Historie
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21.01.2009 21:53:51
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2007/08: "Märchenhafter Abschied"
Ottmar Hitzfeld (l.) und Uli Hoeneß ließen ihren Tränen freien Lauf
Es war wohl einer der bewegendsten Momente der Saison 2007/2008. Vor dem Anpfiff des finalen Saisonspiels des FC Bayern gegen Hertha BSC erhoben sich die 69.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz-Arena von ihren Sitzen, um Ottmar Hitzfeld und Oliver Kahn gebührend zu verabschieden.
Während Torwart-"Titan" Kahn bei der Ehrung durch den dreiköpfigen Bayern-Vorstand mit Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Karl Hopfner äußerlich gelassen blieb, brachen bei Hitzfeld alle Dämme.
"Tränen des Glücks"
Konnte der sonst so seriös auftretende Trainer seine Tränen zu Beginn noch unterdrücken, überkamen ihn nach kurzer Zeit vor dieser emotionalen Kulisse die Gefühle. Auch Hoeneß war sichtlich gerührt, nahm Hitzfeld in den Arm und weinte ebenfalls hemmungslos.
"Heute sind die Tränen losgerollt, das war so emotional. Da ist so viel Ballast abgefallen. Das waren Tränen des Glücks, die tief saßen", sagte Hitzfeld und ergänzte: "Oliver und ich hatten einen märchenhaften Abschied!"
Champions League mit BVB und FCB
Mit Hitzfeld verließ einer der erfolgreichsten Vereinstrainer der Welt die Bundesliga. Von 1991 bis 1997 gewann er mit Borussia Dortmund die Champions League, den Weltpokal und wurde zwei Mal Deutscher Meister.
Von 1998 bis 2004 und von 2007 bis 2008 trainierte Hitzfeld den FC Bayern München. In dieser Zeit gewann er erneut die "Königsklasse" und den Weltpokal, holte fünf Deutsche Meisterschaften an die Isar und drei Pokaltitel.
Acht Mal Deutscher Meister
Für Kahn, der gegen die Hertha in der 88. Minute ausgewechselt und mit stehenden Ovationen gefeiert wurde, ging eine beispiellose Ära zu Ende: Er absolvierte 557. Bundesliga-Spiele.
Mit den Bayern gewann er 2001 die Champions League und den Weltpokal, 1996 den UEFA-Cup. Acht Mal wurde er Deutscher Meister, bei sechs Pokalerfolgen.
"20 Jahre Profi-Fußball - das ist Wahnsinn. Es war alles drin. Es gibt kein Zurückmehr, es ist der optimale Moment, um aufzuhören. Ich fühle nur eins: Dankbarkeit", sagte Kahn.
Hier finden Sie weitere Legenden und Geschichten zu den Spielzeiten der 2000er Jahre:
Tabelle und Spieltage der Saison 2007/08
2000/01: "Breisgau-Brasilianer" qualifizieren sich für UEFA-Cup
2001/02: Effenberg - Eine Reizfigur verabschiedet sich
2002/03: 40 Jahre Bundesliga - Hambuger SV immer dabei
2003/04: Meyer sorgt doch noch für ein Happy End
2004/05: Das "Phantom" ballert weiter
2005/06: BVB setzt auf "Jugend-Stil"
2006/07: "Scholli" sagt leise Servus
Die 2000er Jahre: DFL, Samba und immer wieder Bayern
Tore, Titel, Tabellen: Die wichtigsten Statistiken im Überblick
"Tränen des Glücks"
Konnte der sonst so seriös auftretende Trainer seine Tränen zu Beginn noch unterdrücken, überkamen ihn nach kurzer Zeit vor dieser emotionalen Kulisse die Gefühle. Auch Hoeneß war sichtlich gerührt, nahm Hitzfeld in den Arm und weinte ebenfalls hemmungslos.
"Heute sind die Tränen losgerollt, das war so emotional. Da ist so viel Ballast abgefallen. Das waren Tränen des Glücks, die tief saßen", sagte Hitzfeld und ergänzte: "Oliver und ich hatten einen märchenhaften Abschied!"
Champions League mit BVB und FCB
Mit Hitzfeld verließ einer der erfolgreichsten Vereinstrainer der Welt die Bundesliga. Von 1991 bis 1997 gewann er mit Borussia Dortmund die Champions League, den Weltpokal und wurde zwei Mal Deutscher Meister.
Von 1998 bis 2004 und von 2007 bis 2008 trainierte Hitzfeld den FC Bayern München. In dieser Zeit gewann er erneut die "Königsklasse" und den Weltpokal, holte fünf Deutsche Meisterschaften an die Isar und drei Pokaltitel.
Acht Mal Deutscher Meister
Für Kahn, der gegen die Hertha in der 88. Minute ausgewechselt und mit stehenden Ovationen gefeiert wurde, ging eine beispiellose Ära zu Ende: Er absolvierte 557. Bundesliga-Spiele.
Mit den Bayern gewann er 2001 die Champions League und den Weltpokal, 1996 den UEFA-Cup. Acht Mal wurde er Deutscher Meister, bei sechs Pokalerfolgen.
"20 Jahre Profi-Fußball - das ist Wahnsinn. Es war alles drin. Es gibt kein Zurückmehr, es ist der optimale Moment, um aufzuhören. Ich fühle nur eins: Dankbarkeit", sagte Kahn.
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