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Gdansk: Reich an Geschichte
Die polnische Hafenstadt Gdansk ist reich an Geschichte. Hier gibt es neben alten Segelschiffen viele historische Bauten zu sehen
In der PGE Arena Gdansk kommt es unter anderem zum Duell Spanien gegen Italien
Die Arena, deren Bau 176 Millionen Euro verschlungen hat, besitzt auch ein integriertes Hotel. Zudem gibt es hier eine Rollschuhbahn
München - In ihrer mehr als 1.000-jährigen Historie hat die Stadt Gdansk (Danzig) viel gesehen und erlebt. Ihre große Blütezeit hatte sie zweifelsohne im 16. und 17. Jahrhundert. Damals prägte die Stadt eigene Münzen, erhielt die Zollfreiheit und war das Zentrum des polnischen Außenhandels. Schnell avancierte Gdansk zu einer der reichsten Städte Mitteleuropas.
Bis zum Einmarsch der Nazis 1939 war die Hafenstadt eine freie Stadt mit eigener Währung, eigener Verfassung und eigener Nationalhymne. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist sie Teil Polens.
Die prunkvolle Geschichte Gdansks ist heute noch an allen Ecken der 460.000-Einwohnerstadt sichtbar. Herzstück der Rechtstadt ist der Königsweg, der vom Hohen Tor zum Ufer der Mottlau führt. Auf dem Dlugi Targ (Langer Markt) treffen sich Einheimische und Touristen im Sommer zu unterschiedlichen Festen und im Winter zum "Mahl unter der Tanne". Rund um den Platz stehen viele der schönsten Gebäude der Stadt sowie die berühmte Neptun-Statue.
Geht man durch das Grüne Tor, gelangt man vom Langen Markt zum Ufer der Mottlau. Hier werfen die vielen Ausflugsdampfer der Weißen Flotte Anker. Ein Muss für Besucher ist zudem ein Besuch in der Marienkirche von Gdansk. Es ist die größte gotische Backsteinkirche der Welt. Sie bietet Platz für 25.000 Menschen.
Wer nicht nur Geschichte, sondern auch Kultur und Nachtleben erkunden möchte, ist hier ebenfalls richtig. Gemeinsam mit den Städten Sopot und Gdynia bildet Gdansk eine Einheit: die Dreistadt (insgesamt ca. 750.000 Einwohner). Entsprechend groß und abwechslungsreich ist das Unterhaltungsprogramm.
Empfehlenswert sind ein Besuch im Musicaltheater von Gdynia oder der Waldoper von Sopot. In Gdansk selbst warten auf Kulturfreund und Nachtschwärmer Highlights wie das Opernhaus, die neue Philharmonie am Mottlau-Ufer, zahlreiche Theater, Museen und Galerien, aber auch unzählige Kneipen und Clubs.
Besucher der EURO 2012 wollen natürlich auch Fußball sehen in Gdansk. Das tun sie in der PGE Arena Gdansk. Baubeginn für das neue Stadion war Ende 2008. Eröffnet wurde die Arena schließlich am 14. August 2011. Von außen zieren 18.000 Platten die Arena. Sie sind Bernstein nachempfunden, der berühmt ist für die Küstengegend um Gdansk.
In der PGE Arena Gdansk finden während der EURO 2012 drei Vorrundenspiele sowie ein Viertelfinalspiel statt. Am 10. Juni treffen hier Europameister Spanien und Italien aufeinander. Vier Tage später kommt es zum Duell Spanien gegen Irland. Und am 18. Juni empfängt Kroatien hier Spanien. Zudem spielt am 22. Juni der Sieger der Gruppe B gegen den Zweitplatzierten der Gruppe A.
Stadt voller Historie
Die prunkvolle Geschichte Gdansks ist heute noch an allen Ecken der 460.000-Einwohnerstadt sichtbar. Herzstück der Rechtstadt ist der Königsweg, der vom Hohen Tor zum Ufer der Mottlau führt. Auf dem Dlugi Targ (Langer Markt) treffen sich Einheimische und Touristen im Sommer zu unterschiedlichen Festen und im Winter zum "Mahl unter der Tanne". Rund um den Platz stehen viele der schönsten Gebäude der Stadt sowie die berühmte Neptun-Statue.
Geht man durch das Grüne Tor, gelangt man vom Langen Markt zum Ufer der Mottlau. Hier werfen die vielen Ausflugsdampfer der Weißen Flotte Anker. Ein Muss für Besucher ist zudem ein Besuch in der Marienkirche von Gdansk. Es ist die größte gotische Backsteinkirche der Welt. Sie bietet Platz für 25.000 Menschen.
Pulsierendes Nachtleben
Wer nicht nur Geschichte, sondern auch Kultur und Nachtleben erkunden möchte, ist hier ebenfalls richtig. Gemeinsam mit den Städten Sopot und Gdynia bildet Gdansk eine Einheit: die Dreistadt (insgesamt ca. 750.000 Einwohner). Entsprechend groß und abwechslungsreich ist das Unterhaltungsprogramm.
Empfehlenswert sind ein Besuch im Musicaltheater von Gdynia oder der Waldoper von Sopot. In Gdansk selbst warten auf Kulturfreund und Nachtschwärmer Highlights wie das Opernhaus, die neue Philharmonie am Mottlau-Ufer, zahlreiche Theater, Museen und Galerien, aber auch unzählige Kneipen und Clubs.
Bernstein-Optik am Stadion
Besucher der EURO 2012 wollen natürlich auch Fußball sehen in Gdansk. Das tun sie in der PGE Arena Gdansk. Baubeginn für das neue Stadion war Ende 2008. Eröffnet wurde die Arena schließlich am 14. August 2011. Von außen zieren 18.000 Platten die Arena. Sie sind Bernstein nachempfunden, der berühmt ist für die Küstengegend um Gdansk.
In der PGE Arena Gdansk finden während der EURO 2012 drei Vorrundenspiele sowie ein Viertelfinalspiel statt. Am 10. Juni treffen hier Europameister Spanien und Italien aufeinander. Vier Tage später kommt es zum Duell Spanien gegen Irland. Und am 18. Juni empfängt Kroatien hier Spanien. Zudem spielt am 22. Juni der Sieger der Gruppe B gegen den Zweitplatzierten der Gruppe A.
Technische Daten PGE Arena Gdansk:
- Baukosten: 775 Milliarden Zloty (ca. 176 Millionen Euro)
- Sitzplätze: 43.608 (40.000 bei der EURO 2012)
- Premium- und Logenbereich: 1.383 Premium Sitzplätze und 40 VIP-Logen
- 50 Behindertenplätze
- Besonderheit: Die Arena ist auch Heimat für ein Hotel. Zudem gibt es hier eine Rollschuhbahn.













