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08.08.2012 - 09:29 Uhr


"Mit dem OBM bekam der Samstag eine neue Bedeutung"

OBM-Meister Patrick Stöhr (li.) und Pate Jörg Stoier gehören zu den Usern der ersten OBM-Stunde

OBM-Meister Patrick Stöhr (li.) und Pate Jörg Stoier gehören zu den Usern der ersten OBM-Stunde

Bremen - Vor fünf Jahren ging der Offizielle Bundesliga Manager (OBM) auf bundesliga.de online. Fünf Jahre, in denen das Spiel permanent weiterentwickelt wurde und in denen viel passiert ist. Es gibt nicht wenige Mitspieler, die seit den Anfangstagen dabei sind und die mit ihren Anregungen und Hinweisen die Entwicklung des Managerspiels mit vorangetrieben haben.

Zum Jubiläum haben wir mit Patrick Stöhr, einen ehemaliger OBM-Meister, mit Jörg Stoier, einen Paten aus dem Supportforum des Spiels und mit Patrick Wachter ein weiteres Urgestein aus der 3. OBM-Liga über ihre Jahre mit dem OBM befragt. Sie schildern in dem Interview, wie sie zum OBM gekommen sind, wie sich das Spiel gewandelt hat und was für sie nach all den Jahren den Reiz ausmacht, weiterzumachen.

OBM-Redaktion: Hallo, ihr seid ja seit den Anfangstagen beim OBM dabei. Wisst ihr noch, wie ihr auf das Spiel aufmerksam geworden seid?
Patrick Wachter: Ich würde durch einen Zufall auf das Spiel aufmerksam, als ich auf bundesliga.de war.
Jörg Stoier: Ein Freund hat mir den Link dazu geschickt.
Patrick Stöhr: Ich bin damals durch Zufall auf der bundesliga.de-Seite aufmerksam geworden. Da ich damals sehr verrückt nach Onlinemanagerspielen war, habe ich mich direkt dort angemeldet und war von Anfang an gleich begeistert.

"Der Samstag bekam plötzlich eine neue Bedeutung: OBM-Spieltag!"



OBM-Redaktion: Über die Jahre wurde das Spiel permanent weiterentwickelt. Könnt ihr euch noch an die Anfangstage erinnern und sagen, was euch besonderen Spaß gemacht hat?
Patrick Wachter: Besonders Spaß gemacht hat anfangs die Simulation ,,live,, im Stadion zu verfolgen.
Jörg Stoier: So etwas gab es vorher noch nicht. Der Spielebetreiber aitainment hat mit dem Spiel eine Lücke gefunden. Der Samstag bekam plötzlich eine neue Bedeutung: OBM-Spieltag!
Patrick Stöhr: Es war Reiz und das kribbeln in den Adern! Immer freitags 19:59 Uhr: Der Gegner war online und veränderte seine Teamaufstellung. Was soll ich tun? Umstellen!? Ja oder nein?! Danach wurde der Wecker extra für Samstagmorgen 6:00 Uhr gestellt, um die simulierten Spiele live im Stadion anzuschauen und mitzufiebern!

OBM-Redaktion: Was sind die wesentlichen Unterschiede von damals zu heute?
Patrick Wachter: Damals war es ein Spiel eins gegen eins, bei dem der mit mehr Glück gewann. Heute muss auf deutlich mehr Faktoren Rücksicht genommen werden.
Jörg Stoier: Ganz klar das Stadion - hier wurde viel Zeit für Neuerungen investiert. Am Anfang war es schon komisch. Was man erkennen konnte, war mehr eine Simulation. Heute gibt es Spielzüge und erkennbare Unterschiede bei der Taktik zu sehen..
Patrick Stöhr: Früher gab es noch den sogenannten Klassenunterschied. Da hatte ein Anfänger kaum eine Chance gegen ein gestandenes Team zu gewinnen. Heute gewinnt leider jeder gegen jeden, was nicht unbedingt falsch oder unrealistisch ist, nur die Häufigkeit und vor allem WIE es gewinnt, finde ich nicht so toll.

OBM-Redaktion: Was macht für euch den Reiz des OBM aus? Wieso seid ihr schon so lange beim OBM dabei und haltet ihm immer noch die Stange?
Patrick Wachter: Der Reiz für mich ist das Kräftemessen mit anderen Teams sowohl anfangs als auch noch heute.
Jörg Stoier: Wahrscheinlich der Erfolg. Viele von uns spielen in den oberen OBM-Ligen. Wir messen uns täglich mit den Besten des OBM. Ich persönlich habe im Laufe der Zeit viele gute Freunde gefunden. Die meisten User sind in einer der freien Ligen organisiert. Die freien Ligen sind von Usergruppen organisiert und spielen auf Testspielbasis die europäischen Ligen nach. Es gibt eine Europa- und eine Championsleague.
Patrick Stöhr: Für mich ist nach dem direkten Aufstieg damals von der 2. Liga in die 1. Liga und im darauffolgenden Jahr gleich die OBM-Meisterschaft gewonnen zu haben leider der Reiz einwenig verflogen. Nach dem mittelmäßigen Verlauf letzter Saison, versuche ich mit neuer Kraft wieder anzugreifen.

OBM-Redaktion: Inwiefern hat euch eure Erfahrung von fünf Jahren geholfen, beim OBM erfolgreich zu sein und was für Vorteile habt ihr gegenüber Mitspielern, die erst seit kurzer Zeit aktiv sind?
Patrick Wachter: Ich denke Erfahrung hat man schnell beim heutigen Spiel, was früher eher auf Glück basierte. Den einzigen Vorteil sehe ich darin, dass die vor kurzer Zeit zugestoßenen Spieler noch nicht über einen so ausgeprägten Kader verfügen wie die langjährigen Spieler.
Jörg Stoier: Der Kaderwert ist hier die Antwort. Mit knapp über 150 Millionen Kaderwert gehören meine Teams eher zu den Underdogs. Die Topteams haben 250 Millionen!
Patrick Stöhr: Die Erfahrung, dass es in manchen Dingen, sei es Training oder vor allem die taktische Einstellung nur um Kleinigkeiten geht. Denn wie bereits oben gesagt kann mit der richtigen Taktik heutzutage jeder jeden schlagen.

"OBM-Meister geworden zu sein, das war ein fantastisches Gefühl!"



OBM-Redaktion: Was für Höhen und Tiefen gab es in den fünf Jahren in eurer OBM-Karriere?
Patrick Wachter: Für mich gab es hauptsächlich nur Höhen durch zweimaliges Aufsteigen aber nie abgestiegen zu sein.
Jörg Stoier: Der FC Dothmark ist bekannt für sein "Vizekusen-Syndrom" zigmal Zweiter in der Liga und trotzdem aufgestiegen wurde jetzt endlich mal ein Titel eingefahren – die Champions League 2012/1 in den freien Ligen!
Patrick Stöhr: Der Höhepunkt war ganz klar, nach dem Direktaufstieg sofort OBM-Meister geworden zu sein. Das war ein fantastisches Gefühl! Tiefen gab es auch wie zum Beispiel die letzte Saison im unteren Mittelfeld beendet zu haben.

OBM-Redaktion: Wie regelmäßig seid ihr im OBM aktiv und wie hat sich euer Pensum in den letzten Jahren verändert?
Patrick Wachter: So etwas 2-3 Mal die Woche was aufgrund der Profi-Manager Einstellungen möglich ist vom Training usw.
Jörg Stoier: Die Loginzeiten beim OBM sind eigentlich immer gleich geblieben. Die Onlinezeit im Forum ist aufgrund meiner Dienstzeiten etwas reduziert
Patrick Stöhr: Das Pensum im OBM hat sich in den letzten Jahren deutlich reduziert. Dazu zählen Faktoren wie Familie/Freunde, Arbeit und Hobby. Ich habe auch schon mit den Gedanken gespielt, komplett mit dem OBM aufzuhören, doch der "BULIMA-Clan" hat mich davon abgehalten. (lacht)
Trainingsplatz und Profi-Taktiken machen oft den Unterschied.

OBM-Redaktion: Trainingsplatz, Profi-Taktiken, Turniere, Wettbewerbe unterschiedlicher Art – das sind alles Dinge, die es zum Start nicht gab. Welche Features sind für euch besonders wichtig?
Patrick Wachter: Besonders der Trainingsplatz, da man hier sich einen Unterschied gegenüber anderen erarbeiten kann.
Jörg Stoier: Trainingsplatz und Profi-Taktiken machen oft den Unterschied aus.
Patrick Stöhr: Das Feature Wettbewerb ist meiner Meinung nach am Besten geworden. Sei es Pokale, Turniere oder Ligen, man kann sich jederzeit mit den Besten der Besten messen und immer neue Taktiken austüfteln!

Ein ausgeglichener Kader und eine gute Taktik sind wichtig



OBM-Redaktion: Für Neueinsteiger ist euer Erfahrungsschatz natürlich interessant und vielleicht könnt ihr Ihnen Tipps mit auf den Weg geben. Worauf sollten sie achten und was beherzigen?
Patrick Wachter: Anfangs eher auf Spieler setzen, die von ihrem Marktwert niedrig sind aber gutes Steigerungspotenzial besitzen. Außerdem einen ausgeglichen Kader elf in etwa gleichwertige Spieler plus gute Ersatzspieler. Nach und nach dann den Kader verbessern.
Jörg Stoier: Das ist wie im richtigen Leben: never change a winning team!
Patrick Stöhr: Guter Kader hin oder her, der Neueinsteiger sollte sich hauptsächlich auf die Taktik konzentrieren. Wenn er für sich persönlich eine gute Taktik gefunden hat, dann läuft der Rest schon von fast alleine!

OBM-Redaktion: Ist Fußball-Fachwissen nötig, um beim OBM erfolgreich zu sein?
Patrick Wachter: Man sollte sich zumindest ein wenig auskennen, besonders in der Bundesliga, da man so den ein oder anderen Spieler sich aneignen kann, der noch nicht den Riesenmarktwert besitzt ihn sich aber sehr wahrscheinlich aneignet.
Jörg Stoier: Jeder, der die Sportschau schaut, kann oben mitspielen!
Patrick Stöhr: Nein!

OBM-Redaktion: In welcher Liga spielt aktuell euer Team und welche Ziele habt ihr für die kommende Saison?
Patrick Wachter: Aktuell in der 2.OBM Liga und das Saisonziel lautet Platz 7-12.
Jörg Stoier: 3. Liga und der Aufstieg ist das Ziel. Im letzten Jahr sind wir nur knapp gescheitert, dieses Jahr wird es klappen!
Patrick Stöhr: Mein Team "–BC- Team Pati" spielt in der 1. OBM-Liga und möchte natürlich dieses Jahr wieder um den Titel mitkämpfen, was ja letztes Jahr deutlich in die Hosen ging! (Lächelt)

OBM-Redaktion: Was macht neben dem Ligaalltag den größten Reiz im Spiel aus?
Patrick Wachter: Spielertransfers
Jörg Stoier: Ganz klar, die freien Ligen!
Patrick Stöhr: Gute Frage! Vielleicht der Reiz zu wissen, dass mittlerweile jeder Gegner ernst zu nehmen ist, egal ob "OBM-Urgestein" oder "Neueinsteiger".

OBM-Redaktion: Wir bedanken uns für das Interview und wünschen euch weiterhin viel Erfolg und Spaß im OBM.
Patrick Wachter: Vielen Dank!
Jörg Stoier: ich danke auch …..
Patrick Stöhr: Ich bedanke mich auch recht herzlich für das Interview und wünsche dem OBM-Team weiterhin viel Erfolg!

OBM-Redaktion

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