EM 2012
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Warschau: Im Herzen Polens
Die polnische Hauptstadt Warschau ist Heimat für mehr als 1,7 Millionen Menschen
Extra für die EM wurde das Nationalstadion errichtet. Es hat 69 VIP-Logen mit 800 Plätzen und kostete 465 Millionen Euro
Im Nationalstadion von Warschau finden fünf Spiele statt, darunter ein Viertel- und ein Halbfinale
München - Woher der Name kommt, weiß niemand. Und so ranken sich verschiedene Legenden um die Entstehung Warschaus. Eine davon erzählt vom Liebespaar Wars und Sawa, die in der Weichsel eine Meerjungfrau schwimmen sahen. Diese überredete die beiden, an diesem Ort eine Stadt zu bauen. Sie beschwor die beiden Fischer, die Stadt werde unzerstörbar sein, wenn sie sie denn nur errichten würden. Das Liebespaar hörte auf die Nixe und so entstand Warschau.
Die polnische Hauptstadt, deren Wappen eine Meerjungfrau mit einem Schild und einem Schwert ziert (was aus einer anderen Legende herrührt), ist Heimat für mehr als 1,7 Millionen Menschen. Warschau ist damit die größte Stadt Polens.
Hier treffen modernste Wolkenkratzer auf die allgegenwärtigen Spuren der Vergangenheit. Die Stadt, die im 10. Jahrhundert entstanden ist, ist ein Schmelztiegel von Kultur, Wirtschaft und Politik. Geschäftsreisende wie Touristen entdecken die Metropole an der Weichsel mehr und mehr für sich.
Ihre Historie macht Warschau so interessant für Einheimische und Gäste. Und Sehenswürdigkeiten gibt es in Warschau wahrlich zu genüge. Da ist die Altstadt mit dem Marktplatz und dem Schlossplatz, der Vorplatz des Königsschlosses mit seinen wundervollen Sälen, wie dem Ballsaal und dem Thronsaal, ist. Da ist der Königsweg mit faszinierenden Gebäuden in den Prachtstraßen Krakauer Vorstadt und Neue Welt. Da der Kulturpalast, das Wahrzeichen der Stadt. Es gibt zudem unzählige Museen und Parks.
Nach der politischen Wende im Jahr 1989 erhielt die Stadt aber einen zunehmend neueren Charakter. Einkaufszentren, Bürogebäude und unzählige Freizeitmöglichkeiten entstanden. Warschau nannte sich selbst "die größte Baustelle Europas". Eines der neuen architektonischen Highlights Warschaus ist zweifelsohne das im Januar eröffnete Nationalstadion.
Es wurde an der Stelle errichtet, an der zuvor das "Stadion des Jahrzehnts" stand. Baubeginn war 2009. Die Kosten für den Neubau betrugen 1.915 Milliarden Zloty (ca. 465 Millionen Euro). Das Stadion ist am Ostufer der Weichsel gelegen. Die äußere Hülle des Stadions erinnert an ein großes Korbgeflecht, welches mit einer rot-weiße Fassade überzogen ist, auf der scheinbar die polnische Flagge weht.
Das Stadion verfügt über eine Kapazität von 58.500 Sitzplätzen. Für die EURO 2012 sind nach UEFA-Richtlinien 50.000 Plätze erlaubt. Darunter befinden sich 4.600 Premium Sitzplätze und 69 Logen für 800 Gäste. Am 29. Januar 2012 wurde das Nationalstadion feierlich mit einem Freundschaftsspiel der polnischen Fußballnationalmannschaft gegen Portugal (0:0) eröffnet.
Während der Europameisterschaft sollen in dem Stadion fünf Spiele ausgetragen werden. Am 8. Juni und am 12. Juni spielt Gastgeber Polen im Nationalstadion gegen Griechenland und Russland. Auch die Partie der Griechen gegen die Russen (16. Juni) findet hier statt. Anschließend werden im Nationalstadion noch ein Viertel- und ein Halbfinale ausgetragen.
Lange Liste der Sehenswürdigkeiten
Hier treffen modernste Wolkenkratzer auf die allgegenwärtigen Spuren der Vergangenheit. Die Stadt, die im 10. Jahrhundert entstanden ist, ist ein Schmelztiegel von Kultur, Wirtschaft und Politik. Geschäftsreisende wie Touristen entdecken die Metropole an der Weichsel mehr und mehr für sich.
Ihre Historie macht Warschau so interessant für Einheimische und Gäste. Und Sehenswürdigkeiten gibt es in Warschau wahrlich zu genüge. Da ist die Altstadt mit dem Marktplatz und dem Schlossplatz, der Vorplatz des Königsschlosses mit seinen wundervollen Sälen, wie dem Ballsaal und dem Thronsaal, ist. Da ist der Königsweg mit faszinierenden Gebäuden in den Prachtstraßen Krakauer Vorstadt und Neue Welt. Da der Kulturpalast, das Wahrzeichen der Stadt. Es gibt zudem unzählige Museen und Parks.
Teurer Umbau
Nach der politischen Wende im Jahr 1989 erhielt die Stadt aber einen zunehmend neueren Charakter. Einkaufszentren, Bürogebäude und unzählige Freizeitmöglichkeiten entstanden. Warschau nannte sich selbst "die größte Baustelle Europas". Eines der neuen architektonischen Highlights Warschaus ist zweifelsohne das im Januar eröffnete Nationalstadion.
Es wurde an der Stelle errichtet, an der zuvor das "Stadion des Jahrzehnts" stand. Baubeginn war 2009. Die Kosten für den Neubau betrugen 1.915 Milliarden Zloty (ca. 465 Millionen Euro). Das Stadion ist am Ostufer der Weichsel gelegen. Die äußere Hülle des Stadions erinnert an ein großes Korbgeflecht, welches mit einer rot-weiße Fassade überzogen ist, auf der scheinbar die polnische Flagge weht.
Halbfinale in Warschau
Das Stadion verfügt über eine Kapazität von 58.500 Sitzplätzen. Für die EURO 2012 sind nach UEFA-Richtlinien 50.000 Plätze erlaubt. Darunter befinden sich 4.600 Premium Sitzplätze und 69 Logen für 800 Gäste. Am 29. Januar 2012 wurde das Nationalstadion feierlich mit einem Freundschaftsspiel der polnischen Fußballnationalmannschaft gegen Portugal (0:0) eröffnet.
Während der Europameisterschaft sollen in dem Stadion fünf Spiele ausgetragen werden. Am 8. Juni und am 12. Juni spielt Gastgeber Polen im Nationalstadion gegen Griechenland und Russland. Auch die Partie der Griechen gegen die Russen (16. Juni) findet hier statt. Anschließend werden im Nationalstadion noch ein Viertel- und ein Halbfinale ausgetragen.
Technische Daten Nationalstadion:
- Baukosten: 1.915 Milliarden Zloty (ca. 465 Millionen Euro)
- Sitzplätze: 58.500 (50.000 bei der EURO 2012)
- Plätze maximal: 72.900 Plätze bei Konzertveranstaltungen
- Premium- und Logenbereich: 4.600 Premium Sitzplätze und 69 VIP-Logen mit 800 Plätzen
- 106 Behindertenplätze
- Besonderheit: Premium Restaurant mit einer Fläche von 1.300 m² und in 40m Höhe mit einem Panoramablick auf die Weichsel und die Altstadt von Warschau.













