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Bundesliga

27.03.2014 - 14:03 Uhr


Hoffnungsträger Tuchel

In Braunschweig gab es für Stefan Bell (r.) und seine Kollegen einen Rückschlag. Dennoch stehen die Chancen auf einen Platz im internationalen Wettbewerb nicht schlecht

Köln - Auch wenn es unter der Woche in Braunschweig einen kleinen Rückschlag gab: Der 1. FSV Mainz 05 ist eine der positiven Überraschungen dieser Saison und spielt eine glänzende Rückrunde. Nur Bayern München, Schalke 04 und Borussia Dortmund haben 2014 mehr Punkte gesammelt als die Truppe von Thomas Tuchel. Kein Wunder also, dass die Fans der Rheinhessen von der Europa League träumen. Hat der FSV das Zeug für Europa? Ein Blick in die Datenbank des Offiziellen Bundesliga Managers verrät es.

Vor Saisonbeginn kämpften Heinz Müller und Christian Wetklo um den Platz im Mainzer Tor. Der lachende Dritte hieß Loris Karius, der aufgrund von Verletzungen und Sperren am 12. Spieltag dieser Saison erstmals das Mainzer Tor hütete und sich mittlerweile zum unumstrittenen Stammkeeper entwickelt hat. Im OBM ist das 20-jährige Talent immerhin auf Platz 12 der traditionell stark besetzten Torhüter-Rangliste zu finden. In 32,4 Prozent seiner OBM-Partien blieb Karius ohne Gegentreffer. Damit ist seine Quote nur unwesentlich schlechter als die von Mönchengladbachs Marc-Andre ter Stegen.

Müller fehlen auch im OBM die Argumente

Mit 43 Gegentoren hat Mainz 05 die meisten Treffer der oberen Tabellenhälfte schlucken müssen. Das spiegelt sich auch in den OBM-Daten wider. Mit einer Zweikampfquote liegt der erfahrene Außenverteidiger auf einem ordentlichen 18. Rang im Defensivranking. Weniger stark präsentierten sich bislang seine Kollegen aus dem Abwehrverbund der Rheinhessen. Mit Stefan Bell (33.) und Junior Diaz (36.) stehen immerhin noch zwei weitere 05er in den Top 50. Das ist Bundesliga-Durchschnitt, aber nicht zwingend eine Empfehlung für Europa.

Nicolai Müller feierte in der Sommerpause sein Debüt in der Nationalmannschaft. Seine Chancen für die Teilnahme an der WM in Brasilien sind dennoch relativ gering. Auch im OBM konnte sich Müller nicht nachhaltig für Jogi Löw empfehlen. Rang 35 im Mittelfeldranking sind in Ordnung - mehr aber auch nicht. Nur zwei weitere Mainzer erspielten sich in dieser Spielzeit ebenfalls einen Platz in den Top 100: Julian Baumgartlinger (49.) und Niki Zimling (81.).

Viel Masse, mäßige Klasse

Im Sturm ist der FSV hingegen gleich mit vier Spielern in der Top 50 vertreten, allerdings schafft es keiner der Mainzer Offensivkünstler unter die besten 30 OBM-Akteure. Mit 0,13 Treffern pro OBM-Partie ist Shinji Okazaki auch im OBM der torgefährlichste Angreifer des Karnevalsclubs. Der Japaner belegt damit den 33. Platz im Offensivranking. Es folgen Eric Maxim Choupo-Moting (40.), Dani Schahin (44.) und Sebastian Polter (45.). Ob das reicht für Europa?

Die Einzelspieler des FSV Mainz 05 kommen im OBM nur auf durchschnittliche Werte. Was die Datenbank allerdings nicht berücksichtigt, ist die Fähigkeit eines Trainers, aus seinen Spielern das Maximum herauszuholen. Thomas Tuchel hat schon häufig bewiesen, dass er vielleicht das größte Mainzer Plus im Kampf um die internationalen Fleischtöpfe ist. Die Hoffnung sitzt in Mainz auf der Trainerbank.

OBM-Redaktion

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