EM 2012
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Kyiw: Metropole voller Geschichte und Kultur
Kyiw ist die Hauptstadt der Ukraine. Eine der Sehenswürdigkeiten ist der Freiheitsplatz
Im Olympiastadion von Kyiw - in dem nie Olympische Spiele stattfanden - werden fünf EM-Partien ausgetragen
Zum Abschluss der EURO 2012 findet im Olympiastadion von Kyiw auch das Finale statt
München - Fährt man die Dnipro hinunter, so gelangt man an ein Denkmal, welches sich am linken Ufer des Flusses befindet. Es zeigt ein Schiff, auf dem sich vier Geschwister befinden. Das Mädchen Lybid ist als Galionsfigur am Bug angebracht. Dahinter stehen ihre Brüder Schek und Khoryv mit Speeren bewaffnet. Und der dritte Bruder Kyiw trägt seinen Bogen.
Das Denkmal stellt die vier Geschwister dar, die Kyiw im fünften Jahrhundert gegründet haben sollen. Seither diente die Stadt als Handelszentrum. Ihren größten Aufschwung erlebte die Stadt im zehnten Jahrhundert, zur Herrschaftszeit Volodymyr des Großen. Unter ihm avancierte Kiew zu einem politischen Zentrum.
Über die Jahrhunderte wurde Kyiw immer wieder von Eindringlingen und Kriegen heimgesucht. Erst waren es die Mongolen, später gehörte die Stadt zum Staatenbund Polen/Litauen, ehe sie Teil der Sowjetunion wurde. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist Kyiw die Hauptstadt der Ukraine.
Heute leben rund 2,8 Millionen Menschen in der Metropole, die neben ihrer Vergangenheit als wichtiger Bestandteil der UdSSR viele alte Kloster und Kirchen, barocke Bauten, moderne Kunst und ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Nachtleben zu bieten hat.
Zu den Sehenswürdigkeiten Kiews zählen das Goldene Tor der Stadt und der Marienpalast. Touristen sollten ihren Rundgang durch die Stadt aber auf dem Unabhängigkeitsplatz beginnen. Auch die Kreschtschatik, die Prachtmeile der Stadt, ist ein absolutes Muss für Besucher der Stadt.
Darüber hinaus gibt es noch die Mutter-Heimat-Statue zu bestaunen. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt und wurde 1981 eingeweiht. Komplett aus Stahl erbaut und ganze zehn Meter höher als die Freiheitsstatue in New York erinnert sie an den Sieg der Roten Armee der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg.
Für die Besucher der Europameisterschaft bietet sich im Juni noch ein weiteres Schauspiel. Die vielen Kastanien, die in der Stadt wachsen, tauchen die Innenstadt in eine wundervolle Atmosphäre. In ihrem Schatten können die Fußballfans in Ruhe über vergangene oder anstehende Spiele der EURO 2012 debattieren.
Während der Europameisterschaft finden in Kyiw fünf Spiele statt. In der Vorrunde tragen die Schweden im Olympiastadion alle drei Spiele aus. Erst treffen sie auf Co-Gastgeber Ukraine (11. Juni). Dann spielen sie gegen England (15. Juni) und schließlich noch gegen Frankreich (19. Juni). Auch ein Viertelfinalspiel und das Finale der EURO 2012 finden hier statt.
Das Stadion wurde am 12. August 1923 als Rotes Stadion eingeweiht. Seither gab es immer wieder Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Zuletzt wurde das Stadion im Zuge der Vorbereitung auf die Europameisterschaft ab Dezember 2008 erneuert. Dabei wurde eine Komplettüberdachung der Tribünen mit integrierter Flutlichtanlage errichtet.
Am 11. November 2011 fand im Olympiastadion das erste Spiel nach der Renovierung statt. Dabei führte die Ukraine mit 2:0 und 3:1 gegen Deutschland, musste sich am Ende aber mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.
Immer wieder gab es Kriege
Über die Jahrhunderte wurde Kyiw immer wieder von Eindringlingen und Kriegen heimgesucht. Erst waren es die Mongolen, später gehörte die Stadt zum Staatenbund Polen/Litauen, ehe sie Teil der Sowjetunion wurde. Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist Kyiw die Hauptstadt der Ukraine.
Heute leben rund 2,8 Millionen Menschen in der Metropole, die neben ihrer Vergangenheit als wichtiger Bestandteil der UdSSR viele alte Kloster und Kirchen, barocke Bauten, moderne Kunst und ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Nachtleben zu bieten hat.
Beeindruckende Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten Kiews zählen das Goldene Tor der Stadt und der Marienpalast. Touristen sollten ihren Rundgang durch die Stadt aber auf dem Unabhängigkeitsplatz beginnen. Auch die Kreschtschatik, die Prachtmeile der Stadt, ist ein absolutes Muss für Besucher der Stadt.
Darüber hinaus gibt es noch die Mutter-Heimat-Statue zu bestaunen. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt und wurde 1981 eingeweiht. Komplett aus Stahl erbaut und ganze zehn Meter höher als die Freiheitsstatue in New York erinnert sie an den Sieg der Roten Armee der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg.
Fünf Spiele im Olympiastadion
Für die Besucher der Europameisterschaft bietet sich im Juni noch ein weiteres Schauspiel. Die vielen Kastanien, die in der Stadt wachsen, tauchen die Innenstadt in eine wundervolle Atmosphäre. In ihrem Schatten können die Fußballfans in Ruhe über vergangene oder anstehende Spiele der EURO 2012 debattieren.
Während der Europameisterschaft finden in Kyiw fünf Spiele statt. In der Vorrunde tragen die Schweden im Olympiastadion alle drei Spiele aus. Erst treffen sie auf Co-Gastgeber Ukraine (11. Juni). Dann spielen sie gegen England (15. Juni) und schließlich noch gegen Frankreich (19. Juni). Auch ein Viertelfinalspiel und das Finale der EURO 2012 finden hier statt.
Viele Renovierungen
Das Stadion wurde am 12. August 1923 als Rotes Stadion eingeweiht. Seither gab es immer wieder Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Zuletzt wurde das Stadion im Zuge der Vorbereitung auf die Europameisterschaft ab Dezember 2008 erneuert. Dabei wurde eine Komplettüberdachung der Tribünen mit integrierter Flutlichtanlage errichtet.
Am 11. November 2011 fand im Olympiastadion das erste Spiel nach der Renovierung statt. Dabei führte die Ukraine mit 2:0 und 3:1 gegen Deutschland, musste sich am Ende aber mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.
Technische Daten Olympiastadion:
- Baukosten: 585 Millionen Euro
- Sitzplätze: 70.050 (60.000 bei der EURO 2012)
- Premium- und Logenbereich: 3.546 Premium Sitzplätze und 39 VIP-Logen mit 738 Plätzen
- 150 Behindertenplätze
- Besonderheit: Auch wenn es in Kyiw nie Olympische Spiele gab, heißt das Stadion Olympiastadion. Es wurde in Erinnerung an das Fußballturnier von Olympia 1980 so benannt.













