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21.04.2016 - 17:05 Uhr


Gemeinsam für Flüchtlinge: Hamburger SV, FC St. Pauli und Bundesliga-Stiftung engagieren sich für Integration

Hintere Reihe von links nach rechts: Marius Dietrich (Referent der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration), Dr. Heike Karl (Geschäftsführerin der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung), Dietmar Beiersdorfer (Vorstandsvorsitzender HSV Fußball AG), Kurt Gaugler (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung), Jens Meier (Präsident Hamburger Sport-Verein e.V.), Andreas Rettig (Kaufmännischer Geschäftsleiter FC St. Pauli)

Hamburg - Die Bundesliga-Stiftung, der Hamburger SV und der FC St. Pauli setzen sich gemeinsam für junge Geflüchtete ein. Zu diesem Zweck haben in Hamburg auf Initiative der Bundesliga-Stiftung zwei weitere Willkommensbündnisse ihre Arbeit im Rahmen des Integrationsprogramms „Willkommen im Fußball“ aufgenommen. Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender der HSV Fußball AG und Andreas Rettig, Kaufmännischer Geschäftsleiter des FC St. Pauli, stellten heute im Volksparkstadion die beiden Hamburger Bündnisse vor.

Rund ein Jahr nach dem Start von "Willkommen im Fußball" gibt es damit bundesweit inzwischen 19 Willkommensbündnisse, ein weiteres ist in konkreter Planung. Für die Willkommensbündnisse engagieren sich in der Regel Proficlubs gemeinsam mit Amateurvereinen sowie lokalen Bildungsträgern, bürgerschaftlichen Initiativen oder kommunalen Akteuren. Der Hamburger SV hat sich in Form der HSV-Stiftung "Der Hamburger Weg" mit dem Willkommens-Team Norderstedt e.V. und dem Hamburger SV e.V. zusammengeschlossen. Der FC St. Pauli kooperiert mit dem Amateurverein TuS Germania Schnelsen und dem Arbeiter-Samariter-Bund Hamburg.

Ziel aller Willkommensbündnisse ist es, jungen Flüchtlingen über Sport- und Bildungsangebote den Zugang zur Gesellschaft zu erleichtern. Die Bundesliga-Stiftung fördert das Integrationsprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, mit insgesamt 1,25 Millionen Euro.

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