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29.08.2009 15:41:54
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Bundesliga-Legenden: Michael Lameck
Michael Lameck bestritt 518 Bundesligaspiele und erzielte 38 Tore
Dass dem VfL Bochum einst der Ruf der "Unabsteigbaren" vorauseilte, verdankt der Club Männern wie Michael "Ata" Lameck.
Der gebürtige Essener wechselte 1972 gemeinsam mit seinem damaligen Trainer Heinz Höher vom Essener Traditionsverein ETB Schwarz-Weiß zum Ruhrpottnachbarn nach Bochum. Und er blieb dort bis zu seinem Karriereende 1988.
"Ich bin auch für die Emanzipation"
In seinen 17 Jahren beim VfL absolvierte Lameck 518 Bundesliga-Spiele und stieg niemals ab. Bei seinem Bundesliga-Debüt am 16. September 1972 hetzte Lameck dem runden Leder noch als Stürmer hinterher. Später agierte er defensiver und zog als Mannschaftskapitän zentral im Mittelfeld die Fäden.
Lameck ist bodenständig, beliebt bei den Fans und mit einem trockenen Humor versehen. "Ich bin auch für die Emanzipation", sagte er einmal. "Warum soll nicht auch mal meine Frau die Kohlen aus dem Keller hochholen?"
Für den VfL holte er selbst die Kohlen aus dem Feuer. Jahr für Jahr ging es gegen den Abstieg. Einmal, 1979, reichte es für Platz 8. Vor Mönchengladbach und was viel wichtiger war - vor den Ruhrpottrivalen Dortmund und Schalke. Lameck hat Glück in seiner Karriere gehabt, war nie schwerer verletzt und noch mit 38 Jahren aktiv.
"Ata" und der Aschenplatz
Seinen legendären Spitznamen "Ata" bekam er übrigens schon in seiner Jugend verpasst, als nach einem Aschenplatzspiel alle Spieler samt Trikots dermaßen verdreckt waren, dass einer meinte: "Die Jungens kriegste wohl nur mit Ata wieder sauber." Fortan als Spitznamen den Namen eines bekannten Scheuermittels zu tragen, hat Lameck nicht gestört.
Saubermänner waren die VfL-Spieler sicher nicht. Sie mussten um ihr sportliches Überleben kämpfen und setzten dafür auch schon mal rustikale Mittel ein. Aber gerade deswegen wurden sie verehrt. 1988 hängte Lameck seine Schuhe an den Nagel.
Sein letztes Spiel erlebte er als Einwechselspieler bei einem 5:1 gegen den VfB Stuttgart. In der ewigen Rangliste der Kicker mit den meisten Bundesliga-Spielen belegt Michael Lameck Platz 9. Und einen Rekord hält er immer noch. Es gibt keinen anderen Spieler, der nie Nationalspieler wurde, der mehr Bundesliga-Partien absolvierte als der heute bald 60-jährige Michael "Ata" Lameck.
Kurzporträt
Name: Michael Lameck
Geb. am: 15.9.1949
Postion: Mittelfeld
Verein: VfL Bochum
BL-Spiele/-Tore: 518/38
Länderspiele: 0/0
Größte Erfolge: Rekordspieler des VfL Bochum, nie abgestiegen
Tobias Gonscherowski
Hier finden Sie weitere Meldungen zum Thema:
Roy Präger (VfL Wolfsburg) | Paul Breitner (FC Bayern) | Hansi Müller (VfB Stuttgart) | Erich Beer (Hertha BSC) | Horst Hrubesch (HSV) | Siegfried Held (BVB) | Tomislav Maric (1899 Hoffenheim) | Marc Wilmots (Schalke 04) | Bernd Schneider (Bayer 04) | Dieter Burdenski (Werder Bremen) | Dieter Schatzschneider (Hannover 96) | Wolfgang Weber (1. FC Köln) | Karl-Heinz Körbel (Eintracht Frankfurt) | Michael Lameck (VfL Bochum) | Herbert Laumen (Borussia M'gladbach) | Richard Golz (SC Freiburg) | Sven Demandt (Mainz 05) | Dieter Eckstein (1. FC Nürnberg)
"Ich bin auch für die Emanzipation"
In seinen 17 Jahren beim VfL absolvierte Lameck 518 Bundesliga-Spiele und stieg niemals ab. Bei seinem Bundesliga-Debüt am 16. September 1972 hetzte Lameck dem runden Leder noch als Stürmer hinterher. Später agierte er defensiver und zog als Mannschaftskapitän zentral im Mittelfeld die Fäden.
Lameck ist bodenständig, beliebt bei den Fans und mit einem trockenen Humor versehen. "Ich bin auch für die Emanzipation", sagte er einmal. "Warum soll nicht auch mal meine Frau die Kohlen aus dem Keller hochholen?"
Für den VfL holte er selbst die Kohlen aus dem Feuer. Jahr für Jahr ging es gegen den Abstieg. Einmal, 1979, reichte es für Platz 8. Vor Mönchengladbach und was viel wichtiger war - vor den Ruhrpottrivalen Dortmund und Schalke. Lameck hat Glück in seiner Karriere gehabt, war nie schwerer verletzt und noch mit 38 Jahren aktiv.
"Ata" und der Aschenplatz
Seinen legendären Spitznamen "Ata" bekam er übrigens schon in seiner Jugend verpasst, als nach einem Aschenplatzspiel alle Spieler samt Trikots dermaßen verdreckt waren, dass einer meinte: "Die Jungens kriegste wohl nur mit Ata wieder sauber." Fortan als Spitznamen den Namen eines bekannten Scheuermittels zu tragen, hat Lameck nicht gestört.
Saubermänner waren die VfL-Spieler sicher nicht. Sie mussten um ihr sportliches Überleben kämpfen und setzten dafür auch schon mal rustikale Mittel ein. Aber gerade deswegen wurden sie verehrt. 1988 hängte Lameck seine Schuhe an den Nagel.
Sein letztes Spiel erlebte er als Einwechselspieler bei einem 5:1 gegen den VfB Stuttgart. In der ewigen Rangliste der Kicker mit den meisten Bundesliga-Spielen belegt Michael Lameck Platz 9. Und einen Rekord hält er immer noch. Es gibt keinen anderen Spieler, der nie Nationalspieler wurde, der mehr Bundesliga-Partien absolvierte als der heute bald 60-jährige Michael "Ata" Lameck.
Kurzporträt
Name: Michael Lameck
Geb. am: 15.9.1949
Postion: Mittelfeld
Verein: VfL Bochum
BL-Spiele/-Tore: 518/38
Länderspiele: 0/0
Größte Erfolge: Rekordspieler des VfL Bochum, nie abgestiegen
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