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Abschied von den Abstiegsrängen

SVS-Trainer Alois Schwartz (M.) hat seinen Vertrag erst kürzlich bis 2016 verlängert. Er besitzt das volle Vertrauen von ...

Geschäftsführer Otmar Schork und Teammanager Regis Dorn (r.)

Mit diesem Team geht der SVS die neue Saison 2014/15 an

Sandhausen - Das Hardtwaldstadion in Sandhausen wird weiter ausgebaut und die Mannschaft weiter verstärkt: Der SV Sandhausen will ein ständiger Vertreter der 2. Bundesliga werden. Für Kontinuität in der sportlichen Entwicklung soll auf dem Trainerposten Alois Schwartz sorgen, der die Mannschaft in der vergangenen Runde auf einen hervorragenden zwölften Tabellenplatz coachte.

Das war umso erstaunlicher, weil der in der Saison zuvor sportlich abgestiegene SVS nur in der Liga bleiben durfte, weil der MSV Duisburg die Lizenz nicht bekommen hatte. Nun will Sandhausen mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Auf dem Höhepunkt

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Früher wurde der SV Sandhausen in Baden-Württemberg gerne auch der "FC Bayern der Oberliga" genannt. Zwei Amateurmeisterschaften und einige Pokalüberraschungen gegen Bundesligisten schufen diesen Ruf. Dass trotz großer Anstrengungen erst vor zwei Jahren der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang (Foto), hatte Präsident Jürgen Machmeier im Lauf der Jahre fast verzweifeln lassen (Vereinshistorie).

Nun aber will sich der Klub aus der 14 500-Einwohner zählenden Gemeinde in der Nähe von Heidelberg im Schatten der TSG 1899 Hoffenheim in der 2. Bundesliga etablieren. Eine Fusion mit der TSG auf Vorschlag von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp schlugen die Kurpfälzer im Jahr 2005 übrigens aus - und haben längst bewiesen, damals keinen Fehler begangen zu haben. Der SV Sandhausen hat sich als eigene Marke erhalten und befindet sich sportlich auf dem Höhepunkt der Vereinsgeschichte seit der Gründung 1916 (Statistik).

Ausgeglichener Kader

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Von den Abgängen schmerzt besonders der von Rechtsverteidiger Julian Schauerte zu Fortuna Düsseldorf.  Weil sich der als Schauerte-Ersatz von Union Berlin verpflichtete Routinier Marc Pfertzel in der Vorbereitung ebenso verletzte wie Lukas Kübler herrscht zum Saisonstart hinten rechts Notstand.

Die Stammmannschaft der letzten Runde blieb aber weitgehend erhalten. Und mit Andrew Wooten (Foto) wurde ein hoffnungsvoller Stürmer vom 1. FC Kaiserslautern fest verpflichtet, der schon in der ersten Sandhäuser Zweitligasaison beim SVS überzeugen konnte. An seiner Seite wird wohl Rene Gartler spielen, der vom SV Ried nach Aalen wechselte. Mit Kevin Kraatz (Eintracht Braunschweig) wurde im Mittelfeld ein weiterer erfahrener Akteur geholt. Mit diesem - im Vergleich zum Vorjahr - noch ausgeglicheneren Kader könnte der Klassenerhalt wieder gelingen.

Schwartz sorgt für Stabilität

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Alois Schwartz (Foto) heißt der Trainer, der in der letzten Saison für Stabilität und die große Überraschung des frühzeitigen Klassenerhalts gesorgt hatte. "Wenn wir unsere Leistung bestätigen können, wäre schon viel erreicht", meint Schwartz im Interview mit bundesliga.de. Kein Wunder, dass der Verein mit dem ehemaligen Bundesligaprofi den Vertrag erst jüngst bis 2016 verlängert hat - ein Vertrauensbeweis der Clubführung.

Der 47 Jahre alte Schwartz gilt als flexibler Taktiker und Entwickler von Talenten. Das hat er schon auf seiner vorherigen Station bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern bewiesen. Nun hat er auch wieder zwei Spieler aus seiner FCK-Zeit in seinem Kader, die er damals ausgebildet hat, und die nun dem SVS weiterhelfen sollen - Mittelfeldmann Denis Linsmayer und Stürmer Andrew Wooten.

Tobias Schächter

 Top-Fakten, Stärken, Schwächen:

  • Sandhausen war 13/14 die Mannschaft mit den wenigsten Toren, nur 29 Mal traf man ins Tor.
  • Es gab aber auch nur 35 Gegentore; insgesamt fielen in den Spielen des SVS die wenigsten Treffer (64).
  • Für kein anderes Team trafen 13/14 so wenige unterschiedliche Torschützen wie für Sandhausen (neun).
  • Sandhausen blieb in der letzten Saison nach Eckbällen ohne Gegentor.
  • Sandhausen stellte 13/14 die harmlosesten Mittelfeldspieler der Liga, nur sieben Tore durch Mittelfeldspieler standen zu Buche.

Die Vorschauen der anderen Zweitligisten:

1. FC Nürnberg | Eintracht Braunschweig | Greuther Fürth | 1. FC Kaiserslautern | Karlsruher SC | Fortuna Düsseldorf | TSV 1860 München | FC St. Pauli | 1. FC Union Berlin | VfR Aalen | FC Ingolstadt | SV Sandhausen | Erzgebirge Aue | FSV Frankfurt | VfL Bochum | RB Leipzig | 1. FC Heidenheim | SV Darmstadt 98

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