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Highlights der Saison

Aaron Hunt war mit sieben Saisontreffern bester Schütze von Werder Bremen - zusammen mit Nils Petersen

Santiago Garcia (l.) entwickelte sich auf der Linksverteidigerposition zu einer festen Größe

Petersen (l.) gelang am 6. Spieltag beim 2:0-Sieg der Bremer in Hamburg ein wunderschönes Tor per Lupfer

Wichtigster Spieler: Aaron Hunt

2001 wechselte Aaron Hunt in die Jugendabteilung von Werder Bremen. Sein Bundesliga-Debüt feierte er im September 2004. Doch nun ist Schluss, sein Abgang perfekt. In seiner zehnten und letzten Saison zeigte Hunt noch einmal, wie wichtig und eigentlich unentbehrlich der Spielmacher für diese Mannschaft ist. Er gibt den Takt vor, er sorgt für die überraschenden Momente und er ist es, der trifft. Seine elf Tore der Vorsaison konnte er zwar dieses Mal nicht erreichen, mit sieben Treffern war er neben Nils Petersen aber erneut bester Schütze seines Teams.

Aufsteiger der Saison: Santiago Garcia

Über viele Jahre haben die Werder-Macher auf der Position des linken Verteidigers eine Konstante gesucht. Mit Santiago Garcia scheint nun endlich eine Lösung mit Potenzial gefunden. Auf Leihbasis kam der baumlange Verteidiger als Last-Minute-Transfer im Sommer nach Bremen. In 22 Partien zeigte der Argentinier, dass er das Zeug zum Publikumsliebling hat, feierte seine drei Tore meist überschwänglich mit den Fans. Der Verein reagierte und zog die Kaufoption. In der Defensive muss Garcia aber noch stabiler werden.

Tor der Saison: Nils Petersen beim HSV

Nach drei Niederlagen in Folge hatte das Nordderby am 6. Spieltag gegen die ebenfalls erfolglosen Hamburger besondere Brisanz. Nils Petersen besorgte in der 32. Minute die Führung. Werder nutze kurz vor dem Abpfiff eine Kontermöglichkeit. Auf der Rückreise nach einem Eckball traf der aufgerückte Rene Adler den Ball nicht richtig. Petersen spielte mit Gebre Selassie Doppelpass und chipte das Leder dann butterweich aus 22 Metern über Adler und Jonathan Tah in die Maschen (Video).

Das bleibt hängen:

Wie schon in der Vorsaison kassierten die Bremer 66 Gegentreffer, nur der HSV (75) und Nürnberg (70) mehr. Trauriger "Höhepunkt" war das 0:7-Debakel im Weser-Stadion gegen den FC Bayern. Aber Werder kann es auch durchaus anders. Gleich zehn Mal stand am Ende die Null, nur die Bayern (16), Schalke (14) und Mainz (11) schafften das häufiger. Vom 21. bis zum 25. Spieltag kassierte Werder nur zwei Gegentore. Um an erfolgreiche Zeiten anzuknüpfen müssen die Grün-Weißen endlich wieder über die gesamte Spielzeit eine konstante Leistungen in der Defensive auf den Platz bringen.

Tops:

  • Die Bremer spielten zehn Mal zu null - 2012/13 war das nur drei Mal gelungen. 

  • Werder verbesserte sich im Jahr eins unter Robin Dutt gegenüber der letzten Saison unter Thomas Schaaf - um zwei Plätze und fünf Punkte.

  • Für Bremen rettete neun Mal ein Mitspieler für den bereits geschlagenen Keeper auf der Linie - am häufigsten.

  • Nur Dortmund bestritt mehr Zweikämpfe (8.654) als Bremen (8.481). Bremen führte die meisten Defensivzweikämpfe (bei Ballbesitz des Gegners).

  • Werder hatte den dritthöchsten Zuschauerschnitt seiner Bundesliga-Geschichte (40.650).

Flops:

  • Mit nur 21 Heimtoren stellte Werder einen neuen Vereinsnegativrekord auf.

  • Bremen ist war Mannschaft mit den wenigsten Torschüssen, nur 367 Mal zielte man in Richtung Tor.

  • Bremen hatte die höchste Fehlpassquote der Liga, 32 Prozent aller Pässe landeten beim Gegner.

  • Einzig Braunschweig hatte weniger Ballbesitz als Bremen (44 Prozent).

  • Kein Team kassierte mehr Gegentore in der Anfangsviertelstunde als Bremen (zwölf).

Michael Reis

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