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20.02.2014 - 15:02 Uhr


Der SC Freiburg im OBM-Abstiegscheck

Matthias Ginter (l.) und Oliver Baumann (r.) gehören auch im OBM zu den Besten ihrer Zunft. Sie sind Freiburgs größte Trümphe im Abstiegskampf

Köln - Den Sport-Club Freiburg verfolgt in dieser Saison so etwas wie der Fluch der guten Tat. Nach einer überragenden Saison belegte die Truppe von Trainerunikat Christian Streich am Saisonende sensationell den fünften Rang und qualifizierte sich direkt für die Gruppenphase der Europa League. Durch viele Abgänge geschwächt befindet sich der SC in dieser Spielzeit mitten im Abstiegskampf. Ist das Team aus dem Breisgau dafür gerüstet? Der OBM-Abstiegscheck gibt in seinem dritten Teil eine Antwort darauf.

Gegen Ende einer Saison wird bei vielen abstiegsgefährdeten Clubs häufig vom Tafelsilber gesprochen, das die Clubs im Falle des Abstieges veräußern könnten, um den finanziellen Verlust möglichst gering zu halten. Sollte es bei den Freiburgern tatsächlich zum erneuten Gang in die 2. Bundesliga kommen, wäre Torhüter Oliver Baumann sicherlich einer dieser Kandidaten. Auch im OBM stimmt die Leistung des Schlussmanns: 35,3 Prozent seiner OBM-Spiele blieb er ohne Gegentor. Ein Torwartproblem hat Freiburg sicherlich nicht.

Ginter glänzt auch im OBM

Auch U21-Nationalspieler Matthias Ginter steht bei vielen Spitzenclubs hoch im Kurs. Ein moderner Verteidiger, der neben den Qualitäten im Spiel gegen den Ball vor allem über eine exzellente Spieleröffnung verfügt. Mit einer Zweikampfquote von 57,1 Prozent beweist der 20-jährige Defensivspieler auch im OBM sein Können. Platz 14 im Abwehrranking. Neben Ginter befinden sich mit Diagne (39.), Sorg (44.), Krmas (73.), Mujdza (78.) und Hedenstadt (85.) gleich fünf weitere Freiburger Verteidiger unter den Top 100. Damit ist der Sportclub gegenüber den bereits analysierten Konkurrenten aus Braunschweig und Hamburg deutlich überlegen.

Im Mittelfeld drückt die Breisgauer im OBM hingegen der Schuh. Kein einziger Profi des Sportclubs schafft es in die Top 25. Felix Klaus (30.), Julian Schuster (50.), Karim Guede (74.) und Jonathan Schmid (87.) haben sich bislang zwar durchaus ordentlich geschlagen, aber es fehlt der Anführer, der seine Teamkollegen mitreißen und ein Spiel auch mal alleine entscheiden kann. Pluspunkt: Dieser Spieler fehlt zumindest Hamburg und Braunschweig auch.

Freiburg fehlt ein Knipser

Während Max Kruse zu Borussia Mönchengladbach wechselte, zog es Mike Hanke vom Niederrhein an die Dreisam. Bisher kam Hanke in der Bundesliga zwar 15 Mal zum Einsatz, 11 Mal davon aber nur als Joker. Sicher unbefriedigend für den ehemaligen Nationalspieler. Im OBM ist er mit einer Torquote von 0,18 Treffern pro Partie trotzdem der gefährlichste Freiburger Angreifer und liegt damit auf dem 21. Platz des Stürmerrankings. Darida und Freis folgen auf den Plätzen 32 und 45.

Im Tor und in der Abwehr genügt der SC Freiburg im OBM auch höheren Ansprüchen. Oliver Baumann und Matthias Ginter sind in vielen Teams als Leistungsträger kaum wegzudenken. Im Mittelfeld und Sturm fehlt es dagegen an Spitzenkönnern. Insgesamt schneidet die Mannschaft von Christian Streich aber deutlich besser ab, als Braunschweig oder der HSV. Zumindest der Relegationsplatz wäre nach den OBM-Daten also so gut wie sicher. Ist noch mehr drin? Das erfahrt Ihr im nächsten Abstiegscheck.

OBM-Redaktion

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