Historie
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22.12.2009 00:25:20
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Der ewig Junggebliebene: "Manni" Burgsmüller wird 60
In 224 Bundesliga-Spielen für den BVB schoss Manfred Burgsmüller 135 Tore
Es gibt eine Sache, die Manfred Burgsmüller seiner Mutter auch 19 Jahre nach dem Ende seiner Fußballer-Karriere noch vorwirft. "Sie hat mich viel zu früh geboren", sagt "Manni" augenzwinkernd: "Das große Geld wurde im Fußball erst später verdient."
Zu früh geboren, dafür umso länger geblieben: Der bis heute älteste Offensivspieler der Bundesliga-Geschichte feiert am Dienstag seinen 60. Geburtstag.
Nur ein Titel im Fußball
Im Alter von vierzigeinhalb Jahren stand Burgsmüller noch für Werder Bremen auf dem Platz. Nur Abwehrspieler Klaus Fichtel (43), die Torhüter Uli Stein (42) und Harald "Toni" Schumacher (42) sowie Defensiv-Spezialist Mirko Votava (40) und die Keeper Bernd Dreher (40) und Claus Reitmaier (40) waren bei ihrem letzten Einsatz noch älter.
Otto Rehhagel holte Burgsmüller im Alter von 36 Jahren vom Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen an die Weser. Zwei Jahre später wurde der "Oldie" 1988 Deutscher Meister. Es war der einzige Titel in der Karriere des gebürtigen Esseners, die er 1990 bei Werder mit einem Tor im DFB-Pokal-Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:3) beendete.
Bester BVB-Schütze
Insgesamt erzielte Burgsmüller, heute im Sportmarketing tätig, in 447 Bundesliga-Partien für Rot-Weiss Essen, Borussia Dortmund, den 1. FC Nürnberg und Werder Bremen 213 Treffer. Besonders erfolgreich war er in Dortmund, wo er mit 135 Toren in 224 Begegnungen den Vereinsrekord hält.
Zum Torschützenkönig reichte es aber nie. In der Statistik der erfolgreichsten Stürmer rangiert Burgsmüller hinter Gerd Müller (365 Tore), Klaus Fischer (268) und Jupp Heynckes (220) auf Rang 4.
Mit dem "Leder-Ei" zwei Mal "Weltmeister"
Eine "Bauchentscheidung" führte Burgsmüller 1996 auf das Spielfeld zurück - allerdings zum American Football. Bis 2002 holte "Manni" mit Düsseldorf Rhein Fire in der NFL Europa als Kicker zwei World-Bowl-Titel. Als Burgsmüller mit 52 Jahren seine zweite Karriere beendete, ging der älteste aktive Profi-Footballspieler der Welt "in Rente".
Der Profi-Sport ist nicht spurlos an dem Vater dreier Töchter vorbeigegangen. "Ich habe schmerzhafte Arthrose in den Füßen", sagt er. Hinzu kommen Knöchelprobleme, die er seit dem Spiel mit Essen beim Bayern München (1:5) im November 1975 hat. Burgsmüller bereut aber nichts: "Es ist alles gut so."
Keine Karriere mit der Nationalelf
Trotz seines Torriechers konnte sich Burgsmüller in der A-Nationalmannschaft nicht durchsetzen. Drei Einsätze ohne Treffer stehen zu Buche. 1978 nahm ihn Bundestrainer Helmut Schön nicht mit zur WM in Argentinien, weil er den 28-Jährigen für zu alt hielt.
"Den Spielertyp, den ich verkörpert habe, gab es Ende der 70er eigentlich noch gar nicht. In das System von Schön habe ich nicht gepasst. Heute werden genau solche Spielertypen gesucht", sagt Burgsmüller. Und wer weiß, vielleicht nimmt Burgsmüller die Fußballschuhe ja doch noch einmal vom Nagel...
Nur ein Titel im Fußball
Im Alter von vierzigeinhalb Jahren stand Burgsmüller noch für Werder Bremen auf dem Platz. Nur Abwehrspieler Klaus Fichtel (43), die Torhüter Uli Stein (42) und Harald "Toni" Schumacher (42) sowie Defensiv-Spezialist Mirko Votava (40) und die Keeper Bernd Dreher (40) und Claus Reitmaier (40) waren bei ihrem letzten Einsatz noch älter.
Otto Rehhagel holte Burgsmüller im Alter von 36 Jahren vom Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen an die Weser. Zwei Jahre später wurde der "Oldie" 1988 Deutscher Meister. Es war der einzige Titel in der Karriere des gebürtigen Esseners, die er 1990 bei Werder mit einem Tor im DFB-Pokal-Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:3) beendete.
Bester BVB-Schütze
Insgesamt erzielte Burgsmüller, heute im Sportmarketing tätig, in 447 Bundesliga-Partien für Rot-Weiss Essen, Borussia Dortmund, den 1. FC Nürnberg und Werder Bremen 213 Treffer. Besonders erfolgreich war er in Dortmund, wo er mit 135 Toren in 224 Begegnungen den Vereinsrekord hält.
Zum Torschützenkönig reichte es aber nie. In der Statistik der erfolgreichsten Stürmer rangiert Burgsmüller hinter Gerd Müller (365 Tore), Klaus Fischer (268) und Jupp Heynckes (220) auf Rang 4.
Mit dem "Leder-Ei" zwei Mal "Weltmeister"
Eine "Bauchentscheidung" führte Burgsmüller 1996 auf das Spielfeld zurück - allerdings zum American Football. Bis 2002 holte "Manni" mit Düsseldorf Rhein Fire in der NFL Europa als Kicker zwei World-Bowl-Titel. Als Burgsmüller mit 52 Jahren seine zweite Karriere beendete, ging der älteste aktive Profi-Footballspieler der Welt "in Rente".
Der Profi-Sport ist nicht spurlos an dem Vater dreier Töchter vorbeigegangen. "Ich habe schmerzhafte Arthrose in den Füßen", sagt er. Hinzu kommen Knöchelprobleme, die er seit dem Spiel mit Essen beim Bayern München (1:5) im November 1975 hat. Burgsmüller bereut aber nichts: "Es ist alles gut so."
Keine Karriere mit der Nationalelf
Trotz seines Torriechers konnte sich Burgsmüller in der A-Nationalmannschaft nicht durchsetzen. Drei Einsätze ohne Treffer stehen zu Buche. 1978 nahm ihn Bundestrainer Helmut Schön nicht mit zur WM in Argentinien, weil er den 28-Jährigen für zu alt hielt.
"Den Spielertyp, den ich verkörpert habe, gab es Ende der 70er eigentlich noch gar nicht. In das System von Schön habe ich nicht gepasst. Heute werden genau solche Spielertypen gesucht", sagt Burgsmüller. Und wer weiß, vielleicht nimmt Burgsmüller die Fußballschuhe ja doch noch einmal vom Nagel...
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