EM 2012
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Ibrahimovic: Geliebt, gehasst, gefeiert

  • Zlatan Ibrahimovic (M.) war mit fünf Toren Schwedens gefährlichster Angreifer in der EM-Qualifikation
  • Am 31. Januar 2001 spielte Ibrahimovic (l.) erstmals für Schweden. Mittlerweile steht er bei fast 80 Länderspielen
  • Ajax, Juve, Inter, Barca und jetzt AC Mailand: Ibrahimovic war überall erfolgreich. Vergangene Saison schoss er 28 Tore
Stockholm - Eines können Zlatan Ibrahimovic selbst seine schärfsten Kritiker nicht vorwerfen: Erfolglosigkeit.


Sechs Mal wurde Schwedens einziger aktueller Weltstar zum besten Fußballer seines Landes gewählt, in den vergangenen acht Jahren holte der groß gewachsene und technisch versierte Stürmer in fünf verschiedenen Vereinen jedes Mal die nationale Meisterschaft.

Umstrittene Autobiographie



Dass die Meinungen über "Ibracadabra" in seiner Heimat dennoch weit auseinandergehen, liegt weniger daran, dass er seine Leistungsvermögen in der Nationalmannschaft viel zu selten abruft. Vielmehr ist es seine exzentrische Art, durch die der in Malmö geborene Kicker mit bosnisch-kroatischen Wurzeln polarisiert.

Immer wieder schafft es der auffällig tätowierte Ibrahimovic durch teils hämische Aussagen über Fans, Medien und Spieler für Negativ-Schlagzeilen zu sorgen. Auch sorgte der 30-Jährige mit der Veröffentlichung seiner Autobiografie im vergangenen November für Aufregung, in der er offen Pep Guardiola, den bisherigen Erfolgstrainer seines Ex-Clubs FC Barcelona, attackierte.

Spielt Schweden dank Treffer von Ibrahimovic eine gute Rolle bei der EURO 2012, wird man in seiner Heimat über weitere Eskapaden wohl entspannt hinwegsehen.




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