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DFL

21.01.2016 - 18:26 Uhr


PFiFF-Ideenwerkstatt in Frankfurt – Feinschliff für Visionen der Fanarbeit

Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL Deutsche Fußball Liga, eröffnet den Ideenworkshop

In Gruppen erarbeiteten die 30 Teilnehmer zukunftsträchtige Konzepte

Frankfurt - Die Bundesliga ist nicht nur sportlich eine der stärksten Ligen Europas, sondern gehört auch im Bereich der Fanarbeit weltweit zu den Vorreitern. Woche für Woche feiern Hunderttausende Anhänger Fußballfeste. Um diese positive Fankultur in Deutschland weiter zu fördern, rief der Ligaverband Anfang 2014 den Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur (PFiFF) ins Leben. In Frankfurt am Main kamen am 10. Dezember rund 30 Vertreter verschiedener Institutionen zu einer "PFiFF-Ideenwerkstatt" zusammen, um zukunftsträchtige Konzepte zu besprechen.

Unter den Teilnehmern waren Mitarbeiter von Fanprojekten, Fanbeauftragte sowie Kids-Club-Verantwortliche ebenso vertreten wie Polizeibeamte und Angestellte verschiedener fußballunabhängiger sozialer Organisationen. So unterschiedlich der berufliche Hintergrund auch war,der Grund für das Kommen war bei allen Anwesenden derselbe: die Vision für ein Projekt im Bereich der Fußballkultur.

Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL Deutsche Fußball Liga, erklärte zu Beginn der Veranstaltung, warum die PFiFF-Steuerungsgruppe sich erstmalig für dieses Format des Austauschs entschieden hatte: "Wir möchten gerne weg von einem frontalen Vortrag und mit Ihnen direkt ins Gespräch kommen." Für Februar 2016 sind bereits die nächsten Ideenwerkstätten in Hamburg und Braunschweig geplant.

PFiFF wird über die Saison hinaus verlängert

Nachdem Thomas Schneider und Britta Klose von der Fachhochschule Potsdam die grundlegende Verfahrensweise einer PFiFF-Förderung dargelegt hatten, konnte Schneider auch noch eine frohe Botschaft verkünden. PFiFF, ursprünglich bis zum Ende der Spielzeit 2015/16 angesetzt, wird auch in der Saison 2016/17 wieder 500.000 Euro für spannende Ideen rund um den Fußball zur Verfügung stellen. Britta Klose ist die erste Ansprechpartnerin für mögliche PFiFF-Projekte und gemeinsam mit Prof. Dr. Werner Steffan und Hajo de Vries für die wissenschaftliche Begleitung von PFiFF zuständig.

Im Anschluss erwies sich das Konzept einer offenen Gesprächsrunde als überaus fruchtbar. Verschiedenen Ideen erhielten dank der vielfältigen Denkansätze einen letzten Feinschliff. Der Abbau von Sprachbarrieren zwischen deutschen und französischen Fans waren vor dem Hintergrund der kommenden Fußballeuropameisterschaft in Frankreich ebenso Thema wie eine niederschwellige Berufsberatung im Stadion, Auswärtsfahrten mit unbegleiteten Flüchtlingen oder gemeinsame Aktionen von Polizei und Kids-Clubs.

31 Projekte in ganz Deutschland sind bislang in den Genuss von PFiFF-Fördermitteln gekommen. Nach der Ideenwerkstatt in Frankfurt werden sicherlich weitere von dieser Initiative profitieren. Die Teilnehmer tauschten sich schon vor Ort äußerst engagiert aus. Das war ein ganz wesentlicher Aspekt des Treffens, denn eines der Ziele von PFiFF ist die Stärkung der Netzwerke rund um den Fußball. „Das ist wie beim Fußball“, sagte Thomas Schneider zum Abschluss. "Erfolg macht viel mehr Spaß, wenn man ihn mit der Mannschaft feiern kann." Und das PFiFF-Team ist nach dem Treffen im Frankfurter Eintracht-Museum weiter gewachsen.

Florian Reinecke

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