Historie
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29.01.2009 10:44:30
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2003/04: Meyer sorgt doch noch für ein Happy End
Hans Meyer (l.) brachte Marcelinho wieder in Form
Damit hatte in Berlin wohl keiner gerechnet. Nach dem 17. Spieltag der Saison 2003/04 stand Hertha BSC auf einem Abstiegsplatz. Lediglich 13 Punkte holte das Team um Trainer Huub Stevens bis zur Winterpause. Rang 17 war die Folge.
Dabei war die "Alte Dame" als Anwärter auf einen Platz für die Champions League in die Saison gestartet. Mit Fredi Bobic und Niko Kovac wechselten erfahrene Spieler in die Hauptstadt, die Führungsrollen übernehmen sollten.
Abgang nach 1:6
"Die Mannschaft war noch nicht so weit, um mit diesem selbst auferlegtem Druck umgehen zu können", erklärte Manager Dieter Hoeneß rückblickend.
Pech für Stevens und die Hertha, dass sich Marcelinho beim 0:3 am 1. Spieltag gegen Werder Bremen einen Mittelfußbruch zuzog und lange ausfiel. Erst am 9. Spieltag war der brasilianische Spielmacher wieder am Ball, am 10. Spieltag feierte Hertha in Rostock den ersten Saisonsieg.
Nach dem frühen Aus im UEFA-Pokal in der 1. Runde gegen den krassen, polnischen Außenseiter Groclin Grodzisk und dem zwischenzeitlichen Absturz auf den letzten Tabellenplatz, brachte das 1:6 im DFB-Pokal in Bremen den K.o. für Stevens. Der Holländer musste gehen.
Harte Hand
Als "Feuerwehrmann" übernahm Routinier Hans Meyer das Ruder bei den Berlinern. Meyer krempelte das Team um. Er setzte Bobic auf die Bank, sortierte Spieler wie Niko Kovac, Michael Hartmann und Marko Rehmer aus, stellte Christian Fiedler für Gabor Kiraly zwischen die Pfosten und setzte auf junge Spieler wie Malik Fathi, Alexander Madlung, Sofian Chahed und Dennis Cagara.
Der Erfolg gab Meyer recht. 16 Punkte holte er in 16 Spielen bis zum erlösenden 1:1 am 33. Spieltag bei 1860 München. Seine Mission war erfüllt - zum Saisonende legte Meyer sein Amt nieder.
Hier finden Sie weitere Legenden und Geschichten zu den Spielzeiten der 2000er Jahre:
Tabelle und Spieltage der Saison 2003/04
2000/01: "Breisgau-Brasilianer" qualifizieren sich für UEFA-Cup
2001/02: Effenberg - Eine Reizfigur verabschiedet sich
2002/03: 40 Jahre Bundesliga - Hambuger SV immer dabei
2004/05: Das "Phantom" ballert weiter
2005/06: BVB setzt auf "Jugend-Stil"
2006/07: "Scholli" sagt leise Servus
2007/08: "Märchenhafter Abschied" für Hitzfeld und Kahn
Die 2000er Jahre: DFL, Samba und immer wieder Bayern
Tore, Titel, Tabellen: Die wichtigsten Statistiken im Überblick
Abgang nach 1:6
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Pech für Stevens und die Hertha, dass sich Marcelinho beim 0:3 am 1. Spieltag gegen Werder Bremen einen Mittelfußbruch zuzog und lange ausfiel. Erst am 9. Spieltag war der brasilianische Spielmacher wieder am Ball, am 10. Spieltag feierte Hertha in Rostock den ersten Saisonsieg.
Nach dem frühen Aus im UEFA-Pokal in der 1. Runde gegen den krassen, polnischen Außenseiter Groclin Grodzisk und dem zwischenzeitlichen Absturz auf den letzten Tabellenplatz, brachte das 1:6 im DFB-Pokal in Bremen den K.o. für Stevens. Der Holländer musste gehen.
Harte Hand
Als "Feuerwehrmann" übernahm Routinier Hans Meyer das Ruder bei den Berlinern. Meyer krempelte das Team um. Er setzte Bobic auf die Bank, sortierte Spieler wie Niko Kovac, Michael Hartmann und Marko Rehmer aus, stellte Christian Fiedler für Gabor Kiraly zwischen die Pfosten und setzte auf junge Spieler wie Malik Fathi, Alexander Madlung, Sofian Chahed und Dennis Cagara.
Der Erfolg gab Meyer recht. 16 Punkte holte er in 16 Spielen bis zum erlösenden 1:1 am 33. Spieltag bei 1860 München. Seine Mission war erfüllt - zum Saisonende legte Meyer sein Amt nieder.
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