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Vor dem Start: SC Paderborn 07

Der SC Paderborn 07 will perfekt vorbereitet ins Abenteuer Bundesliga starten (©Imago)

Im Trainingslager schufteten die Spieler, um in der neuen Saison für Überraschungen zu sorgen

Trainer André Breitenreiter ist der Vater des Erfolgs beim SCP

Paderborn - Ja, es ist immer noch wahr: In Paderborn wird jetzt Bundesliga-Fußball gespielt. Und der Sensations-Aufsteiger hat auch eine Menge vor in der höchsten deutschen Spielklasse (Infografik: Der Saison-Steckbrief zum SC Paderborn).

Die Spielidee

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Mut ist Trumpf!

Der SC Paderborn will auch in der Bundesliga seiner Spielphilosophie treu bleiben und mutig den Weg nach vorne suchen. "Mit Sicherheit werden wir auch als krassester Außenseiter der Bundesliga-Geschichte keinen Mauerfußball spielen", bekräftigt Trainer André Breitenreiter, der sein Team aus einer kompakten Grundordnung weiterhin offensiv ausrichten möchte. Fehlende individuelle Qualität soll durch Teamgeist sowie eine hohe Laufintensität ausgeglichen werden. Ziel ist es, sich schnell an das Tempo der Bundesliga zu gewöhnen.

Und, klappt das schon?

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Ja, sogar ziemlich gut

Besonders das in der letzten Saison praktizierte schnelle Umschaltspiel soll auch in der Bundesliga zum Erfolg führen und wurde zuletzt im Eröffnungsspiel gegen den FC Everton erfolgreich praktiziert. Beim 3:1 gegen den Fünften der vergangenen Premier-League-Spielzeit stellte Trainer Breitenreiter sein Team nach der Pause (1:1) zudem taktisch von  4-2-3-1 auf ein offensiveres 4-1-4-1 um. In der Folge dominierten die Gastgeber die Partie und kamen durch BVB-Leihgabe Marvin Ducksch (Foto © Imago) sowie Daniel Brückner zu zwei weiteren Treffern gegen US-Nationalkeeper Tim Howard. "Wir haben einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht“, weiß Breitenreiter. Bis zum Saisonstart müsse sein Team nun noch die letzten Prozente herausholen.    

Der Tweet zur Vorbereitung

Der Gewinner der Vorbereitung

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Florian Hartherz

Die krönende Schlussphase der vergangenen Saison konnte er nicht mehr aktiv mitgestalten. Aufgrund eines Mittelfußbruchs verpasste er die letzten sieben Partien. Nun ist Florian Hartherz wieder fit und freut sich auf die Fortsetzung seiner Bundesliga-Karriere, die 2012 bei Werder Bremen (zehn Einsätze) begann. Um sich für einen Stammplatz zu Saisonbeginn zu empfehlen, hat sich der der 21-Jährige in der Vorbereitung richtig reingehauen. "Ich will gesund bleiben und für Paderborn immer alles geben", so der Linksverteidiger, der sein Team für die Bundesliga gut gerüstet sieht.

Video: Aufstiegsheld Vrancic im Interview

Mario Vrancic kündigt einen mutigen SC Paderborn an

10 Mal ...

... war das Stadion des SC Paderborn in den vergangenen zehn Jahren ausverkauft. Das dürfte sich in dieser Saison grundlegend ändern. Für den Auftakt gegen den 1. FSV Mainz 05 gibt es keine Karten mehr.

Auf dem Weg nach oben

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Mirnes Pepic

Technisch versiert, kreativ, dribbelstark – in Mirnes Pepic (Foto r.) hat der SC Paderborn ein hoffnungsvolles Spielmacher-Talent in seinen Reihen. Der 18 Jahre alte U19-Nationalspieler Montenegros, der zur Saison 2013/2014 vom SSV Reutlingen nach Ostwestfalen gewechselt war, kam am 15. Spieltag der Vorsaison zu seinem Zweitliga-Debüt, als ihn Trainer André Breitenreiter gegen Sandhausen überraschend in die Startelf berief.


"Wir wollen in der Bundesliga

nicht nur Trikots tauschen."

Andre Breitenreiter

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Wilfried Finke?

Erfolgreicher Möbel-Unternehmer, Mäzen und nach 17 Jahren Amtszeit, in denen er Höhen (drei Aufstiege) und auch manche Tiefen (u.a. Abstieg in die Oberliga Westfalen 2000) erlebt hat, nun erstmals Präsident eines Bundesligisten. Wilfried Finke lebt den SC Paderborn und ist  immer für einen guten Spruch zu haben. Der Aufstieg sei "nach der Übernachtung von Karl dem Großen und dem Papstbesuch der dritte Höhepunkt in der Geschichte von Paderborn", sagte er nach dem Wunder von Ostwestfalen. Vor knapp drei Jahren hat er aber auch folgenden Satz gesagt: "Der SC Paderborn wird nie in der Bundesliga spielen. Die Bundesliga ist so weit weg wie die Erde vom Mond." Der SCP hat nun also entweder eine Mondlandung hingelegt oder der Himmelskörper ist auf die Erde gefallen. Wie man´s nimmt.

Markus Hoffmann

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