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Saison-Check: Werder Bremen

10. Spieltag: Der erste Sieg für Werder Bremen! Unter dem neuen Trainer Viktor Skripnik gelingt den Norddeutschen ein 2:1 gegen Mainz

11. Spieltag: Drittes Pflichtspiel, dritter Sieg: Unter der Regie des neuen Cheftrainers gibt der SV Werder Bremen mit dem ersten Dreier vor eigenem Publikum die Rote Laterne an Vize-Meister Borussia Dortmund weiter

13. Spieltag: Mit 4:0 gewinnt Bremen gegen den Aufsteiger aus Paderborn. Torschützen sind Zlatko Junuzovic, Davie Selke, Fin Bartels und Levent Aycicek

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17. Spieltag: In der dritten Minute schießt Davie Selke das erste Tor gegen den BVB und leitet damit den ersten Sieg der Hanseaten nach sechs Niederlagen in Serie ein

18. Spieltag: Werder Bremen entwickelt sich unter Trainer Skripnik immer mehr zu einer Heimmacht. Die Hanseaten feiern dank eines Doppelpacks ihres Top-Torjägers Di Santo beim 2:0 im Kellerduell gegen Hertha den vierten Sieg in den vergangenen fünf Heimspielen

19. Spieltag: Werder Bremen sagt dem Abstiegskampf langsam aber sicher adé. Mit 2:1 siegt die Mannschaft gegen die TSG Hoffenheim

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20. Spieltag: Vierter Sieg in Serie: Werder Bremen verabschiedet sich mit einem am Ende etwas glücklichen 2:1-Erfolg gegen Bayer Leverkusen vorerst aus der Abstiegszone

24. Spieltag: Ein Traumtor von Franco Di Santo lässt Werder Bremen weiter leise von Höherem träumen. Die Mannschaft setzt sich mit 1:0 gegen den SC Freiburg durch

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29. Spieltag: Es ist der 500. Heimerfolg und zudem das 150. Tor in einem Duell mit dem HSV. Mit 1:0 gewinnt Werder Bremen das Nordderby gegen den Hamburger SV

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31. Spieltag: Die Europa-League-Qualifikation bleibt in Reichweite. Bremen setzt sich mit einem 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt durch

Bremen - Top Ten, ein ordentliches Ergebnis für die Norddeutschen. Sowohl Trainer als auch Spieler sind mit diesem Saisonausgang zufrieden. Die Saison bot für Werder Bremen so einige Niederschläge, das Team aber hat die Saison zu einem versöhnlichen Ende gebracht.

Saisonziel erfüllt?

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Ja. Auch wenn der SV Werder am letzten Spieltag noch auf den zehnten Rang abgerutscht ist, erfüllten die Bremer die Pflicht. Sportchef Thomas Eichin gab das Ziel "einstelliger Tabellenplatz" aus. Knapp verpasst, aber nach der desaströsen Hinrunde und dem zeitweiligen Abrutschen auf den letzten Platz ist das für Bremen ein Erfolg. Eichin stellte mit der Beförderung von Skripnik zum Chefcoach für den glücklosen Robin Dutt die richtigen Weichen für eine starke Rückrunde.

Teamstatistiken der Saison

*So funktioniert die Spinnennetz-Grafik

 

Top-Facts der Saison

  • Die Angreifer waren effektiv im Abschluss – Nur die Stürmer von Wolfsburg benötigten durchschnittlich weniger Torschüsse für ein Tor (vier) als die Angreifer von Bremen (fünf).

  • Torgefährliche Abwehrspieler – Einzig die Verteidiger von Wolfsburg erzielten mehr Tore (16) als die Abwehrspieler von Bremen (zehn).

  • Die Meister des ruhenden Balles – Bremen traf ligaweit am häufigsten nach Standardsituationen (24 Mal).

Flop-Facts der Saison

  • Schwächste Defensive der Liga – Kein Team kassierte mehr Gegentore als Bremen (65).

  • Bremen hatte die höchste Fehlpassquote der Liga, 33 Prozent aller Pässe landeten beim Gegner.

  • Bremen ließ die meisten Torschüsse im eigenen Strafraum zu (310).

 

Spieler der Saison

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Zlatko Junuzovic

Nicht nur dank seiner fünf direkt erzielten Freistoßtore und seiner elf Assists war Zlatko Junuzovic der beste Spieler der Bremer. Der Österreicher schwang sich zum Regisseur seiner Mannschaft auf und riss Werder fast bis nach Europa mit. Die Vertragsverlängerung des 27-Jährigen Mitte Februar wurde mit großer Euphorie im Werder-Lager aufgenommen. Der kleine Österreicher bleibt auch in der kommenden Saison der Fixpunkt bei den Norddeutschen.

Tweet der Saison

Gewinner der Saison

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Das Trainerteam

Chefcoach Viktor Skripnik und sein Assistent Torsten Frings übernahmen das verunsicherte Team nach der 0:1-Heimniederlage gegen Köln. Skripnik und Frings, beide Bremer Urgesteine, entfachten Aufbruchstimmung an der Weser. Skripnik setzte vermehrt auf den eigenen Nachwuchs und brachte mit seiner ruhigen, stoischen Art wieder Leben ins Team. Aus 25 Ligaspielen holte das Duo elf Siege, sechs Remis und acht Niederlage. Aus Abstiegskampf wurde in der Rückrunde fast noch der Triumphzug nach Europa.

 

Zitat der Saison


"Ich weiß es doch auch nicht.

Ich bin nicht hübsch, ich bin kein Alain

Delon und kein Macho, sondern ein

Glatzkopf. Deshalb wundert mich das

Ganze schon ein bisschen, das muss

ich zugeben."

Viktor Skripnik auf die Frage, warum er nach nur drei Monaten als Cheftrainer schon Kult bei Werder sei

Spiel der Saison

17. Spieltag: SV Werder Bremen – Borussia Dortmund 2:1

Der Wendepunkt in Sachen Abstiegskampf war das Heimspiel am 17. Spieltag gegen Borussia Dortmund. Werder ging als Tabellenletzter in dieses Duell und zeigte die wohl beste Saisonleistung. Trotz des immensen Druckes auf einem Abstiegsplatz überwintern zu müssen, siegte das Skripnik-Team mit 2:1. Die beiden Treffer erzielten Fin Bartels und Youngster Davie Selke. Mit einer Kontertatik und eiskalter Chancenauswertung zogen die Bremer vor der Winterpause noch an Dortmund vorbei und erreichten Platz 16. Es war die Initialzündung für den formidablen Start in die Rückrunde mit vier Siegen am Stück.

 

So geht es weiter

Mi, 01.07., 10 Uhr, Trainingsauftakt, Trainingsgelände am Weser-Stadion
Do, 02. bis Di, 07.07., Erstes Trainingslager in Neuruppin
Sa, 04.07.2015, Testspiel, MSV Neuruppin - Werder Bremen, Volksparkstadion, Neuruppin
Di, 07.07.2015, 18.30 Uhr, Testspiel, Hansa Rostock - Werder Bremen, DKB-Arena, Rostock
Sa, 11.07.2015, Blitzturnier mit Valencia, Salzburg und Southampton, Red Bull Arena, Salzburg
So, 12.07. bis So, 19.07., Zweites Trainingslager in Zell am Ziller, Zillertal
Mi, 22.07., 18.30 Uhr, Testspiel, Blumenthaler SV - Werder Bremen

 

Von Alexander Barklage

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