Historie
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05.03.2010 13:23:53
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Der Vater von "Danish Dynamite"
Josef "Sepp" Piontek war von 1979-1990 Trainer von Dänemark
In seiner dänischen Wahlheimat feiert der deutsche Ex-Nationalspieler Josef Emanuel Hubertus - genannt Sepp - Piontek am 5. März seinen 70. Geburtstag. Der Verteidiger spielte von 1960 bis 1972 bei Werder Bremen und betreute die Hanseaten anschließend vier Jahre lang als Trainer.
Piontek stand in 75 Oberliga-Spielen seinen Mann in der Verteidigung der Hanseaten, ehe Werder ab 1963 in der Bundesliga spielte. 203 Mal stand Piontek schließlich in der höchsten deutschen Spielklasse auf dem Rasen. 1965 wurde er Deutscher Meister mit Bremen. Vier Jahre zuvor hatte er schon den Pokal mit den Norddeutschen gewonnen.
Kurzaufenthalte an Rhein und Elbe
In seinen letzten beiden Spielzeiten absolvierte der kompromisslos spielende Abwehrbulle allerdings nur noch eine Partie für die Grün-Weißen. Stattdessen nahm er im Oktober 1971 Platz auf der Trainerbank der Bremer. Bis 1975 blieb Piontek im Amt.
Es folgten kurze Stationen als Trainer von Fortuna Düsseldorf und dem FC St. Pauli, den er in der Saison 1978/79 in der 2. Bundesliga betreute. Dazwischen schnupperte Piontek auf Haiti erste Luft als Nationaltrainer.
Die Geburt von "Danish Dynamite"
Anschließend heuerte Piontek in seiner heutigen Wahlheimat Dänemark an. Dort lebt er seit fast 30 Jahren mit seiner dänischen Ehefrau Gitte in Odense. Bis 1990 trainierte er die dänische Nationalmannschaft und hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Dänen heute einen guten Ruf als Fußballnation genießen.
Piontek reiste quer durch Europa, um die vielen im Ausland tätigen dänischen Spieler zu begutachten und sie in die Nationalmannschaft zu holen. Ihm gelang es, die Stars zu überreden, für ihr Land zu spielen. Was folgte war der Aufstieg eines bis dato unbekannten Fußballlandes und die Findung des Begriffs "Danish Dynamite".
Sieg gegen den "Kaiser"
Als Nationalcoach von Dänemark führte Piontek die Skandinavier bei der EM-Endrunde 1984 in Frankreich bis ins Halbfinale, wo man erst nach Elfmeterschießen gegen Spanien verlor. Zwei Jahre später bei der WM-Endrunde in Mexiko gewann Dänemark unter seiner Regie das Vorrundenspiel gegen Deutschland mit 2:0.
Piontek ist damit bis heute der einzige deutsche Coach, der mit einer Nationalmannschaft Deutschland in einem Pflichtspiel bezwingen konnte. "Der 2:0-Sieg gegen die Elf von Franz Beckenbauer bei der WM in Mexiko war nicht schlecht", erinnert er sich stolz.
Türkei, Grönland und anderswo
Nach dem Ende seiner elfjährigen Tätigkeit als dänischer Nationalcoach 1990 arbeitete der in Breslau geborene und im ostfriesischen Leer aufgewachsene Piontek als Nationalcoach der Türkei (1990-93). Zugleich betreute er 1993 den Verein Bursaspor.
Er kehrte anschließend nach Dänemark zurück - als Vereinstrainer. 1995/96 coachte er für eine Saison Aalborg BK und spielte mit dem Team in der Champions League. Von 1997-99 war er Trainer bei Silkeborg IF. Mit dem Club wurde Piontek einmal Vize-Meister. Von 2000-02 ließ er seine Trainerlaufbahn als Nationalcoach Grönlands schließlich ausklingen.
Die Bundesliga verfolgte der einstige Verteidiger zu jeder Zeit intensiv - auch heute noch. Sein Herz schlägt für Werder Bremen und sein Engagement als Experte für einen Wettanbieter verlangt ein wachsames Auge auf das Geschehen in Deutschland.
Kurzaufenthalte an Rhein und Elbe
In seinen letzten beiden Spielzeiten absolvierte der kompromisslos spielende Abwehrbulle allerdings nur noch eine Partie für die Grün-Weißen. Stattdessen nahm er im Oktober 1971 Platz auf der Trainerbank der Bremer. Bis 1975 blieb Piontek im Amt.
Es folgten kurze Stationen als Trainer von Fortuna Düsseldorf und dem FC St. Pauli, den er in der Saison 1978/79 in der 2. Bundesliga betreute. Dazwischen schnupperte Piontek auf Haiti erste Luft als Nationaltrainer.
Die Geburt von "Danish Dynamite"
Anschließend heuerte Piontek in seiner heutigen Wahlheimat Dänemark an. Dort lebt er seit fast 30 Jahren mit seiner dänischen Ehefrau Gitte in Odense. Bis 1990 trainierte er die dänische Nationalmannschaft und hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Dänen heute einen guten Ruf als Fußballnation genießen.
Piontek reiste quer durch Europa, um die vielen im Ausland tätigen dänischen Spieler zu begutachten und sie in die Nationalmannschaft zu holen. Ihm gelang es, die Stars zu überreden, für ihr Land zu spielen. Was folgte war der Aufstieg eines bis dato unbekannten Fußballlandes und die Findung des Begriffs "Danish Dynamite".
Sieg gegen den "Kaiser"
Als Nationalcoach von Dänemark führte Piontek die Skandinavier bei der EM-Endrunde 1984 in Frankreich bis ins Halbfinale, wo man erst nach Elfmeterschießen gegen Spanien verlor. Zwei Jahre später bei der WM-Endrunde in Mexiko gewann Dänemark unter seiner Regie das Vorrundenspiel gegen Deutschland mit 2:0.
Piontek ist damit bis heute der einzige deutsche Coach, der mit einer Nationalmannschaft Deutschland in einem Pflichtspiel bezwingen konnte. "Der 2:0-Sieg gegen die Elf von Franz Beckenbauer bei der WM in Mexiko war nicht schlecht", erinnert er sich stolz.
Türkei, Grönland und anderswo
Nach dem Ende seiner elfjährigen Tätigkeit als dänischer Nationalcoach 1990 arbeitete der in Breslau geborene und im ostfriesischen Leer aufgewachsene Piontek als Nationalcoach der Türkei (1990-93). Zugleich betreute er 1993 den Verein Bursaspor.
Er kehrte anschließend nach Dänemark zurück - als Vereinstrainer. 1995/96 coachte er für eine Saison Aalborg BK und spielte mit dem Team in der Champions League. Von 1997-99 war er Trainer bei Silkeborg IF. Mit dem Club wurde Piontek einmal Vize-Meister. Von 2000-02 ließ er seine Trainerlaufbahn als Nationalcoach Grönlands schließlich ausklingen.
Die Bundesliga verfolgte der einstige Verteidiger zu jeder Zeit intensiv - auch heute noch. Sein Herz schlägt für Werder Bremen und sein Engagement als Experte für einen Wettanbieter verlangt ein wachsames Auge auf das Geschehen in Deutschland.
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