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19.04.2016 - 13:46 Uhr


Bundesliga-Stiftung setzt sich gegen Homophobie im FuSSball ein

Frankfurt am Main - Mit einem Bildungsprogramm für Proficlubs setzt sich die Bundesliga-Stiftung gegen Homophobie im Fußball ein. Im Rahmen der Initiative "Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie" bietet sie den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ab Mai kostenfreie Workshops an.

Die Veranstaltungen  sind gedacht für Trainer, Spieler und Mitarbeiter aller Bereiche der Clubs. Sie sollen Wissen über das Thema sexuelle Diskriminierung vermitteln, sensibilisieren und mögliche Handlungsstrategien für konkrete Situationen aufzeigen. Durchführen wird die Workshops Prof. Dr. Martin Schweer, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Vechta.

Das Workshop-Programm wurde heute in der Frankfurter Commerzbank-Arena von Vertretern der Bundesliga-Stiftung, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Universität Vechta und von Eintracht Frankfurt als einem der ersten Clubs, der einen Workshop zu Beginn der kommenden Saison durchführen wird, vorgestellt. Insgesamt haben bereits 16 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga Interesse an dem Angebot der Bundesliga-Stiftung und Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bekundet.

"Fußball hat die Kraft, über vermeintliche Grenzen hinweg zu verbinden. Das gilt nicht nur für Herkunft oder Religion, sondern auch für sexuelle Identität", sagt Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung.   

Bereits seit 2011 setzt sich die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gegen sexuelle und geschlechtliche Diskriminierung ein. Jörg Litwinschuh, Geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, erklärt: "Der Profifußball stiftet vielen Menschen Orientierung und Identität. Mit seiner Vorbildfunktion kann er positive Veränderungen unserer Gesellschaft für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender bewirken."

Axel Hellmann, Mitglied des Vorstands von Eintracht Frankfurt, sagt: "Eintracht Frankfurt setzt sich schon seit Jahren in verschiedenen Bereichen gegen jede Form von Diskriminierung, so auch gegen Homophobie, ein. Das Workshop-Angebot im Rahmen von Fußball für Vielfalt ergänzt unser Engagement um einen wichtigen weiteren Beitrag."

Der Ligaverband unterstützt die Initiative "Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld  seit 2013. Die Initiative widmet sich der Erforschung der Lebenswelten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern und wirkt der Diskriminierung von Homosexuellen entgegen.

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