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Highlights der Saison

Angreifer Ilir Azemi ist mit 14 Saisontoren bester Schütze der SpVgg Greuther Fürth

Wichtigster Spieler: Ilir Azemi

Schwierig, ganz schwierig: Keeper Wolfgang Hesl spielte eine hervorragende Saison - der gebürtige Oberpfälzer zählte fraglos zu den drei besten Keepern der 2. Bundesliga. Innenverteidiger Mergim Mavraj und Sechser Stephan Fürstner spielten auch eine grundsolide Saison und sind aus dem Team kaum wegzudenken. Bliebe Ilir Azemi, der bei den Fans nicht immer einen guten Stand hatte und in der Rückrunde regelrecht explodierte: 13 seiner 14 Saisontore erzielte er in der ersten Jahreshälfte 2014. Kein Wunder, dass der Mann längst einer der Publikumslieblinge ist.

Aufsteiger der Saison: Thomas Pledl

In der Vorsaison war es Johannes Geis, der mit seinem Tor im Derby und mit seinen Leistungen danach seinen Kopf sehr weit herausstreckte - bei Mainz 05 wissen sie längst, was sie an ihm haben. In der Saison 2013/2014 war Thomas Pledl der Nobody, der alle überraschte. Der 21-jährige variabel einsetzbare Mittelfeldmann spielte noch in der Hinrunde keine wesentliche Rolle im Fürther Team. Seit dem 2:0-Sieg in Bochum am 10. März ist er Stammspieler - auch dank seiner Vielseitigkeit. Der Jungspund fühlt sich in der Zentrale genauso wohl wie auf den beiden Außenbahnen.

Tor der Saison: Brosinski gegen Aue

Es gab viele wichtige Tore in dieser Spielzeit. Und Ilir Azemi erzielte manch sehenswerten Treffer, der es unter normalen Umständen in diese Rubrik schaffen würde. Aber was ist schon normal, wenn ein Außenverteidiger nach schönem Sololauf mal eben nach innen zieht, einen Schlenker macht und mit dem rechten Außenrist (!) den Ball in einer wunderschönen Flugbahn in den Winkel zimmert. Daniel Brosinski gelang genau das beim 2:1-Sieg gegen Aue - sein Brachial-Schlenzer bedeutete den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Das bleibt hängen: 18 Tore in der Schlussviertelstunde.

Auch bei den Fürthern lief nicht alles glatt in dieser Saison. Vor Unkonzentriertheiten und frühen Rückständen war die junge Elf nicht gefeit. Umso wichtiger, dass die Mannschaft nie aufgab und von Erfolgserlebnis zu Erfolgserlebnis sicherer wurde. Lässt sich diese Behauptung beweisen? Vielleicht nicht, aber eine Mannschaft, die 18 ihrer 64 Treffer in der Schlussviertelstunde erzielt, hat eine besondere Qualität. Die zeigten die Fürther auch bei den beiden Relegationsspielen, in denen sie sogar ohne Niederlage blieben. Doch weil auswärts erzielte Tore doppelt zählen, setzte sich der HSV durch. Gefeiert haben sie in Fürth dennoch: Spätestens zwei Stunden nach Schlusspfiff war das lähmende Entsetzen der Zufriedenheit über eine gelungene Saison gewichen und die Wirte in der Kneipenmeile Gustavstraße kamen auf den erhofften Umsatz.

Tops:

  • Immer oben dabei: Fürth stand in dieser Saison sogar 27 Mal auf einem direkten Aufstiegsplatz. 

  • Fürth erzielte die meisten Tore (64). 

  • Einzig die Stürmer von Kaiserslautern erzielten mehr Tore (28) als die Angreifer von Fürth (27).  Fürth hat die meisten unterschiedlichen Torschützen in seinen Reihen (16). 

  • Fürth nutzte 17-mal einen gegnerischen Ballverlust zum Torerfolg - Ligaspitze. 

  • Einzig Karlsruhe gestattete den Gegnern weniger Großchancen (23) als Fürth (24).

Flops:

  • Fürth kassierte ligaweit die meisten Gegentore durch Abwehrspieler (elf). 

  • Die Defensive von Fürth gewann nur schwache 47 Prozent der Zweikämpfe. 

  • Kein Feldspieler hat für Wolfgang Hesl auf der Linie gerettet. 

  • Auswärts holte Fürth nur 27 Punkte, gerade ein Punkt mehr als Ingolstadt.

Christoph Ruf

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