Historie
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21.01.2009 16:24:36
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Die 80er: Rekordsummen und Rekord-Bayern
Otto Rehhagel führte Werder Bremen 1987/88 mit nur 22 Gegentoren zur Meisterschaft
Die großen internationalen Erfolge der vergangenen Jahre von Vereinen wie dem FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach, dem Hamburger SV oder auch Eintracht Frankfurt hatten zur Folge, dass Vereine aus anderen europäischen Topligen großes Interesse an deutschen Spielern zeigten. Auch wenn es den einen oder anderen Star gen Süden zog, bot die Bundesliga ihren Fans spannenden und attraktiven Fußball.
Der FC Bayern verteidigte seinen Titel von 1980, doch es war ein ehemaliger Münchener, der die großen Schlagzeilen schrieb. Nach einem dreijährigen Gastspiel bei New York Cosmos kehrte Franz Beckenbauer aus den Sphären der US-Operettenliga zurück und heuerte beim Hamburger SV an. Auch wenn der "Kaiser" nicht mehr die Form vergangener Tage hatte, avancierten die Hanseaten zum Konkurrenten Nummer eins für die Bayern. 1981/82 und 1982/83 krönten sich die Hamburger unter Trainer Ernst Happel mit dem Meistertitel. Die Titelverteidigung gelang den "Rothosen" bereits ohne Beckenbauer, der nochmals in den "Big Apple" zurückgekehrt war.
Auf leisen Sohlen schlich der VfB Stuttgart 1983/84 zur Meisterschaft und entthronte den punktgleichen HSV. Für Schlagzeilen im Blätterwald sorgte der Transfer von Karl-Heinz Rummenigge. Für die Rekordsumme von 10,5 Millionen Mark (umgerechnet rund 5,37 Millionen Euro) wechselte der Bayern-Spieler im Sommer 1984 zu Inter Mailand.
Doch der FC Bayern war auch ohne den Mann, der den Verein durch seinen Wechsel finanziell auf Rosen bettete, mit großen Könnern besetzt. Zu den neuen Stars der Bayern gehörten Spieler wie Lothar Matthäus, Klaus Augenthaler oder auch Jean-Marie Pfaff. Sie waren Eckpfeiler beim nächsten Bayern "Meister-Tripel" (1984/85, 1985/86, 1986/87). Der letzte dieser drei Titel machte den FC Bayern zudem zum alleinigen Rekordmeister in Deutschland (zehn Meisterschaften - neun davon in der Bundesliga).
Auf der Suche nach noch mehr Abwechslung und Attraktivität wurde 1986 die achtwöchige Winterpause für die Bundesliga und die 2. Bundesliga beschlossen. Die große Zeit des "Budenzaubers" - des Hallenfußballs - brach an. Zaubern tat auch Werder Bremen. Unter Otto Rehhagel feierten die Hanseaten 1987/88 die Meisterschaft und stellten mit nur 22 Gegentoren einen Rekord auf, der zwanzig Jahre Bestand haben sollte.
Doch der Verein, der die Fußballszene in Deutschland nun eindeutig beherrschte, ließ es sich nicht nehmen, 1988/89 und 1989/90 die Meisterschaften zehn und elf in der Bundesliga einzufahren: Bayern München. Ein Novum gelang Jörn Andersen in der Saison 1989/90. Der Norweger in Diensten von Eintracht Frankfurt wurde der erste ausländische Torschützenkönig der Bundesliga.
In den europäischen Wettbewerben konnten die Bundesliga-Vereine die glorreichen Zeiten der 1970er Jahre nicht nochmals aufleben lassen. Dennoch spielten sie weiterhin eine gute Rolle im internationalen Vergleich. Je vier Mal erreichten deutsche Clubs die Endspiele im Europapokal der Landesmeister und im UEFA-Cup. 1982/83 gewann der HSV den Landesmeisterpokal und 1987/88 feierte Bayer Leverkusen mit dem Gewinn des UEFA-Pokals den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
Hier finden Sie weitere Infos zu den Jahrzehnten der Bundesliga-Geschichte:
Die 1960er Jahre: Die Gründerjahre
Die 1970er Jahre: Schwarze Stunde, goldenes Jahrzehnt
Die 1990er Jahre: TV-Boom, Einheit und Dortmunder Dominanz
Die 2000er Jahre: DFL, Samba und immer wieder Bayern
Tore, Titel, Tabellen: Die wichtigsten Statistiken im Überblick
Auf leisen Sohlen schlich der VfB Stuttgart 1983/84 zur Meisterschaft und entthronte den punktgleichen HSV. Für Schlagzeilen im Blätterwald sorgte der Transfer von Karl-Heinz Rummenigge. Für die Rekordsumme von 10,5 Millionen Mark (umgerechnet rund 5,37 Millionen Euro) wechselte der Bayern-Spieler im Sommer 1984 zu Inter Mailand.
Doch der FC Bayern war auch ohne den Mann, der den Verein durch seinen Wechsel finanziell auf Rosen bettete, mit großen Könnern besetzt. Zu den neuen Stars der Bayern gehörten Spieler wie Lothar Matthäus, Klaus Augenthaler oder auch Jean-Marie Pfaff. Sie waren Eckpfeiler beim nächsten Bayern "Meister-Tripel" (1984/85, 1985/86, 1986/87). Der letzte dieser drei Titel machte den FC Bayern zudem zum alleinigen Rekordmeister in Deutschland (zehn Meisterschaften - neun davon in der Bundesliga).
Auf der Suche nach noch mehr Abwechslung und Attraktivität wurde 1986 die achtwöchige Winterpause für die Bundesliga und die 2. Bundesliga beschlossen. Die große Zeit des "Budenzaubers" - des Hallenfußballs - brach an. Zaubern tat auch Werder Bremen. Unter Otto Rehhagel feierten die Hanseaten 1987/88 die Meisterschaft und stellten mit nur 22 Gegentoren einen Rekord auf, der zwanzig Jahre Bestand haben sollte.
Doch der Verein, der die Fußballszene in Deutschland nun eindeutig beherrschte, ließ es sich nicht nehmen, 1988/89 und 1989/90 die Meisterschaften zehn und elf in der Bundesliga einzufahren: Bayern München. Ein Novum gelang Jörn Andersen in der Saison 1989/90. Der Norweger in Diensten von Eintracht Frankfurt wurde der erste ausländische Torschützenkönig der Bundesliga.
In den europäischen Wettbewerben konnten die Bundesliga-Vereine die glorreichen Zeiten der 1970er Jahre nicht nochmals aufleben lassen. Dennoch spielten sie weiterhin eine gute Rolle im internationalen Vergleich. Je vier Mal erreichten deutsche Clubs die Endspiele im Europapokal der Landesmeister und im UEFA-Cup. 1982/83 gewann der HSV den Landesmeisterpokal und 1987/88 feierte Bayer Leverkusen mit dem Gewinn des UEFA-Pokals den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
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