Historie
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08.01.2009 13:39:26
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1982/83: Schwarze Männer, wechselndes Regelwerk
Schiedsrichter Walter Eschweiler (l.) gehörte zu den eher extrovertierten Vertretern seiner Zunft
Neue Regeln, neue Strafen. In der Saison 1982/83 sorgte der Stuttgarter Torwart Helmut Roleder für eine Premiere und flog wegen einer "Notbremse" vom Platz. Die öffentliche Diskussion war wieder einmal riesig, in der Bundesliga aber schon fast Alltag.
Stetige Veränderungen im Regelwerk, die oft Auslegungssache sind, haben die Schiedsrichter seit dem ersten Platzverweis am 1. Spieltag der Bundesliga-Debütsaison 1963/64 immer wieder in den Blickpunkt gerückt.
Deutsche Schiris hoch angesehen
Und manche genossen das Interesse an ihrer Person sichtlich - wie zum Beispiel Dieter Pauly oder Walter Eschweiler. Andere gingen still ihrer Arbeit nach und fielen kaum auf, was für einen Unparteiischen wohl die größte Auszeichnung ist.
Der Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union (UEFA) sind sich der hervorragenden Leistungen der deutschen Schiris jedenfalls schon lange bewusst und lassen sie regelmäßig internationale Topspiele pfeifen.
Früher 24 Mark pro Spiel
Finanziell lohnt es sich mittlerweile auch für die Referees, in der Bundesliga aktiv zu sein. 3600 Euro gibt es pro Spiel plus Spesen. Die Assistenten, die seit den 1990er Jahren nicht mehr Linienrichter heißen sondern Schiedsrichter-Assistenten, erhalten die Hälfte, der vierte Offizielle ein Viertel des Schiedsrichter-Salärs. In der ersten Bundesliga-Spielzeit waren es dagegen 24 Mark.
Gelbe und Rote Karten wurden übrigens erst zu Beginn der Saison 1970/71 eingeführt, in den 1990ern die Rot-Gelbe-Karte. Zuvor wurden die Spieler bei Vergehen mündlich verwarnt oder des Feldes verwiesen. Wie auch Willi "Ente" Lippens, dessen legendärer Platzverweis noch heute für Amüsement sorgt. "Ich verwarne Ihn", ließ ein Schiedsrichter den Niederländer von Rot-Weiss Essen wissen. "Ich danke Sie", antwortete der Sünder daraufhin - und flog umgehend vom Platz.
Hier finden Sie weitere Legenden und Geschichten zu den Spielzeiten der 1980er Jahre:
Tabelle und Spieltage der Saison 1982/83
1980/81: Völlers Stern geht bei 1860 München auf
1981/82: Siegmann, der "Schlitzer"
1983/84: Rummenigge-Deal saniert FC Bayern
1984/85: Das harte Leben des "Königs von Krefeld"
1985/86: Erst Geisterkulisse - dann Happy End für BVB
1986/87: Köln gibt Schumacher den Laufpass
1987/88: Homburg sorgt für Wirbel
1988/89: Auf den Spuren des großen Bruders
1989/90: Nach dem Mauerfall in die Bundesliga
Die 1980er Jahre: Rekordsummen und Rekord-Bayern
Tore, Titel, Tabellen: Die wichtigsten Statistiken im Überblick
Deutsche Schiris hoch angesehen
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Früher 24 Mark pro Spiel
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Gelbe und Rote Karten wurden übrigens erst zu Beginn der Saison 1970/71 eingeführt, in den 1990ern die Rot-Gelbe-Karte. Zuvor wurden die Spieler bei Vergehen mündlich verwarnt oder des Feldes verwiesen. Wie auch Willi "Ente" Lippens, dessen legendärer Platzverweis noch heute für Amüsement sorgt. "Ich verwarne Ihn", ließ ein Schiedsrichter den Niederländer von Rot-Weiss Essen wissen. "Ich danke Sie", antwortete der Sünder daraufhin - und flog umgehend vom Platz.
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1988/89: Auf den Spuren des großen Bruders
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