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Pressemitteilung

11.02.2016 - 15:42 Uhr


Vorstand des Ligaverbandes positioniert sich mit Blick auf die Neuaufstellung des DFB

  • Liga trägt zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit des DFB kurzfristige Einberufung eines Außerordentlichen Bundestages zur Wahl eines neuen Präsidenten mit

  • Gespräche über Sachfragen werden fortgesetzt mit Blick auf Beschlüsse beim Ordentlichen DFB-Bundestag im November – grundsätzliches Einverständnis mit dem DFB in für die Liga wichtigen Strukturfragen

Der Vorstand des Ligaverbandes hat sich im Rahmen seiner heutigen turnusgemäßen Sitzung eingehend mit der Situation des DFB befasst und sich einstimmig mit Blick auf dessen Neuaufstellung positioniert. Zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit des DFB trägt der Profi-Fußball demnach den von DFB-Seite geäußerten Wunsch nach einer zeitnahen Einberufung eines Außerordentlichen DFB-Bundestages zur Wahl eines neuen Präsidenten mit. Gleichzeitig wurde mit dem DFB grundsätzlich Einverständnis in für die Liga wichtigen Strukturfragen erzielt. Diese und möglicherweise weitere Veränderungen sollen bereits beim einzuberufenden Außerordentlichen Bundestag in Form von Eckpunkten präsentiert und nach detaillierter Ausarbeitung beim Ordentlichen DFB-Bundestag am 3./4. November 2016 in Erfurt endgültig beschlossen werden.

"Angesichts der Fülle sowie der enormen Bedeutung der kommenden Aufgaben muss der DFB in jeder Hinsicht handlungs- und entscheidungsfähig sein. Grundlage dafür sind klare Verhältnisse in Bezug auf die Verantwortlichkeiten und eine neue Legimitation der DFB-Spitze. Gleichzeitig ist es unerlässlich, dass die Gespräche über Sach- und Strukturfragen zu Ende geführt und entsprechende Beschlüsse gefasst werden", sagt Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball: "Sowohl der DFB als auch die Liga stehen in diesem Jahr vor großen Weichenstellungen, die auf beiden Seiten volle Konzentration erfordern."

Dies betrifft zunächst die Vorstellung des Ermittlungsbericht der Kanzlei Freshfields in Bezug auf die Vorgänge rund um die WM-Bewerbung 2006 und mögliche Konsequenzen, aber auch die Vertretung des deutschen Fußballs bei der EM im Sommer sowie die Positionierung des DFB bei FIFA und UEFA in Abstimmung mit den deutschen Vertretern in den internationalen Gremien. Hinsichtlich des Verhältnisses von DFB und Ligaverband haben des Weiteren die anstehenden Verhandlungen über einen neuen Grundlagenvertrag eine große Relevanz, da auf diesem Weg das Miteinander beider Verbände grundsätzlich für die kommenden Jahre geregelt wird. Diesbezüglich würde die Doppelfunktion des Ligapräsidenten als Teil der derzeitigen Doppelspitze des DFB eine erhebliche Interessenkollision bedeuten.

Vor diesem Hintergrund ist es die einstimmige Auffassung des Ligapräsidenten sowie des gesamten Ligavorstandes, den Vertretern des Profi-Fußballs beim Außerordentlichen DFB-Bundestag zu empfehlen, die Wahl von Reinhard Grindel zum DFB-Präsidenten mitzutragen. Wie bekannt, wurde der amtierende DFB-Schatzmeister bereits im November von den Regional- und Landesverbänden des DFB vorgeschlagen, die bei DFB-Bundestagen die Mehrheit der Stimmen besitzen. Die Wahl des neuen Präsidenten, die in der Vergangenheit stets einstimmig verlief, ist statutengemäß zunächst bis zum nächsten Ordentlichen Bundestag möglich, bei dem dann eine Neuwahl für die reguläre Dauer von drei Jahren erfolgt.

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