter. Als Spieler bestritt Bruns zwischen 1973 und 1990 insgesamt 366 Bundesliga-Spiele, in denen er 63 Tore erzielte, sowie 58 Begegnungen der 2. Bundesliga (25 Tore) für den FC Schalke 04, die SG Wattenscheid 09, Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach. Mit Düsseldorf gewann er 1980 den DFB-Pokal, stand vier Jahre später mit Gladbach noch einmal im Finale. 1979 gewann er mit Gladbach den UEFA-Cup. Mit Schalke wurde er 1977 Vize-Meister. Außerdem machte Bruns vier Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft und gehörte zum Kader für die EM 1984.
Was macht eigentlich ... Horst Steffen?

(Geb. 03. 03. 1969) - Der ehemalige Mittelfeldspieler ist seit Sommer 2010 Trainer der U19-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Zuvor war er bereits Coach des U17-Nachwuchsteams der Borussia sowie der U19 des MSV Duisburg. Als Spieler bestritt Steffen zwischen 1988 und 2003 insgesamt 207 Bundesliga-Spiele, in denen er 16 Tore erzielte, sowie 75 Begegnungen der 2. Bundesliga (sieben Tore) für Bayer 05 Uerdingen, Borussia Mönchengladbach und MSV Duisburg. Mit Gladbach stand er 1992 im DFB-Pokalfinale, sechs Jahre später erreichte er mit dem MSV erneut das Endspiel. Mit Uerdingen gelang ihm 1994 der Aufstieg in die Bundesliga.
Was macht eigentlich ... Falko Götz?

(Geb. 26. 03. 1962) - Der ehemalige Stürmer trainierte zuletzt die Nationalmannschaft und die U23 von Vietnam. Zuvor war Götz vom 15. Dezember 2008 bis zum 16. September 2009 Trainer bei Holstein Kiel, das er zum Meistertitel in der Regionalliga-Nord und damit zum Aufstieg in die 3. Liga führte. Nach seinem Karriereende 1997 war Götz zunächst als Amateur- und Juniorentrainer bei Hertha BSC aktiv. In der Rückrunde der Saison 2001/02 war er dann übergangsweise Chefcoach bei der Hertha. Von März 2003 bis April 2004 trainierte Götz den TSV 1860 München in der Bundesliga, ab Juli 2004 bis April 2007 war er wieder Chefcoach in Berlin. Mit der Hertha wurde er zwei Mal 4. in der Bundesliga. Als Spieler bestritt Götz nach seiner Flucht aus der DDR, wo er für den FC Vorwärts Frankfurt und den Berliner FC Dynamo gespielt hatte, zwischen 1984 und 1997 insgesamt 242 Bundesliga- (46 Tore) und 46 Zweitligaspiele (fünf Tore) für Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Köln, 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC. Zwischendurch spielte er von 1992 bis 1994 zwei Jahre für Galatasaray Istanbul in der Türkei. Mit Leverkusen gewann er 1988 den UEFA-Cup, mit Köln wurde er zwei Mal Vizemeister und erreichte 1991 das DFB-Pokal-Finale. Mit Galatasaray wurde er zwei Mal türkischer Meister und gewann ein Mal den Pokal.
Was macht eigentlich ... Uwe Reinders?

(geb. 19.01.1955) - Der ehemalige Offensivspieler war zuletzt Cheftrainer beim FC Oberneuland in Bremen. Seine Trainerkarriere begann Reinders 1987 als Spielertrainer bei Eintracht Braunschweig. Von 1990 bis 1992 betreute er Hansa Rostock. Mit Hansa gewann er 1990/91 die letzte DDR-Meisterschaft und den FDGB-Pokal. Damit qualifizierte sich Rostock auch für die erste gesamtdeutsche Bundesliga-Saison 1991/92. Nach seiner Entlassung bei Hansa war er für den MSV Duisburg, Hertha BSC, Sachsen Leipzig, Eintracht Braunschweig, den 1. FC Pforzheim und den Brinkumer SV tätig. Als Spieler bestritt der gebürtige Essener von 1977 bis 1985 238 Bundesliga-Spiele für Werder Bremen. Ihm gelangen dabei 67 Treffer. Außerdem stand er zwischen 1974 und 1977 40 Mal für Schwarz-Weiß Essen in der 2. Bundesliga auf dem Feld (8 Tore). In der Saison 1980/81 spielte er nach Bremens Abstieg aus der Bundesliga ebenfalls ein Jahr zweitklassig. Bei Werders direktem Wiederaufstieg absolvierte Reinders 37 Partien und trug mit 16 Toren zur Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord bei. 1985 wechselte er zu Girondins Bordeaux. Ein Jahr später ging es zu Stades Rennes, bevor Reinders 1987 wieder nach Deutschland zurückkehrte. Vier Mal trug Reinders das Trikot der Nationalmannschaft (1 Tor) und war Teilnehmer der WM 1982 in Spanien, bei der die deutsche Mannschaft Vize-Weltmeister wurde.
Was macht eigentlich ... Uli Stielike?

(Geb. 15. 11. 1954) - Der ehemalige Nationalspieler ist heute Trainer von Al Sailiya in Katar. Sailiya ist nach Al-Arabi Doha, wo er vorher unter Vertrag stand, bereits seine zweite Station im Wüstenstaat. Zuvor war Stielike Trainer beim FC Sion, der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste, Xamax Neuchatel, Waldhof Mannheim und UD Almeria. Außerdem war er als Nachwuchstrainer und Co-Trainer der Nationalmannschaft für den DFB tätig. Stielike bestritt von 1973 bis 1977 insgesamt 109 Bundesliga-Spiele, erzielte zwölf Tore. Anschließend war er acht Jahre für Real Madrid und von 1985 bis 1988 für Xamax Neuchatel aktiv. Mit Gladbach wurde er drei Mal Deutscher Meister, gewann 1973 den DFB-Pokal und 1975 den UEFA-Cup. Mit Real wurde er drei Mal spanischer Meister, erreichte zudem das Finale des Uefa-Cups, Europapokals der Landesmeister sowie Europapokals der Pokalsieger. Der Defensivspieler spielte 42 Mal für die Deutsche Nationalmannschaft (drei Tore). Er wurde 1980 Europameister und 1982 Vize-Weltmeister.
Was macht eigentlich ... Harald Schumacher?

(Geb. 06. 03. 1954) - Der unter dem Spitznamen "Toni" bekannte Schumacher ist seit dem 23.04.2012 Vize-Präsident des 1. FC Köln. Der Torhüter spielte von 1972 bis 1976 insgesamt 464 Mal in der Bundesliga für den 1. FC Köln, FC Schalke 04, FC Bayern München und Borussia Dortmund. Er wurde mit Köln 1978 Deutscher Meister und gewann 1977, 1978 und 1983 drei Mal den DFB-Pokal, stand zudem 1986 im Uefa-Cup-Finale. Er bestritt 76 Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft, wurde 1980 Europameister und 1982 sowie 1986 Vize-Weltmeister. Als Trainer coachte Schumacher den Zweitliga-Club Fortuna Köln von Juli 1998 bis Dezember 1999.
Was macht eigentlich ... Knut Reinhardt?

(Geb. 27. 04. 1968) - Der Mittelfeldspieler hat nach seinem Karriereende 2000 an der Universität Dortmund studiert und ist seit Februar 2009 Lehrer für Mathematik und Sport an einer Dortmunder Grundschule. Reinhardt bestritt zwischen 1986 und 2000 insgesamt 297 Bundesliga- (10 Tore) und fünf 2. Bundesliga-Spiele für Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund und den 1. FC Nürnberg. Mit Dortmund wurde er zweimal Deutscher Meister, erreichte 1993 das Finale im UEFA-Cup und gewann 1997 die Champions League sowie den Weltpokal. Mit Leverkusen gewann er 1988 den UEFA-Cup. Außerdem spielte Reinhardt zwischen 1988 und 1992 sieben Mal für die Deutsche Nationalmannschaft.
Was macht eigentlich ... Mirko Votava?

(25. 04. 1956) - Der einstige Mittelfeldspieler ist seit November 2004 Trainer der U19 des SV Werder Bremen. Zuvor war er nach seinem Karriereende 1997 als Profi-Trainer aktiv: Beim VfB Oldenburg und dem SV Meppen in der Regionalliga, sowie von November 2002 bis März 2004 bei Union Berlin in der 2. Bundesliga. Von 2000 bis November 2002 war er Chef-Scout bei Werder Bremen. Als Spieler absolvierte Votava insgesamt 546 Bundesliga- (43 Tore) und 83 Zweitligaspiele (drei Tore) für Borussia Dortmund, Werder Bremen und den VfB Oldenburg. Damit ist Votava der Spieler mit den fünftmeisten Einsätzen in der Bundesliga aller Zeiten. Von 1982 bis 1985 war er zudem insgesamt 95 Mal für Atletico Madrid in Spanien aktiv. Hinzu kommen fünf Länderspiele für die Deutsche Nationalmannschaft, mit der er 1980 Europameister wurde. Mit Werder Bremen wurde Votava 1988 und 1993 zwei Mal Deutscher Meister, 1991 und 1994 DFB-Pokalsieger und gewann 1992 den Europapokal der Pokalsieger.
Was macht eigentlich ... Jens Melzig?

(28.09.1965) - Der ehemalige Innenverteidiger ist heute Verbandssportlehrer des Fußball-Landesverbandes Brandenburg. Seine Trainerlaufbahn begann er 2006 als Coach der U19-Junioren des FC Energie Cottbus. Anschließend war er als Co-Trainer der deutschen U19 und später der U20-Nationalmannschaft tätig. Als Spieler bestritt der gebürtige Cottbuser 71 Spiele für Energie in der DDR-Oberliga (7 Tore). Nach der Wiedervereinigung absolvierte er 103 Bundesliga-Partien für Dynamo Dresden und Bayer Leverkusen (3 Tore). Außerdem war er 63 Mal für den Chemnitzer FC und TeBe Berlin in der 2. Bundesliga am Ball (2 Tore).
Was macht eigentlich ... Slobodan Komljenovic?

(02.01.1971) - Der ehemalige Abwehrspieler ist heute Trainer der U19-Junioren des FSV Frankfurt. Es ist seine erste Station als Trainer nach dem Ende seiner Profikarriere. Als Spieler bestritt der in Frankfurt geborene serbische Staatsbürger zwischen 1992 und 2001 210 Bundesliga-Spiele für Eintracht Frankfurt, den MSV Duisburg und den 1. FC Kaiserslautern. Er erzielte dabei 10 Tore. Außerdem stand er bis 2006 77 Mal für Eintracht Frankfurt, Wacker Burghausen und den TSV 1860 München in der 2. Bundesliga auf dem Feld (2 Tore). Für die serbische Nationalmannschaft war er 22 Mal am Ball (3 Tore) und nahm an der WM 1998 und der EM 2000 teil.
Was macht eigentlich ... Christian Ziege?

(01.02.1972) - Der Europameister von 1996 und Vizeweltmeister von 2002 ist seit dem heute Trainer der deutschen U18-Nationalmannschaft. Zuvor betreute er kurzzeitig die U19-Junioren des DFB. Von Juli bis November 2010 war er Trainer bei Arminia Bielefeld. Zwischen Juni 2006 und Oktober 2008 war er als Jugend-Coach, Co-Trainer und Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach tätig. Der Linksfuß bestritt als Aktiver von 1990 bis 2006 insgesamt 198 Bundesliga-Spiele (38 Tore) für den FC Bayern München und Gladbach. Außerdem spielte er zwischen 1997 und 2004 für den AC Mailand, FC Middlesbrough, FC Liverpool und Tottenham Hotspurs. Hinzu kommen 72 Länderspiele (neun Tore) für die deutsche Nationalmannschaft. Er war mit Bayern zwei Mal Deutscher, mit Mailand italienischer Meister und gewann zweimal den UEFA-Cup: 1996 mit Bayern, 2001 mit Liverpool.
Was macht eigentlich ... Torsten Gütschow?

(geb. 28.07.1962) - Der ehemalige Mittelstürmer ist seit Sommer 2006 Trainer des TuS Heeslingen. Gleich in seiner ersten Saison schaffte er den Aufstieg in die Oberliga Niedersachsen Ost. Gütschow debütierte 1980 für Dynamo Dresden in der DDR-Oberliga und absolvierte bis 1991 208 Spiele für die Sachsen in der höchsten ostdeutschen Spielklasse. Er erzielte dabei 104 Treffer. Mit Dynamo qualifizierte er sich für die erste gesamtdeutsche Bundesliga-Saison 1991/92 und bestritt in anderthalb Jahren 39 Bundesliga-Spiele (zwölf Tore) für Dynamo.
In der Winterpause 1992/93 wechselte der Torjäger zu Galatasaray Istanbul. Bereits zur nächsten Saison ging er zum FC Carl Zeiss Jena. Bis 1996 stand er 76 Mal in der 2. Bundesliga für Jena, Hannover 96 und den Chemnitzer FC auf dem Platz. Er war dabei 31 Mal erfolgreich. Anschließend wechselte er noch einmal für drei Spielzeiten zu Dynamo Dresden, für die er in 82 Regionalliga-Spielen (33 Tore) am Ball war. Gütschow wurde mit Dynamo 1989 und 1990 DDR-Meister und gewann viermal den FDGB-Pokal. Außerdem wurde er von 1989 bis 1991 drei Mal in Folge Torschützenkönig der DDR-Oberliga und 1991 letzter Fußballer des Jahres der DDR. Trotz seiner guten Quote kam er nur auf drei Länderspiele (zwei Tore) für die DDR.
In der Winterpause 1992/93 wechselte der Torjäger zu Galatasaray Istanbul. Bereits zur nächsten Saison ging er zum FC Carl Zeiss Jena. Bis 1996 stand er 76 Mal in der 2. Bundesliga für Jena, Hannover 96 und den Chemnitzer FC auf dem Platz. Er war dabei 31 Mal erfolgreich. Anschließend wechselte er noch einmal für drei Spielzeiten zu Dynamo Dresden, für die er in 82 Regionalliga-Spielen (33 Tore) am Ball war. Gütschow wurde mit Dynamo 1989 und 1990 DDR-Meister und gewann viermal den FDGB-Pokal. Außerdem wurde er von 1989 bis 1991 drei Mal in Folge Torschützenkönig der DDR-Oberliga und 1991 letzter Fußballer des Jahres der DDR. Trotz seiner guten Quote kam er nur auf drei Länderspiele (zwei Tore) für die DDR.
Was macht eigentlich ... Jan Seifert?

(Geb. 14.10.1968) - Der ehemalige Abwehrspieler ist heute Trainer des Radebeuler BC 08 in der Sachsenliga. Nach seinem Karriereende 2005 trainierte er die zweite Mannschaft Dynamo Dresdens, bevor er 2007 Co-Trainer der ersten Mannschaft unter Eduard Geyer wurde. Nach der Beurlaubung von Geyers Nachfolger Ruud Kaiser übernahm er wieder die zweite Mannschaft. Im Juli 2010 wechselte er dann zu Radebeul. Als Spieler bestritt Seifert zwischen 1991 und 2005 211 Spiele in der 2. Bundesliga für den Chemnitzer FC, den VfB Leipzig, den FSV Zwickau, die SpVgg Unterhaching sowie Dynamo Dresden. Er erzielte dabei 21 Treffer. In der Saison 1993/94 debütierte er sein für den SC Freiburg in der Bundesliga. Es blieb sein einziger Einsatz für die Breisgauer. Für Unterhaching war er von 1999 bis 2001 dann noch 60 Mal in der Bundesliga aktiv (fünf Tore). Sein größter sportlicher Erfolg war der Aufstieg in die Bundesliga mit Unterhaching 1999.
Was macht eigentlich ... Steffen Freund?

(Geb. 19. 01. 1970) - Der einstige Mittelfeldspieler ist heute Trainer der deutschen U16-Nationalmannschaft. Nach seinem Karriereende war Freund zunächst ehrenamtlicher Nachwuchsleiter und D-Jugendtrainer beim ESV Lok Elstal. Im September 2007 übernahm er den Posten als Co-Trainer der deutschen U20-Nationalmannschaft. Beim Africa-Cup 2008 war er Assistent von Coach Berti Vogts bei der Nationalelf von Nigeria, kam anschließend zum DFB zurück. Nachdem er seine Fußballlehrer-Lizenz bestanden hatte, trainierte er ab Juli 2009 zunächst die U16 als Chefcoach, bevor er zur U17 wechselte. Als Spieler bestritt Freund zwischen 1991 und 2004 insgesamt 178 Bundesliga-Spiele, erzielte dabei neun Tore für den FC Schalke 04, Borussia Dortmund und den 1. FC Kaiserslautern. Von 1998 bis 2003 war er für Tottenham Hotspur in England aktiv, 2004 spielte er für Leicester City noch einmal in England. Mit dem BVB wurde Freund zweimal Deutscher Meister, wurde zudem 1997 Champions-League-Sieger und gewann den Weltpokal. Mit Tottenham gewann er den englischen League Cup. Außerdem machte Freund 21 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft und wurde 1996 Europameister.
Was macht eigentlich ... Stephane Chapuisat?

(26. 06. 1969) - Der Ex-Stürmer arbeitet heute als Stürmertrainer der Nachwuchsmannschaften des Schweizer Erstliga-Clubs Young Boys Bern. Während der Europameisterschaft 2008 war Chapuisat EM-Botschafter der Schweiz. Außerdem ist er FIFA-Botschafter für die SOS-Kinderdörfer. Als Stürmer bestritt Chapuisat zwischen 1990 und 1999 insgesamt 228 Bundesliga-Spiele und erzielte 106 Tore für Bayer 05 Uerdingen und Borussia Dortmund. Zuvor hatte er von 1987 bis 1990 für den FC Lausanne Sports in der Schweiz gespielt. 1999 kehrte Chapuisat in die Schweiz zurück und spielte noch bis 2006 für Grasshoppers Zürich, Young Boys Bern und Lausanne. Mit dem BVB wurde er zweimal Deutscher Meister, einmal Vizemeister, gewann 1997 die Champions League und den Weltpokal und stand 1993 im Finale des UEFA-Cups. Mit Zürich wurde er Schweizer Meister. Außerdem bestritt Chapuisat 103 Länderspiele für die Schweiz, in denen er 21 Tore erzielte.

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