Historie
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17.04.2009 12:44:13
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Stuttgarts unheimliche Serie
Völlig überraschend gewann der VfB Stuttgart in der Saison 2006/07 die Deutsche Meisterschaft. Dabei sah es nach dem 26. Spieltag gar nicht danach aus. Denn das Team um Trainer Armin Veh verlor beim direkten Konkurrenten Schalke 04 mit 0:1 und hatte damit sieben Punkte Rückstand auf die "Königsblauen".
Doch dank einer famosen Aufholjagd mit acht Siegen in Folge machten die "Jungen Wilden" den dritten Titel für die Schwaben seit Bestehen der Bundesliga perfekt.
bundesliga.de fasst die letzten acht Spiele des VfB Stuttgart in der Saison 2006/07 noch einmal zusammen.
bundesliga.de fasst die letzten acht Spiele des VfB Stuttgart in der Saison 2006/07 noch einmal zusammen.

27. Spieltag: VfB Stuttgart - Alemannia Aachen 3:1 (1:0)
Stuttgart konnte gegen Alemannia Aachen die Negativserie von vier Partien ohne Sieg beenden und ließ sich dabei auch nicht vom zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer irritiern. Marco Streller, Benjamin Lauth und Cacau trafen bei einem Gegentor von Moses Sichone. Da Schalke bei den Bayern verlor, betrug der Abstand auf die Spitze nur noch vier Punkte.

28. Spieltag: Hamburger SV - VfB Stuttgart 2:4 (0:3)
Der VfB Stuttgart hatte den Hamburger SV in deren Stadion förmlich überrannt. Mit einer konzentrierten und spielerisch fast überragenden Vorstellung stand es schon nach 45 Minuten 3:0 für die Schwaben. Nach dem 4:0 konnte der HSV das Ergebnis mit zwei Treffer noch etwas korrigieren. Cacau, Sami Khedira, Roberto Hilbert und Fernando Meira trafen für den VfB.

29. Spieltag: VfB Stuttgart - Hannover 96 2:1 (1:0)
Es war ein glücklicher Sieg für den VfB Stuttgart in einer eher schwachen Partie. Nach dem frühen 1:0 durch Roberto Hilbert sah es erneut nach einer Torgala des VfB aus. Doch Steven Cherundolo glich für die Gäste aus. Dariusz Zuraw ließ die Hausherren dann durch sein Eigentor jubeln. Aber auch Schalke gewann erneut. Weiterhin vier Punkte Rückstand auf die Spitze.

30. Spieltag: VfB Stuttgart - Bayern München 2:0 (2:0)
Gegen Bayern München war der VfB Stuttgart von der ersten Sekunde an hellwach. Die Entscheidung fiel innerhalb von drei Minuten, als Cacau mit einem Doppelschlag den Heimsieg der Schwaben unter Dach und Fach brachte. Durch den Erfolg hatte der VfB fünf Punkte Vorsprung auf die Bayern und Platz vier. Weiterhin hofften die VfB-Fans vergeblich auf einen Ausrutscher von S04.

31. Spieltag: Borussia Mönchengladbch - VfB Stuttgart 0:1 (0:0)
Der VfB Stuttgart holte sich in Gladbach etwas glücklich drei Punkte. Der Torschütze des goldenen Tores war Roberto Hilbert. Die Schwaben sprangen nach sieben Spieltagen wieder zurück auf Platz 2. Durch die überraschende Niederlage von Schalke in Bochum betrug der Abstand auf die Spitze nur noch einen Punkt.

32. Spieltag: VfB Stuttgart - 1. FSV Maiz 05 2:0 (1:0)
Durch den Sieg gegen Mainz sicherte sich der VfB Stuttgart die Champions-League-Qualifikation und wahrte die Ambitionen auf den Titel. Der Sieg gegen die Mainzer hätte wesentlich höher ausfallen können. So trugen sich nur Fernando Meira und erneut Roberto Hilbert in die Torschützenliste ein. Auch Schalke gab sich keine Blöße.

33. Spieltag: VfL Bochum - VfB Stuttgart 2:3 (2:1)
Zwei Mal musste der VfB einem Rückstand hinterherlaufen. Mario Gomez erzielte bei seinem Comeback nach Verletzungspause das 2:2. Cacau schoss die Schwaben mit seinem Siegtreffer in die Champions League und erstmals seit dem 12. Spieltag an die Tabellenspitze, denn Schalke verlor das Derby in Dortmund.

34. Spieltag: VfB Stuttgart - Energie Cottbus 2:1 (1:1)
In der 19. Minute schockten die Gäste den VfB. Freude dagegen auf Schalke. Doch die "Königsblauen" durften sich nur acht Minuten als Meister fühlen. Thomas Hitzlsperger brachte den VfB wieder auf Meisterkurs. Und als Sami Khedira einen Kopfball zum 2:1 versenkte, verwandelte sich ganz Stuttgart in ein Tollhaus.
Zusammengestellt von Michael Reis
Lesen Sie hier Teil 1 der spannendsten Titelkämpfe in der Bundesliga-Geschichte: Albtraum in Unterhaching
Lesen Sie hier Teil 2 der spannendsten Titelkämpfe in der Bundesliga-Geschichte: Der VfB hält dem HSV im Finale stand
Hier finden Sie weitere Rückblicke zu den Spielzeiten der 2000er Jahre:
Tabelle und Spieltage der Saison 2006/07
2000/01: Der "Meister der Herzen"
2001/02: "Der Fußball-Gott ist kein Leverkusener"
2002/03: "Mit zwei blauen Augen davongekommen"
2003/04: Titelgewinn in der "Höhle des Löwen"
2004/05: Ein meisterlicher Endspurt
2005/06: Zwei Krimis zum Abschluss
2007/08: Mit "König Franck" zurück an die Spitze
Die 2000er Jahre: DFL, Samba und immer wieder Bayern
Tore, Titel, Tabellen: Die wichtigsten Statistiken im Überblick
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