Historie
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21.01.2009 22:54:48
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2007/08: Mit "König Franck" zurück an die Spitze

Luca Toni (r.) nimmt Franck Ribery zum Jubeln in den Arm
Nach dem der FC Bayern in der Saison 2006/2007 den Einzug in die Champions League verpasst hatte, sahen sich die Verantwortlichen des Rekordmeisters zum Handeln gezwungen.


Mit Franck Ribery von Olympique Marseille, Weltmeister Luca Toni vom AC Florenz und Nationalstürmer Miroslav Klose wurden drei Spieler der absoluten Spitzenklasse an die Isar geholt. Dazu kehrte Ze Roberto nach einem Jahr zurück zum FCB.

34 Spieltage auf Platz 1

Der personelle Umbruch sollte sich bezahlt machen. Der Rekordmeister lieferte eine tadellose Saison ab und stand ab dem 1. Spieltag an der Tabellenspitze.

Schon am 31. Spieltag durfte das Team um den scheidenden Trainer Ottmar Hitzfeld die 21. Meisterschaft - die 20. Deutsche Meisterschaft seit Einführung der Bundesliga - feiern.

Die Kanone für Toni

Im Mittelpunkt standen während der gesamten Spielzeit Toni und Ribery, der Torjäger und der Künstler. Gleich in ihrer ersten Spielzeit begeisterten sie die Bundesliga und führten den FCB neben der Meisterschaft auch noch zum Gewinn des Premiere-Ligapokals und des DFB-Pokals.

Toni sicherte sich mit 24 Treffern dazu auch noch die Torjägerkanone. "Luca macht aus keiner Chance ein Tor. Man sieht ihn 90 Minuten nicht, und dann schlägt er plötzlich eiskalt zu", sagt Manager Uli Hoeneß über den Ausnahme-Stürmer.

"Glücksgriff" Ribery

Ein "echter Glücksgriff für die Bayern", so Trainer Hitzfeld, war Ribery. Denn der Franzose sorgte mit seinen Dribblings und seinen genialen Ideen immer wieder für Staunen und Applaus - auch bei den gegnerischen Fans.

Und ihm wurde eine ganz besondere Ehre zu Teil. Bei der Wahl zum "Spieler der Saison" der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) in den vier höchsten deutschen Ligen siegte der französische Nationalspieler mit 37,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auf Platz 2 folgte Toni.

Rekord für Bayerns Abwehr

Jubeln durfte aber nicht nur die Offensive der Bayern. Die Abwehr um "Titan" Oliver Kahn kassierte in der Meistersaison nur 21 Gegentreffer und stellte damit einen neuen Bundesliga-Rekord auf.

Etwas mehr Tore kassierten Arminia Bielefeld und der 1. FC Nürnberg. Die beiden Teams lieferten sich am letzten Spieltag ein Fernduell im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem 0:2 beim FC Schalke 04 zog der "Club" den Kürzeren, Bielefeld ließ die Sektkorken knallen.

Hier finden Sie weitere Rückblicke zu den Spielzeiten der 2000er Jahre:

Tabelle und Spieltage der Saison 2007/08

2000/01: Der "Meister der Herzen"

2001/02: "Der Fußball-Gott ist kein Leverkusener"

2002/03: "Mit zwei blauen Augen davongekommen"

2003/04: Titelgewinn in der "Höhle des Löwen"

2004/05: Ein meisterlicher Endspurt

2005/06: Zwei Krimis zum Abschluss

2006/07: Triumph der "jungen Wilden"

Die 2000er Jahre: DFL, Samba und immer wieder Bayern

Tore, Titel, Tabellen: Die wichtigsten Statistiken im Überblick